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Emmisionsrechner für Flugreisen


ChrisMHG

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Der Verbrauch pro km fliegen dürfte bei um die 170g liegen.

Übrigens gibt es Autos die mehr als das verbrauchen :D

 

Was du hier präsentierst eine ziemliche Milchmädchenrechnung, da die Emissionen beim Fliegen direkt in die obersten Atmosphärenschichten gepustet werden, was rechnerisch einen vielfachen Multiplikator ergibt.

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Was du hier präsentierst eine ziemliche Milchmädchenrechnung, da die Emissionen beim Fliegen direkt in die Atmosphäre gepustet werden, was rechnerisch einen vielfachen Multiplikator ergibt.

 

Wieso? Beim Auto wird es doch auch direkt in die Atmosphäre gepustet. Oder hast Du extra einen CO2-Tank? :-)

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>>>Der Verbrauch pro km fliegen dürfte bei um die 170g liegen.

 

Hmm, das rechnen wir doch mal nach:

3 bis 3,5 Liter pro 100 Passagierkilometer

2,5 Kilo CO2 pro Liter Kerosin

 

-> 75 bis 87,5 g/km

 

 

Uebrigens, zum Vergleich der Verbrauch eines Menschen: 1 kg pro Tag. Da kann man viel fliegen, bevor man in die Gegend kommt :-)

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Uebrigens, zum Vergleich der Verbrauch eines Menschen: 1 kg pro Tag. Da kann man viel fliegen, bevor man in die Gegend kommt :-)

 

Ich habe den Smiley gesehen, möchte aber dennoch auf einen Punkt hinweisen, in dem Dein Vergleich arg hinkt, denn das Kerosin der Flugzeugs entstammt fossilen Brennstoffen. Unsere Kohlenstoffdioxidproduktion dagegen entstammt der Veratmung unserer Nahrung , die letztlich auf Pflanzen basiert, und diese haben die entsprechende Menge CO2 vorher aufgenommen und entsprechende Sauerstoffmengen produziert.

 

Martin

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Ooooch, auch das CO2 aus fossilen Brennstoffen kommt doch letztlich aus Pflanzen, die wiederum CO2 aus der Atmosphaere gebunden haben.

 

Ist zwar schon laenger her, aber, hey, see the big picture ;-)

 

Richtig, die Pflanzen haben dieses CO2 gebunden vor einigen hundert Millionen Jahren, also der CO2-Gehalt der Atmosphäre höher als jetzt war und der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre geringer als jetzt. Unseren jetzigen Sauerstoffgehalt verdanken wir der Fotosynthese der damaligen Pflanzen und der Tatsache, dass sie nach ihrem Tod nicht unter Sauerstoffverbrauch abgebaut wurden (also durch Verwesung), sondern unter sauerstoffarmen Bedinungen. Daraus entstanden Erdöl, Kohle etc. und wir profitieren vom übrig gebliebenen Sauerstoff, der die jetzigen 21 % der Atmosphäre ausmacht. Seitdem lebten wir in einem recht stabilen Gleichgewicht und die Sauerstoffreisetzung durch der Pflanzen entspricht recht genau dem Sauerstoffverbrauch durch Tiere und andere Organismen.

Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wird dieses Gleichgewicht nun aber gestört, was sich bei uns vor allem durch eine Erhöhung des CO2-Anteils in der Atmosphäre bemerkbar macht. Würden wir alle fossilen Brennstoffe, die irgendwo im Erdinneren lagern, komplett verbrennen, hätten wir wieder eine Atmosphäre erreicht, wie sie vor Milliarden Jahren herrschte mit fast keinem Sauerstoff und einem entsprechend hohen CO2-Anteil.

 

Martin

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Richtig, die Pflanzen haben dieses CO2 gebunden vor einigen hundert Millionen Jahren, also der CO2-Gehalt der Atmosphäre höher als jetzt war und der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre geringer als jetzt.

 

Der weitaus grösste Teil des Kohlenstoffs in der Uratmosphäre ist heute in Sedimentgesteinen gebunden. Damit haben die Pflanzen nichts zu tun.

 

Unseren jetzigen Sauerstoffgehalt verdanken wir der Fotosynthese der damaligen Pflanzen und der Tatsache, dass sie nach ihrem Tod nicht unter Sauerstoffverbrauch abgebaut wurden (also durch Verwesung), sondern unter sauerstoffarmen Bedinungen. Daraus entstanden Erdöl, Kohle etc. und wir profitieren vom übrig gebliebenen Sauerstoff, der die jetzigen 21 % der Atmosphäre ausmacht. Seitdem lebten wir in einem recht stabilen Gleichgewicht und die Sauerstoffreisetzung durch der Pflanzen entspricht recht genau dem Sauerstoffverbrauch durch Tiere und andere Organismen.

Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wird dieses Gleichgewicht nun aber gestört, was sich bei uns vor allem durch eine Erhöhung des CO2-Anteils in der Atmosphäre bemerkbar macht. Würden wir alle fossilen Brennstoffe, die irgendwo im Erdinneren lagern, komplett verbrennen, hätten wir wieder eine Atmosphäre erreicht, wie sie vor Milliarden Jahren herrschte mit fast keinem Sauerstoff und einem entsprechend hohen CO2-Anteil.

 

Das ist haarsträubender Unsinn. Die Menge des gesamten molekularen Sauerstoffs in der Atmosphäre übertrifft die Menge des in Kohle, Erdöl und Erdgas gebundenen Kohlenstoffs um viele Größenordnungen. Auch wenn alle fossilen Brennstoffe verbrannt sein werden - was gewiß geschehen wird - wird noch genug Sauerstoff zum Atmen in der Atmosphäre vorhanden sein.

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Was du hier präsentierst eine ziemliche Milchmädchenrechnung, da die Emissionen beim Fliegen direkt in die obersten Atmosphärenschichten gepustet werden, was rechnerisch einen vielfachen Multiplikator ergibt.

 

Und wieso sollte das "einen vielfachen Multiplikator" ergeben? Findet etwa keine Luftzirkulation zwischen der Luft in Reiseflughöhe und der Luft in Bodennähe statt?

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Richtig, die Pflanzen haben dieses CO2 gebunden vor einigen hundert Millionen Jahren, also der CO2-Gehalt der Atmosphäre höher als jetzt war und der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre geringer als jetzt.

 

Der weitaus grösste Teil des Kohlenstoffs in der Uratmosphäre ist heute in Sedimentgesteinen gebunden. Damit haben die Pflanzen nichts zu tun.

 

Ich habe nicht von der Uratmosphäre gesprochen. Sondern von der Atmosphäre von vor einigen hundert Millionen Jahren, die sich von der Uratmosphäre, die zur Zeit der Entstehung des Lebens herrschte, unterscheidet.

 

Unseren jetzigen Sauerstoffgehalt verdanken wir der Fotosynthese der damaligen Pflanzen und der Tatsache, dass sie nach ihrem Tod nicht unter Sauerstoffverbrauch abgebaut wurden (also durch Verwesung), sondern unter sauerstoffarmen Bedinungen. Daraus entstanden Erdöl, Kohle etc. und wir profitieren vom übrig gebliebenen Sauerstoff, der die jetzigen 21 % der Atmosphäre ausmacht. Seitdem lebten wir in einem recht stabilen Gleichgewicht und die Sauerstoffreisetzung durch der Pflanzen entspricht recht genau dem Sauerstoffverbrauch durch Tiere und andere Organismen.

Durch die Verbrennung fossiler Brennstoffe wird dieses Gleichgewicht nun aber gestört, was sich bei uns vor allem durch eine Erhöhung des CO2-Anteils in der Atmosphäre bemerkbar macht. Würden wir alle fossilen Brennstoffe, die irgendwo im Erdinneren lagern, komplett verbrennen, hätten wir wieder eine Atmosphäre erreicht, wie sie vor Milliarden Jahren herrschte mit fast keinem Sauerstoff und einem entsprechend hohen CO2-Anteil.

 

Das ist haarsträubender Unsinn. Die Menge des gesamten molekularen Sauerstoffs in der Atmosphäre übertrifft die Menge des in Kohle, Erdöl und Erdgas gebundenen Kohlenstoffs um viele Größenordnungen. Auch wenn alle fossilen Brennstoffe verbrannt sein werden - was gewiß geschehen wird - wird noch genug Sauerstoff zum Atmen in der Atmosphäre vorhanden sein.

 

Wie kommst Du zu dieser Annahme? Es ist wissenschaftlich allgemein akzeptiert, dass der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre vor Beginn der Fotosynthese nur sehr, sehr gering war und erst durch Fotosynthese nennenswerte Sauerstoffmengen entstanden sind. Und für jede Menge an freigesetztem Sauerstoff wurde eine entsprechende Menge an Kohlenstoff in Form organischer Verbindungen gebunden. Dies ergibt sich zwangsläufig aus der Reaktionsgleichung für die Fotosynthese. Pro Sauerstoffmolekül ein Kohlenstoffatom und bei der Verbrennung bzw. Zellatmung läuft die umgekehrte Reaktion im gleichen stöchiometrischen Verhältnis ab.

Es ist zwar auch eine große Menge an Kohlenstoff in den heute lebenden Pflanzen, Tiere und anderen Lebewesen gebunden und die entsprechende Menge an Sauerstoff in der Atmosphäre, diese befindet sich aber in einem ständigen Kreislauf und wir sind ja auch fleißig dabei, große Gebiete wie die Regenwälder abzuholen und zu verbrennen.

 

Martin

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Wie kommst Du zu dieser Annahme? Es ist wissenschaftlich allgemein akzeptiert, dass der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre vor Beginn der Fotosynthese nur sehr, sehr gering war und erst durch Fotosynthese nennenswerte Sauerstoffmengen entstanden sind. Und für jede Menge an freigesetztem Sauerstoff wurde eine entsprechende Menge an Kohlenstoff in Form organischer Verbindungen gebunden. Dies ergibt sich zwangsläufig aus der Reaktionsgleichung für die Fotosynthese. Pro Sauerstoffmolekül ein Kohlenstoffatom und bei der Verbrennung bzw. Zellatmung läuft die umgekehrte Reaktion im gleichen stöchiometrischen Verhältnis ab.

Es ist zwar auch eine große Menge an Kohlenstoff in den heute lebenden Pflanzen, Tiere und anderen Lebewesen gebunden und die entsprechende Menge an Sauerstoff in der Atmosphäre, diese befindet sich aber in einem ständigen Kreislauf und wir sind ja auch fleißig dabei, große Gebiete wie die Regenwälder abzuholen und zu verbrennen.

 

Ich habe das mal nachgerechnet, und wie ich erwartete, kommt es zahlenmässig nicht hin. Bei den "vielen Größenordnungen" habe ich mich aber getäuscht, der Unterschied ist kleiner als ich erwartet habe.

 

Die Masse der Erdatmosphäre wird hier mit ca. 5*10^18 kg angegeben. Zu diesem Ergebnis komme ich auch, wenn ich annehme, daß bei einem Druck von ca. 100 kPa=100 kN/m^2 sich ca. 10000 kg Luft über einem Quadratmeter Erdoberfläche befinden. Die Erdoberfläche beträgt ca. 4*PI*6300000^2 m^2 = 5*10^14 m^2, daher 5*10^18 kg Luft insgesamt.

 

Die molare Masse der Luft beträgt knapp 29 g/mol, die von molekularem Sauerstoff 32 g/mol, Sauerstoff macht mehr als 20% Volumenprozent der Luft aus, also bin ich auf der sicheren Seite, wenn ich annehme, daß ein Fünftel der Atmosphärenmasse, also 1*10^18 kg, Sauerstoff ist. Ein kg Sauerstoff enthält ca. 6*10^26/32 Moleküle, ergibt ca. 1,875*10^43 O2-Moleküle in der Erdatmosphäre.

 

Hier und hier ist die Masse des in Kohle, Öl und Gas gebundenen Kohlenstoffs mit ca. 4000 Gt angegeben. Die Atommasse von Kohlenstoff ist 12, also wären das dann ca. 4000*1*10^9*1000*6*10^26/12 = 2*10^41 Kohlenstoffatome in den Kohle, Öl- und Gasvorräten der Erde.

 

Also gibt es, wenn die Rechnung keinen Fehler enthält, fast 100 mal mehr Sauerstoffmoleküle in der Atmosphäre als Kohlenstoffatome in den fossilen Brennstoffvorräten. Beim Verbrennungsvorgang verbindet sich je ein Kohlenstoffatom mit einem Sauerstoffmolekül, also bleiben nach Verbrennung sämtlicher fossiler Brennstoffvorkommen immer noch knapp 99% des heute in der Atmosphäre vorhandenen Sauerstoffs zum Atmen.

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Deine Rechnung erscheint mir plausibel, aber ich frage mich, woher dann dieser Überschuss an Sauerstoff stammt. Der molekulare Sauerstoff in der Atmosphäre wurde durch die Fotosynthese gebildet und dazu muss die entsprechende Menge an CO2 verbraucht worden sein.

Kann es sein, dass der Großteil des organischen Kohlenstoffs z.B. durch die Plattentektonik so weit ins Erdinnere verschoben worden ist, dass wir nie an ihn herankommen und er daher nicht in die Berechnung eingeht?

 

Martin

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Deine Rechnung erscheint mir plausibel, aber ich frage mich, woher dann dieser Überschuss an Sauerstoff stammt.

 

Ich weiß es leider auch nicht und habe es auch durch längeres Stöbern auf diversen Webseiten zur Entstehung der Erdatmosphäre nicht herausfinden können. Diese naheliegende Frage wird dort einfach nicht beantwortet.

 

Der molekulare Sauerstoff in der Atmosphäre wurde durch die Fotosynthese gebildet...

 

Vielleicht stimmt diese Voraussetzung schon gar nicht, obwohl es so von der Wissenschaft behauptet wird? Auf dieser Seite wird wenigstens zugegeben, daß man keine Ahnung hat, durch welche Prozesse der Sauerstoffanteil der Atmosphäre bei ungefähr 20% gehalten wird.

 

...und dazu muss die entsprechende Menge an CO2 verbraucht worden sein.

Kann es sein, dass der Großteil des organischen Kohlenstoffs z.B. durch die Plattentektonik so weit ins Erdinnere verschoben worden ist, dass wir nie an ihn herankommen und er daher nicht in die Berechnung eingeht?

 

Wie gesagt, das weiß ich leider auch nicht.

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  • 3 Wochen später...

@"vielfacher Multiplikator"

Das stimmt nur für Gase, die leichter als Luft sind und daher in dem Gemisch nicht ausgefällt werden - Methan, FCKW usw. Kohlendioxid ist aber schwerer als Luft. Das sehr populäre Zerrbild von einer CO2-Hülle in der Stratosphäre ist schlichtweg falsch.

 

@(fast) alle

CO2-VERBRAUCH?! Äh...?! Wenn ich atme oder Feuer mache, ERZEUGE ich CO2. Mein Gummibaum verbraucht es bei seiner Photosynthese, aber mir fehlt dafür einfach das Chlorophyll.

 

@sickbag & widukind

Alles sehr richtig. So genannte Klimaforscher sind alles andere, als unbestechliche Naturwissenschaftler, die sich an knallharte Fakten halten. Eher sind sie mit archaischen Hohepriestern vergleichbar, die sich an ihrer Macht aufgeilen, den doofen Mob in Angst versetzen zu können. Wissenschaftlich ist die Klimaforschung auf dem Niveau der Börsen-Chart-Analyse - und die ist nicht weit entfernt von Horroskopen.

 

Übrigens: ich bin gegen jegliche Verschwendung, trenne meinen Müll und gehe zu Fuß in den Supernarkt. Aber ich finde es schlimm, wenn man versucht, mir durch Halbwahrheiten und Lügen Angst einzujagen. (Dass die CO2-Rechner eine Lüge sind, hat sickbag's Algebra klar demonstiert.)

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  • 2 Wochen später...
Deine Rechnung erscheint mir plausibel, aber ich frage mich, woher dann dieser Überschuss an Sauerstoff stammt. Der molekulare Sauerstoff in der Atmosphäre wurde durch die Fotosynthese gebildet und dazu muss die entsprechende Menge an CO2 verbraucht worden sein.

Kann es sein, dass der Großteil des organischen Kohlenstoffs z.B. durch die Plattentektonik so weit ins Erdinnere verschoben worden ist, dass wir nie an ihn herankommen und er daher nicht in die Berechnung eingeht?

 

Martin

 

Ich glaube, dass bei der Rechnung noch ein paar Kohlenstoffsenken fehlen könnten.

1. Biomasse, die permanent im "Umlauf" ist. Wenn man sich die Regenwälder anschaut, dann sollte das schon eine gewaltige Menge sein

2. CO2 ist auch in den Ozeanen als HCO3- gespeichert. Immerhin 70% der Erdoberfläche.

3. Ein wahrscheinlich sehr grosser Anteil findet sich als Hydrogencarbonatsalze wieder. Sprich: Steine

 

Zumindest 2. und 3. sollten enorme Mengen an CO2 gebunden haben.

 

Gruss,

Macc

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Ich glaube, dass bei der Rechnung noch ein paar Kohlenstoffsenken fehlen könnten.

1. Biomasse, die permanent im "Umlauf" ist. Wenn man sich die Regenwälder anschaut, dann sollte das schon eine gewaltige Menge sein.

 

Nach dieser oben genannter Quelle weniger als in den fossilen Brennstoffvorräten.

 

2. CO2 ist auch in den Ozeanen als HCO3- gespeichert. Immerhin 70% der Erdoberfläche.

3. Ein wahrscheinlich sehr grosser Anteil findet sich als Hydrogencarbonatsalze wieder. Sprich: Steine

 

Zumindest 2. und 3. sollten enorme Mengen an CO2 gebunden haben.

 

Ja, aber wo kommt dann der reine Sauerstoff in der Atmosphäre her? In 2 und 3 wird das CO2 ja gebunden, ohne daß der Sauerstoff zuvor davon abgespalten würde.

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Also ich zerreiss mir langsam den Kopf. Deine Rechnung stimmt. Ich hab auch mal umgekehrt gerechnet. Ich hab zunaechst die Mol an Sauerstoff und die dafuer benoetigten Mol an C berechnet und komm auch nicht hin.

 

Allerdings ist mir aufgefallen, dass die marinen Sedimente eine aeusserst grosse Kohlenstoffsenke darstellen. Laut wikipedia entstand aus solchen Sedimenten unter bestimmten Bedingungen Erdoel oder Erdgas, weshalb ich vermuten wuerde, dass ein Teil der Marinen Sedimente auch aus dem Plankton besteht. Dieses wiederum betrieb zumindest teilweise als Phytoplankton Photosynthese. Der Sauerstoff muss ja von irgendwo kommen...

 

Gruss,

Macc

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  • 7 Monate später...

@martin.stahl, macclesfield

 

Deine Rechnung erscheint mir plausibel, aber ich frage mich, woher dann dieser Überschuss an Sauerstoff stammt. Der molekulare Sauerstoff in der Atmosphäre wurde durch die Fotosynthese gebildet und dazu muss die entsprechende Menge an CO2 verbraucht worden sein.

Kann es sein, dass der Großteil des organischen Kohlenstoffs z.B. durch die Plattentektonik so weit ins Erdinnere verschoben worden ist, dass wir nie an ihn herankommen und er daher nicht in die Berechnung eingeht?

 

Dein Gedanke, daß die Menge an Sauerstoff mit der Menge an gebundenem Kohlenstoff biogenen Ursprungs in Zusammenhang stehen muß, war sehr scharfsinnig. Ich habe mir jetzt mal die Mühe gemacht, nach einer Antwort zu suchen, habe Geologen mit Fragen gelöchert usw. Erstaunlich, wie viele Leute das Problem einfach wegleugnen, wenn sie keine Antwort auf die Frage nach dem Mißverhältnis zwischen dem Sauerstoff in der Atmosphäre und den Vorkommen an fossilen Energierohstoffen wissen.

 

Schliesslich hat mich aber jemand auf diese Webseite aufmerksam gemacht, in der die Frage beantwortet wird.

 

Anscheinend sind also doch riesige Mengen an Kohlenstoff biogenem Ursprungs auch in Sedimentgesteinen gelagert. Vielleicht gelingt es der Menschheit ja irgendwann mal, auch diese zu verbrennen und daraus Energie zu gewinnen. Mit Ölschiefer wird das ja bereits gemacht. Vielleicht ersticken wir am Ende also wirklich noch alle, das wäre dann allerdings noch sehr, sehr lange hin. Bis dahin ist die Menschheit wahrscheinlich entweder ausgestorben oder die Sonne hat die Erde geschluckt oder die Menschheit ist längst in ferne Galaxien aufgebrochen oder sie wird andere Energiequellen gefunden haben.

 

Ich bin sehr froh, diese Frage endlich geklärt zu haben.

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  • 2 Wochen später...

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