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Tschentelmän

Wieviel Umsatz muss ein Flugzeug einfliegen?

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Hallo Leute,

 

weiss jemand, wieviel Jahresumsatz ein Flugzeug ungefähr einfliegen muss, um insgesamt einen rentablen Betrieb für die Airline zu ermöglichen? Ist mir natürlich klar, dass dies von vielen Faktoren abhängig ist, wie Flugzeugtyp, Einsatzdauer, Entfernungen, Tarifbedingungen etc.

 

Wenn man hier einmal die typischen Kurz- und Mittelstreckenmuster betrachtet (also Boeing 737- bzw. A320er Familie) und dabei deutsche Rahmenbedingungen zugrunde legt (z.B. Airlines wie Air Berlin, Germanwings, Tuifly, Germania) - wie sieht es dann etwa aus? Gibt es etwaige "Hausnummern", mit denen man ungefähr rechnen muss?

 

Danke für Antworten.

 

Gruß vom Tschentelmän

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Das waere eine schoene Recruiting-Aufgabe fuer Unternehmensberater(-Bewerber).

 

Ich habe die Frage einem angehenden Bewerber als UB mit Aviation-Interessen gestellt ;-)

 

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Ich habe die Frage einem angehenden Bewerber als UB mit Aviation-Interessen gestellt ;-)

 

Und wie war die Reaktion? Ich würde meinen, dass es für eine richtige ANtwort ziemlich viele Unbekannte gibt, die aber mitberücksichtigt werden müssten.

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Ich wuerd einfach Umsatz durch Flottenstärke teilen und gut is?!

 

Milchmädchenrechnung?

 

Eine Langstreckenmaschine muss wohl mehr Umsatz generieren wie ein kleine Regio-Flieger, ne? ;)

 

Selbst bei einer einheitlichen Flottenstruktur wie bei FR kannst du das so nicht sagen.... Slotgebühren, Luftsicherungskosten, Abstellkosten auf Flughäfen etc. sind unterschiedlich teuer.

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Selbst bei einer einheitlichen Flottenstruktur wie bei FR kannst du das so nicht sagen.... Slotgebühren, Luftsicherungskosten, Abstellkosten auf Flughäfen etc. sind unterschiedlich teuer.

 

Ja so is das wohl - die schlichte Division ist sicherlich was ziemlich simples. Aber ob man zu besseren Ergebnissen kommt indem man all die von Dir hier genannten Parameter berücksichtigt?!

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Aber ob man zu besseren Ergebnissen kommt indem man all die von Dir hier genannten Parameter berücksichtigt?!

 

nö, weil die Liste noch lange nicht abschliessend ist ;)

 

Ich denke so etwas lässt sich ohne "Live"-Daten eh nicht herleiten.

Wer schon einmal in eine Kostenrechnung eines kleinen Unternehmens gesehen hat, kann sich in etwa vorstellen, wie umfangreich so etwas in einer Airline ist.

Und ohne so eine Rechnung ist es fast unmöglich, eine Aussage zum ungefähren Mindestumsatz zu machen

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>>>Ich habe die Frage einem angehenden Bewerber als UB mit Aviation-Interessen gestellt ;-)

 

Wie nett von Dir, die Interessen zu beruecksichtigen. Ich wurde vor vielen Monden mit Umsatzschaetzungen aus mir voellig fremden Branchen gequaelt.

 

 

>>>Ich würde meinen, dass es für eine richtige ANtwort ziemlich viele Unbekannte gibt, die aber mitberücksichtigt werden müssten.

 

Genau das ist der Witz, warum man so etwas gerne im Recruiting fragt: Es ist taegliches Unternehmensberater-Brot, mit vielen Unbekannten zu jonglieren und moeglichst schnell moeglichst belastbare Schaetzungen abzugeben.

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>>>Ich habe die Frage einem angehenden Bewerber als UB mit Aviation-Interessen gestellt ;-)

 

Wie nett von Dir, die Interessen zu beruecksichtigen. Ich wurde vor vielen Monden mit Umsatzschaetzungen aus mir voellig fremden Branchen gequaelt.

 

 

>>>Ich würde meinen, dass es für eine richtige ANtwort ziemlich viele Unbekannte gibt, die aber mitberücksichtigt werden müssten.

 

Genau das ist der Witz, warum man so etwas gerne im Recruiting fragt: Es ist taegliches Unternehmensberater-Brot, mit vielen Unbekannten zu jonglieren und moeglichst schnell moeglichst belastbare Schaetzungen abzugeben.

 

Es kommt im Bewerbungsgespräch ja auch nicht gerade auf die korrekte Herleitung an. Vielmehr interessiert mich ja die Berücksichtigung verschiedener Komponenten (Kaufpreis, Finanzierung, Cost Structure, Revenue Structure, Kostenschlüsselung, usw). Hier sieht man, inwieweit der Bewerber mehrere Komponenten verknüpfen kann und wie weitsichtig er denkt. Von diesem Punkt kann man dann sehr gut in Revenue Management, Cost Management, Strategy Management oder die Herleitung von Proficency-Rechnungen eingehen.

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Es kommt im Bewerbungsgespräch ja auch nicht gerade auf die korrekte Herleitung an. Vielmehr interessiert mich ja die Berücksichtigung verschiedener Komponenten (Kaufpreis, Finanzierung, Cost Structure, Revenue Structure, Kostenschlüsselung, usw). Hier sieht man, inwieweit der Bewerber mehrere Komponenten verknüpfen kann und wie weitsichtig er denkt. Von diesem Punkt kann man dann sehr gut in Revenue Management, Cost Management, Strategy Management oder die Herleitung von Proficency-Rechnungen eingehen.

 

Also wenn die das alles so genau rechnen können - wieso macht dann keine Airline Gewinn?!

 

Lustige Anekdote mal zu den Unternehmensberatern:

Bei uns in der Frima hatte wir mal einen zum Thema Pricing-Struktur und die hatten da was ganz tolles.

Als Referenz gaben sie an, daß sie für viele Airlies Pricing-Strukturen machen bzw. beraten.

Die Frage unsererseits: und wieso machen Airlines kein Gewinn?! ... wurde mit viel bla bla und stammeln beantwortet...

Danach war das Meeting beendet...

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