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  • airliners.de Team
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Die Luftfahrtwoche vom 12. bis 18. August, geprägt von einem knappen Zwischenfall in München und der Finanznot einer europäischen Airline.

Sicherheit: Eine Boeing 787-9 der Vietnam Airlines rollte am 15. August in München über das Ende der Startbahn hinaus und hob erst im Gras ab, das Heck touchierte den Boden. Die Maschine mit 271 Passagieren kehrte nach rund 90 Minuten mit beschädigtem Fahrwerk zurück, verletzt wurde niemand. Ein vorläufiger Bericht der vietnamesischen Behörde CAAV deutet auf eine blockierte Bremse hin, die deutsche Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung führt die Ermittlungen.

Finanzen: Air Baltic hat sich von ihren Anleihegläubigern einen Zinsaufschub für August und November gesichert, ein Teil der 380 Mio. € schweren Anleihe soll in Eigenkapital umgewandelt werden. Zugleich verkleinert die Airline ihre A220-Flotte bis Jahresende von 54 auf 36 Maschinen, statt wie geplant bis 2030 auf 100 zu wachsen.

Flugzeuge: Lufthansa und Emirates lehnen die ersten für sie gebauten Boeing 777-9 ab, weil diese bei der Auslieferung 2027 bereits rund acht Jahre alt wären. Boeing muss rund 30 bereits gebaute Maschinen vor der Übergabe nachrüsten, hält aber am Zeitplan fest.

Dazu bei der Lufthansa: Die Schlichtung mit der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit betrifft nur Kernmarke, Cargo und Eurowings, nicht Discover und City Airlines.

Welche dieser Entwicklungen wiegt für die Branche am schwersten?

Vietnam-Airlines-Zwischenfall, Air-Baltic-Rettung, Lufthansa-Schlichtung

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