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Hase

Kosten und Erlöse in der Luftrettung

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Kann es sein, dass Du nun die AN 124 mit der AN 225 verwechselst?

Von der AN 124 sind immerhin noch mehr als 30 Flieger im Einsatz.

 

 

 

Falscher Ansatz. Ein Beispiel: Der Preis von Lufthansa-Tickets auf der Strecke von A nach B richtet sich nicht danach, wie viele A321 es in der LH Flotte oder auf der ganzen Welt gibt, sondern wie viel oder wenig Konkurrenz LH auf der fraglichen Strecke hat. Mit Ausnahme des kleinen Randplayers Polet Flight werden alle An-124 der ADB und VDB gemeinsam zentral über "Ruslan International" aus England vermarktet. Das bestimmt den Preis und nicht die Anzahl der ADB- und VDB-Flieger und billig wird's damit nicht.

 

Und wenn ich es nicht völlig falsch gesehen habe, handelt es sich bei den 3 Helis um belgische SAR-Hubschrauber.

"Erwirtschaften" werden die nie etwas. Die sollen bloss helfen Menschenleben zu retten. Und das besser heute, als morgen.

 

Die geratenen Preise in der obigen Modellrechnung erscheinen mir selbst fragwürdig, insbesondere der Preis für Schiffsfracht (aber war ja auch nur geraten). Das mit SAR hast Du zwar richtig gesehen - aber alle Helis befinden sich (als SAR) im kommerziellen Betrieb einer belgischen "Heli"-Airline. Glaub mir, mit "Hilfsflügen" und "SAR" Einsätzen lässt sich besonders großes Geld verdienen - was die Verdienste ja nicht schmälert.

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Falscher Ansatz.

 

Hallo?

So einen seltener Koffer wie die Antonov 124 werden sie sich kosten lassen.

 

Oder war das jetzt dann doch nicht so gemeint?

 

Und das Rettungsflüge nicht ganz preiswert sind, brauchst Du mir nicht zu sagen, da ich für einen solchen Flug auch schon mal ein Rechnung bekommen habe.

Vor rund 4 Jahren kostete das "Vergnügen" 58,50 Euro pro MINUTE!

(Und zu zahlen ist hier ab dem Moment der Alarmierung bis zur Ablieferung am Krankenhaus.)

 

Das bringt mich in meiner Rechnung bei rund 1200 Einsätzen im Jahr (Christoph 2 in FRA hatte 2013 übrigens 1357 Einsätze), unter der Annahme das die Einsätze im Schnitt nach einer Stunde vorbei sind, auf rund 80.000,- € pro Heli und Woche.

Unter der Annahme dürfte der Transport mit der AN 124 ruhig 3 - 400.000,- € mehr als ein Seetransport gekostet haben, es würde sich immer noch locker rechnen.

 

Aber ob, trotz der sich imposand anhörenden Einnahmen, am Ende eines Jahres bei den Betreibern in jedem Fall und bei jedem Heli Gewinn aus dem Betrieb hängen bleibt, wage ich schlicht zu bezweifeln. Denn für die Helis müssen rund um die Uhr Besatzungen bereit stehen. 7 Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr. Gleichzeitig kann ich wohl kaum durch gezielte Werbung meinen Umsatz steigern.

"Rechnen" kann sich das für die Betreiber der Hubschrauber, in Deutschland z.B. der ADAC, nur deswegen, weil die Gemeinden und Kreise, in denen, bzw für die man fliegt, eine "Bereitstellungsgebühr" zahlen und viel Mensche bereit sind den Betrieb der Hubschrauber mit Spenden und Fördervereinen zu unterstützen.

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N'Abend!

 

Und das Rettungsflüge nicht ganz preiswert sind, brauchst Du mir nicht zu sagen, da ich für einen solchen Flug auch schon mal ein Rechnung bekommen habe.

Vor rund 4 Jahren kostete das "Vergnügen" 58,50 Euro pro MINUTE!

(Und zu zahlen ist hier ab dem Moment der Alarmierung bis zur Ablieferung am Krankenhaus.)

 

Da würde mich interessieren welcher RTH das gewesen ist. Die mir bekannten Gebührenordnungen sehen eine Abrechnung nach Flugminuten vor.

 

Das bringt mich in meiner Rechnung bei rund 1200 Einsätzen im Jahr (Christoph 2 in FRA hatte 2013 übrigens 1357 Einsätze), unter der Annahme das die Einsätze im Schnitt nach einer Stunde vorbei sind, auf rund 80.000,- € pro Heli und Woche.

Christoph 2 ist eher wenig geflogen, die meisten RTH liegen um 1600 / 1700 Einsätze im Jahr. Allerdings sind aufgrund des engmaschigen RTH-Netzes in Deutschland Flugzeiten über 30 min. (Hin- und Rückflug) in der Primärrettung sehr selten. Bei 30 Einsätzen / Woche und 30 min. Flugdauer (schon optimistisch) und 65 € / Min. sind das weniger als 60.000 € je Woche.

 

Denn für die Helis müssen rund um die Uhr Besatzungen bereit stehen. 7 Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr. Gleichzeitig kann ich wohl kaum durch gezielte Werbung meinen Umsatz steigern.

In Deutschland gibt es genau einen zivilen RTH in der Primärrettung im 24/7-Betrieb, das ist Christoph 26 aus Sande, u.a weil der die Nordseeinseln mit abdeckt. Christoph 42 (Rendsburg), Christoph 62 (Bautzen) und Christoph Regensburg (ebenda) sind Dual-Use Hubschrauber, deren Nachteinsätze häufig ITH-Verlegungsflüge sind (prinzipiell aber auch nachts zu Primäreinsätzen alarmiert werden können). Ansonsten gibt es noch die (sechs) SAR-Maschinen der Bundeswehr, alle anderen RTH fliegen grundsätzlich nicht nachts. Zu unterschieden hiervon sind reine ITH (Intensivtransporthubschrauber), die Verlegungen von definiertem Start- zum definiertem Landeplatz und keine Notfalleinsätze fliegen.

 

"Rechnen" kann sich das für die Betreiber der Hubschrauber, in Deutschland z.B. der ADAC, nur deswegen, weil die Gemeinden und Kreise, in denen, bzw für die man fliegt, eine "Bereitstellungsgebühr" zahlen und viel Mensche bereit sind den Betrieb der Hubschrauber mit Spenden und Fördervereinen zu unterstützen.

???

Welche Gemeinden (!!) und Kreise bezahlen denn eine "Bereitstellungsgebühr"?

Von wenigen Ausnahmen (kreisfreie Städte) abgesehen sind die Gemeinden nicht mal zuständig für den Rettungsdienst!

 

Habe die Ehre,

Dash8-400

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Welche Gemeinden (!!) und Kreise bezahlen denn eine "Bereitstellungsgebühr"?

Von wenigen Ausnahmen (kreisfreie Städte) abgesehen sind die Gemeinden nicht mal zuständig für den Rettungsdienst!

 

Ach was!

 

Dann schau mal hier:

http://www.kreis-unna.de/nc/hauptnavigation/service/notdienste/tuet/rettungshubschrauber.html

 

Und im Kreishaushalt sind 2012 stehen den Kosten von 3,55 Mio. Euro leider nur Einnahmen von 3,07 Mio Euro gegenüber.

Das mach ein Minus von fast einer halben Mio. Euro für den Kreis Unna.

Denn die ADAC Luftrettung GmbH bekommt ihr Geld auch dann, wenn sie mal nicht fliegen muss.

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Hallo?

 

Oder war das jetzt dann doch nicht so gemeint?

 

Und das Rettungsflüge nicht ganz preiswert sind, brauchst Du mir nicht zu sagen, da ich für einen solchen Flug auch schon mal ein Rechnung bekommen habe.

Vor rund 4 Jahren kostete das "Vergnügen" 58,50 Euro pro MINUTE!

(Und zu zahlen ist hier ab dem Moment der Alarmierung bis zur Ablieferung am Krankenhaus.)

 

Das bringt mich in meiner Rechnung bei rund 1200 Einsätzen im Jahr (Christoph 2 in FRA hatte 2013 übrigens 1357 Einsätze), unter der Annahme das die Einsätze im Schnitt nach einer Stunde vorbei sind, auf rund 80.000,- € pro Heli und Woche.

Unter der Annahme dürfte der Transport mit der AN 124 ruhig 3 - 400.000,- € mehr als ein Seetransport gekostet haben, es würde sich immer noch locker rechnen.

 

Aber ob, trotz der sich imposand anhörenden Einnahmen, am Ende eines Jahres bei den Betreibern in jedem Fall und bei jedem Heli Gewinn aus dem Betrieb hängen bleibt, wage ich schlicht zu bezweifeln. Denn für die Helis müssen rund um die Uhr Besatzungen bereit stehen. 7 Tage die Woche, 52 Wochen im Jahr. Gleichzeitig kann ich wohl kaum durch gezielte Werbung meinen Umsatz steigern.

"Rechnen" kann sich das für die Betreiber der Hubschrauber, in Deutschland z.B. der ADAC, nur deswegen, weil die Gemeinden und Kreise, in denen, bzw für die man fliegt, eine "Bereitstellungsgebühr" zahlen und viel Mensche bereit sind den Betrieb der Hubschrauber mit Spenden und Fördervereinen zu unterstützen.

Ein sehr interessantes Feld. Ich würde den Mod's vorschlagen, hierfür einen eigenen Thread (z.B. Luftrettung und ADAC) zu öffnen.

 

Es gab Zeiten in Deutschland, da konnten sich auch Privatfirmen für Primäreinsätze bewerben. Die sind allesamt von den sog. Gemeinnützigen (ADAC, DRF, etc.) verdrängt worden. Und Rechnen kann sich das für diese Vereine deshalb, weil sie keinen Gewinne erzielen dürfen, im Gegensatz zu privaten Firmen, die Gewinne erzielen müssen.

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Es gab Zeiten in Deutschland, da konnten sich auch Privatfirmen für Primäreinsätze bewerben. Die sind allesamt von den sog. Gemeinnützigen (ADAC, DRF, etc.) verdrängt worden. Und Rechnen kann sich das für diese Vereine deshalb, weil sie keinen Gewinne erzielen dürfen, im Gegensatz zu privaten Firmen, die Gewinne erzielen müssen.

Es können sich immer noch Privatfirmen bewerben. Die grundlegende Theorie der Privatisierung sagt doch eigentlich das Privatfirmen so viel effizienter das sie der öffentlichen Hand nicht nur Geld sparen, sondern auch noch noch Gewinn machen können..... auch ein ADAC wird sicherlich Investitions-Alternativen zur Anschaffung eines RTH haben.

 

schöne Grüße

Thomas

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N'Abend!

 

Es ist zunächst mal hilfreich zu wissen, dass du von NRW redest. Dank der föderalen Struktur unsere Republik haben wir 16 Bundesländer mit 16 Rettungsdienstgesetzen, die wesentliche Dinge teilweise völlig unterschiedlich regeln. In der Tat sind in NRW die Kreise und kreisfreien Städte in Form von Trägergemeinschaften Träger der Luftrettung, aber gerade nicht die Gemeinden. Genau das habe ich bereits oben geschrieben. In anderen Bundesländern sieht das anders aus, dort ist oftmals das Land selbst Träger der Luftrettung (nicht aber des bodengebundenen Rettungsdienstes), spontan fallen mir da Brandenburg, Hessen, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ein, in den drei Stadtstaaten sollte es genauso sein.

 

Und im Kreishaushalt sind 2012 stehen den Kosten von 3,55 Mio. Euro leider nur Einnahmen von 3,07 Mio Euro gegenüber.

Das mach ein Minus von fast einer halben Mio. Euro für den Kreis Unna.

Denn die ADAC Luftrettung GmbH bekommt ihr Geld auch dann, wenn sie mal nicht fliegen muss.

Die genannten Zahlen für 2012 finden sich im Kreishaushalt 2014 des Kreises Unna und da im Teilergebnisplan 32.03.01., nachzulesen hier http://www.kreis-unna.de/fileadmin/user_upload/Kreishaus/10/pdf/Haushalt_2014/2014_Budgetband_32.pdf ab Seite 45 ff. Hättest du genau lesen wüsstest du, dass es um "Rettungsdienst und Luftrettung" geht, so stehts auch groß im Titel, d.h. das Defizit von rd. € 489.000 im Jahr 2012 war nicht alleine der Luftrettung zuzurechnen, sondern allen Rettungsdienstaktivitäten in Trägerschaft des Kreises Unna.

Wie ich bereits in meinem obrigen Beitrag aufgeführt habe werden in der Luftrettung (Primärrettung) gegenüber dem Kostenträger (Krankenkassen) üblicherweise (anrechenbare) Flugminuten abgerechnet, das waren in 2012 - wie uns die genannte Quelle dankenswerterweise aufschlüsselt - genau 36.480 bei 1.206 Primäreinsätzen, also knapp über 30 min. je Einsatz. Auch das hatte ich oben bereits geschrieben. Jetzt gibt es aber Kosten und Aufwendungen, die nicht über diese Abrechnung anrechenbarer Flugminuten mit dem Kostenträger abgerechnet werden können, sei es ein Flug zur Werft und zurück, zu einem Tag der offenen Tür bei Feuerwehr oder Krankenhaus etc. Diese Kosten werden dem Leistungserbringer (z.B. ADAC Luftrettung) durch den Träger der Luftrettung erstattet. Das ist weder eine Bereitstellungsgebühr (zumindest nicht das, was ich unter einer Bereitstellungsgebühr verstehe), noch wird es von den Gemeinden (direkt) bezahlt (indirekt ja, über die Kreisumlage).

Und wie bereits geschrieben, in den meisten Bundesländern ist die Lage eh eine völlig andere, weil da das Land der Träger der Luftrettung ist und die Kreise und Gemeinden völlig außen vor sind.

 

Es gab Zeiten in Deutschland, da konnten sich auch Privatfirmen für Primäreinsätze bewerben. Die sind allesamt von den sog. Gemeinnützigen (ADAC, DRF, etc.) verdrängt worden. Und Rechnen kann sich das für diese Vereine deshalb, weil sie keinen Gewinne erzielen dürfen, im Gegensatz zu privaten Firmen, die Gewinne erzielen müssen.

Es kann sich theoretisch fast jeder bewerben, evt. mit Ausnahme von Baden-Württemberg mit seinen fast schon mafiösen Strukturen im Rettungsdienst (im RDG BaWü wird explizit die Deutsche Rettungsflugwacht genannt, weshalb fast alle RTH im Ländle von der DRF betrieben werden, einzige Ausnahme ist Christoph 22, Ulm)

Schaut man sich jetzt an, wer so in Deutschland Luftrettung (Primärrettung) fliegt oder flog so findet man:

- die ADAC Luftrettung gGmbH (29 Stationen)

- die DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG (21 Stationen)

- das Bundesinnenministerium mit seinen Zivilschutzhelis (12 Stationen)

 

In der Vergangenheit flogen noch

- Deutsche Rettungsflugwacht e.V. --> aufgegangen in der DRF Stiftung Luftrettung gemeinnützige AG

- Elbe Helicopter GmbH & Co. KG (Christoph 62, Bautzen) --> heute Tochterunternehmen der ADAC Luftrettung gGmbH

- IFA Internationale Flugambulanz e.V. (Christoph 61, Christoph Leipzig (ITH), jeweils Schkeuditz) --> die IFA hat Anfang des Jahrtausend die Ausschreibung für den Standort Leipzig gegen den ADAC verloren und ist seitdem nicht mehr in der Luftrettung tätig. IFA war interessant, weil man bereits nach der Wende, aber noch vor der Wiedervereinigung in Leipzig anfing.

 

Alle anderen sind nicht Primärrettung geflogen sondern ITH-Dienste (u.a. HDM gGmbH, HSD gGmbH (beide heute zur DRF gehörend), TeutoAir (wurde von OLT übernommen und hat den ITH-Betrieb eingestellt), HeliService Mitte (Luftrettung ging an den ADAC)

 

Habe die Ehre,

Dash8-400

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N'Abend!

 

 

Es kann sich theoretisch fast jeder bewerben,

 

 

Aber eben nur rein theoretisch, denn die 'mafiösen Strukturen' sind mittlerweile deutschlandweit vorhanden. ADAC und DRF haben solch eine Macht und sind mit den Entscheidungsträgern so 'eng privat' verbunden, daß eine Privatfirma m.M. nach nie wieder in der Primärrettung eine Chance hat.

 

Immer wieder muß aber auch daraufhin gewiesen werden, daß Privatfirmen profitabel sein müssen. Sind sie es nicht, bewertet nach einem bestimmten Zeitraum das Finanzamt dieses als 'privates Hobby', die sog. Liebhaberei und verwirft die gesamte Buchhaltung des Unternehmens. Demgegenüber stehen die Organisationen (hier ADAC + DRF) als gemeinnützige Organisation, die keine Gewinne erzielen darf. Dementsprechend wird ja of mit dem überschüssigen Geld in gemeinnützigen Organisationen 'umhergeworfen'. Allen voran zahlen sich dann die Manager riesige Gehälter, mit denen man Überschüsse abschöpfen kann.

 

Aber das ist nicht nur ein Problem von ADAC + DRF, daß betrifft eine Vielzahl von Gemeinnützigen. Meiner Meinung nach gehört das Gesamtgebilde politisch auf den Prüfstein. Aber auch hier ist es oft so, daß Expolitiker einen Posten bei Gemeinnützigen bekommen und daher wird mein Ansinnen der Gesamtprüfung wohl ein frommer Wunsch bleiben.

 

ich hoffe nur, daß bei der jetzigen Diskussion in Bezug auf ADAC eine 'Menge Dreck' aufgedeckt wird, vielleicht hilft das etwas.

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N'Abend!

 

Demgegenüber stehen die Organisationen (hier ADAC + DRF) als gemeinnützige Organisation, die keine Gewinne erzielen darf.

Das erscheint mir nicht besonders plausibel.

Zum einen darf eine gGmbH sehr wohl Gewinne erzielen. Zum anderen ist die ADAC Luftrettung erst seit August 2013 eine gGmbH und war davor eine normale GmbH.

 

Habe die Ehre,

Dash8-400

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N'Abend!

 

 

Das erscheint mir nicht besonders plausibel.

Zum einen darf eine gGmbH sehr wohl Gewinne erzielen. Zum anderen ist die ADAC Luftrettung erst seit August 2013 eine gGmbH und war davor eine normale GmbH.

 

Habe die Ehre,

Dash8-400

Grundsätzlich richtig, insofern habe ich mich falsch ausgedrückt. Gewinne erzielen ja, diese dürfen aber nicht an die Gesellschafter ausgeschüttet werden. Es sei denn, die Gesellschafter sind ebenfalls gemeinnützig.

 

Viele große gemeinnützige Gesellschaften haben ein ganzes Geflecht von allen möglichen Rechtsformen, die in sich letztlich alle den gemeinnützigen Status haben. Darin werden dann erzielte Gewinne übertragen und durch Abschöpfungen (z.B. hohe Gehälter) wieder

'verbraten'.

 

Somit kommt es wieder auf das Gleiche heraus. Privatfirmen haben wirtschaftlich keine Chance gegen solche Gesellschaften.

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