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Guten Tag,

 

bin derzeit am Verfassen einer Hausarbeit. Es soll um das lästige Thema Pay2Fly gehen. Unwürdige Arbeitsbedingungen, bei den fertig ausgebildete Piloten zusätzlich zu den hohen Kosten Geld an eine Airline zahlen um dort Erfahrungen sammeln zu können.

 

Gibt es in Deutschland außer Germania noch eine Airline, die diese Praktiken ausübt/ausgeübt hat?

bearbeitet von kielerjung123

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das ist so leider nicht korrekt...bei germania wird meines wissens nach ein verstecktes pay2fly durchgeführt. kandidaten zahlen 30.000 euro für ein type rating und erhalten nur einen 6 monatsvertrag mit geringer wahrscheinlichkeit einer übernahme.

 

ganz klares pay2fly.

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ebaar    40

das ist so leider nicht korrekt...bei germania wird meines wissens nach ein verstecktes pay2fly durchgeführt. kandidaten zahlen 30.000 euro für ein type rating und erhalten nur einen 6 monatsvertrag mit geringer wahrscheinlichkeit einer übernahme.

 

ganz klares pay2fly.

 

Woher hast du denn die Information mit der geringen Übernahmewahrscheinlichkeit ?

Das Type Rating wird nicht bei Germania direkt durchgeführt sondern bei einer ATO. Der Preis liegt dabei im oberen Drittel für ein TR. Die Schulung umfasst allerdings auch jede Menge extra Inhalte wie DGR, SMS, CRM, LVO, etc.

Sobald der Pilot bei Germania beschäftigt ist beginnt der Vertrag und die Bezahlung.

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grounder    242

das ist so leider nicht korrekt...bei germania wird meines wissens nach ein verstecktes pay2fly durchgeführt. kandidaten zahlen 30.000 euro für ein type rating und erhalten nur einen 6 monatsvertrag mit geringer wahrscheinlichkeit einer übernahme.

 

ganz klares pay2fly.

Ganz klarer Unsinn. Germania bietet keine Type Ratings an und nimmt daher auch kein Geld dafür. Das, worauf Du anspielst, sind vermutlich diese Beschäftigungsverhältnisse: https://www.flygermania.com/de/unternehmen/karriere/cockpit-crew/

Mit p2Fly hat das gar nichts zu tun und es geht dabei auch nicht um 6 Monatsverträgr.

bearbeitet von grounder

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wie gesagt es handelt sich nicht um das klassiche pay2fly. ein schüler bezahlt hier sein Rating selbst, dass wie hier schon geschrieben im oberen Drittel angesiedelt ist. Neben den knapp 80.000 Euro Schulungkosten muss er also nochmals 30.000 Euro hinblättern. Hierfür bekommt er einen 6 monatigen Vertrag.Je nach Leistung und Bedarf wird er verlängert oder halt auch nicht. Beides kam in der Vergangenheit schon vor. Auch wenn sich die Germania als Begründer von Pay2Fly zwischenzeitlich von dem Modell gelöst hat, ist dieses nicht viel positiver gestaltet. 

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grounder    242

An wen zahlt der Schüler die 30 000 € und für was? 

Unabhängig davon sind Saisonverträge im Charterflugverkehr durchaus üblich. 

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An einen privaten Dienstleister, der die Type Ratings für Germania durchführt. Bei Condor, sowie auch TuiFly erhalten die Piloten unbefristete Verträge. Zudem ist Germania jetzt kein klassicher Chartercarrier. Wenn jemand noch weitere Infos zu anderen Carrier (Ryanair etc) bietet, gerne auch via PM an mich wenden. Vielen Dank

bearbeitet von kielerjung123

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grounder    242

An einen privaten Dienstleister, der die Type Ratings für Germania durchführt. Bei Condor, sowie auch TuiFly erhalten die Piloten unbefristete Verträge. Zudem ist Germania jetzt kein klassicher Chartercarrier. Wenn jemand noch weitere Infos zu anderen Carrier (Ryanair etc) bietet, gerne auch via PM an mich wenden. Vielen Dank

 

Charterverkehre machen einen Großteil des Geschäfts bei Germania aus, deshalb ist im Winter auch ein Teil der Flotte abgestellt.

 

Aber um nochmal auf das eigentliche Thema zurückzukommen: Dass Piloten für ein Typerating an das  ATO zahlen müssen, ist ganz normal. Für die anschließende Anstellung bei Germania erhalten sie ein ganz normales Gehalt. Mit P2Fly hat das nichts zu tun, auch nicht indirekt. Im Übrigen bietet Germania den Piloten nach erfolgreichem Typerating eine unbefristete Anstellung an, siehe oben verlinkte Ausschreibung.

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grounder    242

belassen wir es dabei;)

Merkwürdige Reaktion von einem der angeblich für eine "Hausarbeit" recherchiert. Oder gings am Ende doch nur um Stimmungsmache?

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nein...ich denke damit wäre keinem geholfen. ich habe meine informationen dargelegt. die konditionen und kosten unterscheiden sich doch relativ stark. germania kommt da leider nicht all zu gut weg, sind aber nicht die einzigen übeltäter. lichtblicke gibt es noch, allgemein aber gesehen mit einer tendenz nach unten. schicke dir gerne mal das fertige exemplar zu..;)

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grounder    242

Da Deine Recherchen offenbar nur den Zweck haben, ein längst vorgefertigtes Bild bestätigt zu bekommen, hat Deine Hausarbeit für mich keinen Wert.

Sämtliche Argumente, die von verschiedener Seite gegen Deine Behauptungen vorgebracht wurden, werden von Dir ja schlicht ignoriert. Deine Informationen, die Du hier dargelegt haben willst, sind zum einen sehr oberflächlich und schwammig formuliert zum anderen größtenteils falsch oder möglicherweise veraltet.

Ich habe bereits in post #6 einen link zu einer Stellenausschreibung von Germania verlinkt, aus der hervorgeht, dass Piloten nach erfolgreichem Typerating eine unbefristete Stelle angeboten bekommen. Macht das Deine Hausarbeit kaputt oder warum ignorierst Du das?  ich möchte nicht ausschließen, dass in früheren Jahren vielleicht tatsächlich nur 6 Monatsverträge mit Option auf Verlängerung angeboten wurden. Da Germania aber in hohem Maße Charterverkehr betreibt und deshalb früher im Winter fast die Hälfte seiner Flotte stillgelegt hat, halte ich selbst das für legitim. Mit Pay to fly hat das nichts zu tun, da die Piloten für die Dauer ihres Arbeitsvertrages ganz normal bezahlt werden. Und dass Piloten ihr Typerating an einer ATO aus der eigenen Tasche bezahlen ist ebenfalls branchenüblich.

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Florian    22

Naja, ich zweifel die Recherche für seine Hausarbeit auch arg an. Hier fehlt mir auch wirklich die gewisse Neutralität zu einem Thema, die einfach zweingend notwendig ist, um eine abschließende objektive Bewertung des Ganzen zu bekommen.

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aaspere    1.255

nein...ich denke damit wäre keinem geholfen. ich habe meine informationen dargelegt. die konditionen und kosten unterscheiden sich doch relativ stark. germania kommt da leider nicht all zu gut weg, sind aber nicht die einzigen übeltäter. lichtblicke gibt es noch, allgemein aber gesehen mit einer tendenz nach unten. schicke dir gerne mal das fertige exemplar zu.. ;)

 

Wie Du siehst, wird das ganze hier als nicht ganz koscher betrachtet. Aber schon in Deinem Eingangsposting hatte ich den Verdacht, daß Du das Thema nicht ganz neutral betrachtest. Versteh mich nicht falsch, das ist Dein gutes Recht, macht aber dann doch neugierig, was Du denn schlußendlich geschrieben hast.

Also, wenn Du das kannst/darfst, dann wäre ein Link zur Hausarbeit sehr hilfreich für uns. Urheberrecht wird natürlich beachtet; da sind wir trainiert.

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gerne. Sie geht bald in Korrektur. Sobald ich sie habe, habe ich kein Problem damit sie für Interessenten freizugeben. Ich muss noch hinzufügen, dass das was ausgeschrieben ist nicht immer auch der Realität entsprechen muss. Übernahme wie schon erwähnt bei positiv befundener Leistung und Bedarf. Das hier ein gewisser Leistungsdruck entsteht ist einerseits natürlich willkommen, andererseits halte ich es aber auch für bedenklich. Bei meiner Arbeit habe ich vollkommen neutral argumentiert und meine persönliche Meinung im Resume zusammengefasst. Ich muss aber betonen, dass es noch deutlich schlechtere Arbeitsplatzmodelle in Europa gibt. Weiteres folgt bald.

 

P.S. Ich wollte hier niemanden vor den Kopf stoßen, falls das so rüberkam tut es mir Leid.

bearbeitet von kielerjung123

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grounder    242

Ich muss noch hinzufügen, dass das was ausgeschrieben ist nicht immer auch der Realität entsprechen muss. 

 

Also jetzt wird es richtig absurd: Du kannst doch nicht Deine These für eine Hausarbeit auf die Annahme stützen, dass eine seit Monaten publizierte Stellenausschreibung nicht der Realität entspricht! Das ist ein ganz schön harter Vorwurf, der, sollte er zutreffen,  ja auch justiziabel wäre. Zumal Du nichts als Beleg dafür anbringen kannst außer Du "kennst ein paar Leute, die diesen Weg eingeschlagen haben".  Wann haben sie diesen Weg eingeschlagen?  Und worin genau besteht Deiner Meinung nach ein verstecktes P2Fly?

Ich bekomme immer mehr den Eindruck, dass Du Dich zwar eines durchaus berechtigten Themas angenommen hast, dafür aber ein schlechtes Beispiel gewählt hast.

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ebaar    40

Da Deine Recherchen offenbar nur den Zweck haben, ein längst vorgefertigtes Bild bestätigt zu bekommen, hat Deine Hausarbeit für mich keinen Wert.

Sämtliche Argumente, die von verschiedener Seite gegen Deine Behauptungen vorgebracht wurden, werden von Dir ja schlicht ignoriert. Deine Informationen, die Du hier dargelegt haben willst, sind zum einen sehr oberflächlich und schwammig formuliert zum anderen größtenteils falsch oder möglicherweise veraltet.

Ich habe bereits in post #6 einen link zu einer Stellenausschreibung von Germania verlinkt, aus der hervorgeht, dass Piloten nach erfolgreichem Typerating eine unbefristete Stelle angeboten bekommen. Macht das Deine Hausarbeit kaputt oder warum ignorierst Du das?  ich möchte nicht ausschließen, dass in früheren Jahren vielleicht tatsächlich nur 6 Monatsverträge mit Option auf Verlängerung angeboten wurden. Da Germania aber in hohem Maße Charterverkehr betreibt und deshalb früher im Winter fast die Hälfte seiner Flotte stillgelegt hat, halte ich selbst das für legitim. Mit Pay to fly hat das nichts zu tun, da die Piloten für die Dauer ihres Arbeitsvertrages ganz normal bezahlt werden. Und dass Piloten ihr Typerating an einer ATO aus der eigenen Tasche bezahlen ist ebenfalls branchenüblich.

 

Nur nochmal zur Differenzierung. Wenn du mit Rating an der Hand einsteigst, ist der Vertrag direkt unbefristet. Solltest du aber für die Anstellung das Rating bei der Cockpit 4u machen, wirst du erstmal befristet angestellt. So steht es ganz klar in den Ausschreibungen. 

Die 6 Monate sind bei der Befristung allerdings Minimum. Aktuell wurden Bekannte für 10 Monate eingestellt. Die Verlängerung ist allerdings die Regel. Viele Erste Offiziere aus dem europäischen Ausland nutzen allerdings 500 Stunden bei GMI als Sprung zu besser dotierten Verträgen in die Heimat.

bearbeitet von ebaar

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grounder    242

Nur nochmal zur Differenzierung. Wenn du mit Rating an der Hand einsteigst, ist der Vertrag direkt unbefristet. Solltest du aber für die Anstellung das Rating bei der Cockpit 4u machen, wirst du erstmal befristet angestellt. So steht es ganz klar in den Ausschreibungen. 

 

 

Da gibt es dann aber auch diese Variante: (Zitat aus der Stellenausschreibung zum Quereinsteiger Co-Pilot) : 

Sie beginnen Ihre Laufbahn in unserer Crewplanungsabteilung in Berlin, wo Sie zunächst für 1,5 Jahre (mindestens 2 Sommersaisons) im Rahmen eines befristeten Arbeitsverhältnisses tätig sein werden. Danach besteht für Sie die Möglichkeit, eine selbst zu finanzierende Musterberechtigung für das Flugzeugmuster Boeing 737 oder Airbus A320F bei einer externen von Germania akkreditierten Approved Training Organisation (ATO) zu erwerben. Im Falle der erfolgreichen Erlangung einer gültigen Musterberechtigung (Boeing 737 oder Airbus A320F) sagen wir Ihnen die Wiedereinstellung als Co-Pilot in unserem Unternehmen in einem unbefristeten Arbeitsverhältnis zu.

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ebaar    40

Gut... Dieses (im übrigen neue) Modell habe ich vergessen :-) Ich fände es im übrigen fair, wenn man in dieser Variante dem Piloten zumindest anteilig das Rating finanziert...

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FliegElchkuh    25

Ich fände es im übrigen fair, wenn man in dieser Variante dem Piloten zumindest anteilig das Rating finanziert...

Tja, fair wäre es. Aber leider reines Wunschdenken.

An jeder Straßenlaterne steht mittlerweile ein arbeitsloser Lizenzinhaber. Das wissen die Unternehmen und nutzen es aus.

Aktuell heißt es von Bewerberseite nur noch: Wer ist bereit sich am tiefsten zu bücken und die meisten Moneten abzustottern?!

 

Germania ist Deutschlands Pay2Fly-Airline Nummer 1 - Sie hätte dafür jährlich einen Pokal verdient und spielt in dieser Disziplin jedes Jahr in der Champions League mit. Das Ganze seit Jahrzehnten.

Das weiß jeder Berufspilot in Deutschland mit ein wenig Erfahrung.

Einzige Abhilfe: Schön im Bekannten- und Freundeskreis weiter verbreiten und dieses Unternehmen meiden. Sprich: nicht damit fliegen :)

 

Dies ist die Wahrheit. Man kann gerne bei entsprechenden Stellen nachfragen. MAC (6. Etage) in FRA - wäre ein Beispiel.

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GAW    29

Gut... Dieses (im übrigen neue) Modell habe ich vergessen :-) Ich fände es im übrigen fair, wenn man in dieser Variante dem Piloten zumindest anteilig das Rating finanziert...

In einer perfekten Welt wäre das tatsächlich fair. Nun ist Germania aber nicht die LH Gruppe und finanziell nicht so stark ausgestattet. Ich finde es aber dennoch fair, dass man einem Piloten, bevor er das Risiko eines eigenfinanzierten Typerating eingeht, von vornherein im Erfolgsfall eine unbefristete Festanstellung zusagt.

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