MH23 Geschrieben 17. November 2011 Melden Geschrieben 17. November 2011 180 Passagiere auf einem Flug von Amritsar (Indien) via Wien nach Birminingham nach wurden bei der Zwischenlandung in Wien dazu gezwungen, je 150 Euro an den Piloten zu zahlen, damit der Flug bis zur Enddestination Birmingham fortgesetzt werden kann. Der Betreiber des Flugzeuges, Mint-Airwasys, wollte ursprünglich direkt nach Madrid zurückkehren. Ein ähnlicher Vorfall ereignete sich auch in Amritsar, als von 220 Passagieren je 145GBP verlangt wurde, um die Sicherheitsgebühren am Flughafen zu zahlen. Comtel-Air, die österreichische Bedarfsfluggesellschaft in deren Auftrag Mint-Airways die Flüge durchführt wäscht ihre Hände in Unschuld. Der Geschäftsführer beteuert, dass der Vorfall nicht hätte passieren dürfen, die Fluggäste selbstverständlich ihr Geld zurückbekommen würden, dass aber Comtel-Air nicht dafür verantwortlich sei, sondern der Reiseveranstalter. Quelle: http://www.orf.at/stories/2089898/2089895/ Klingt irgendwie wie aus einem sehr schlechten Buch...
snooper Geschrieben 18. November 2011 Melden Geschrieben 18. November 2011 Wäre ja mal interessant gewesen zu erfahren, ob es unter den Paxen auch ein paar Verweigerer für die Zahlung gab! Immerhin erstaunlich, dass offenbar alle in der Lage waren, das Geld zusätzlich zu zahlen! Die Querelen zwischen Airline und Reiseveranstalter würden mich als Pax weniger interessieren, ich halte das für dicht dran am Tatbestand der Nötigung!
Nieswurz380 Geschrieben 18. November 2011 Melden Geschrieben 18. November 2011 In unserer Zeitung stand, daß die Crew oder das Bodenpersonal die Passagiere auch zum Geldautomaten im Flughafen "begleitet" haben sollen. Das ganze sieht schon sehr nach Nötigung aus...
debonair Geschrieben 18. November 2011 Melden Geschrieben 18. November 2011 Wirft aber auch kein gutes Licht auf MINT AIRWAYS. Es mag ja sein, dass der Reiseveranstalter pleite ist- aber dann werden die Flüge halt abgesagt und nicht erst zum Ziel geflogen und die Passagiere festgehalten. COMTEL steht nun vor der Pleite, da fragt man sich, ob es keine Sicherungszahlungen gab... http://austrianaviation.net/news-regional/...die-pleite.html Btw. der wievielte Versuch war es eigentlich? Der Geschäftsführer soll auch schon die Air Sylhet, Air Akal etc. gecrasht haben.
Micha Geschrieben 18. November 2011 Melden Geschrieben 18. November 2011 Keinen Cent hätten se von mir gesehen, spätestens bei der "Begleitung" zum Geldautomoaten hätte ich Anstalten gemacht dass die Polizei anrücken muss. Auch lass ich mich lieber aussetzen als zur Zahlung genötigt zu werden, und ja, wozu ist man rechtssschutzversichert?
englandflieger Geschrieben 18. November 2011 Melden Geschrieben 18. November 2011 und ja, wozu ist man rechtssschutzversichert? Die Strecke ist vor allen Dingen fuer Familien von indischer Abstammung, die ihrer Heimat einen (in vielen Faellen seltenen) Besuch abstatten. Viele aeltere Reiseteilnehmer, kaum Vielreisende, teilweise erster Flug seit Jahren, dazu finanziell eher auf der knappen Seite - die haben lange auf diese Reise hingespart in vielen Faellen. Rechtsschutzversicherung wird daher fuer die wenigsten vorhanden sein, und Erfahrung mit sowas auch nicht. Die haetten oft auch ueberhaupt gar keine Ahnung gehabt, wie sie von Wien haetten weiterkommen sollen (nicht sicher, ob es da nicht fuer einige auch visumstechnisch ein Problem gewesen waere, den Sicherheitsbereich zu verlassen, falls indischer Staatsangehoerigkeit und nicht britischer). Und mit der alten Mutter und den kleinen Kindern am Zipfel haette ich evtl. auch zunaechst gezahlt... (von Wien nach Birmingham gibt's keine alternativen Fluege).
aerofan Geschrieben 18. November 2011 Melden Geschrieben 18. November 2011 Die Strecke ist vor allen Dingen fuer Familien von indischer Abstammung, die ihrer Heimat einen (in vielen Faellen seltenen) Besuch abstatten. Viele aeltere Reiseteilnehmer, kaum Vielreisende, teilweise erster Flug seit Jahren, dazu finanziell eher auf der knappen Seite - die haben lange auf diese Reise hingespart in vielen Faellen. ...... erinnere mich, daß vor einigen Jahren auch ex CGN mal so eine Strecke ins indische Amritsar offeriert wurde. Die Airline hieß - so glaube ich - "Golden Air" o.ä., beheimatet in VIE; war letztlich eine von Air Slowakia angemietete 757. Stand auch mal tatsächlich ein paar Tage auf dem Vorfeld in CGN rum. Der Flug nach Indien hat natürlich nie stattgefunden.
snooper Geschrieben 19. November 2011 Melden Geschrieben 19. November 2011 IM SPIEGEL wird dieses Thema zur Zeit auch diskutiert. Dabei stellt jemand die These auf, das das Ausladen von Gepäck, dessen aufgebender Passagier nicht an Bord ist, eine firmeninterne Angelegenheit wäre, als von Airline zu Airline unterschiedlich gehandelt wird! Mein Frage.. kann das sein? Oder ist das Ausladen solchen Gepäcks eine nationale oder gar internationale Rechtsvorschrift? Kennt jemand einen Link dazu?
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