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Aloha Maui!

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Teil 1 (Anreise ins Paradies)

Wie jedes Jahr machte ich mich im Herbst daran, ein Ziel für Mitte März zu suchen. Auf diesen Zeitraum fällt mein Geburtstag und ich schau immer, dass wir da das Land verlassen. Leider hatten wir für dieses Jahr nur eine Woche zusammen Urlaub bekommen, womit eigentlich die meisten Fernziele für uns schon mal nicht in Frage kamen. Bei der Suche nach passenden Zielen kam aber eine E-Mail von Lufthansa herein mit dem Angebot mit Zielen in die USA für 249€ im Light Tarif. Die erste "Spaß-Test-Suche" ergab tatsächlich einige Ziele für diesen Preis (New York, Chicago, Washington). Für ein paar Euro mehr gab es noch Miami. Und irgendwann testete ich noch Los Angeles und San Francisco - für beide Ziele gab es die selben Preise. Die kurzen Überlegungen an die Ostküste zu fliegen, waren verschwunden und sehr spontan und schnell entschlossen wir uns für MUC-SFO-MUC im A380 für eine Woche.

Etwa vier Wochen vor Abflug überlegten wir, ob wir nicht für zwei oder drei Tage noch ein anderes Ziel dazu nehmen sollten. Erste Wahl war dabei Las Vegas. Aber die Preise waren nicht wirklich attraktiv und somit wurde dieser Plan erst einmal wieder fallen gelassen. Eine Woche später in etwa las ich in einer Facebook-Gruppe, in der es um Meilensammeln geht, über Meilenfreiflüge Richtung Hawaii. Und in diesem Moment wurde die wahnwitzige Idee geboren für ein paar Tage gen Hawaii zu fliegen... Die Suche nach passenden Flügen war dann noch etwas komplizierter und mit einigem Hin und Her hatten wir uns für eine Kombination aus Meilenfreiflug United Airlines und einem gekauften Ticket bei Hawaiian Airlines für SFO-OGG-SFO entschieden. Da die Übergänge vom LH-Flug Richtung Maui eher knapp oder ungünstig waren, suchten wir eine Verbindung heraus, bei der wir jeweils nach der Ankunft und vor dem Flug zurück nach Deutschland jeweils eine Nacht auf dem Festland hatten. Es blieben also fünf Tage bzw. vier Nächte auf Maui. Wir buchten noch eine Unterkunft (wobei da die Auswahl nur noch gering war) und ein Mietauto. Die Tage bis zum Start des Urlaubs vergingen schnell und schon war es soweit.

Mit ICE und S-Bahn ging es zum Münchner Flughafen. Wie immer waren wir viel zu früh da. Aber als Mitarbeiter der Bahn weiß ich, was da so alles passieren kann und lieber sitze ich etwas länger am Flughafen, als dass da etwas schief geht...

LH458 - (A380) D-AIME 'Johannesburg'
Sitze 75 H und J am Notausgang.
16:35 - 20:35

 

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Der Flug an sich war unspektakulär, außer dass es mal ein richtig gutes Essen gab (Koreanisches Hühnchen). Wir landeten pünktlich am Airport in SFO. Der Ausstieg ging zügig und rasch näherten wir uns der Einreise. Mein Mann ist gebürtiger Amerikaner, was für mich den Vorteil hat, dass ich mit ihm einreisen kann. Denn während dort ca. 10 Schalter offen waren, waren für die restliche Einreise nur zwei Schalter geöffnet. Dementsprechend bildet sich dort fix eine gewaltige Schlange. Wir waren nach wenigen Minuten durch. Da wir nur den Light Tarif hatten, gab es keine Koffer, auf die wir hätten warten müssen. Somit konnten wir direkt zu den Shuttlebussen zu unserem Hotel gehen. Dort fielen wir müde ins Bett. Die Nacht würde kurz werden...

Der nächste Morgen: Das Aufstehen klappt ganz gut. Viel ausgepackt hatten wir nicht und schon waren wir wieder im Shuttle zurück zum Flughafen. Der Hinflug mit United ging vom Terminal 3 weg. Einchecken für Premium Eco und Normal Economy geht nur am Automaten, was aber recht einfach ist. Die Sicherheitskontrolle war schnell erledigt und wir gingen direkt zum Gate. Dort stand schon unser Flugzeug:

UA1725 - (B777-200) N769UA
Sitze 45 D und E (Premium Eco)
9:30 - 11:50

 

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Der Flug war ruhig. Da es ein US Inlandsflug ist, gibt es kein richtiges Essen, sondern nur eine Tüte Chips und alkoholfreie Getränke. Man hätte im Voraus eine App installieren können, mit der man Filme hätte sehen können. Wir wussten das nicht und so entging uns dieses Vergnügen. Dafür kann man auf einer Karte sehen, wo man gerade ist. Wir hatten keine Fensterplätze, aber die meiste Zeit hätte es wohl auch nicht viel zu sehen gegeben...

Der Landeanflug ging erst mal am Flughafen von Maui vorbei über die Insel in Richtung Kaho'olawe. Kurz bevor man die kleine Insel erreicht, macht das Flugzeug eine enge Rechtskurve und steuert die Bahn 2 an. Der Flughafen hat zwei Bahnen, aber es scheint nur eine in Betrieb zu sein.

 

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Der Flughafen hat 70er-Jahre-Charme, ist nicht allzugroß und man ist schnell durch. Zu den Mietautos bringt einen ein Shuttlebus direkt zur Station von Alamo. Wir mussten etwas warten, der Andrang war groß. Aber alles hat geklappt und schon bald saßen wir im Auto auf dem Weg zu unserer Unterkunft.

Diese lag im Ort Wailuku, das zusammen mit Kahului so etwas wie die größte Stadt auf Maui ist. Nicht besonders schick, zumindest die Ecken, die wir so gesehen haben. Aber man kommt ja nicht deswegen auf die Insel... Nach dem Einchecken im Hostel brachte uns der Hunger erst einmal dazu ein Restaurant zu suchen. Die Auswahl war nicht zu groß und in Laufnähe gab es nur einen kleinen Asia Imbiss. Nichts besonderes, aber es hat satt gemacht. Dicke Wolken haben sich an den Bergen gefangen und der fehlende Schlaf der letzten Tage machte sich bemerkbar. Wir gingen nach einer kleinen Runde durch den Ort zurück zum Hostel und machten nichts mehr groß.

 

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Hoffe der Bericht gefällt euch, in kürze geht es weiter...

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Teil 2 (Der erste Tag)


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Bereits um sechs Uhr am Morgen klingelte der Wecker. Ein langer Tag stand uns bevor und so wollten wir früh aufbrechen. Unser letzter Besuch in den Staaten war bereits 2014 und so sehnte es uns nach einem 'leichten' klassischen US Frühstück. Unsere Wahl fiel auf IHOP.


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Ach ja, unser Gefährt für die nächsten Tage.


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Nach dem Frühstück konnte es dann richtig los gehen: Tagesziel war die "Road to Hana" mit Rückfahrt über Kaupo. Was auf der Karte nach einer total tollen und logischen Idee klang, sollte sich noch als größere Herausforderung herausstellen. Dazu aber später mehr...


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Von Kahului aus ging es über den Hwy 36 in Richtung Paia und Haiku-Pauwela. Von der Küstenstaße aus zeigte sich schon die Schönheit der Insel.

 

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An der Nordküste ist das Meer sehr wild... und sehr beeindruckend.


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Der Haleakalā mal nur wenig wolkenverhangen.


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Ein Schild am Straßenrand und ein Parkplatz zeigten eine der nächsten Sehenswürdigkeiten an. Die Twin Falls. Nach wenigen Minuten Fußmarsch ist man dort. Am besten festes Schuhwerk anziehen, denn es geht eine steile Böschung herunter. Von unten kann man dann aber herrlich zusehen wie sich Amerikaner und asiatische Urlauber mit Flipflops herunterkämpfen...


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Die Hwy teilt sich auf und wir folgen dem Schild nach Hana (Hwy 360). Die Straße wird deutlich kurviger. Die Umgebung aber auch immer schöner.


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Immer wieder kommen kleine Wasserfälle. Keine Ahnung, wie dieser geheißen hat. Aber schön war es dort... und ruhig (es gibt nur Parkmöglichkeiten für zwei Autos).


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Wir hatten uns einige Ziele schon im Voraus herausgesucht. Darunter den 'Garden of Eden Arboretum & Botanical Garden', was total toll klingt. Stellte sich später als weniger botanisch und mehr als Kitsch heraus. Elfenwald und aufgestellte Figuren wie Einhörner krönten das ganze noch. Im Nachhinein würde ich zu allen anderen sagen: "Fahrt einfach weiter". Aber nachdem wir den Eintritt schon bezahlt hatten, liefen wir etwas herum und machten ein paar Bilder:


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Auch hier gibt es einen Wasserfall...


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Einige Meilen später der nächste...weil dieser wirklich direkt an der Straße lag und noch dazu mit Parkplatz direkt gegenüber, war es dort auch deutlich voller. Da sich in dem Pool unterhalb des Wasserfalls aber kein gottgleicher hawaiianischer Mann abkühlte, zogen wir schnell weiter. (Es ist erstaunlich wie schnell die Faszination für Wasserfälle nachlässt, wenn alle paar Meilen einer kommt...)

 

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Das Schild 'Hāna Lava Tube' klang da nach deutlicher Abwechslung. Auf einem Privatgrundstück öffnet sich der Boden und verschluckt einen in eine sehr faszinierende unterirdische Welt. Natürlich erst nach einem Kassenhäuschen. Aber es lohnt sich in dem Fall wirklich. Die Röhre ist unbeleuchtet und so bekommt jeder Besucher eine kleine, aber sehr starke Taschenlampe in die Hand gedrückt. Es gibt keine Führung - man erkundet alles auf eigene Faust...


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Zurück auf der Oberfläche führte uns das nächste Schild zum "Black Sand Beach". Man muss dazu eine Seitenstraße nehmen, die mehr aus Schlaglöchern als eigentlichen Straßenbelag besteht. Zum ersten Mal haben wir es bereut nicht doch einen Jeep genommen zu haben. Nicht das letzte Mal an diesem Tag...
Der Strand selbst ist winzig und völlig überlaufen.


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Aber gleich daneben befindet sich ein 'Blow hole'. Von dort aus konnten wir auch unseren ersten Wal sehen.


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Gegen Mittag erreichten wir dann Hana. Ein kleiner Ort. Es gibt dort selbst nicht viel zu sehen. Ein kleiner Supermarkt und ein Restaurant (Hāna Ranch Restaurant). In erstem deckten wir uns mit Getränken und Snacks ein. Im zweiten gingen wir zu Mittag essen. Die Karte ist nicht sehr groß und die Preise eher gehoben. Aber ich konnte zum ersten Mal Poke bestellen (sehr lecker). Dazu nahm jeder noch einen Burger... Welcome to America


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Nach dem Essen stand etwas Relaxen auf dem Programm. Dafür ausgesucht hatten wir uns den Hamoa Beach an der Ostseite von Maui. Hier im Windschatten merkte man dann auch deutlich die Wärme auf diesem Breitengrad. Im Norden war den ganzen Morgen ein angenehm kühler Wind. Wir machten es uns etwas bequem und genossen die Aussicht.


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Zu lange blieben wir aber nicht. Der Weg zurück stand ja noch an. Dass das Navigationssystem uns par tout nicht so schicken wollte wie wir es wollten, hätte uns das vielleicht noch eine Warnung sein sollen. Ich muss zugeben der ganze Urlaub war recht wenig organisiert und wahrscheinlich hätten wir uns mehr damit befassen sollen... Aber es war da nun mal, wie es ist. Wir fuhren trotz schimpfendem Navi weiter Richtung Kaupo...


Schon bald wurde die Straße enger.... dann kurviger... und irgendwann war da auch kein Fahrbahnbelag mehr... Leitplanken wurden auch weniger. Waren irgendwann zu großen Teilen weggerostet oder einfach nicht mehr vorhanden.
Man(n) sieht ja öfter das Schild "Fallende Steine", aber in der Regel macht man sich da ja kaum einen Kopf dazu. Als dann aber am Rande einer Klippe - zur linken Seite tief hinunter zum Meer ging, zur rechten einen steilen Felswand hoch - so ein besagter Stein in Größe eines Fußballs direkt vor dem Auto auf das, was dort eine Highway genannt wird, gefallen war und diverse kleine Steinchen auf das Dach unseres Autos, war für mich doch der Spaß vorbei... Aus diesem Grund findet man auch keine Bilder oder Videoaufnahmen der heftigsten Stellen. Ich war zu sehr beschäftigt mich am Griff und Mittellehne des Autos festzukrallen. Zum Glück musste ich nicht fahren.

 

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Dafür kann man tolle plätze finden. (Im Hintergrund sieht man die Staße den Berg herunter kommen, und auf dem anderne wie es um die Klippe geht)

 

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Einfach umdrehen ging auch nicht, da wir im Hostel gewarnt wurden auf der eigentlichen Road to Hana bei Dunkelheit zu fahren... Es blieb nichts anderes übrig als immer weiter gerade aus zu fahren... Nach gefühlt einer Ewigkeit tauchte wieder eine richtige asphaltierte Fahrbahn auf und die Landschaft, die sich auftat war einfach wunderschön.


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Die Sonne stand schon tief und wir hielten uns nicht zu lange mit Fotos auf. Der Plan, vor Einbruch der Nacht an der Unterkunft zu sein, scheiterte aber. Dafür gab es einen unglaublichen Sonnenuntergang mit Blick auf Kaho'olawe.


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Nach über 12 Stunden unterwegs sein, kamen wir zwar etwas erschöpft, aber auch happy an der Unterkunft wieder an.

 

Hoffe auch heute hat es euch gefallen, bald geht es weiter...


 

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Wow, das ist echt toll geworden. Abenteuerlustig muß man im Urlaub ja schon immer sein:D, auch wenn es dann doch nicht so "intensiv" geplant war bei Euch. Ich mußte erstmal gucken, was Poke überhaupt. Interessant, wieder was gelernt.:) Wundervolle Bilder. Die Höhle hätte mich auch gereizt. Danke :)Liest sich echt gut!

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Teil 3 (Der zweite Tag 1/3)

 

 

Heute sind wir nicht ganz so früh aus dem Bett gefallen wie am Tag zuvor. Es war eine schon fast normale Zeit.  Zum Frühstück sollte es nicht wieder Pancakes sein und so suchten wir uns etwas anderes heraus. Die Wahl fiel auf das 'Tasty Crust'. Ein eher von Locals genutzter Diner, das weder wert auf ein schicke Ausstattung, noch auf eine ausgefallene Karte legt. Hier gibt es rustikales, einfaches Essen zu fairen Preisen. Während mein Mann bei den Klassikern blieb (Hash Browns/Scrambled Eggs/Bacon), entschied ich mich für Loco Moco. Dahinter verbirgt sich Reis mit einem Fleischküchle und dunkler Soße, getoppt mit einem Ei (üblich ist eher Spiegelei, aber ich nahm Rührei). Dazu noch in Butter ertränkte und angebratene Biscuits (hammerlecker).

 

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Da an diesem Tag mein Erscheinen auf diesem Erdball sich wieder mal jährte, haben wir uns etwas besonderes herausgesucht. Schon seit einer Ewigkeit wollte ich mal Wale aus der Nähe sehen. Und, ach wie praktisch, das genau zu dieser Zeit die Buckelwale vor Hawaii ihre Runden ziehen. Die meisten Anbieter für solche Touren findet man in Lāhainā. Also mit gefüllten Bäuchen auf, auf ins Auto Richtung Westen. Hat man erst einmal die Stadt hinter sich gelassen, ist der Hwy30 wirklich toll. Auf dem Weg wollten wir uns noch einen Strand ansehen (Olowalu Beach), den wir prompt nicht finden konnten. Auf einmal landeten wir in eine private Siedlung, wo so einige misstrauische Augen uns beobachteten. Schnell gewendet und wieder heraus, bevor noch die Polizei oder eine private Sicherheitsfirma sich zu uns gesellte (Im Nachhinein wäre das vielleicht gar nicht so schlecht gewesen, die hätten wir zumindest nach dem Weg fragen können). Nach einem weiteren Versuch den Strand zu finden, fragten wir doch selbst in einer Bäckerei in der Nähe nach. Uns wurde super erklärt wie wir dort hinkommen. Soweit so gut - bis wir feststellen durften, dass alle Ausfahrten auf dieser Seite der Straße nur ein Abbiegen nach rechts erlaubten (der Hwy hatte 2 Spuren pro Richtung), wir aber nach links mussten. Nach etwas Suchen fanden wir doch noch eine Kreuzung, an der auch Linksabbiegen erlaubt gewesen wäre... natürlich ohne Ampel. So warteten und warteten wir auf eine Lücke zum Herausfahren. Ja, Pustekuchen. Anscheinend waren alle Leute auf Maui gerade jetzt am Vormittag unterwegs. Genervt verschoben wir den Strand auf die Heimfahrt und fuhren weiter in Richtung Lāhainā. Die Fahrt dauerte nicht zu lange und schnell fanden wir uns im Gewusel der kleinen Stadt wieder, die zwar nicht sehr groß ist, aber wohl zu den touristischen Hochburgen von Maui zählt. Und das merkt man auch sofort. Es ist voll, voller, übervoll mit Leuten. Was zwar nicht megatoll ist, aber eigentlich auch nicht schlimm, wenn da nicht ein Problem wäre.... Parkplatz. Es gibt einige öffentliche Parkplätze, aber die platzten bei unserer Ankunft schon aus allen Nähten. Noch mit guter Zuversicht drehten wir also Runde um Runde auf der Suche nach einem Platz für unser Gefährt... Als sich dieser Prozess immer weiter zog, unsere Nerven langsam, aber sicher immer mehr angespannt waren und wir noch immer keinen gefunden hatten, wurde der Frust größer und die Stimmung gereizter. Ich war irgendwann so genervt, dass ich die Pläne Wale zu sehen aufgegeben habe...

 

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Am liebsten wäre ich sofort aus diesem Touristennest wieder weggefahren, wenn da nicht noch  etwas anderes anstand. Mein Mann war vor 26 Jahren schon mal auf Maui (damals noch als Kind und vom Wohnort USA aus). Und genau damals war er in dieser Hölle... Ähm, ich meine diesen bezaubernden Platz, in einem Restaurant gewesen, das in der Familie bleibenden Eindruck (das auszuführen, würde dieses Forum sprengen) hinterlassen hatte. Es war inzwischen später Vormittag und so bemühten wir uns weiter um einen Parkplatz. Uns sollte das Glück nicht verlassen und dann gab es tatsächlich eine Lücke, allerdings mit einer Beschränkung von maximalen 3 Std. Parkzeit. Dazu noch in Hafennähe direkt neben einer riesigen Banyafeige. Also auf zum Restaurant.

 

Besagter Baum:

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Wenn ich schon keine Wale sehen sollte, dann wollte ich zumindest einige Fotos machen. Wenn ich diesen Apparat in der Hand habe, setzen leider manchmal Orientierung und Verstand etwas aus. Von einem Fotomotiv zum anderen landeten wir wieder am Hafen. Wir sind einmal um den Block gelaufen...

 

Plumeria/Frangipani. Eine meiner Lieblingspflanzen:

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Bick auf Lanai:

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Wasserfront von Lāhainā und im Hintergrund Moloka'i

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Mini-Park am Hafen:

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Naja, was soll's. Wäre uns da nicht eines kleines Häuschen aufgefallen, das groß Werbung für Wal-Touren machte. Es stellte sich heraus, dass es ein Universal-Stand war und für alle Anbieter von Touren die Tickets hier verkauft... Eine kurze Nachfrage, wann das nächste Schiff gehen würde, wurde mit der Information „In 15 Minuten“ belohnt. Wie lange die Tour gehen würde, mit „ca. 2 Std.“ Es würde also genau in unser 3 Std. Parklimit passen. Ohne lange zu überlegen, kauften wir zwei Karten. Und während ich das jetzt hier schreibe, fällt mir auf, dass ich mir mein Geburtstagsgeschenk selbst gekauft habe.... SCHATZ!!!).  Nein, Spaß beiseite, wir haben ausgemacht uns nichts zu schenken.  Mein Geschenk war der spontane Trip nach Maui.

 

Brav in die Schlange gestellt und abgewartet, dass es los geht...

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Der kleine Hafen von Lāhainā

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Im nächsten Beitrag wird es ausschließlich um Wale gehen. Wenn das zuviel ist, einfach weiter scrollen...

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Teil 3 (Der zweite Tag 2/3) 

 

Es dauert nicht lange bis sich der erste Wal zeigte... Aber es wird noch besser...

 

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Eine ganze Gruppe tauchte direkt vor dem Boot auf...

 

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Weiter geht es dann Morgen...

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