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Geschrieben

Ich gebe der Airline noch bis September, danach wird sie abgewickelt werden. Sollte es zu weiteren Kürzungen bei LX und OS kommen, werden die so erstes dran glauben und das wird dann zu viel für diese Airline gewesen sein.

Meine Prognose.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb MatzeYYZ:

Ich gebe der Airline noch bis September, danach wird sie abgewickelt werden. Sollte es zu weiteren Kürzungen bei LX und OS kommen, werden die so erstes dran glauben und das wird dann zu viel für diese Airline gewesen sein.

Meine Prognose.

Kann ich mir auch gut vorstellen. Wenn wir jetzt in die Krise gehen werden aber noch mehrere Airlines verschwinden. Tippe auf German Airways, Cityline (vorgezogen mit Vorwand Krise wie damals GWI), USC, Condor, …

 

das wird ein spannedes Jahr

Geschrieben
vor 56 Minuten schrieb TobiBER:

Oder einfach mal gesundschrumpfen. Warum gibt es für 6 Mio. Einwohner, die eh nicht viel Geld besitzen, 3 Hubs??????

Vielleicht war da ein Berater aus Berlin am Werk? 🙊

Geschrieben (bearbeitet)
vor 18 Minuten schrieb vielflieger2020:

 Wenn wir jetzt in die Krise gehen werden aber noch mehrere Airlines verschwinden. Tippe auf German Airways, Cityline (vorgezogen mit Vorwand Krise wie damals GWI), USC, Condor, …

 

das wird ein spannedes Jahr

Wieso denkt ihr immer nur an die kleinen und erst an Groundings im Hebst. Auch die richtig großen Luftfahrt-Konzerne weltweit können (eventuell sogar schneller) in Schwierigkeiten kommen. Das Grounding der Swissair war damals auch nur drei Wochen nach dem 11. September.

 

 

Bearbeitet von 101er
Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb 101er:

Wieso denkt ihr immer nur an die kleinen und erst an Groundings im Hebst.

Weil die großen eine stärkere Lobby haben. Und das absurde Argument, das sie systemrelevante Wirtschaftsakteure sind gut verkaufen können.

 

Ansonsten ist es natürlich richtig auf Swissair nach 9/11 hinzuweisen oder Lufthansa in den ersten Covid-Wochen. Da fehlte nicht mehr viel.

Geschrieben

@Vielflieger 2020 Bei Cityline bin ich bei dir. Die Condor könnte ich mir aufgrund der kurzen Zeit,

zur Darlehenstilgung im Herbst, vorstellen. Die Condor hätte seit der Corona-Zeit, ihre Aktivitäten

auf die Tilgung des Darlehens legen müssen, anstatt der lächerlichen " Ringelsocken - Geschichte ",

einem Amateur sei es erlaubt, derartige Dinge, zu veranstalten. Einem Profi sollte es nicht passieren.

Bei German Airways, fände ich es schade, ist sie doch, hoffe ich, wirklich unabhängig, also privat

finanziert.

 

Geschrieben

Klar trifft die aktuelle Kerosinpreisentwicklung Fluggesellschaften wie Air Baltic, die auch in den Vorjahren keine rosigen Gewinne eingeflogen haben, zuerst. Da hilft auch eine vergleichsweise spritsparende Flotte wenig. 

Zumal eine Airbaltic als europäische Mittelstreckenairline nicht von der Sonderkonjunktur auf Asien-Flügen profitiert. Ich warne nur davor, zu eng auf AirBaltic zu schauen. Die Probleme werden noch viel größer sein, wenn anderen wie beispielsweise einer Emirates ihr Geschäftsmodell weggebrochen ist.

Geschrieben

Mein post von Sonnabend,  10:17 , die LH ,wird ,deren CEO, ich nicht als unfehlbar ansehen

würde, das Rennen machen. Natürlich,davon gehe ich aus ,alle finanziellen Probleme, gelöst

sind. Natürlich muß auch der Staat , Litauen ? , seine Hausaufgaben machen, also Altschulden,

tilgen.

Geschrieben

https://www.aerotelegraph.com/airlines/lettland-greift-air-baltic-mit-notkredit-unter-die-arme/brd5bhw

 

Der Sturm braut sich zusammen. Die Vokabel "Notkredit" lässt düsteres erahnen. Auch eine Frist, bis August den Kredit zurückzuzahlen, ist wirklich kurz.

Im Grunde nun für die LHG die Frage, lohnt es sich zuzugreifen? Hat man mit BT ggf. eine Plattform, um Druck zu machen auf die Bedingungen in der Kont-Flotte bei der Mainline und für die Abwicklung von CL? Oder würde man bei einer Übernahme gutes Geld schlechtem Geld hinterherwerfen und in ein fallendes Messer greifen?

Geschrieben

Man sollte hier in keinem Falle zugreifen. BT hat nie wirklich Geld verdient. Und mit der Integration mit ITA hat man auch noch genug zu tun und eine mögliche Übernahme von TAP traue ich deutlich mehr Potenzial für die Zukunft zu. 
Der Markt in Richtung Osten wird noch für Jahre kaputt sein bzw. nicht vorhanden.

Geschrieben
vor 35 Minuten schrieb d@ni!3l:

Vor allem würde man so evtl. teure Leasing-Verträge übernehmen. Sollte dort "das Licht ausgehen" bekommt man das Metall ggf. auch günstiger

Das Metall wahrscheinlich schon. Laut EAF sind aktuell rund 20 AC's für die LHG unterwegs, die meisten für LX.

Aber bekommt man auch die Besatzungen? Oder kann die AC's ohne grossen Konflikt mit den Gewerkschaften aus VL heraus zeitnah bereedern? Mit EWL hat man ja schon eine Plattform ausserhalb der "Stammländer". 

Ich kann mir vorstellen, dass man sich zumindest Gedanken macht, wie man Zeit gewinnen kann um ggf. über den Sommer zu kommen. 

Geschrieben

Gestern kamen ja die Nachrichten von 20 bis 40 Stilllegungen in der Gruppe. Wenn die 20 A/C von BT erstmal nicht fliegen bis alles geklärt wäre ist das Problem ja überschaubar. Zumal BT ja erstmal bis zum Sommer fliegen kann mit dem Kredit.

Geschrieben
vor 6 Minuten schrieb im-exil:

Das Metall wahrscheinlich schon. Laut EAF sind aktuell rund 20 AC's für die LHG unterwegs, die meisten für LX.

Aber bekommt man auch die Besatzungen? Oder kann die AC's ohne grossen Konflikt mit den Gewerkschaften aus VL heraus zeitnah bereedern? Mit EWL hat man ja schon eine Plattform ausserhalb der "Stammländer". 

Ich kann mir vorstellen, dass man sich zumindest Gedanken macht, wie man Zeit gewinnen kann um ggf. über den Sommer zu kommen. 

Ein Air Baltic Exit könnte von der Swiss auch gleich als Gelegenheit genutzt werden die Basis Genf zu schließen.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb d@ni!3l:

Vor allem würde man so evtl. teure Leasing-Verträge übernehmen. Sollte dort "das Licht ausgehen" bekommt man das Metall ggf. auch günstiger

Hier gibt es aber auch Nachverhandlungsoptionen ohne Insolvenz. Allein die Insolvenzgefahr in Kombination mit einem sich gerade sehr verändernden Marktumfeld sollte auch bei Leasinggebern für Gesprächsbereitschaft sorgen.

 

Ich halte nach wie vor für möglich, dass sich Lufthansa die Filetstücke einer AirBaltic ohne Insolvenz sichert.

Geschrieben

Aber warum Schulden übernehmen, wenn es auch ohne ginge ?

 

Also mit VL, AZ und LX hat man bereits drei AOCs die 220 betreiben könnten. Ok, fairerweise, viele AOCs sind für die LHG wirklich kein K.O.-Kriterium, aber ggf. fängt man ja irgendwann mal an sich nicht unnötig komplex aufzustellen... 

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Alibaba1408:

Nur als Info dazu: 

 

Die Rendite der hier bereits besprochen Anleihe liegt inzwischen bei knapp 60%…

 

Dann quotiert die Anleihe bei 25 EURO für emittierten 100.

Wenn sie wandelbar ist, dann aber zum Nennpreis. 

Kann sein dass dahinter nur heisse Luft ist, kann auch sein dass ein Spekulant sehr günstig eine Mehrheit übernehmen könnte (Basis: LH hat 14 Mio für 10% die je nach Bewertung bis max 5% dilluted werden könnten).

vor 43 Minuten schrieb 101er:

Hier gibt es aber auch Nachverhandlungsoptionen ohne Insolvenz. Allein die Insolvenzgefahr in Kombination mit einem sich gerade sehr verändernden Marktumfeld sollte auch bei Leasinggebern für Gesprächsbereitschaft sorgen.

 

Ich halte nach wie vor für möglich, dass sich Lufthansa die Filetstücke einer AirBaltic ohne Insolvenz sichert.

 

Auch Lettland als Hauptinvestor wird eher Interesse daran haben das zu retten , was den eigenen Bürger als vom nationalen Interesse verkauft werden kann.

Gut möglich dass man  da einen Paket mit einer LH vereinbaren kann, eine Anzahl von Flugzeuge, Zugriff auf Engines, eine Lösungs fürs Personal usw.

vor einer Stunde schrieb im-exil:

Das Metall wahrscheinlich schon. Laut EAF sind aktuell rund 20 AC's für die LHG unterwegs, die meisten für LX.

Aber bekommt man auch die Besatzungen? Oder kann die AC's ohne grossen Konflikt mit den Gewerkschaften aus VL heraus zeitnah bereedern? Mit EWL hat man ja schon eine Plattform ausserhalb der "Stammländer". 

Ich kann mir vorstellen, dass man sich zumindest Gedanken macht, wie man Zeit gewinnen kann um ggf. über den Sommer zu kommen. 

 

Man kann einfach eine Entscheidung treffen und man braucht keine Gewerkschaft. Die Kunden sind über der Gruppe verteilt, bei nutzung eines AOC in Malta kann man auch lettisches Personal an lokalen Basen beschäftigen sowie es andere Gesellschaften auch tun.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb d@ni!3l:

Gestern kamen ja die Nachrichten von 20 bis 40 Stilllegungen in der Gruppe. Wenn die 20 A/C von BT erstmal nicht fliegen bis alles geklärt wäre ist das Problem ja überschaubar. Zumal BT ja erstmal bis zum Sommer fliegen kann mit dem Kredit.

 

Im wesentlichen aber nicht in der Kont-Flotte und Widebodies auf A220 Strecken zu setzen... macht Sinn? 

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