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Guest Jörgi

CIA betrieb Wirtschaftsspionage für Boeing gegen Airbus

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Guest Jörgi

"Tagesspiegel":

Ende der 90er Jahre hatte sich die CIA einen Auftritt geleistet, der unangenehme Konsequenzen nach sich zog. Angesichts der verschärften Konkurrenz zwischen dem US-Flugzeugbauer Boeing und dem europäischen Konsortium Airbus versuchte die CIA, Industriespionage zu betreiben. Hochrangige Beamte im Bundeswirtschaftsministerium wurden kontaktiert, doch sie informierten den Verfassungsschutz. Dann seien, so ein Sicherheitsexperte, mehrere CIA-Agenten „in aller Stille nach Hause geflogen“.

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Also eins muss man lassen, die CIA erlaubt sich bei ihren europäischen Partnern verdammt viel. Wollen wir doch hoffen, dass die Schuss für die Amerikaner nicht nach hinten losgeht.

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was habe ich in einem anderen Beitrag gelesen?

 

....befreundeter Geheimdienst....

 

Na ja, wer solche Freunde hat braucht eigentlich keine Feinde mehr!

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Guest Jörgi
Also eins muss man lassen, die CIA erlaubt sich bei ihren europäischen Partnern verdammt viel. Wollen wir doch hoffen, dass die Schuss für die Amerikaner nicht nach hinten losgeht.

So einen "Schuss nach hinten" haben die USA kaum zu befürchten. Da sollten wir uns nichts vormachen.

Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat kürzlich in Nürnberg sinngemäß überlegt gesagt, die Europäer sollten besser nicht, gegen Hegomoniebestrebungen der zunehmend einzig verbliebenen Weltmacht USA angehen und damit gleichzeitig angedeutet, dass es zur weitgehenden Duldung dieser, seitens der Europäer, auf lange Sicht effektiv keine Alternative gibt.

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Die Amis sind aber nicht die einzigen, die solche Dinger drehen. So soll die französische DGSE 1994 durch Industriespioange mit dafür gesorgt haben, dass eine französische Firma und nicht Simens, die den Auftrag schon sicher glaubten, Hochgeschwindigkeitszüge nach Korea verkaufte. Der britische MI6 hingegen soll sich gerne vor EU-Gesprächen über die Haltung Deutschlands informieren...

Diese beiden Beispiele stammen aus Udo Ulfkottes "Verschlußsache BND" - Empfhlenswertes Buch für all die, die sich mal ein wenig mit Geheimdiensten im Allgemeinen und dem BND im Besonderen beschäftigen möchten.

Das Buch ist allerdings leider schon etwas älter.

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"Tagesspiegel":

Ende der 90er Jahre hatte sich die CIA einen Auftritt geleistet, der unangenehme Konsequenzen nach sich zog. Angesichts der verschärften Konkurrenz zwischen dem US-Flugzeugbauer Boeing und dem europäischen Konsortium Airbus versuchte die CIA, Industriespionage zu betreiben. Hochrangige Beamte im Bundeswirtschaftsministerium wurden kontaktiert, doch sie informierten den Verfassungsschutz. Dann seien, so ein Sicherheitsexperte, mehrere CIA-Agenten „in aller Stille nach Hause geflogen“.

 

Immer wieder lustig, was in der EU so möglich ist. In Russland fahren solche Kröten direkt ins Arbeitslager in Sibirien ein, die kommen dort schon auf andere Gedanken, keine Sorge! ;-)

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Immer wieder lustig, was in der EU so möglich ist. In Russland fahren solche Kröten direkt ins Arbeitslager in Sibirien ein, die kommen dort schon auf andere Gedanken, keine Sorge! ;-)

 

deshalb "tarnt" man solche offen agierenden Agenten ja gerne als Botschaftsangestellte, die fahren nirgendwo ein, die zücken ihren Diplomatenausweiß und müssen im schlimmsten Fall nach Hause. In so einem Fall werden die dann abgezogen bevor das "Gastgeber"Land den Botschafter einbestellt und die Abreise der Herren verlangt. Man will ja keinen "diplomatischen Zwischenfall" wenn man ihn vermeiden kann. Vor allen soll sowas aus der Presse raus bleiben. Ok, wenn, wie in Deutschland mit der Springerpresse, der größte Medienkonzern praktisch der CIA gehört(*) isses alles nicht so schlimm...

 

Gruß, Thomas

 

*zumindest hat die CIA Springer damals mit 20 MioUS$ Anschubfinanzierung auf die Beine geholfen und die dankbarkeit ist grenzenlos bis hin zur Verpflichtung der Redakteure die USA immer in einem möglichst guten Licht dastehen zu lassen....

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Also eins muss man lassen, die CIA erlaubt sich bei ihren europäischen Partnern verdammt viel. Wollen wir doch hoffen, dass die Schuss für die Amerikaner nicht nach hinten losgeht.

So einen "Schuss nach hinten" haben die USA kaum zu befürchten. Da sollten wir uns nichts vormachen.

Altbundeskanzler Helmut Schmidt hat kürzlich in Nürnberg sinngemäß überlegt gesagt, die Europäer sollten besser nicht, gegen Hegomoniebestrebungen der zunehmend einzig verbliebenen Weltmacht USA angehen und damit gleichzeitig angedeutet, dass es zur weitgehenden Duldung dieser, seitens der Europäer, auf lange Sicht effektiv keine Alternative gibt.

 

Na, wenn das Altbundeskanzler Schmidt gesagt hat, dann bleibt uns natürlich keine andere Wahl.

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Ganz abgesehen von der tatsache, dass die Amerikaner auf dem besten Weg sind ihren Status als letzte Supermacht zu verlieren.

 

China und Rußland sind hier eindeutig auf dem Vormarsch.

 

Beide gehen interessanter Weise einen neuen Weg und nicht mehr die alte Aufrüstungsschiene. Rußland hat Rohstoffe, vor allem Öl und Gas und kontrolliert so halb Asien und Europa. China ist heute schon eine Wirtscahftsweltmacht, die die Amerikaner locker einsteckt ... siehe Handelsdefizit USA vs China ... und - das ist subjektiv - es geschieht den Amerikanern Recht :-)

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Guest Jörgi

Was macht eine Weltmacht aus ?

Die USA sind mit zunehmenden Abstand und relativer Gefahr (neben den Gefahren, die z.B. von Terrorismus, anderen Staaten, Wasser- und Hungersnot usw. aus gehen) die einzige Weltmacht, die ihre wirtschaftlichen Interessen praktisch auch mit weit überlegener militärischer Stärke nahezu autonom durchsetzen (können).

Insofern sehe ich den (wirtschaftlichen) Vormarsch von China und Rußland oder auch Indien, im begrenzten Sinne ebenfalls eindeutig.

Aber ich glaube, bei der militärischen Stärke und so manchem Gebaren der USA,

möchte die Welt die USA eher nicht wirklich in dauerhaft zunehmend wirtschaftlicher Bedrängnis erleben.

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