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ThomasS

LH Flugpreis-System versteh ich nicht

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Hallo,

 

wenn im Sommer 2016 ein Flug TXL - FRA - ORD ein Drittel von dem kostet, was (exakt im selben Flugzeug) für FRA - ORD allein aufgerufen wird, dann verstehe ich den Sinn dahinter nicht. Na klar, ein Direktflug mag ja immer attraktiver sein. Aber die Zielgruppe, die einen derartigen Aufpreis in Kauf nimmt, die scheint mir für die gewaltige Preisdifferenz doch nicht groß genug zu sein.

 

Berlin ist vielleicht ein sehr umkämpfter Markt und nix geht über nonstop, aber 400 Euro zu 1.050 Euro ist echt heftig.

 

Wir akzeptieren den Umweg, aber verstehen können wir die Kalkulation nicht.

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Wenn die Konkurrenz auf FRA-ORD nicht deutlich günstiger ist, kann LH es sich problemlos erlauben diesen Preis aufzurufen, während das für TXL-ORD, wahrscheinlich wegen der Konkurrenz durch AB, nicht geht.

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Das Ganze nennt sich "yield management" und hat mit LH speziell nichts zu tun, d.h. in der einen oder anderen Ausprägung machen das alle: man bezahlt weniger, obwohl mehr Dienstleistungen in Anspruch genommen werden. Das Prinzip treibt manchmal so seltsame Blüten, dass ein Langstreckenflug im Umsteiger-Gesamtpaket kaum mehr kostet als der benutzte Zubringerflug, wenn man ihn einzeln gebucht hätte.

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Im Übrigen wird das bei LH kaum durch Tarife, sondern vielmehr durch eine Buchungsklassensteuerung erreicht.

Ziel ist es den O&D Revenue zu maximieren.

 

Ich kann, bei separater Abfrage im GDS, auf TXL-FRA nurnoch eine H und auf FRA-ORD eine B-Klasse angezeigt bekommen haben... bei Abfrage der kompletten Reisekette TXL-ORD (via FRA) zeigt mir das GDS dennoch eine K-Klasse (und damit deutlich günstiger als B/H) an. Das ganze nennt sich dann "Married Segment" - und lässt sich (im Gegensatz zum echten Leben) auch nicht mehr scheiden.

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