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Geschrieben

@Lucky LukeDer Unterschied zu damals besteht darin, dass wir alternative Energiequellen haben und durch eine Krise sich der den Umbau zu den unabhänigeren Energien massiv beschleunigen würde. Aktuelles Beispiel: Gebrauchte E-Autos waren Ladenhüter und jetzt plötzlich verkaufen die sich von alleine. Machmal braucht das System "harte Vorgaben", um die Transformation voranzubringen;).

Klar, bei der industriellen Fertigung wird es deutlich schwieriger, aber Not macht auch erfinderisch.

Bei den Airline´s würde es zu einer deutlichen Konsolidierung kommen, Fliegen würde dauerhaft deutlich teuerer werden.

 

Geschrieben

Gleichzeitig sind aber auch die Umstände nicht mehr die Selben. Man arbeitet heute nicht von der Ausbildung bis zur Rente in der selben Firma und wohnt im Reihenhaus zwei Querstraßen vom Fabriktor entfernt. Die Anforderungen an die Mobilität sind erheblich gewachsen.

Oder wie will man mit der Situation umgehen, dass der nächste Platz im Kindergarten halt 10km entfernt ist und es nichts Näheres gab? Nicht mehr arbeiten gehen, damit man das Kind wieder daheim betreuen kann?

Kein Krankenhaus in 30km Umkreis mehr, wie bei meinen Eltern?

 

Sicherlich gibt es viel Luft nach unten, wie man den Spritverbrauch drücken kann. Die Zahl an verfügbaren E-Autos ist aber beschränkt, nicht jeder wird kurzfristig eins kriegen.

Geschrieben (bearbeitet)
vor 3 Stunden schrieb abdul099:

Gleichzeitig sind aber auch die Umstände nicht mehr die Selben. Man arbeitet heute nicht von der Ausbildung bis zur Rente in der selben Firma und wohnt im Reihenhaus zwei Querstraßen vom Fabriktor entfernt. Die Anforderungen an die Mobilität sind erheblich gewachsen.

Du beschreibst hier die Erwerbsbiographie derjenigen, die in Rente gegangen sind, als die jetzigen Fastrentner gerade in das Berufsleben eingestiegen sind. Das gilt also quasi so schon ein ganzes Erwerbsleben lang nicht mehr.

Bearbeitet von Flugbucher
Geschrieben

Lucky Luke bezog sich aber auf die 70er. Und 1973, als die Ölkrise in Deutschland angekommen war, sah die Welt noch anders aus.

Und gerade WEIL eben seit Jahrzehnten Mobilität vom Bürger gefordert wird, um auf dem Arbeitsmarkt oder allgemein in der Gesellschaft bestehen zu können, sind die Auswirkungen meiner Meinung nach auch drastisch und nicht so einfach beiseite zu wischen.

 

Ja, wir haben viele Möglichkeiten, die es in den 70ern nicht gab. Aber halt auch andere Anforderungen. Schalte mal alle energiehungrigen  Rechenzentren von AWS, Azure und Google Cloud ab, und schau, was passiert. Spoiler, das wird keinen Spaß machen.

Geschrieben
vor 2 Stunden schrieb leipziger17:

Ausgenommen sind interkontinentale und Schengen-Flüge.

also sind quasi nur Kontinentalflüge außerhalb Schengen betroffen. Da fällt mir außer UK und IE und ein paar Ländern in Osteuropa nicht viel ein. 

 

Klingt noch nicht nach deutlicher Einschränkung

 

aber andererseits natürliche in Signal, dass es ernst wird

Geschrieben (bearbeitet)
vor 13 Stunden schrieb JSQMYL3rV:

also sind quasi nur Kontinentalflüge außerhalb Schengen betroffen. Da fällt mir außer UK und IE und ein paar Ländern in Osteuropa nicht viel ein. 

 

Anscheinend trifft es doch auch Schengen Flüge - nur eben mit einer Quote. Wenn dein Flug kürzer als 3h ist, kein Ambulanzflug oder kein Diplomaten/Regierungsflug, dann bekommst du in Bologna und Venedig nur noch 2.000 Liter und in Treviso 2.500 Liter Kerosin pro Flugzeug zugetankt. Wohl unabhängig vom Flugzeugtyp. Das reicht mit einem Embraer E195 für knapp mehr als eine Stunde, für einen A320 deutlich weniger als eine Stunde bzw. im Fall Treviso im besten Fall für eine knappe Stunde. Für Linate ist es wohl noch so, dass es noch keine Quote gibt. 

 

Für Venedig gibt es wohl ein Notam mit der dringenden Empfehlung zum Tankering am Abflughafen. 

 

Zitat

Priority in refuelling, explained the company, which is part of the British giant Bp, will be given to ambulance flights, state flights, and flights longer than three hours. For all others there will be a quota distribution.

For other flights there will be a limit, per aircraft, of 2,000 litres in Bologna and Venice and 2,500 in Treviso. From the details of the Notam, it emerges that the most delicate situation concerns Venice airport, the only airport for which an explicit recommendation is made to pilots to refuel before arriving. As for Milan Linate airport, there are restrictions, but no quantitative ceiling has been made explicit.

https://en.ilsole24ore.com/art/fuel-restrictions-airports-bologna-milan-linate-treviso-and-venice-AIJeVSLC?refresh_ce&nof

Bearbeitet von Avroliner100

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