mautaler

Piloten: Ausbildungsbedingungen und Perspektiven bei LCCs

31 posts in this topic

Und diese Erkentniss hast du weil dir der Vertrag vorliegt...?

Wenn selbst oldblueeyes, mit dem ich sonst in ungefähr 99% der Themen hier über Kreuz liege, zustimmt das die Kandidaten verarscht wurden...

 

dennoch muss man sagen, dass die Situation beim LH nicht seit gestern so ist. Piloten wollen alles clevere Kerlchen sein, glauben aber einer LH einfach so das "Einstellungsversprechen"! Klingt ein bissl nach: "Eine Frau erkennt bei einem Mann eine Lüge 2km gegen den Wind, glaubt dann aber der Zeitung Brigitte, dass man 10kg in drei Wochen abnehmen kann" ;)

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Die meisten NFF haben sich zu Zeiten beworben, da gab es noch nichtmal den Umbau der dezentralen Lufthansa zu Germanwings...  :rolleyes:

Davon abgesehen frage ich mich was mich mehr irritieren soll, dein ressentimentgeladenes Pilotenbild oder dein fragwürdiges Frauenbild...

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Ich habe kein schlechtes Bild über die meisten Piloten, sondern habe eine Beobachtung gemacht. Natürlich ist es das gute Recht der NFF'ler, für den KTV zu kämpfen. Aber die Situation um Ryanair, pay2fly und "geiz ist geil" ist nicht erst seit gestern oder vorgestern bekannt. Sprich, alle NFF'ler seit ca. 2005 wussten, der Markt ist in Bewegung. Nur hat man den Hochglanzbroschüren geglaubt und damit ein wenig den Blick auf die Realität verloren. Der Spruch "Weniger ist mehr" sollte von einigen durchaus zu Herzen genommen werden ;) 

 

P.S. das mit der Brigitte ist ein im Internet verbreiteter Witz, den man mit etwas Willen und Humor auch online hätte nachschlagen können ;)

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Es herrscht fürs Cockpit ein absoluter Arbeitgeber-Markt.

Dieser kann förmlich für Anfänger alles diktieren. Entweder man spielt mit oder ein anderer macht's.

So sieht's aus. Schön ist anders.

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Das stimmt zum Teil, und zum Teil auch nicht. Wir sehen gerade wie ein überraschend heftiger Wettbewerb um als geeignet eingestufte Anfänger entbrennt. Insbesondere um Abgänger der LFT und der ABFS sowie ähnlicher Schulen. 

 

Sowohl das LBA als auch Pilotenvertreter gehen von einem gewissen "Bodensatz" aus an Piloten die schlicht nicht einstellbar sind, aus was für Gründen auch immer. In Deutschland geht man dabei von grob 1000 Piloten aus.

 

Auch Ryanair beklagt das man nur ca. die Hälfte aller Bewerber überhaupt berücksichtigen kann, der Rest erfüllt die Qualitätsanforderungen bzw. die Persönlichkeitsstruktur nicht. Die Lizenz alleine ist halt nichts wert, es kommt ausserdem noch auf Leistung und primär auf Soft Skills an.

 

Bei Kapitänen gibt es einen echten Wettbewerb der Arbeitgeber, das ist ein komplett anderer Arbeitsmarkt als für Anfänger.

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Interessanter Ansatz, Dummi.

Ich verstehe Dich. Könnte 'was dran sein.

Bei Pay2Fly drückt man aber wohl vielleicht eher beide Augen zu (Stichwort: soft skills). Money talks :P

 

Für erfahrene Bewerber (mit TR und Erfahrung) sieht die Situation sicher anders aus.

Vor allem dann, wenn man bereit ist Europa den Rücken zu kehren.

Dieses Bewerberfeld und der Anfänger-Bewerbermarkt sind zwei völlig unterschiedliche Gebiete.

Mal schauen wie es sich weiter entwickeln wird.

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