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Komisch, ich dachte immer Skalenvorteile wären etwas, was alle Branchen anstreben und ein mehr an Optionen sei vorteilhaft. Aber mir war wohl nicht klar, dass die Lufthansa Gruppe aktuell versucht gut laufende Strecken bewusst auf schlechter laufende Strecken ins Ausland zu verlagern
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Nicht umsonst geht viel ins Ausland, weil man sich auch aber nicht nur wegen Tarifauseinandersetzungen nicht entscheiden kann, ob der Euro in Frankfurt mehr wert ist als der Euro in München. Man muss der Realität schon ins Auge sehen und kann es nicht ausblenden. Und warum ist sie dies, weil zunehmend falsche Entscheidungen getroffen werden gerade bei den neuen weltweiten Rahmenbedingungen. Jedes zusätzliche Produkt, zuletzt ITA am Bein macht es schwieriger für das Gesamtunternehmen. Eventuell Vorteile erweisen schnell als Nachteile. Du redest dich leicht daher, ich sehe halt immer nur Entscheidungen, die für den Mainhub sind, aber die Wirtschaftlichkeit gar nicht ausreichend geprüft wird. So wurden mehrfach A359 auf Bestandsrouten in München abgezogen und nach Frankfurt verlegt, obwohl die Routen sehr gut in München gelaufen sind. Kann man machen, aber im Gegenzug verlange ich jetzt, dass aus der Bestandsflotte in Frankfurt Kontflieger verlegt werden um die Lücke, die CLH hinterlässt zu schließen.
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Genau andersrum. Weil sie nicht profitabel ist versucht sie nicht profitable Strecken los zu werden und andere zu suchen, die besser sind. Wie bei jeder Firma, wo ein Produkt nicht ankommt versucht man es mit anderen Produkten.
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Nach deiner Definition müsste Lufthansa hochprofitabel sein und die ganze Diskussion wäre hinfällig. Nur so einfach ist es halt nicht. Was heißt hier Neid, wir reden von wirtschaftlichen Faktoren für ein globales Unternehmen, und die sind halt mal nicht zu trennen.
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Geht es jetzt schon wieder nur um den Hub Neid untereinander?
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Aber die Lufthansa hat für Frankfurt alle A319 der DLH zugeteilt, und für München alle A319 der CLH. Jetzt hat man CLH rausgenommen und streng genommen ohne Prüfung jeglicher Wirtschaftlichkeit. Somit sind lukrative Routen ex München weggefallen, und weniger lukrative Routen ex Frankfurt geblieben. Wenn weiterhin der Rotstift konsequent umgesetzt, müssen in der Folge viele Routen in Frankfurt ebenfalls eingestellt werden.
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Dann ist sie der Definition nach wirtschaftlich - also wenn sie wirklich unverzichtbar ist (das ist sie ja nur, wenn sie Geld verdient). Ist sie es in Summe (also inkl. Weiterflug) nicht kann sie weg, weil dann hat sie ja offenbar keinen Nutzen. Aber wenn du das weißt weiß die LH das doch auch und kann entsprechend reagieren
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Im Zubringersystem gab es ehrlich gesagt immer schon Routen die unwirtschaftlich waren, aber für den Hub unverzichtbar. Wenn man jetzt alles genau auf wirtschaftliche Erfolgsaussichten trimmen will, ist das ein Schritt zurück vom Hubsystem und kann das Ganze in Frage stellen. Ich wollte damit in erster Linie nur feststellen, nicht alles was jetzt bei CLH eingestellt wurde, ist wirtschaftlich am unteren Ende der Streckenprofitalität. Sogar im Gegenteil, einige Routen liefen prima bei CLH und in Doppelfunktion DLH und CLH.
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Andersrum formuliert: Du hoffst die LH fliegt weiter unwirtschaftliche Strecken?
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Die Routenplaner der Lufthansa machen derzeit auch nicht gerade den Eindruck, die Tarifauseinandersetzungen hinterlassen dort keine Spuren. Irgendwie schon über Jahre sehr unglücklich, was geplant, geflogen und was erfolgreich geflogen wird und deren Darstellung in den Flugplänen. Fakt ist, es wandert von der DLH immer mehr Kapazität ins Ausland, währenddessen die Konkurrenz an den Hubs wächst und die Profitabilität zunehmend nachlässt. Daher ist man auch streng gegen Lockerung von Verkehrsrechten, obwohl eigentlich für die Airports in Gesamtsumme genau der andere Weg eingeschlagen werden muss, damit die Wirtschaftlichkeit aufrecht erhalten bleibt auf Dauer. Jetzt befreit man sich ja nicht an die wirtschaftlich schlechtesten Routen, sondern die mit Wegfall der CLH nicht mehr dargestellt werden kann. Ein Aufsetzen eines neuen Flugplanes für den Sommer war in der Kürze natürlich nicht möglich. Die Befürchtungen sind, dass in der Folge die dann tatsächlich unwirtschaftlichsten Strecken zur aktuellen Reduzierung hinzukommen und auch über 2026 die DLH Kapazität an Konkurrenz und ausländischen Hubs abgibt. Problem dabei ist, dass an den ausländischen Hubs die Lufthansa bei den Verkehrsrechten keinen Zugriff hat, z. B. Verkehr nach China, wo die Konkurrenz in Rom, Wien und Brüssel deutlich größer ist und weiterhin dort stark wachsen wird. Aber auch im LCC Segment sind bis auf Wien aktuell Rom, Zürich und Brüssel Wachstumsmärkte.
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China Eastern Airlines hat eine neue Route nach Österreich aufgenommen. Die Fluggesellschaft verbindet Xian in Zentral-China ab sofort mit Wien, wie der österreichische Airport bekannt gab. China Eastern bedient die Strecke dreimal pro Woche – jeweils montags, donnerstags und samstags – mit einem Airbus A330-200. Zum Artikel
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Air Transat hat den Angaben zufolge das elektronische Technische Logbuch (eTLB) der Lufthansa-Technik-Plattform Aviatar in ihrer gesamten Flotte von 43 Airbus A321 und A330 eingeführt. Das System ersetzt papierbasierte Prozesse und synchronisiert sich mit der Wartungssoftware AMOS sowie dem Dokumentenmanagementsystem Flydocs. Zum Artikel
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Binter Gran Canaria - Logroño 2/7 ab 17.6.26 bis 27.9.26 mit E195-E2 FlyOne Armenia Gyumri - Sochi 1/7 ab 1.5.26
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Tap Air Portugal hat ihre bestehende Codeshare-Partnerschaft mit Etihad Airways erweitert, wie "Aeroroutes" berichtete. Die Erweiterung umfasst die beiden Etihad-Strecken von Abu Dhabi nach Kuala Lumpur und Singapur. Sobald Etihad ihre Verbindung von Abu Dhabi nach Johannesburg wieder aufnimmt, platziert Tap frühestens ab dem 15. Juni auch auf dieser Strecke eigene Flugnummern. Zum Artikel
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Moin, absolut richtig. Ich finde es vor allem fragwürdig, dass man nun erst den Flugplan vom Ballast "befreit". https://www.aero.de/news-52418/Lufthansa-streicht-im-Sommer-20000-Kurzstreckenfluege.html Hätte man damit nicht schon eher anfangen müssen? Ich würde meinen, dass ich bevor ich das Tischtuch mit dem Fliegenden Personal entgültig zerschneide, mir Gedanken machen, welche Flüge ich überhaupt zukünftig fliegen möchte. So kommt es einem vor wie: Das undankbare fliegende Personal hat soweit eskaliert, dass ich nur noch streichen kann, die Strecken sind eigentlich nicht wichtig und nun haben alle Hubs einen Vorteil - alles gut. Eins kann man in diesen Tagen sahen, über folgende Themen spricht keiner mehr: - Geldverschwendung der Event-Halle am LAC - schlechte Flottenstrategie - Allegris-Desaster So kann, es ist ja auch bequem, alles auf das Fliegende abgeladen werden und wir feiern schon weiter unseren 100-Geburtstag, obwohl man ja keine Hundert ist. Gruß, Jochen
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Auf ein paar Strecken ist innerhalb des Konzerns aber zumindest bis Ende April keine Umbuchung möglich, weil die Flüge restlos ausgebucht sind wie z. B. VIE-SBZ. Wäre doch eine gute Gelegenheit für die rumänischen Airlines neue Flüge aufzunehmen.
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Der Flughafen Brüssel ein Memorandum of Understanding (MoU) mit United Airlines und der Virginia Economic Development Partnership (VEDP) unterzeichnett, wie der Airport mitteilte. Ziel ist die Einrichtung eines standardisierten Pharmakorridors zwischen dem Brüsseler Flughafen und dem Washington Dulles International Airport. Zum Artikel
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Das wöchentliche airliners.de-[Politik-Briefing](https://www.airliners.de/thema/briefing). Dieses Mal unter anderem mit den Arbeitskämpfen und Protesten, die das Lufthansa-Jubiläum überschattet haben, der Frage, wie die Luftfahrtbranche auf die Kerosinkrise reagiert und welche Entlastungen sie fordert, sowie Bundeskanzler Friedrich Merz' Ankündigung einer neuen Luftverkehrsstrategie bis Mitte Juni. Zum Artikel
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Ich fand United top