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Windyfan

Google u. Co wollen Ballone für Internetversorgung aufsteigen lassen

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Hallo Forum,

 

die großen Internetkonzerne wollen Internet auch in wenig versogte Gebiete tragen. Dazu sollen unter anderem Ballone eingesetzt werden, die fünf Jahre in 20 km Höhe verbleiben.

 

http://www.welt.de/newsticker/news1/article128632760/Google-Plaene-Internet-mit-Satellitennetz-verbreiten.html

 

Da stellt sich mir sofort die Frage nach der Sicherheit für die Luftfahrt. So ein Teil kann im Kollisionsfall jedes Flugzeug schnell so sehr beschädigen, dass ein Absturz unvernmeidlich wird.

 

Wie soll das gehen, irgendwann müssen die Teile wieder runter und man kann ja gar nicht beeinflussen, wohin sie der Wind treibt.

 

Sollen vielleicht Dropzones im Atlantik eingerichtet werden? Gegen Lebensdauerende wenn das Teil zufällig in einer Dropzone ist, einfach den Ballon platzen lassen?

 

auch wie soll das mit der Funkstrecke für Entwicklungsländer gehen, so ein Ballon würde ja nicht an gleicher Position verbleiben, sondern zum Teil ja ganz schön schnell (groundspeed) sich außer Position befinden, man müsste wohl die Antennen der Nutzer auf der Erde nachführen - das kann sich doch kein Nutzer in Entwicklungsländern leisten?

 

 

Vielleicht weiss einer mehr darüber.

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Wie soll das gehen, irgendwann müssen die Teile wieder runter und man kann ja gar nicht beeinflussen, wohin sie der Wind treibt.

Aber den Zeitpunkt, wann sie unter 15km Höhe kommen, kannn man (in Grenzen) beeinflussen. Genauso wie den Zeitpunkt für den Aufstieg.

 

Ich sehe an der Stelle irgendwie nicht das Problem.

 

Zudem sind die Dinger auch nicht komplett ungesteuert. Sie können die Höhe wechseln und gezielt Luftströmungen nutzen.

https://www.youtube.com/user/ProjectLoon

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Hallo Forum,

 

die großen Internetkonzerne wollen Internet auch in wenig versogte Gebiete tragen. Dazu sollen unter anderem Ballone eingesetzt werden, die fünf Jahre in 20 km Höhe verbleiben.

 

http://www.welt.de/newsticker/news1/article128632760/Google-Plaene-Internet-mit-Satellitennetz-verbreiten.html

Das mit den Ballonen mit 5 Jahren Lebensdauer kann ich dem verlinkten Artikel nicht entnehmen. Hättest du da eine Quelle?

Da stellt sich mir sofort die Frage nach der Sicherheit für die Luftfahrt. So ein Teil kann im Kollisionsfall jedes Flugzeug schnell so sehr beschädigen, dass ein Absturz unvernmeidlich wird.

Auf 60tsd Fuss ist nun ja nicht soviel los. Und ATC wird die Positionen schon kennen, wenn mal jemand so hoch will. Und für nen kurzen Sinkflug zum Boden kann man ja mal die Flieger drumherumlotsen.

Wie soll das gehen, irgendwann müssen die Teile wieder runter und man kann ja gar nicht beeinflussen, wohin sie der Wind treibt.

 

Sollen vielleicht Dropzones im Atlantik eingerichtet werden? Gegen Lebensdauerende wenn das Teil zufällig in einer Dropzone ist, einfach den Ballon platzen lassen?

 

auch wie soll das mit der Funkstrecke für Entwicklungsländer gehen, so ein Ballon würde ja nicht an gleicher Position verbleiben, sondern zum Teil ja ganz schön schnell (groundspeed) sich außer Position befinden, man müsste wohl die Antennen der Nutzer auf der Erde nachführen - das kann sich doch kein Nutzer in Entwicklungsländern leisten?

Auch Satellitentelefone für Verbindungen zu Satelliten in LE-Orbiten benötigen keine nachführbaren Antennen. Auch normale Handys nicht, deren Gegenstelle ähnlich weit entfernt sein kann. 20km ist jetzt einfach nicht sonderlich viel....

Vielleicht weiss einer mehr darüber.

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