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flyaway

+++Flugzeuge im Außland?+++

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Ich habe da mal eine Frage! (Die hört sich etwas doof an).

 

Wenn ein Flugzeug einer deutschen Airline auf einem außländischen Flughafen steht, sind die Passagiere am Bord dann schon in Deutschland oder noch immer im Außland?

Also ich meine dass so wie z.B in einer Botschaft!

 

Ich bin für eure Antworten echt dankbar!

 

Flyaway

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Guest

Soweit ich weiß, befinden sie sich noch in "Deutschland". Erst wenn sie offiziell durch den Zoll gegangen sind, befinden sie sich im Ausland. Das gilt natürlich nur für Länder, die nicht unter das Schengener Abkommen fallen (nicht EU). Der Captain hat innerhalb der Maschine ja auch "Hausrecht"...

 

Die genaue Gesetzeslage kenne ich aber nicht. Ich weiß aber, daß es bei Militärmaschinen so ist.

 

[ Diese Nachricht wurde geändert von: CRJ100 am 2002-10-31 21:01 ]

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@CRJ da wäre ich mir nicht so sicher....

Ich würde sagen man befindet sich noch auf neutralem Gebiet...(ahrghh schwer zu sagen vielleicht auch schon auf ausländischenm aber auf deutschem Gebiet glaube ich nicht mehr.....

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Ich denke, dass man von der Ausreise (zB FRA) direkt nach der Passkontrolle nicht mehr in Deutschland und das geht solange bis man im jeweiligem Land eingereist ist. Darum braucht man bei solchen "Duty-Free" Shops keine Steuern mehr zu bezahlen.

 

_________________

Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten.

 

[ Diese Nachricht wurde geändert von: ANA am 2002-10-31 22:06 ]

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@Ana da schliesse ich mich dir an...weil ich kannmir einfach nicht vorstellen das man dann noch auf deutschem Boden ist...das ergäbe keinen sinn.

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Guest

WEnn man in einem Flugzeug einer deutschen Airline sitzt, befindet man sich auf deutschem Hoheitsgebiet.

 

Es ist nicht geststtet, dass jegliche Personen, sei es Militär oder Polizei eines anderen Landes ohne Zustimmung des Kapitäns an Bord kommen.

 

Es kann zwar die Starterlaubnis verweigert, bzw. Versorgung unterlassen werden, aber ein Zutritt in die Maschine ist nicht erlaubt (offiziel)

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bist du dir sicher..ich meine wer schreibt das vor....das wäre genauso als wenn ich dem ausländischem Zoll verbiete in meinen Kofferrauk zu schauen! Nur weil das Objekt fliegt??

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Also müssen dann die Flugbegleiter/in wenn sie z.B in Ägypten ankommen auch ein Einreisevisum haben! Auch wenn die nur 45 da sind?????

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glaube nicht, ich denke, dass die sich im Transitbereich aufhalten.

 

In Tokyo war es so, dass es extra Einreiseschalter gab für die Crews die höchstens 24 Stunden bleiben.

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Hi,

 

also ichj habe es so gelernt, dass Passagiere einer BA Maschine sich auf englischem "Boden" befinden. Es gelten die Gesetzte des britischen Empires. Wie es jetzt auf anderen Maschinen und Flugzeugen ist, kann ich euch nicht sagen, ist aber glaube ich genau so.

 

Ist auch logisch. Wie soll man sonst vom Recht her vorgehen???? Wenn man als Passagier in einer BA Maschine fliegt, ist man bis zum verlassen der Maschine auf britischem Boden, das wäre ja schlimm, wenn alle 400-800 km die Rechtslage sich ändern würde. Wenn man über Deutschland fliegt, hätte man ja eine andere Rechtslage als über Russland z.B.. Da müsste man ja einen Rechtsanwalt mit an Bord haben.

 

MfG

 

Jan

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Guest

So sehe ich das auch. Die Tatsache, daß man zollfrei einkaufen kann hat damit ja nix zu tun.

Ich bin mir sicher, daß man sich an Bord eines Flugzeuges im "Hoheitsgebiet" des jeweiligen Landes aufhält. Der Captain hat ja sogar die Pflicht, die geltenden Gesetze im Notfall durchzusetzen. Angenommen, ein betrunkener Passagier randaliert (soll ja vorkommen). Da hat der Captain doch das Recht den Mann notfalls festzuhalten und "ruhigzustellen", bis er bei nächster Gelegenheit der Polizei übergeben werden kann.

Wie gesagt, bei Militärmaschinen bin ich mir sicher. Wer sich z.B. an Bord einer Lw A310 aufhält, der befindet sich auf deutschem Boden.

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Man befindet sich immer in dem Hoheitsgebiet, in dem der Flieger steht resp., das Gebiet das gerade überflogen wird.

Nur weil man in einem deutschen Flieger sitzt, befindet man sich noch lange nicht auf deutschem Hoheitsgebiet.

Nach völkerrechtlicher Sicht sind Flieger KEIN exterritoriales Gebiet (im Gegensatz zu Botschaften).

Der Flugkapitän hat nur die Kommandogewalt an Bord, unterliegt aber den nationalen Gesetzen.

Da in der Fliegerei de facto alles aufgrund des Völkerrechts oder des Völkergewohnheitsrechtes geregelt ist, schafft dies in der Praxis auch keine Probleme, wie wir tagtäglich bemerken.

 

Weitere Details sind hier nachzulesen

 

[ Diese Nachricht wurde geändert von: A320 am 2002-11-01 10:53 ]

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Möchte auch anmerken, dass bei einer anderen Regelung alles sehr kompliziert werden würde.

Bsp.: AUA A340 fliegt für LH von FRA nach BOS mit einem Kapitän der die spanische Staatsbürgerschaft hat.

Also ist das ein

a) österr. Flieger (OE-Kennung)

B) ein dt. Flieger (fliegt für LH)

c) ein spanischer, schließlich ist der Chef Spanier

v.a. ist B) und c) objektiv nicht feststellbar (z.B.: wenn Abfangjäger längsseits gehen um die Maschine zu identifizieren)

etc. etc.

 

 

 

_________________

http://public-transport.net/airplane.htm

 

[ Diese Nachricht wurde geändert von: A320 am 2002-11-01 11:00 ]

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