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airliners.de

Entspannt in den Flieger


CX777

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Hallo,

 

mein letzter Flug liegt nun mittlerweile 6 Jahre zurück und im Zuge meines Studium habe ich nun die Möglichkeit, an einer Seminarwoche Ende diesen Jahres an der UCLA teilzunehmen. Ich freue mich wahnsinnig darauf, da einem eine solche Möglichkeit wohl nicht jeden Tag geboten wird (keine Flug-/ Hote-/ Catering-Kosten für mich). Jedoch habe ich ein massives Problem, welches mir bei meinem letzten Flug sehr zugesetzt hat. Mir wird auf Langstrecken (7h+ Flugzeit) irgendwann schlecht und dieses Problem raubt mir nun schon den letzten Nerv. Sprich, ich befürchte, nicht mehr entspannt in den Flieger einsteigen zu können.

 

Nun meine Frage an euch: gibt es abseits medikamentöser Lösungen auch andere Mittel, um Nervosität und Reiseübelkeit zu lindern? Wenn nicht, mit welchen Mittel aus der Apotheke habt ihr gute Erfahrungen gemacht? Ich hab langsam den Eindruck, dass ich schon allein dadurch nervös werde, indem ich immer über die mögliche Übelkeit nachdenke. Meine Reiselust geht hier natürlich gen Boden und ich habe keine Lust, mich vor der versammelten Mannschaft zu blamieren. Ich hoffe, mir von euch einige Tipps abholen zu können! ;)

Geschrieben

Wenn ich nervös (vor Klassenarbeiten,Vorstellungsgespräch usw.) bin helfen bei mir immer super die Dr. Bach Notfall Bonbons.

bei Googel spontan gefunden:

http://www2.vitalsana.eu/htdocs/Detail.asp...ch%20Dr.%20Bach

 

Diese Bonbons gibts in jeder Apotheke. Statt Bonbons gibts auch noch die Kaugummi Version von denen.

 

Ich glaube du bist schon nervös wenn du nur dran denkst, dass du "gut" ins Flugzeug hineinkommen willst/musst.

 

Ansonten einfach das Reisegold, gegen Reiseübelkeit ;)

 

Ich wünsch dir schon jetzt einen guten Flug.

Mach dir keine Sorgen das wird alles gut gehen :)

 

Geschrieben

Wenn der Flug noch nicht gebucht sein sollte, versuche eine Verbindung ab TXL mit Umstieg in New York zu wählen.

Da sind TXL-EWR ca. 9 und EWR-LAX ca 6 Stunden (in der Gegenrichtung jeweils ca. 1 Stunde kürzer). Du vermeidest so ein wirkliches langes Flugsegment wie etwa FRA- oder LHR-LAX. Ggf. buchst du auf dem Hinflug eine etwas längere Übergangszeit in EWR, so dass du dort nicht gleich wieder in den nächsten Flieger hüpfen musst und dich etwas erholen kannst. Allerdings gibts diese Verbindung nicht so günstig wie manch andere Route.

Geschrieben

Hallo -Fabiii- und L49,

 

vielen Dank für eure Tipps. Leider werden mir die Tickets, ersten Informationen von unserem Dozenten zufolge, "in die Hand gedrückt", soll heißen, innerhalb der Gruppe ein Zubringerflug nach Frankfurt oder München und danach non-stop nach Los Angeles. Ich kann mich noch genau an die notwenige Eile bei meinem letzten USA-Aufenthalt erinnern (hin von Berlin nach Frankfurt nach New York und retour). Deswegen ist es mir besonders wichtig, mich irgendwie "abzureagieren". Ein wenig peinlich ist mir die Sache schon, nur war mir damals beim Verlassen des Flugzeugs in Frankfurt (von New York kommend) dermaßen schlecht, dass ich am liebsten nochmal schnell in der Bordtoilette verschwunden wäre. Der letzte "Hüpfer" nach Berlin verlief aber komischerweise ohne Probleme und ich konnte den Flug halbwegs genießen. Trotzdem steckt diese negative Erinnerung fest im Kopf. Ich werde auf jeden Fall mal in der Apotheke nach diesem "Reisegold" fragen, für weitere Tipps wäre ich trotzdem dankbar! ;)

Geschrieben

Hmm, ich weiß zwar nicht, ob dir das wirklich weiterhilft, aber meiner Freundin ist auch bereits zweimal auf Flügen schlecht geworden und wir konnten den Grund dafür finden. Allerdings war es bei ihr so, dass es ihr meist nach einem Schläfchen dreckig ging. Sie hat während des Schlafens auf Grund der Luftverhältnisse hyperventiliert. Eventuell liegt es bei dir ja auch an der Luft, die nach mehreren Stunden sicherlich auch nicht mehr ganz ideal ist. Gerade, wenn du sagst, dass der anschließende kurze Flug für dich kein Problem dargestellt hat. Allerdings wüsste ich ad hoc nicht, was man genau jetzt dagegen tun könnte... Wir reisen mittlerweOle ausgeruhter, und das scheInt zu reichen.

Des Weiteren ging es ihr mal nicht so gut als wir TXL-MIA geflogen sind und sie sich zwischendurch nicht bewegt hat. Als sie dann aber mal je Runde durch die Eco gelaufen ist, ging es ihr wieder besser. Ich weiß ja nicht, inwiefern du dich auf einem Langstreckenflug zwischendurch bewegst...

Grüße

Geschrieben

Hallo HAJler,

 

 

meine Langstreckenerfahrungen erschöpfen sich in zwei USA-Aufenthalten, der Rest war immer Kurz- und Mittelstrecke. In der Zwischenzeit habe ich einfach kein Bedürfnis mehr gehabt, irgendwo herumzujetten. Einen Flug mit Lufthansa nach Philadelphia (in einer ex-Swissair A330-200) empfand ich trotz leichter Reisekrankheit als sehr angenehm, denn neben dem damals noch nicht selbstverständlichen IFE in der Eco haben mich auch Gespräche mit Sitznachbarn und dem Kabinenpersonal im Heckbereich des Flugzeugs abgelenkt. Die Flüge Frankfurt - New York, New York - Frankfurt waren dagegen für mich sehr unangenehm, da die Piloten anscheinend Interesse daran hatten, wirklich jede Turbulenz mitzunehmen. Ich werde aber, wie von dir empfohlen, versuchen, das ein oder andere Mal einen "Spaziergang" durch die Kabine in Angriff zu nehmen. Wirklich wichtig in diesem Zusammenhang ist es für mich, nicht schon vor Antritt der Reise der Nervosität die Oberhand zu überlassen. Leider klappt das augenscheinlich zur Zeit nicht so gut, eben aufgrund eher schlechter Erfahrungen.

Geschrieben

@skyman:

 

Entweder Ende diesen Jahres oder aber in der ersten Januarwoche. Nähere Informationen gibts erst nächste Woche. Ich denke, zu zielst auf autogenes Training ab?

Geschrieben
@skyman:

 

Entweder Ende diesen Jahres oder aber in der ersten Januarwoche. Nähere Informationen gibts erst nächste Woche. Ich denke, zu zielst auf autogenes Training ab?

 

ja, bzw. gibt es auch spezielle atemtechniken, die man erlernen kann. erkundige dich da mal in deiner stadt.

 

evtl hilft dir aber auch eine cd...

 

 

Geschrieben

reservier dir doch nen Gangplatz, dann kannst du immer ungestört aufstehen und eventuell zur Toilette gehen !

Und ansonsten, freu dich einfach und "rede" dir den Flug schön ! Freu dich auf das schöne Flugzeug (z.B. den A346 auf MUC-LAX) ! Einfach positiv denken !

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Hallo,

 

zum Anfang wünsche ich allen Usern und Lesern dieses Forums natürlich ein gesundes Neues Jahr!

Ich bin also wieder zurück in Deutschland. Hier ein kurzer Überblick über meine Reise:

 

Geflogen wurde nun letztendlich nicht am 30.12.2011, sondern am 01.01.2012. Silvester wurde durchgefeiert, da der Zubringerflug nach Frankfurt schon um 6.00Uhr abhob. Am Flughafen selber ist mir dann meine Brille zerbrochen und wirklich kein Brillenshop hatte am Flughafen seine Türen geöffnet. Ich habe es mir angetan, den Sicherheitsbereich zu verlassen um nach Sekundenkleber zu suchen. Entweder bin ich zu doof dafür, oder aber Sekundenkleber scheint wirklich nicht im Sortiment von Airportshops vorhanden zu sein. Alles in allem eine extrem stressige Situation für mich, da ich meinen Anschlussflug in die USA nicht verpassen wollte. Meine Kommilitonen unterdessen haben es sich auf den Bänken des Wartebereichs bequem gemacht und ein paar Stunden geschlafen. Und noch ein Wort zum Flughafen: grauenhaft. Der Frankfurter Flughafen (Bezugnahme hier: Terminal 1) mit seiner gesamten ("grauen") Architektur, den extrem unfreundlichen und schlechtgelaunten Mitarbeitern an der Servicehotline und Snackbars sowie seinen wenig einladenden Wartebereichen haben mich echt geschockt. Der Münchner Flughafen (Ziel des Rückfluges) spielt da in einer ganz anderen Liga, dort fühlte ich mich wohl und als Passagier gut aufgehoben.

 

Seis drum, der Flug in die USA selber war, mit gelegentlichen Turbulenzen durchsetzt, annehmbar. Dennoch habe ich regelmäßig Vomex A eingenommen und siehe da, die haben wirklich sehr gut geholfen. Bis zum Endziel in den USA hatte ich nie das Bedürfnis, mal "schnell auf die Toilette zu müssen". Dennoch plagten mich die ersten drei Tage in den USA Probleme mit dem Jetlag, da ich vom 31.12-01.01 fast 40 Stunden wach wahr und auch im Flieger nicht ans Schlafen zu denken war. Zur eigentlich Problematik mit meiner "Flugangst": erfreulicherweise habe ich festgestellt, keine Platzangst oder Angst vorm Eingeschlossenzusein zu haben. Im Gegenteil, einmal Platz genommen, habe ich mich im Flieger selber sehr wohl gefühlt. Dennoch bin ich, was ungewohnte Bewegungen anbelangt, sehr empfindlich. Die Tabletten haben aber sehr gut geholfen. Auch ist mein Puls die ersten Minuten im Flieger in die Höhe geschnellt und ich hatte das Gefühl, jeden Moment abklappen zu müssen. Beruhigt habe ich mich aber auch hier relativ schnell.

 

Einen Tripreport gibts vielleicht später, wobei es hier nicht allzu viel zu berichten gibt. Jeder Tag war von 8Uhr morgens bis mindestens 18Uhr Abends durchgeplant und selbst die Mittagspausen dauerten höchstens 20 Minuten. Nur am Samstag hatten meine Kommilitonen und ich frei. Entschädigt wurden wir aber mit Diskussionsrunden und Besuchen bei Microsoft, Google (Adam Kovacevich u.A.), AT&T, Comcast (Bret Perkins u.A.), T-Mobile USA sowie Commissionern der FTC (Jon Leibowitz u.A.) und FCC (Robert McDowell u.A.) sowie Vertretern des DoJ, des Senats und des United States Court of Appeals (Judge Raymond Randolph).

 

Ich möchte mich abschließend nochmals bei allen Antworterstellern, und hier vor allem skyman, dieses Threads bedanken und wünsche noch eine angenehme Woche!

Geschrieben

schön, dass du deine Erlebnisse kund getan hast, aber ich glaube du tust den Mitarbeitern in FRA Unrecht. Da du ja am 01.01. geflogen bist, werden eben auch diese Silvester in den Knochen gehabt haben, da kann man schonmal den Gute-Laune-Faktor sinken lassen :D

Geschrieben
schön, dass du deine Erlebnisse kund getan hast, aber ich glaube du tust den Mitarbeitern in FRA Unrecht. Da du ja am 01.01. geflogen bist, werden eben auch diese Silvester in den Knochen gehabt haben, da kann man schonmal den Gute-Laune-Faktor sinken lassen :D

Das kann ich bestätigen, ich bin am 30.12 von FRA nach DOH geflogen und am 08.01. wiedergekommen, und mir ist in FRA kein unfreundlicher Mitarbeiter begegnet.

Geschrieben

Okay,

 

vielleicht hätte ich meine Antwort etwas eleganter formulieren können. Das ändert aber nichts an der Tatsache, dass alle drei von mir gemeinten Mitarbeiter unfreundlich waren. Wichtiger für mich ist aber der Fakt, mich der Angst gestellt und hier einen wesentlichen Schritt in Richtung "Normalisierung" unternommen zu haben. Wochen im Voraus habe ich mich von Angstgefühlen leiten lassen, was nicht nur meine Arbeit, sondern auch den Alltag entscheidend geprägt hat. Das Thema Luftfahrt war für mich unten durch, doch jetzt habe ich wieder Freude am Lesen von Artikeln und dem Betrachten von Bildern. Da der nächste Flug in zwei Monaten ansteht, kann ich nun mit einer gewissen Vorfreude auf das Thema blicken. Dennoch werde ich meine Verhaltensweisen weiter beobachten und etwaige Schlüsse daraus ziehen. Und dass ich in diesem Forum von Luftfahrtbegeisterten keine Häme, sondern sehr gute Antworten (v.a.v.: skyman) "geernetet" habe, macht die Sache auch noch ein Stück weit einfacher.

 

Bei weiteren, vielleicht vertiefenden Fragen, stehe ich auch gerne per PM zur Verfügung!

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