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Zu starker Seitenwind oder nur eine plötzliche Korrektur der


D-AIGC

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Das sieht schwer nach Crooswind aus, sieht man anhand daran das das Seitenruder nach rechts getretten wird.

25 knots von der Seite ist auf der /37 sicher ein hartes Programm erstrecht für einen Anfänger! Flug war ja ein trainingsflug.

Hatten letzens im Sim mit dem AVRO 30 knots von der Seite, da hast du echt keinen Spass mehr und bist froh wenn das ding irgendwie auf der Bahn sitzt.

Geschrieben

Dieses Verfahren ist vielen aus der Sportfliegerei bekannt, wird aber auch bei Kurz- und Mittelstreckenflugzeugen angewendet. Bei starkem Seitenwind erfolgt der Anflug zunächst mit Vorhaltewinkel. Kurz vor dem Aufsetzen wird dann der Flieger mit dem Seitenruder auf die Bahn ausgerichtet und ein Flügel in den Wind "gelegt", um parallel zur Mittellinie aufzusetzen. Dadurch hat man mit dem windseitigen Fahrwerk als erstes Bodenkontakt. Für das Fahrwerk ist das schonender als wenn man versetzt landen würde (Verdrehung / Torsionskräfte).

 

Es schaut schon recht spektakulär aus, ist aber sicher. Das ist auch die Landung, bei der viele Passagiere meinen, daß wieder einmal der Co geflogen sei...

 

Euch allen schöne Weihnachten!

Geschrieben

Das ist ein normales Verfahren vor allem bei Hochdeckern und kleineren Flugzeugen. Bei der 737 geht es auch noch, allerdings sollte man sich der Grenzen bewusst sein (Flap-Fairing bzw. Engine-Pod). Man braucht aber nicht mit hängender Fläche zu landen, die 737 ist zugelassen bis 40kts Crosswind im direkten Vorhaltewinkel aufzusetzen, das Hauptfahrwerk hat etwas Spiel. Das ist auch der Grund warum viele 737 nicht gerade rollen, meist sieht es etwas schräg aus. Ach ja, man kann auch absichtlich die Fläche etwas runter nehmen damit ein Rad aufsetzt wenn man zu lange schwebt, auch da sollte man genau wissen was man macht.

 

Denti

 

PS: trotzdem ist es schöner unter 10ft RA noch mal ins Ruder zu treten und schön gerade aufzusetzen.

Geschrieben

DANKE!

 

Und das ist ernst gemeint.

Ungefähr so habe ich mal eine Landung mit einer ATR72 in FRA miterlebt. Im ersten Augenblick glaubt man die Piloten hätten am Tag zuvor zu tief ins Glas geschaut. Aber wenn das ein normales Vorgehen ist, sehe ich dem nächstem Turboprop Flug wieder etwas gelassener entgegen.

Geschrieben

Ein Freund von mir hatte letztens mit einer LH 733 Anflugtraining mit Freunden und Verwandten an Bord praktiziert.

 

Der Fluglehrer demonstrierte die hohe Kunst des Fliegens, in dem er quasi einen "low pass" durchführte, jedoch einmal kurz das linke Fahrwerk auf den Boden setzte, wieder anhebte und anschlissend das rechte Fahrwerk zu Boden brachte. Anschliessend go around !

 

Es ist echt beruhigend zu wissen, dass die, die ganz vorne sitzen echt was auf der Pfanne haben.

 

Viele Grüße

Jens

 

http://www.saa-news.de

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