kirchi Geschrieben 14. Oktober 2011 Melden Geschrieben 14. Oktober 2011 hier ein kleiner Tripreport inkl. Spotting für Hamburg. Los ging die Reise am 09.10.11 in der Mittagszeit in Erfurt. Wie es sich für eine Stadt mit einem internationalen Verkehrsflughafen gehört, ging es natürlich mit der Bahn auf die Reise. Über Gotha, Göttingen und Hannover erreichte ich die Hansestadt am frühen Abend. Noch schnell im Hotel direkt am Flughafen Hamburg (MotelOne, kann man sehr empfehlen, 60Euro die Nacht) eingecheckt, ehe ich auf der Suche nach einer gescheiten Mahlzeit abermals in den Flughafen rein bin und mir dort im Edeka (normale Preise, welch Wunder ) eine Stärkung gegönnt habe. Anschließend habe ich die Gegend unsicher gemacht. Gemeint ist, dass ich für die Freizeit, welche mir für Dienstag versprochen wurde, geeignete Spotterplätze suchte. Diese habe ich auch in fußläufiger Umgebung gefunden, so dass nach diesem Spaziergang (am Ende waren es trotzdem ein paar Kilometer) erschöpft ins Hotel zurück bin. Die Nacht konnte ich, trotz sporadischem Fluglärm, gut schlafen und das Frühstück war ausgezeichnet. Einzig die Sitzmöglichkeiten sind nicht für eine Mahlzeit geeignet. Da der erste Tag für mich beruflich vollgestopft war, konnte ich mich den Interessen Reisen, Entdecken und Planespotting am Dienstag widmen. Frühstücken, Dauerregen genießen und ab dem Flughafen mit der S-Bahn in die Innenstadt gefahren. Dauert ca. 30 minuten bis Jungefernstieg. In der Innenstadt angekommen startete ich meine Rundreise. Hauptbahnhof (Die Hallenkonstruktion ist wirklich sehenswert) und Rathaus waren schnell erreicht. Die Alster ließ ich ersteinmal rechts liegen. Ein kurzer Kaffeestop bei Starbucks ehe es weiter Richtung HafenCity ging. Immer dabei, meine EOS 1000D im Anschlag. Erstes Ziel war die Baustelle der neuen Elbphilharmonie in der Speicherstadt. Von dort entlang des Ufers Richtung Osten. Diese zwei Genossen habe ich auf dem Weg gefunden. Die diversen Baustellen und fertigen Gebäude begutachtet, den Traditionshafen nicht gefunden und dann wollte ich in das Ziel in der Hafencity schlecht hin. Das MiWuLa. Aber Pustekuchen. Wartezeiten von mehreren Stunden ließen mich auf dem Absatz kehrt machen. Direkt vor dem Gebäude entdeckte ich folgendes Vehikel. Nun wanderte ich weiter gen St.Pauli. Schiffe gucken kann auch entspannt sein. Und zu Schiffen passt der Dauerregen irgendwie eher, als zum Planespotting. Nach der Besichtigung von Landungsbrücken und dem alten Elbtunnel ging es rein nach St.Pauli. Dorthin, wo das Herz der Stadt schlägt. Die Reeperbahn. Leider ist dieses Schmuckstück der deutschen Kultur (mit allem Für und Wider) bei Tag nur eine ganz normale Straße. Das nächste Mal dann wieder bei Nacht . Mit der S-Bahn bin ich zum Jungfernstieg gefahren, um die Alster, inkl. der Fontäne, zu sehen. Immer wieder toll dort. Und zu meiner Überraschung gab es noch eine kostenlose Ausstellung zum Thema "die grüne Stadt" zu sehen. Das musste ich mir einfach anschauen. Anschließend habe ich noch den HSV-Fanshop (auch wenn ich kein HSV-Fan bin) sowie diverse Bauwerke begutachtet, ehe es zum Flughafen zurück ging. Jetzt stand Planespotting auf dem Plan. Erste Position war am GAT-Terminal (ist in der Nähe der LH-Basis), von wo man die Flieger im Line-Up zu Piste 33 hervorragend sehen kann. Außerdem erstreckt sich die GAT- und die Frachtrampe direkt vor einem, Weitwinkel trotzt Tele sozusagen . Leider steht die dort abgestellte Boeing 707 hinter Masten unfotogen, aber auch so habe ich das ein oder andere Bildchen geknipst. Nach einem Fußweg, zurück zum motelOne (ich musste ja noch mein Gepäck holen), habe ich den Flughafen ein letztes Mal, für diesen Trip, angesteuert. So gleich ging es rein ins T1. AirBerlin Check-In Automat und Gepäckabgabe funktionierten reibungslos. Lustig anzumerken war, dass die Damen am Gepäckschalter meinte, bei meinem Routing wäre es ja fast schneller zu Fuß zu gehen, aber egal. Ich wollte das so. Ohne den Koffer im Anhang habe ich mich aufgemacht zur Flughafen Modellschau. Ein 1:500 Modell des Airports, ähnlich dem im MiWuLa (wo ich ja nicht drin war, MIST ). Aber dafür gibt es dort, am rechten Rand des Terminal1 eine zweite Besucherterasse. Kostenlos und der Blick teilw. verglast, teilw. vergittert. Aber man kann anfliegende Maschinen auf beiden Bahnen sehr gut sehen. Ebenso die abfliegenden. Ganz zu schweigen von der Tatsache, dass der Rollverkehr direkt vor einem statt fand. Leider schließt dieser Juwel der Spotterseele bereits 17 Uhr, so dass ich weder die Modellschau sehen konnte, noch weiter in Ruhe spotten konnte. Was solls. Der Flughafen hat ja noch mehr zu bieten. Nun bin ich ins Terminal zurück gekehrt. Dort gibt es eine weitere, kostenlose Besucherterasse. Diese hat auch länger geöffnet. Allerdings ist dort wesentlich mehr Publikumsverkehr anzutreffen. Einz. Spotter, aber haupts. Reisende auf dem Weg vom oder zum Flieger. Diese Terasse ist voll verglast und hat mit sehr dreckigen Scheiben zu kämpfen. Außerdem kämpft man ab dem Mittag mit Gegenlicht (trifft auf beide Terassen zu, während am GAT am Morgen Gegenlicht anzutreffen ist). Der Flugverkehr in HAM ist sehr auf die beiden großen Carrier der Bundesrepublik beschränkt. Sehr viel LH und AB. Exoten, wie die Easyjet 737, waren aber auch anzutreffen. Leider versagte mir genau zu dem Zeitpunkt, der eben benannten Maschine, der Akku der Kamera den Dienst. Nun war Schluss mit Spotting und ich begab mich in den Sicherheitsbereich. Dort galt es auf den AB320 nach Nürnberg zu warten. Dieser kam fast pünktlich. 20 Minuten Verspätung waren bei meiner Umsteigezeit zu verkraften. In Nürnberg angekommen, musste ich feststellen, dass es keinen Transfergang zum Anschlussflug gab. Was aber auch nicht schlimm war, denn dieser wurde mit einstündiger Verspätung angekündigt. Ärgerlich war eben nur, dass der Sicherheitsbereich erst 2 h vor dem verspä. Abflug geöffnet wurde und ich die Zeit im trostlosen Terminal, bzw. rundherum, totschlagen musste. Aber auch das ging vorbei. Der letzte Flug des Tages, wahrscheinlich mein (vorerst) letzter Flug mit AB nach Erfurt stand an. Die 737-800 wartete an einer Außenposition auf die Fluggäste. Mit nur 25 Minuten Flugzeit war das ein regelrechter Hüpfer über den Thüringer Wald. Positiv anzumerken war, dass es ein kleines Snack- und Getränkeangebot auf diesem Flug gab. Nach einer scharfen Linkskurve am VOR Erfurt befanden wir uns im Endanflug und Erfurt wurde größer unter mir. Die Landung hart, das Gepäck schnell auf dem Band und übermüdet ab ins Auto, bzw.später ins Bett. Ein interessanter, aber auch anstrengender Trip liegt nun hinter mir und ich freu mich, auf das, was da noch kommen mag.
flieg wech Geschrieben 14. Oktober 2011 Melden Geschrieben 14. Oktober 2011 ich sollte auch mal wieder in meine Heimatstadt fahren/fliegen, zumal die Elboper doch nun alsbald der Fertigstellung zuneigt...die Fenstereinsaetze finde ich aber ziemlich mislungen. Warum keine Fotos vom Airport?
kirchi Geschrieben 14. Oktober 2011 Autor Melden Geschrieben 14. Oktober 2011 ich sollte auch mal wieder in meine Heimatstadt fahren/fliegen, zumal die Elboper doch nun alsbald der Fertigstellung zuneigt...die Fenstereinsaetze finde ich aber ziemlich mislungen. Warum keine Fotos vom Airport? kommt noch, nur Geduld :-D Trommelwirbel.... aufgenommen auf der Besucherterasse am Terminal 1
klotzi Geschrieben 14. Oktober 2011 Melden Geschrieben 14. Oktober 2011 Fliegt Niki nach Nürnberg, Düsseldorf, Berlin etc. nun auch schon die AB-Strecken zwischen Wien und Hamburg? :blink: Kein Wunder, dass die so ein (angebliches) Wachstum hinlegen...!
debonair Geschrieben 24. Oktober 2011 Melden Geschrieben 24. Oktober 2011 Fliegt Niki nach Nürnberg, Düsseldorf, Berlin etc. nun auch schon die AB-Strecken zwischen Wien und Hamburg? :blink: Kein Wunder, dass die so ein (angebliches) Wachstum hinlegen...! FALSCH! HG fliegt von/nach Malle ins AB-Drehkreuz. Was sehr, sehr interessant an dieser Verbindung ist (so finde ich), am Wochenende (da kein HG-Flug) fliegen die PMI-Flugbegleiter gleich mit OS/LH zurück nach Wien-und nicht mit AB... :o
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