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Die Born-Ansage (124): "Gegen das Fliegen" kennt der Irrsinn keine Grenzen

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Am ‎23‎.‎12‎.‎2019 um 12:17 schrieb Frank for future:

Der Luftverkehr belastet jedoch nicht nur das globale Klima , er hat auch lokale Auswirkungen. So leiden fast 40 Prozent der deutschen Bevölkerung unter Fluglärm. Dauernder Fluglärm erhöht das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Herzinfarkt. Bei Kindern im Umkreis von Flughäfen wurden Konzentrations- und Lernschwierigkeiten festgestellt. Auch verschlechtert sich die lokale Luftqualität durch den Ausstoß von z.B. Stickoxiden. Weitere Umweltbelastungen ergeben sich durch den Flächenverbrauch beim Bau und Betrieb von Flughäfen.

 

Natürlich wird das UBA niemals Erkenntnisse verbreiten wie "der Klimawandel führt zu höheren Ernten in Deutschland"... Damit würde es sich praktisch selbst abschaffen. Das UBA bringt sicher auch wissenschaftlich fundierte Studien heraus, die aber für die Medien zu uninteressant zum Zitieren sind (s.u.). So finden also immer wieder nur Extrempositionen ihren Weg in die Öffentlichkeit und anschließend gibt es mehr Geld und Personal. Wenn aber der zitierte Absatz tatsächlich vom UBA kommt, dann muss man wirklich von FakeNews bzw. Lügen sprechen.  40 Prozent der deutschen Bevölkerung sollen unter Fluglärm LEIDEN!? Wie geht das denn? Oder sind damit die Fluggeräusche von Stechmücken gemeint? Man muss schon sehr nah an einem Flughafen wohnen, damit man die Flugzeuge überhaupt! Selbst am Frankfurter Flughafen sprechen die Flughafengegner von "nur" 350.000 Betroffenen.

 

Ich habe jetzt mal recherchiert: Nachdem bei der regelmäßigen vom UBA beauftragten Befragung der Bevölkerung der Anteil der Menschen, die sich durch Fluglärm belästigt fühlen, von 15 % auf 6 % zurückgegangen ist, wird nun differenzierter befragt, ob man sich "äußerst", "stark", "mäßig" oder "etwas" belästigt fühlt. Letzteres kann man natürlich bestätigen, wenn im letzten Jahr mal ein Rettungshubschrauber vorbeigeflogen ist... Aus "etwas" belästigt fühlen wird dann in der Pressemitteilung"leiden" unter Fluglärm.

 

Lärmberechnungen des UBA haben ergeben, dass in ganz Deutschland ca. 800.000 Menschen von Fluglärm >55dbA betroffen sind. Beim Schienenlärm sind es 6 Mio. und beim Straßenlärm sind es 10 Mio. Richtig laut >65dbA ist es für 34.000 (Luftverkehr), 1 Mio. (Schiene) und 2,3 Mio. (Straße) Menschen. In den "wissenschaftlichen" Artikel werden dann aber lieber die dramatischeren Zahlen aus der Befragung verwendet.

https://www.umweltbundesamt.de/indikator-belastung-der-bevoelkerung-durch#textpart-1

 

Was die gesundheitlichen Folgen des Fluglärms angeht, werden gerne die Studien des Herrn Münzel zitiert, dessen Privathaus unter der Einflugschneise der Nordwestbahn liegt. In letzter Zeit ist der Professor nach kurzer Umschulung auch zum Experten von Luftschadstoffen geworden. Das UBA zitiert die Ergebnisse natürlich trotzdem gern.

 

Dem Luftverkehr den (relativ geringen) Flächenverbrauch vorzuwerfen, ist genauso wie der Bahn den (grünen) Stromverbrauch oder den Verbrauch an besonders knappen (potenziellen) Wohnflächen in den Innenstädten.

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Am 27.12.2019 um 16:24 schrieb Der Duesentrieb:

 

Natürlich wird das UBA niemals Erkenntnisse verbreiten wie "der Klimawandel führt zu höheren Ernten in Deutschland"... Damit würde es sich praktisch selbst abschaffen. Das UBA bringt sicher auch wissenschaftlich fundierte Studien heraus, die aber für die Medien zu uninteressant zum Zitieren sind (s.u.). So finden also immer wieder nur Extrempositionen ihren Weg in die Öffentlichkeit und anschließend gibt es mehr Geld und Personal. Wenn aber der zitierte Absatz tatsächlich vom UBA kommt, dann muss man wirklich von FakeNews bzw. Lügen sprechen.  40 Prozent der deutschen Bevölkerung sollen unter Fluglärm LEIDEN!? Wie geht das denn? Oder sind damit die Fluggeräusche von Stechmücken gemeint? Man muss schon sehr nah an einem Flughafen wohnen, damit man die Flugzeuge überhaupt! Selbst am Frankfurter Flughafen sprechen die Flughafengegner von "nur" 350.000 Betroffenen.

 

Ich habe jetzt mal recherchiert: Nachdem bei der regelmäßigen vom UBA beauftragten Befragung der Bevölkerung der Anteil der Menschen, die sich durch Fluglärm belästigt fühlen, von 15 % auf 6 % zurückgegangen ist, wird nun differenzierter befragt, ob man sich "äußerst", "stark", "mäßig" oder "etwas" belästigt fühlt. Letzteres kann man natürlich bestätigen, wenn im letzten Jahr mal ein Rettungshubschrauber vorbeigeflogen ist... Aus "etwas" belästigt fühlen wird dann in der Pressemitteilung"leiden" unter Fluglärm.

 

Lärmberechnungen des UBA haben ergeben, dass in ganz Deutschland ca. 800.000 Menschen von Fluglärm >55dbA betroffen sind. Beim Schienenlärm sind es 6 Mio. und beim Straßenlärm sind es 10 Mio. Richtig laut >65dbA ist es für 34.000 (Luftverkehr), 1 Mio. (Schiene) und 2,3 Mio. (Straße) Menschen. In den "wissenschaftlichen" Artikel werden dann aber lieber die dramatischeren Zahlen aus der Befragung verwendet.

https://www.umweltbundesamt.de/indikator-belastung-der-bevoelkerung-durch#textpart-1

 

 

Sie picken sich nur die Ihnen genehmen Stellen aus den Zitaten heraus:

 

Zitat

So leiden fast 40 Prozent der deutschen Bevölkerung unter Fluglärm.

Die Zahl 40% ist sicher ein Fehler.

 

 

In meinem Post auf den UBA-Artikel verlinkt.

 

Zitat

.... diese verschiedenen Effekte summieren sich derart, dass die Treibhauswirkung des Fliegens im Durchschnitt etwa zwei- bis fünfmal höher ist als die alleinige Wirkung des ausgestoßenen CO2.

 

Im Post ging es jedoch Überhaut nicht um Fluglärm sondern um die extrem starlke Auswirkung des Luftverkehrs auf die Klimaerwärmung.

 

Am 27.12.2019 um 16:24 schrieb Der Duesentrieb:

 

Was die gesundheitlichen Folgen des Fluglärms angeht, werden gerne die Studien des Herrn Münzel zitiert, dessen Privathaus unter der Einflugschneise der Nordwestbahn liegt. In letzter Zeit ist der Professor nach kurzer Umschulung auch zum Experten von Luftschadstoffen geworden. 

 

Wie kommen Sie zu der Behauptung, daß das Privathaus von Herrn Prof. Münzel unter der Einflugschneise der Nordwestbahn liegt?

 

Die Universitätsklinik von Mainz in der Prof. Münzel arbeitet liegt unter der Einflugschneise der Nordwestbahn. 

Mit der Studie Nachtfluglärm verursacht deutliche Gefäßschäden bei Herz-Patienten protestiert Herr Prof. Münzel zurecht daß bei der Planung der Nordwestlandebahn nicht berücksichtigt wurde, daß Herz-Kreislauf-Patienten in einer Uni-Klinik oft nur 5 Stunden Nachtruhe zur Verfügung steht! 

 

Herrn Prof. Münzel ist Kardiologe und beschäftigt sich mit allen Herz-Kreislauf und Gefäß Erkrankungen.

 

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Am ‎30‎.‎12‎.‎2019 um 10:32 schrieb Frank for future:

 

Sie picken sich nur die Ihnen genehmen Stellen aus den Zitaten heraus:

 

Die Zahl 40% ist sicher ein Fehler.

 

Inwiefern sind die zitierten Stellen mir genehm!??  Wenn man nur sieht, wie manipulativ das UBA Daten zum Thema Fluglärm ermittelt und kommuniziert (da wird aus "wenig belästigt" in der Befragung "leiden" in der Zusammenfassung), da kann ich leider auch die wesentlich schwerer zu überprüfenden Aussagen zur Klimawirkung auch nicht glauben.

 

Am ‎30‎.‎12‎.‎2019 um 10:32 schrieb Frank for future:

Wie kommen Sie zu der Behauptung, daß das Privathaus von Herrn Prof. Münzel unter der Einflugschneise der Nordwestbahn liegt?

Telefonbuch

 

Am ‎30‎.‎12‎.‎2019 um 10:32 schrieb Frank for future:

 

Die Universitätsklinik von Mainz in der Prof. Münzel arbeitet liegt unter der Einflugschneise der Nordwestbahn. 

Eben nicht - wie mir bei meinem letzten Besuch dort aufgefallen ist. Kann man aber auch z.B. hier leicht überprüfen:

http://framap.fraport.de/aimport/ISFL/Modul_Gis/main.aspx?AID=ISFL2

 

Am ‎30‎.‎12‎.‎2019 um 10:32 schrieb Frank for future:

Mit der Studie Nachtfluglärm verursacht deutliche Gefäßschäden bei Herz-Patienten protestiert Herr Prof. Münzel zurecht daß bei der Planung der Nordwestlandebahn nicht berücksichtigt wurde, daß Herz-Kreislauf-Patienten in einer Uni-Klinik oft nur 5 Stunden Nachtruhe zur Verfügung steht! 

Falls Sie schon einmal in der Uni-Klinik waren, werden Sie feststellen, dass da keine Flugzeuge zu hören sind.  Vielleicht ist Herr Münzel ein guter Kardiologe, aber seine Aussagen Feinstaub ist tödlicher als Rauchen beruhen auf statistischen Auswertungen und nicht auf medizinischen Untersuchungen. Staub und Lärm sind zudem unerwünschte Nebenprodukte einer sinnvollen Tätigkeit.  Die Lebenserwartung ist in Bereichen mit hoher Beschäftigung und guter Infrastruktur messbar höher als in ruhigen und staubarmen ländlichen Gegenden.

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