debonair Geschrieben 28. März 2005 Melden Geschrieben 28. März 2005 aktuelle news (falls unbekannt!) 03.04.05 Ab Ostern voll im Geschäft (FVW, 04.03.05) Das erste Jahr ist das schwerste. Weil vom Startkapital der AERO FLIGHT von 22 Mill. Euro jetzt nur noch sieben Millionen Euro übrig sind, sieht die Financial Times Deutschland" eine Pleite nahen. Die Tageszeitung zitiert den 45-Prozent-Miteigentümer Gerhard Walter: "Die Liquidität ist angespannt." Er suche jemanden, der sich engagieren will. Zudem bange der Carrier um seine Fluglizenz, weil das Luftfahrtbundesamt (LBA) den Betrieb kontrolliere. Tatsächlich unterzieht sich AERO FLIGHT derzeit - wie seit Monaten terminiert - einem tornusgemäßen Check durch das LBA. Geschäftsführer Miso Aksmanovic, dem zehn Prozent der Anteile an der Airline gehören, zeigt sich nach dem ersten Gespräch "optimistisch". Dem Vernehmen nach gab es keine Beanstandung bei der Technik und Sicherheit. Nur der Budgetplan sei erklärungsbedürftig. Die Airline muss ihre Kreditwürdigkeit darlegen. Die eigenen Jets und eine Liquidität von mehreren Millionen Euro genügten für den Erhalt von Bankkrediten, heißt es bei AERO FLIGHT. Gegründet wurde die AERO FLIGHT von Bogomir Gradisnik, der heute 45 Prozent der Anteile hält. Nach dem Start mit Erstflug am 26. März hatte die Airline vor allem über den Preis in den Markt gefunden. Sowohl für den vergangenen Sommer als auch für die derzeitige Wintersaison kam der Newcomer damals mit seinen Kapazitäten für die Reiseveranstalter zu spät, weil deren Saisonplanung schon stand. Folge: Ad-hoc-Charter, ethnischer Verkehr und Einzelplatzverkauf hatten einen höheren Umsatzanteil. Das habe man allerdings beim ursprünglichen Geschäftsplan durchaus berücksichtigt, unterstreicht AERO FLIGHT. Ab Ostern beginne die Zeit des Geldverdienens: "Im Sommer fliegen wir mit sechs Jets mehr als 30 Ziele an", sagt ein Sprecher. Die Beschäftigung der Flotte sei von kleinen Lücken abgesehen hervorragend. Aus diesem Grund reduziere man den ethnischen Verkehr nach Istanbul und Izmir. Dort sei der Preiswettbewerb mörderisch. Für andere ethnische Routen wie nach Kasachstan oder Sarajevo bleibe man jedoch im Geschäft. Die großen Reiseveranstalter sind wegen der Berichte über AERO FLIGHT nicht beunruhigt: "Wir sehen das ziemlich entspannt", heißt es zum Beispiel bei der TUI. Auf einigen Umläufen, etwa nach Mykonos, hat der Tourismuskonzern Kontingente von bis zu 45 Sitzen eingekauft.
mach 2+ Geschrieben 28. März 2005 Melden Geschrieben 28. März 2005 ......... Auf einigen Umläufen, etwa nach Mykonos, hat der Tourismuskonzern Kontingente von bis zu 45 Sitzen eingekauft.......... Na ja, das ist nicht die Welt! Einzelplatzverkauf nach Mykonos ist bestimmt nicht so toll!? Wenn man anhand solcher Nachrichten Optimismus verbreiten will!? Und bezüglich der Türkei-Flüge hat sich anscheinend intern in der ARF Struktur etwas getan, wie auch in der Geschäftsleitung! Strategische Neuausrichtung? Kaum, eher interne "Positionsänderungen".
Asterix Geschrieben 29. März 2005 Melden Geschrieben 29. März 2005 ...ja, 45 Plätze alleine durch TUI...und dann gibt es ja auch noch jede Menge anderer Anbieter auf dem Deutschen Touristikmarkt...z.B. einer, der auch in Oberursel sitzt....
Marobo Geschrieben 30. März 2005 Melden Geschrieben 30. März 2005 Auch wenn es ein bisschen vom Thema wegführt: Das LBA sieht 7 Mio. Reserven (plus eigene Jets) bei GV als erklärungsbedürftig an. Warum hat dann V BIRD damals Ende März 2004 sein AOC bekommen? Zu dem Zeitpunkt dürfte die Airline ja schon längst überschuldet gewesen sein; und die Flugzeuge waren auch nur geleast. Oder war in dem Fall das niederländische LBA (wie auch immer es wirklich heißt) zuständig, weil es eine niederländische Gesellschaft war? Und sind deren Kontrollen weniger scharf als die der deutschen Kollegen? [ Diese Nachricht wurde geändert von: Marobo am 2005-03-30 02:38 ]
ATN340 Geschrieben 30. März 2005 Melden Geschrieben 30. März 2005 Jep, dass sürften die NL-guys gewesen sein und evtl. interne Spielereien, schliesslich bestand das VBA-Management aus vielen ehem. Transavia-Leuten. Man kennt sich Aber 7 Mio-Euro als Rücklagen finde ich eigentlich relativ in Ordnung, könnte schlimmer sein, gib ja in Deutschland einige Carrier (Vormals Staatskonzern & Töchter) die in wenigen Jahren etliche Hundert Millionen Schulden eingeflogen haben. Was mich persönlich irritiert hat ist die Tatsache dass man damals werksneue A320 genommen hat. Die Dinger kosten sicher einen Haufen Geld, der Gebrauchtmarkt war -nicht zuletzt durch AEF-Pleite - sehr gut und billige(re) Jets sicher günstig zu haben. Hoffe für die Mitarbeiter, dass da der Optimismus der GF nicht wieder ins Grab geht ATN
Asterix Geschrieben 30. März 2005 Melden Geschrieben 30. März 2005 @atn340 Warum? Nun, einige Airlines haben ihre A320 in Toulouse nicht angeholt (z.B. Menajet)- sie standen also auch zur Verfügung - und zum Zweiten - und meiner Ansicht nach der wesentlichere Aspekt - man wollte nicht die alten AEF-Maschinen haben, die der Bayerischen Landesbank gehören. Schließlich war sie es, der der AEf den Hahn zugedreht hat.
Mirage Geschrieben 31. März 2005 Melden Geschrieben 31. März 2005 Just for Info! Nach der Aero-Lloyd Insolvenz wurden fast alle Maschinen an die Leasinggesellschaften zurückgegeben. Die AERO FLIGHT hat z.Zt. 6 Airbusse von denen 4 aus der ehemaligen Aero-Lloyd Flotte stammen. Zwei A 321 mit der Reg. D-ARFA + D-ARFB (Aero-Lloyd Reg. D-ALAN + D-ALAM) Zwei A 320 mit der Reg. D-ARFC + D-ARFE (Aero-Lloyd Reg. D-ALAC + D-ALAB) Zwei neue A 320 mit der Reg. D-ARFD + D-ARFF. Aufgrund der sehr guten Auftragslage ist es schwierig neue Airbusse der 320 Baureihe zu bekommen und deshalb sind die Gebrauchtpreise auch nicht von schlechten Eltern. Bei einer Flottenerweiterung ist außerdem die Specification der Flugzeuge zu beachten, denn sonst bekommt man mit den neuen Fliegern gleich neue Probleme.
ATN340 Geschrieben 1. April 2005 Melden Geschrieben 1. April 2005 So kann man dass natürlich sehen Asterix, die Bayrische LB hat den Geldfluss abgestellt, daher nun keine Maschinen mehr von denen. Aber: Was ist günstiger, werksneue Flieger die entsprechende Leasinggebühren haben ODER 2nd Hand Maschinen, die schon ihre 10.000 oder Mehr Stunden runter haben und dementsprechend preislich eingestuft werden. Gerade Newcomer müssen auf ihre Reserven achten, definitiv mehr als der Weltkonzern LH Da wäre mir die Verbindung YP/BLB egal gewesen, Hauptsache günstige Flieger die technisch ok sind So wirtschaften viele Newcomeer, und diejenigen die es nicht tun lernen mit der Zeit fazu, Grüsse an die Wizz
Empfohlene Beiträge
Archiviert
Dieses Thema ist jetzt archiviert und für weitere Antworten gesperrt.