HansDott Geschrieben 17. Mai 2020 Melden Geschrieben 17. Mai 2020 Gibt es eigentlich eine plausible Begründung, warum nur von der Kabine harte Einschnitte verlangt werden und nicht auch von Cockpit und Management? Wenn das Problem von mehr Schultern gestemmt würde, wären die Einschnitte für den Einzelnen doch weniger gravierend.
HansZi Geschrieben 17. Mai 2020 Melden Geschrieben 17. Mai 2020 vor 7 Minuten schrieb HansDott: Gibt es eigentlich eine plausible Begründung, warum nur von der Kabine harte Einschnitte verlangt werden und nicht auch von Cockpit und Management? Wenn das Problem von mehr Schultern gestemmt würde, wären die Einschnitte für den Einzelnen doch weniger gravierend. Eine 20%ige Kostenreduktion wird von allen Mitarbeitergruppen gefordert, der Artikel bezieht sich aber auf die gerade laufenden Verhandlungen mit UFO.
MrSnoot Geschrieben 17. Mai 2020 Melden Geschrieben 17. Mai 2020 Ich hoffe, 20% ist ein Mittel über alle Angestellte. Wie man bspw. beim Bodenpersonal noch 20% rauspressen möchte, will ich sehen (bzw. lieber nicht). Die Mitarbeiter fertigen teilweise alleine A321 ab und kaum ist der Flieger raus geht es zum nächsten.
Ancer1988 Geschrieben 18. Mai 2020 Melden Geschrieben 18. Mai 2020 Die Lufthansa muss durch eine Insolvenz geführt werden, um sich den Pensionsverpflichtungen zu entledigen. Nur so wird man wettbewerbsfähig.
Ancer1988 Geschrieben 18. Mai 2020 Melden Geschrieben 18. Mai 2020 On 5/15/2020 at 3:00 PM, Chrispy said: Verhandlungsstrategie. Mediale Wegbereitung. Staatliche stille Beteiligung soll damit erträglicher für den Volksmund sein. Zwar schiebt der Steuerzahler 11 Mrd. in "seine" Bahn, obwohl eh schon staatlich. Da meckert niemand. Die Frage ist letztlich: Will Deutschland einen nationalen Carrier, oder nicht. Einen nationalen Carrier haben viele Staaten. Warum sollte Deutschland als viertgrößte Volkswirtschaft der Welt und bedeutendes "Drehkreuz" für Flugverkehr keinen nationalen Carrier haben? Die staatliche Eisenbahn muss laufen. Was soll man denn da meckern? Es wäre auch dringend notwendig diese so auszubauen, dass Inlandsflüge bis auf Ausnahmen entbehrlich werden. Es geht doch bei der Lufthansa darum, dass sie sich arrogant aufführt und sich so geriert als könne man ihr keine Vorschriften machen. Dabei wird schon von staatlicher Unterstützung in mehrfacher Höhe der Marktkapitalisierung gesprochen. Vom Kapital her wäre die Lufthansa schon "reif" für eine Verstaatlichung. 21 hours ago, MrSnoot said: Nun gut, der Kommentar von Ische ist im Tonfall sicherlich überzogen. Allerdings ist "Flugbegleiter" kein Beruf im engeren Sinne, da er keine Ausbildung erfordert. Ich kenne keinen andere Tätigkeit in der breiten Masse, wo mit weniger "Anlernaufwand" mehr Gehalt erzielt wird. Insofern würde es meines Erachtens schon Sinn machen, dass Gehalt volkswirtschaftlich anzugleichen. Eine Reduktion von 20% empfinde ich mehr als fair. Als Referenzgehälter würde ich die Gastronomie (Bedienung), Promoter, Paketbote oder Packer sehen. Zusätzlich zu den Schichtzulagen und Spesen würde immer noch ein ordentliches und angemessenes Gehalt entstehen. Der Beruf des Zugbegleiters erfordert übrigens eine dreijährige Ausbildung. So sehe ich das auch. Allerdings sollten wettbewerbsfähige Konditionen das Ziel sein. Ich würde die Referenz eher bei den Konditionen für Kabinenpersonal bei anderen vergleichbaren Fluggesellschaften sehen. Man muss ja auch die märchenhaften Pensionsansprüche sehen nebst üppigen Zulagen, die sich je nach Airline unterscheiden
Spex Geschrieben 18. Mai 2020 Melden Geschrieben 18. Mai 2020 1. Der Vorstand verzichtet bereits auf einen ebenso hohen Anteil an Gehältern und Boni und 2. Herr Baublies ist nicht Geschäftsführer der UFO. Ich bin doch immer wieder erstaunt, wie schlecht in der letzten Vergangenheit in diesem doch recht angesehenen Portal recherchiert wird.
heinzimmer Geschrieben 18. Mai 2020 Melden Geschrieben 18. Mai 2020 Spohr hat ein etwa 1/3 Festgehalt und 2/3 Boni. Er verzichtet für dieses Jahr auf 20% Festgehalt und wird keine Boni bekommen, wie auch in den nächsten Jahren der Staatskredite. Wieso findet es eigentlich jeder OK, dass Polizisten nach 25 Jahren Schichtdienst vor dem 60 Lebensjahr in den vom Steuerzahler bezahlten Ruhestand gehen können. Warum regt sich keiner drüber auf, das unzählige Beamte der Bahn und Post mit um die 50 bei hohen Pensionen kaputt geschrieben wurden und nun dem Steuerzahler auf der Tasche liegen, weil die ehemaligen Staatsunternehmen diese nicht durchfüttern wollten? Und einen Zahn kann man sich ziehen. Alle die, die sich nicht leisten konnten oder wollten, mit Lufthansa zu fliegen, werden dies auch bei 30% Kürzung der der Personalkosten nicht können. Die werden nämlich nicht an den Fluggast weiter gereicht. Überzählige Mitarbeiter werden von Bord gehen müssen. Interessant nur, dass die SPD und Scholz Arbeutsplatz sicherung durchsetzen wollen, was sie auf Grund Ihrer Parteiideologie im Vorwahlkampf müssen, aber Milliarden in die Bahn pumpen tausende entlassen wollen. Komisches Verständnis. Und wenn es darum geht der LH kein Geld zu geben, weil sie nicht zukunftsfähig sei, hätte man in die Deutsche Bahn schon seit Ewigkeiten keinen Cent mehr stecken dürfen. Mal klar stellen muss man wohl auch, dass die angedachten 9Mrd Steuergelder ein rückzahlbares Darlehen mit Zinsen sind und kein Geschenk. An alle die, die Ryanair Arbeitsbedingungen prefärieren sei gewünscht, dass auch Ihnen seitens Ihres Arbeitgebers bald das Arbeitsverhältnis gekündigt und auf Scheinselbstständigkeit umgestellt wird.
Ancer1988 Geschrieben 18. Mai 2020 Melden Geschrieben 18. Mai 2020 1 hour ago, heinzimmer said: Wieso findet es eigentlich jeder OK, dass Polizisten nach 25 Jahren Schichtdienst vor dem 60 Lebensjahr in den vom Steuerzahler bezahlten Ruhestand gehen können. Warum regt sich keiner drüber auf, das unzählige Beamte der Bahn und Post mit um die 50 bei hohen Pensionen kaputt geschrieben wurden und nun dem Steuerzahler auf der Tasche liegen, weil die ehemaligen Staatsunternehmen diese nicht durchfüttern wollten? Polizisten machen wohl einen härteren Job als Flugbegleiter, die für eine angenehme Tätigkeit als Angelernte mehr als die meisten Ausbildungsberufe verdienen. Ich halte auch eine gut arbeitende Polizei für noch unverzichtbarer als gut situiertes Kabinenpersonal einer mondäne Airline. Was hätte man denn mit den Beamten machen sollen als sie nicht mehr gebraucht wurden? Abgesehen von den vertraglichen Verpflichtungen. Diese Leute (Beamte) haben typischerweise ein relativ niedriges Gehalt und dafür hohe Jobsicherheit, sichere Versorgung, usw. Dagegen spricht doch auch aus moralischer Sicht nichts? Auf der anderen Seite, wer kennt sie nicht: Studenten, die "irgendwas" studieren und dann nebenher als Flugbegleiter jobben, dabei weit mehr verdienen als der typische Facharbeiter nach 3 Jahren Ausbildung (oder Absolventen des Studienfach "irgendwas") und nebenbei noch fürstliche Pensionsansprüche aufbauen. Wenn das dann nicht aufgeht, soll der Steuerzahler die Zeche zahlen, um dann selbst später in Grundsicherung zu landen.Da frage ich mich doch, was das für eine Signalwirkung für interessierte Kreise hat. 1 hour ago, heinzimmer said: Und wenn es darum geht der LH kein Geld zu geben, weil sie nicht zukunftsfähig sei, hätte man in die Deutsche Bahn schon seit Ewigkeiten keinen Cent mehr stecken dürfen. Das ergibt für mich überhaupt keinen Sinn. Was heute die Lufthansa macht, könnte wohl auch eine andere Gesellschaft übernehmen. Eine Eisenbahn stampft keiner so schnell aus dem Boden. Wenn die Eisenbahn entsprechend ausgebaut wäre, würde es wohl in Deutschland auch viel weniger Bedarf für Inlandsflüge geben. 56 minutes ago, YankeeZulu1 said: Das sind halt langfristige Altlasten aus uralten Zeiten, das zeigt, daß es inZukunft so nicht weitergehen kann, das ist schwer finanzierbar unf insbesondere schwer, wenn man Preise bieten soll, welche von Anbietern an den Markt gebracht werden, die sich mal schnell ihres Personals entledigen, wennßs eng wird, von Betriebsrenten gar nicht erst zu sprechen. Eigentlich ging es noch nie so. Fixe Pensionszahlungen mehrere Jahrzehnte im Voraus zu garantieren ist nicht zuverlässig möglich. Das kann vielleicht der Staat für Beamte.
DM801 Geschrieben 19. Mai 2020 Melden Geschrieben 19. Mai 2020 Am 17.5.2020 um 14:25 schrieb MrSnoot: Sehen Sie, dass sind genau die Bedingungen wie es auch gehen kann. Es ist schon ein Unterschied bei FR sein Gehalt zu erarbeiten oder bei LH auf Langstrecke in der Nacht alle vier Stunden einmal durch den Galleyvorhang in die Kabine zu linsen und sich dann wieder einer Illustrierten zu widmen. Die derzeitigen FR Flugbegeleiter würden bei LH sicherlich für weit weniger als 20% weniger anheuern und sich dennoch fürstlich entlohnt vorkommen. Das ist dermaßen weltfremd, dass es schon wieder lustig ist.
DM801 Geschrieben 22. Mai 2020 Melden Geschrieben 22. Mai 2020 Am 19.5.2020 um 22:31 schrieb MrSnoot: Warum? Siehe mein vorheriger Post. Da bist du auf überhaupt nichts eingegangen. Schlimmer noch, du hast es glaube ich nicht verstanden. Denn die Schlüsse die du daraus ziehst sind lächerlich und weltfremd.
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