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airliners.de

EU leitet rechtliche Schritte gegen nationale Gutscheinlösungen ein


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Geschrieben

Diese Frau Vers(t)ager macht ihrem Namen alle Ehre. So weit reichen ihre Gedankengänge nicht aus, dass mit diesem dogmatischen Beharren auf wirtschaftsschädigenden Bandagen mehr Schaden als Nutzen erreicht wird. Wenn die Airlines wegen dieser sinnfreien Haltung Pleite gehen, gibt es für viel mehr Verbraucher nämlich bald gar nichts mehr zurückzuholen!

Bei derart auf Kante genähten Preisen wie in der Luftfahrt hilft es auch nichts die Gutscheine "interessanter" (für die Airlines also noch teurer) zu machen. Keiner der Kunden wird in Existenzprobleme gestürzt wenn er in dieser (durch von ihm gewählten Politikern herbeigeführten) absoluten Ausnahmesituation mal ein paar Monate länger auf seine Leistung oder Rückerstattung warten muss. Die Pflicht zur Rückerstattung ist in dieser Situation aber für die Airlines tatsächlich existenzbedrohend.

Aber Mathe und Wirtschaft waren ja noch nie die Stärke des linken politischen Spektrums.

Geschrieben
vor 22 Stunden schrieb YankeeZulu1:

Der für die Zukunft wichtige Punkt ist, wie man künftige solche "Liquiditätsfallen" vermeidet bzw wie man damit umgeht (speziell in der Luftfahrt mit üblicher vollständiger Bezahlung bei Buchung, egal wie lange der Flugzeitpunkt noch in der Zukunft ist.

Das ist genau der Punkt. Das ganze Liquiditätssystem in der Reisesparte ist auf "Vorauszahlung" ausgelegt. Bezahlung zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gibt es hier nicht. Und das muss sich ändern. Anzahlungen von 10-20% okay, aber Finale Rechnungsstellung erst zum Zeitpunkt der Leistungserbringung. Man muss natürlich noch schauen, wie man z.B. mit Tarifen/Angeboten umgeht, wo die Rückerstattung bei nicht Nutzung entfällt.

Aber der Verbraucher darf hier nicht mehr Bank ohne Gegenleistung für die Unternehmen spielen und dann auch noch das Risiko für den Zahlungs- bzw. Leistungsausfall übernehmen.

 

...NCC1701

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb NCC1701:

Das ist genau der Punkt. Das ganze Liquiditätssystem in der Reisesparte ist auf "Vorauszahlung" ausgelegt. Bezahlung zum Zeitpunkt der Leistungserbringung gibt es hier nicht. Und das muss sich ändern. Anzahlungen von 10-20% okay, aber Finale Rechnungsstellung erst zum Zeitpunkt der Leistungserbringung. Man muss natürlich noch schauen, wie man z.B. mit Tarifen/Angeboten umgeht, wo die Rückerstattung bei nicht Nutzung entfällt.

Aber der Verbraucher darf hier nicht mehr Bank ohne Gegenleistung für die Unternehmen spielen und dann auch noch das Risiko für den Zahlungs- bzw. Leistungsausfall übernehmen.

 

...NCC1701

Man muss beachten, dass bei Konzerten, Hotels und Reisen bei Nichterscheinen das Produkt nicht mehr an jemand anders verkauft werden kann. Grundsätzlich gibt es aber auch hier immer noch die Möglichkeit der kurzfristigen Bezahlung. Damit die Anbieter aber Planungssicherheit haben, bieten sie (einen Teil) der verfügbaren Plätze zu einem deutlich günstigeren Preis zur Vorbuchung an. Der günstigere Preis ist natürlich auch dadurch möglich, weil Liquidität gewonnen wird. Der Kunde hat zudem den Vorteil, dass das Produkt verfügbar ist. Manche Hotels bieten zudem die Möglichkeit der kurzfristigen Stornierung zu einem höheren Preis. Auch die Bahn/Airlines bieten flexible Tickets zu einem höheren Preis an. Das könnte man auf kurzfristige Stornierbarkeit erweitern. Aber angesichts der deutlich höheren Kosten, gibt es dafür kaum einen Markt, da die meisten doch davon ausgehen, dass sie ihren Flug wahrnehmen und den Tarif mit der geringsten Flexibilität wählen.

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