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Folgende Nachricht bringt mich zur Überlegung, haben wir im Flugverkehr+Bahnverkehr auf ausgewählten Strecken ein derartiges Überangebot mit einhergehendem Preisverfall,das jetzt schon Bahnanbieter Pleite gehen ? (In diesem Fall aktuell auf Stuttgart-Berlin) :

http://www.t-online.de/finanzen/unternehmen/id_81150424/bahn-konkurrent-locomore-stellt-betrieb-ein.html

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Naja, eine tägliche Fahrt von Stuttgart - Berlin und zurück...

Ich weiß nicht, wieviele Gäste da so ein Zug haben muss um kostendeckend agieren zu können. Kann mir aber schwer vorstellen, das ich mit einem Zug soviel Geld verdienen kann, um auch mal schlechte Tage decken zu können und gleichzeitig dem Monopolisten auf der Fernstrecke genug Kunden abluxen kann.

Der Hamburg - Köln Express fährt ja auch nur die verkehrsreichsten Tage (Donnerstag bis Sonntag ?).

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vor 1 Stunde schrieb LunaT@hotmail.de:

Folgende Nachricht bringt mich zur Überlegung, haben wir im Flugverkehr+Bahnverkehr auf ausgewählten Strecken ein derartiges Überangebot mit einhergehendem Preisverfall,das jetzt schon Bahnanbieter Pleite gehen ? (In diesem Fall aktuell auf Stuttgart-Berlin)

Eindeutig Nein, das Problem ist :Die Bahnbetreiber können einfach die hohen Fixkosten nicht erwirtschaften und nur wenige Strecken haben überhaupt mögliches (!) Potential zur Gewinnerzielung.

.http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/unternehmen/bahn-konkurrent-locomore-der-zug-ist-abgefahren-15012943.html

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Auf die Luftfahrt bezogen, welche Strecken haben denn (innerdeutsch) Potential zur Gewinnerzielung? (immer in der Gesamtbetrachtung mit Bahn+Bus als Konkurenz) - ohne Quersubventionierung,also als eigenständige Strecke?

Mir fällt da als "Monopol" Nur TXL-SCN ein,alles andere hat Konkurenz mit anderen Airlines,Bus+Bahn.

Ausnahme vielleicht TXL-FRA ?!

Edit: Da ja Umsteiger auf Fernstrecke auch eine Art Quersubventionierung ist ,gibt es überhaupt eine innerdeutsche Strecke,die sich eigenständig lohnen würde ?

bearbeitet von LunaT@hotmail.de

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Ein sehr großes Problem ist die eigentliche Marktpräsens der bekannten (im Fall der Deutschen Bahn sehr großen) Anbieter.

Locomore hat es nicht geschafft einen ausreichenden Bekanntheitsgrad zu erreichen, um eine ausreichende Grundauslastung zu erreichen. Warum das - meiner Meinung nach - so ist, würde hier zu weit führen.

Die Streckenwahl ging m.M.n. nicht am Bedarf vorbei, eher die Grundkosten um den Betrieb zu führen standen in keinem guten Verhältnis zu den erzielbaren Erträgen. Bei einem großen Unternehmen mit etabliertem Betrieb hat man i.d.R. mehr finanziellen Spielraum um die Anlaufphase einer einzelnen Strecke auffangen zu können.

Es haben mehrere Faktoren zu der jetzigen Situation geführt (die Wettbewerbssituation mit der Bahn war aber nur einer davon)

 

In der Luftfahrt stehen kleine Newcomer vor vergleichbaren Problemen.

Eine Airlineneugründung, die auch nur eine Strecke bedient hat es auch sehr schwer.

Selbst wenn es die Airline schon eine Weile gibt, bisher aber nur in anderen Märkten lokal begrenzt aktiv war, dann kann es so laufen wie (z.B.) bei PVL auf der Strecke ACH-FDH-TXL ...

(welcher Berliner kennt PVL ? Selbst in FDH dürfte der Bekannteitsgrad trotz Medienecho überschaubar gewesen sein)

bearbeitet von MHG

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