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airliners.de

Personenungebundene Flugbuchungen


PHIRAOS

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Eine Frage die mir schon seit einiger Zeit durch den Kopf geht ist, warum ich bei Flugreisen bereits bei der Buchung die genauen Namen und Daten der Reisenden angeben muss.

 

Zum Zeitpunkt der Buchung ist es für die Airline ja eigentlich erstmal nur interessant, dass jetzt ein potentieller Platz mehr besetzt ist bzw. einer weniger zu vergeben ist. Wer letzlich mitfliegt wird doch eigentlich erst beim Check-In interessant.

 

Also ich stelle mir vor dass ich einen Platz auf einem Flug "reserviere" und dafür eine Reservierungsnummer bekomme. Wenn ich dann später den Online-Checkin mache, gebe ich Namen und Daten an.

 

Warum wird es nicht so gemacht?

Zu hoher Aufwand für die Airlines?

Argument zur Personenumbuchungsgebühr würde wegfallen?

Schwarzmarkt für Flugtickets könnte entstehen?

 

Bei der Bahn steht mein Name soweit ich weiß auch nicht auf der Fahrkarte, ich habe höchstens eine Personenbindung durch meine Bahncard und eine Zugbindung durch einen Sparpreis. Aber eine ganz normale Fahrkarte ist nur eine Fahrkarte mit der ich auf der Strecke mit allen angegebenen Produkten reisen kann. Ich muss dann nichtmals NonStop durchfahren, sondern kann auch unterwegs Aussteigen und was angucken und 2 stunden später weiterfahren. Ich muss die Strecke nur innerhalb des Gültigkeitszeitraumes der Fahrkarte abgefahren haben.

 

Geschrieben
Eine Frage die mir schon seit einiger Zeit durch den Kopf geht ist, warum ich bei Flugreisen bereits bei der Buchung die genauen Namen und Daten der Reisenden angeben muss.

 

Zum Zeitpunkt der Buchung ist es für die Airline ja eigentlich erstmal nur interessant, dass jetzt ein potentieller Platz mehr besetzt ist bzw. einer weniger zu vergeben ist. Wer letzlich mitfliegt wird doch eigentlich erst beim Check-In interessant.

 

Also ich stelle mir vor dass ich einen Platz auf einem Flug "reserviere" und dafür eine Reservierungsnummer bekomme. Wenn ich dann später den Online-Checkin mache, gebe ich Namen und Daten an.

 

Warum wird es nicht so gemacht?

Zu hoher Aufwand für die Airlines?

Argument zur Personenumbuchungsgebühr würde wegfallen?

Schwarzmarkt für Flugtickets könnte entstehen?

 

Bei der Bahn steht mein Name soweit ich weiß auch nicht auf der Fahrkarte, ich habe höchstens eine Personenbindung durch meine Bahncard und eine Zugbindung durch einen Sparpreis. Aber eine ganz normale Fahrkarte ist nur eine Fahrkarte mit der ich auf der Strecke mit allen angegebenen Produkten reisen kann. Ich muss dann nichtmals NonStop durchfahren, sondern kann auch unterwegs Aussteigen und was angucken und 2 stunden später weiterfahren. Ich muss die Strecke nur innerhalb des Gültigkeitszeitraumes der Fahrkarte abgefahren haben.

Ganz einfach - Änderungen der Namen von personengebundenen Tickets sind mit mehr oder weniger hohen Gebühren versehen, oft mindestens die Tarifdifferenz plus einer Verwaltungsgebühr. Das würde den Fluggesellschaften entgehen, wenn der Name nicht fest wäre, das Tarifmodell wäre hinfällig, da sonst Drittanbieter billige Tickets kaufen und später teurer verkaufen könnten. Die genannte Tarifdifferenz gibt es bei der Bahn nicht. Der Normalpreis ist identisch, egal ob ich das Ticket einen Tag oder einen Monat vor der Reise kaufe. Von daher ist es irrelevant, wer wirklich damit fährt. Alle Sparpreise sind strecken- und zeitgebunden, auch hier hält sich der Weiterverkäufermarkt arg in Grenzen.

Geschrieben

Ursprünglich aus Sicherheitsgründen. Um auszuschliessen, dass eine Person an Bord kommt, von der Gefahr ausgehen kann, sowie zur polizeilichen Kontrolle. Irgendwann in den jungen Jahren der Passagierluftfahrt, als man den Terrorismus in der Luft und Flugzeugentführungen noch nicht kannte, waren die Flugtickets nicht (oder nicht überall) personengebunden.

 

Bei der DB kann man die Personenkontrolle schlicht nicht einführen. Die Bahn befördert an einem Tag so viele Passagiere wie LH im ganzen Jahr.

Geschrieben

Über die Yield-Management Geschichte die hinter personengebundenen Tickets steht, gibt es ja bei Fluggesellschaften auch vollflexible Tickets. Zumeist sind in diesen Buchungsklassen ja auch noch kurz vor Abflug Tickets vorhanden, solange es noch freie Sitze gibt. Von daher kann man hier ja von einem Vollpreisticket ähnlich bei der Bahn sprechen.

Geschrieben
Über die Yield-Management Geschichte die hinter personengebundenen Tickets steht, gibt es ja bei Fluggesellschaften auch vollflexible Tickets. Zumeist sind in diesen Buchungsklassen ja auch noch kurz vor Abflug Tickets vorhanden, solange es noch freie Sitze gibt. Von daher kann man hier ja von einem Vollpreisticket ähnlich bei der Bahn sprechen.

Kennt jemand das Verhältnis im Verkauf zwischen nicht-flexiblen und flexiblen Tickets bei den verschiedenen Airlines?

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