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airliners.de

Tote bei Schiesserei am Airport in Frankfurt


flieg wech

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Die Busse vorm T1 stehen ja auch ganz normal draußen.

Drinnen sitzen manchmal Uniformierte (kommen ja mit unterschiedlichsten Linienfliegern hier an), aber auch Jugendgruppen habe ich schon gesehen.

Geschrieben
Habe hier mal kräftig aufgeräumt. Bitte in sachlicher Form weiter diskutieren, ansonsten wird der Beitrag geschlossen.

 

Dann bin ich aber erstaunt was für dich "kräftig aufgeräumt" heißt, wenn du die Beschimpfung der Opfer stehen läßt. Oder ist ür dich ein abqualifizierender Begriff wie "Ami" normaler Sprachgebrauch?

 

 

 

 

Geschrieben

>>>Dann währe eingreifen in anderen Threads auch sehr wünschenswert...

 

Die zwei bis drei anderen Threads (EK, BER, FMM) sind doch mehr unterhaltsam. Manchmal anstrengend, aber fast immer unterhaltsam.

 

 

>>>Dann bin ich aber erstaunt was für dich "kräftig aufgeräumt" heißt, wenn du die Beschimpfung der Opfer stehen läßt. Oder ist ür dich ein abqualifizierender Begriff wie "Ami" normaler Sprachgebrauch?

 

Bitte bleibe auf dem Teppich: "Ami" ist kein Schimpfwort. Man koennte vertreten, dass der Begriff gaaaanz urspruenglich als Abwertung "erfunden" wurde (vgl. "Amiflittchen"), heutzutage kann er aber nur dann als pejorativ eingestuft werden, wenn er in entsprechendem Kontext und/oder mit entsprechender Absicht benutzt wird - was hier erkennbar nicht der Fall war. Also so aehnlich wie "schwul".

 

Ich habe gerade eine sehr instruktive Diskussion (unter Beteiligung von US-Amerikanern) zu solchen Fragen bzgl. Ami, Ossi, Wessi und Nigger gefunden:

 

http://www.toytowngermany.com/lofi/index.php/t192192.html

 

 

Aaaaaber, BTT:

 

Anders, als ich es zuvor weitergegeben hatte, waren die Soldaten (Militaerpolizisten in Zivil) auf dem Weg von Lakenheath nach Nahost. Sie kamen also mit BA aus LHR an und sollten mit dem aus Ramstein kommenden Bus nach dort zum Weiterflug gebracht werden. Entsprechend war der getoetete Busfahrer (ein A1C) in Ramstein stationiert, der getoete Fahrgast (ein SrA) kam gerade an.

 

Die Ermittlungen hat angesichts des moeglichen terroristischen Hintergrundes die Bundesanwaltschaft an sich gezogen.

Geschrieben
Bitte bleibe auf dem Teppich: "Ami" ist kein Schimpfwort. Man koennte vertreten, dass der Begriff gaaaanz urspruenglich als Abwertung "erfunden" wurde (vgl. "Amischlampe"), heutzutage kann er aber nur dann als pejorativ eingestuft werden, wenn er in entsprechendem Kontext und/oder mit entsprechender Absicht benutzt wird - was hier erkennbar nicht der Fall war. Also so aehnlich wie "schwul".

 

Ich habe gerade eine sehr instruktive Diskussion (unter Beteiligung von US-Amerikanern) zu solchen Fragen bzgl. Ami, Ossi, Wessi und Nigger gefunden:

 

http://www.toytowngermany.com/lofi/index.php/t192192.html

 

In welchem Zusammenhang wurde denn der Begriff hier verwendet? Wie sprechen doch hier von einem Terroranschlag bei dem US-Amerikaner durch gezielte Kopfschüsse mit einer vor Monaten gekauften Waffe getötet wurde und die Opfer jetzt als "Ami" beschimpft werden.

 

Der Begriff "Ami" hat für jeden normalen Mensch die gleiche negat. Qualität wie z.B. Iwan, Japse oder Krauts, insbesondere wenn er in einem solchen Zusammenhang verwand wird.

 

Bereits die Überschrift des Threads is ein Skandal, an dem sich airliners.de und du offensichtlich nicht stören. Zumindest stelle ich mir unter einer "Schiesserei" was anderes vor, wie wenn so viele Leute gezielt durch Kopfschüsse massakriert werden, was auch schon am Mittwoch bekannt war.

 

Festzuhalten gilt, dass man für ein Bedauern zu finden lange in dem Thread suchen muss!

 

 

Geschrieben

>>>In welchem Zusammenhang wurde denn der Begriff hier verwendet?

 

Als saloppe umgangssprachliche (forenangemessene) Verkuerzung: "Ami oder GI" statt "US-Staatsbueger oder Angehoeriger der US-Streitkraefte". Das ganze eingebettet in eine Diskussion, ob dies ein flughafenspezifischer Anschlag war. Von Feindseligkeit keine Spur.

 

>>>Wie sprechen doch hier von einem Terroranschlag bei dem US-Amerikaner durch gezielte Kopfschüsse mit einer vor Monaten gekauften Waffe getötet wurde

 

Alles deutet darauf hin, ja.

 

>>>und die Opfer jetzt als "Ami" beschimpft werden.

 

Pardon my French, aber Du siehst Gespenster.

 

>>>Der Begriff "Ami" hat für jeden normalen Mensch die gleiche negat. Qualität wie z.B. Iwan, Japse oder Krauts,

 

Keinesfalls. Der Ami entspricht dem Oesi, nicht dem Schluchtenscheisser. Wahrscheinlich liegt Deine Fehlwahrnehmung daran, dass in der Tat die meisten Slangwoerter fuer andere Staatsangehoerigkeiten in der Deutschen Sprache pejorativen Charakter haben. Vielleicht hast Du auch "der Ami" im Kopf, was eindeutig beschimpfend ist, wenn damit die US-Amerikaner als solche gemeint sind ("Der Ami hat halt einfach keine Kultur.")

 

>>>Bereits die Überschrift des Threads is ein Skandal, an dem sich airliners.de und du offensichtlich nicht stören. Zumindest stelle ich mir unter einer "Schiesserei" was anderes vor, wie wenn so viele Leute gezielt durch Kopfschüsse massakriert werden, was auch schon am Mittwoch bekannt war.

 

Schlampige Uebersetzung von "Shooting"? Dies ist ein Forumsposting, kein offizielles Kommunique, bei dem jedes Wort auf die diplomatische Goldwaage gelegt wird. Bitte, bitte, bitte, Du hoerst die Floehe husten.

 

>>>Festzuhalten gilt, dass man für ein Bedauern zu finden lange in dem Thread suchen muss!

 

Ich bedauere sehr, was passiert ist, allerdings stehen fuer mich andere Fragen im Vordergrund: Welche Auswirkungen hat es, dass zum ersten mal in Deutschland ein Terroranschlag mit offenbar dschihadistischem Hintergrund "Erfolg" hatte? Haette die Tat verhindert werden koennen? Was lernen wir daraus, um derartige Verbrechen zukuenftig zu verhindern?

Geschrieben

Nachdem es scheinbar einer Person keine Ruhe lässt:

In meinem Sprachgebrauch wie in meiner Denken verhält sich "Ami" zu "US-amerikanischer Bürger" wie "Chevi" zu "Chevrolet" oder "Maxi" zu "Maximillian".

Sollte ich in meinem Posting einen oder mehrere US-amerikanische Bürger oder andere Menschen mit dem Wort "Ami" verunglimpft oder gar beleidigt haben, so entschuldige ich mich vielmals dafür, es entsprach nicht meiner Intension.

 

Abgesehen davon darf man mich gerne jederzeit Ostfriese, Batzi, damischer Saupreiss oder Milchbrötchen nennen.

 

Geschrieben
>>>Der Begriff "Ami" hat für jeden normalen Mensch die gleiche negat. Qualität wie z.B. Iwan, Japse oder Krauts,

 

Keinesfalls. Der Ami entspricht dem Oesi, nicht dem Schluchtenscheisser. Wahrscheinlich liegt Deine Fehlwahrnehmung daran, dass in der Tat die meisten Slangwoerter fuer andere Staatsangehoerigkeiten in der Deutschen Sprache pejorativen Charakter haben. Vielleicht hast Du auch "der Ami" im Kopf, was eindeutig beschimpfend ist, wenn damit die US-Amerikaner als solche gemeint sind ("Der Ami hat halt einfach keine Kultur.")

 

Lol, dann schau dir mal die Forumshistorie an, wieviele Beispiele du findest wo "Ami" in verniedlichender Form wie z.B. "Oesi" verwendet wurde. Dagegen sind Beispile wie "Ammi-Sch***" genug vorhanden. "Ami" ist keineswegs die verniedlichende Shortform für "Amerikaner", wie du uns glaubhaft machen willst.

 

 

 

Um noch mal auf diesen blöden Bus zurück zu kommen: Es war ein typischer amerikanischer Schulbus, wie ihn auch die Streitkräfte einsetzen. Auch wenn er hier dezent dunkelblau angepinselt ist. Stünde in knallrot "Shoot me - I'm a GI" drauf, es wäre kaum unauffälliger. Würde die Army einen normalen, weissen Benz oder Kassbohrer nutzen, es wäre nicht nur unauffälliger, sondern auch komfortabler.

 

Und wenn jemand unbedingt einen GI oder Ami erschiessen möchte, dann muss ...

 

Im übrigen steht der Zusammenhang wie der Begriff bnenutzt wurde doch außer Frage, als wenn die Amerikaner teils selber dran Schuld wären weil sie keinen unauffälligeren Bus benutzt hätten.

 

 

Geschrieben

Ich hab mich ja bisher hier aus der Diskussion völlig rausgehalten, weil ich schon ahnte, daß es im Verlauf wieder, wie hier im Forum üblich, vom eigentlichen Thema abdriftet und sogar den Einsatz des Mods erforderte. Grundsätzlich teile ich die Ansicht von SA261 und habe mich ja schon des Öfteren über den Antiamerikanismus bei einigen lautstarken Usern aufgeregt. Es sind im übrigen immer die selben User, die solche Themen besetzen. Altersmäßig dürften diejenigen die Zeit des Vietnamkrieges als heranwachsende Erwachsene erlebt haben und so ihr unveränderbares Weltbild geprägt haben. Ich stamme aus einer anderen Generation und habe deshalb auch eine andere Sicht der Dinge. Die mag falsch sein in den Augen dieser User, sie ist aber so.

In diesem speziellen Fall (Ami-Diskussion) folge ich SA261 nicht ganz. Allerdings benutze ich den Kurzbegriff höchstens mal beim Sprechen, und auch dann nur, wenn er im Kontext neutral ist.

Was mich aber viel mehr stört, ist die Tatsache, und das wurde von SA261 auch angesprochen, daß hier tatsächlich das Mitgefühl mit den Opfern und deren Angehörigen unter dem Tisch verschwindet. Wenn ich mir da andere Freds vornehme, wo es um ein Flugzeugunglück irgendwo in einer fernen Gegend geht, zu der man eigentlich wenig Bezug hat, dann überschlagen sich manche User hier mit ihren Beileidsbezeugungen. Aber wenn es sich um Amerikaner handelt, dann sieht das plötzlich anders aus. Darüber könnte der eine und andere mal nachdenken, und vielleicht wäre das dann der Forumskultur auch zuträglich.

Geschrieben

Ich find direkte Beileidsbekundungen in Foren sowieso als deplatziert.

Ich gebe Dir aber recht, dass das bei anderen Unfällen/Kriminaltaten schneller und öfters kommt.

 

Den Begriff Ami finde ich aber überhaupt nicht als negativ oder gar beleidigend. Es ist halt ein deutsches Kurzwort, was sich über die Jahre eingebürgert hat und von vielen (wie auch hier im Thread) überhaupt nicht negativ benutzt wird. Den wenigsten Us-Amerikanern ist es überhaupt bewusst, dass es hier diesen Begriff gibt. Die kennen eher Ausdrücke wie Yankee oder Redneck, und die sind deutlich negativer gemeint.

 

Insofern verstehe ich die Aufregung überhaupt nicht. Es ist schlimm, dass so etwas passiert ist und wir hier darüber diskutieren müssen.

Geschrieben

>>>weil ich schon ahnte, daß es im Verlauf wieder, wie hier im Forum üblich, vom eigentlichen Thema abdriftet

 

Ich habe grundsaetzlich gegen ein Abdriften nichts, wenn es die eigentliche Diskussion nicht stoert, beispielsweise weil alles Relevante gesagt wurde, es nichts neues gibt oder die Forencommunity am Ende ihrer Weisheit angelangt ist.

 

>>>und sogar den Einsatz des Mods erforderte.

 

Wobei ich eine kontroverse Diskussion, wenn sie im Ton freundlich bleibt - wie hier NACH dem Aufraeumen - auch durchaus schaetze.

 

>>>Grundsätzlich teile ich die Ansicht von SA261 und habe mich ja schon des Öfteren über den Antiamerikanismus bei einigen lautstarken Usern aufgeregt. Es sind im übrigen immer die selben User

 

Absolut, das stoert mich auch sehr. iai-kfir gehoert aber definitiv nicht dazu.

Nicht zu vergessen noch, btw, dass die guilty parties natuerlich auch eine sehr einseitige Sichtweise auf die Rollenverteilung Gut-Boese im Nahostkonflikt haben. Aber wenigstens da ist wohl unser "Loewenjunges" allein kraft seines Nicks ueber jeden Zweifel erhaben...

 

>>>Wenn ich mir da andere Freds vornehme, wo es um ein Flugzeugunglück irgendwo in einer fernen Gegend geht, zu der man eigentlich wenig Bezug hat, dann überschlagen sich manche User hier mit ihren Beileidsbezeugungen. Aber wenn es sich um Amerikaner handelt, dann sieht das plötzlich anders aus.

 

Man koennte sogar noch weiter gehen und ihnen klammheimliche Freude (und den Begriff verwende ich ganz bewusst) unerstellen.

 

 

>>> Die kennen eher Ausdrücke wie Yankee oder Redneck

 

Oder das ebenfalls negativ konnotierte "Gringo".

Geschrieben
Ich bedauere sehr, was passiert ist, allerdings stehen fuer mich andere Fragen im Vordergrund: Welche Auswirkungen hat es, dass zum ersten mal in Deutschland ein Terroranschlag mit offenbar dschihadistischem Hintergrund "Erfolg" hatte? Haette die Tat verhindert werden koennen? Was lernen wir daraus, um derartige Verbrechen zukuenftig zu verhindern?

 

Mir ist nicht ganz klar wo du dich momentan aufhällst und ob du die Berichterstattung der dt. Medien letzte Tage mitbekommen hast, wenn du keine Umlaute benutzt? Nur soweit, der erste Terroranschlag mit dschihadistischem Hintergrund auf dt. Boden war z.b. der ARD am Mittwoch-Abend nur paar Sekunden am Ende der Tagesthemen wert, nachdem zuvor ewig lange über Drogenbanden an der mex./amerik. Grenze berichtet wurde. Auf der Internetseite hat die ARD lediglich auf den HR verwiesen.

 

Ähnlich verniedlicht wurde der Terroranschlag hier im Forum, wogegen ich mich verwehrt hatte. Es ging sogar soweit, dass die Tat als Affekthandlung dargestellt wurde, was allerdings später wieder korrigiert wurde. Dagegen war berets am Mittwoch-Nachmittag klar, dass es sich um islamistischen Terroranschlag gehandelt hatte, zumindest hat alles darauf hingedeutet und es gab nie eine andere Variante. Nie war die Rede davon, das sich dort irgendwelche Typen gegenseitig beschossen hätten, wie die Überschrift des Threads den Eindruck vermittelt.

 

Das Wort "Ami" und die Diskussion über die Teilschuld der Amerikaner weil sie einen Bus benutzt hätten, indem sie als Amerikaner zu erkennen waren, war nur noch der Gipfel.

 

 

 

 

Geschrieben

 

>>>Mir ist nicht ganz klar wo du dich momentan aufhällst und ob du die Berichterstattung der dt. Medien letzte Tage mitbekommen hast, wenn du keine Umlaute benutzt?

 

Ich bin schon in Deutschland, aber zu Zeiten Computer-sozialisiert worden, als es Umlaute nicht wirklich gab (DOS etc.), zudem so oft im Ausland, dass ich einfach immer ohne Sonderzeichen schreibe.

 

>>>Nur soweit, der erste Terroranschlag mit dschihadistischem Hintergrund auf dt. Boden war z.b. der ARD am Mittwoch-Abend nur paar Sekunden am Ende der Tagesthemen wert

 

Das fand ich auch unmoeglich. Aber was soll man erwarten, wenn die Topmeldung Guttenbergs Dissertation ist und nicht der Freiheitskampf der Libyer.

 

>>>Ähnlich verniedlicht wurde der Terroranschlag hier im Forum, wogegen ich mich verwehrt hatte. Es ging sogar soweit, dass die Tat als Affekthandlung dargestellt wurde, was allerdings später wieder korrigiert wurde.

 

Ok, point taken. Auch das fand ich ziemlich absurd. Mich persoenlich hatte bei einem Kosovaren ein antiamerikanischer Hintergrund anfangs doch auch sehr verwundert, aus persoenlicher Anschauung: Zum einen habe ich balkanische (bosnische, albanische, kosovarische) Moslems auf meinen Reisen immer grundsaetzlich saekular und prowestlich wahrgenommen, und zum anderen kann man gerade im Kosovo keine drei Meter gehen, ohne an grossen US- und NATO-Flaggen vorbeizukommen. Kosovo, Albanien, USA, NATO ist eine oftgebrauchte Flaggenkombination.

 

Das, und die Tasache, dass der mutmassliche Taeter offenbar sehr schnell radikalisiert wurde, beweist, wie gefaehrlich effektiv die dschihadistische/antiwestliche Indoktrination durch Hassprediger im Internet und im wahren Leben sein kann.

 

 

Geschrieben

Hinsichtlich des Fred-Titels muß ich ahoberg jetzt mal in Schutz nehmen. Der hat nur den Titel von SPON übernommen, und SPON wußte es zu dem Zeitpunkt noch nicht besser.

Der Weser Kurier in Bremen hat das Ereignis leider auch nur auf Seite 8 (das ist die "Vermischtes"-Seite) behandelt. Dafür ist der Aufmacher auf Seite 1 die Ablösung von Niels Stolberg als Beluga-Chef.

Immerhin lautet der Untertitel: Erster islamistischer Anschlag, der in Deutschland nicht verhindert werden konnte.

Und damit wird der Kern getroffen. Wir hatten ja schon mehrere Anschlagsversuche, die aber vorher verhindert werden konnten oder nicht funktionierten. Auch wenn es sich nach den bisherigen Erkenntnissen um einen Einzeltäter handelt, ist bedrückend, daß dieser sich innerhalb ganz kurzer Zeit (es lagen keinerlei Vorwarnungen vor) radikalisieren konnte, offensichtlich auch mit der Hilfe eines bekannten Haßpredigers aus einer Frankfurter Moschee.

Der Attentäter hatte einen Aushilfsjob im Postzentrum (also außerhalb des Sicherheitsbereiches) am Flughafen. Aus alldem kann man niemandem irgendein Versäumnis vorwerfen oder eine Mitschuld dem Flughafen, den deutschen Sicherheitsorganen oder der U.S. Army geben.

Ich muß das aber etwas einschränken. Warum treibt dieser Haßprediger immer noch sein Unwesen?

Geschrieben
Hinsichtlich des Fred-Titels muß ich ahoberg jetzt mal in Schutz nehmen. Der hat nur den Titel von SPON übernommen, und SPON wußte es zu dem Zeitpunkt noch nicht besser.

Der Weser Kurier in Bremen hat das Ereignis leider auch nur auf Seite 8 (das ist die "Vermischtes"-Seite) behandelt. Dafür ist der Aufmacher auf Seite 1 die Ablösung von Niels Stolberg als Beluga-Chef.

Immerhin lautet der Untertitel: Erster islamistischer Anschlag, der in Deutschland nicht verhindert werden konnte.

Und damit wird der Kern getroffen. Wir hatten ja schon mehrere Anschlagsversuche, die aber vorher verhindert werden konnten oder nicht funktionierten. Auch wenn es sich nach den bisherigen Erkenntnissen um einen Einzeltäter handelt, ist bedrückend, daß dieser sich innerhalb ganz kurzer Zeit (es lagen keinerlei Vorwarnungen vor) radikalisieren konnte, offensichtlich auch mit der Hilfe eines bekannten Haßpredigers aus einer Frankfurter Moschee.

Der Attentäter hatte einen Aushilfsjob im Postzentrum (also außerhalb des Sicherheitsbereiches) am Flughafen. Aus alldem kann man niemandem irgendein Versäumnis vorwerfen oder eine Mitschuld dem Flughafen, den deutschen Sicherheitsorganen oder der U.S. Army geben.

Ich muß das aber etwas einschränken. Warum treibt dieser Haßprediger immer noch sein Unwesen?

 

Das Postzentrum ist Sicherheitsbereich(grün)...

Geschrieben
Warum treibt dieser Haßprediger immer noch sein Unwesen?

Das könnte man noch ausweiten. Islamkritiker sehen den Islam als gewalttätige Religion an und verweisen hierbei auf das islamische Konzept des Dschihad, dessen klassische Ausformulierung in der islamischen Rechtslehre den Kampf gegen die nichtmuslimische Welt, den Dar al-Harb bis zur Konversion der jeweiligen Bevölkerung oder Annahme des Dhimma-Status vorsieht. Als weiteren Beleg für das vorgeworfene Gewaltpotential des Islam verweisen Islamkritiker oft auf islamische Splitterfraktionen, die im Zusammenhang mit dem Krieg gegen den Terror oft genannt werden.

Geert Wilders setzte in seinem Film "Fitna" („Zwietracht“) (2008) den Islam mit der Bedrohung durch den Faschismus und den Kommunismus gleich und verlangt ein Verbot des Korans. Er bezog sich dabei auf eine Rede der italienischen Islamkritikerin Oriana Fallaci, die die Existenz eines "gemäßigten Islam" bestritt und die These vertrat, islamistische Gewalt sei nicht Folge eines Mißbrauchs dieser Religion, sondern leite sich unmittelbar aus dem Koran ab. Ehsan Jami, ein niederländischer Politiker iranischer Herkunft, veröffentlichte zusammen mit Geert Wilders einen Artikel, in dem der Prophet Mohammed mit Adolf Hitler verglichen wurde. Am 9. Dezember erschien sein islamkritischer Film "An Interview with Muhammed" im Internet.

Ariel Merari von der Universität Tel Aviv kommt zu dem Schluß, die Attentate seien ein Gruppen-, kein Individualphänomen. Gruppen, nicht Individuen, planen sie. In den extremistischen Gruppen erfahren die Attentäter ein Gemeinschaftsgefühl und Führung durch charismatische Führer.

Der Attentäter sichert sich die Errettung und die Freuden des Paradieses. Er verteidigt seinen Glauben und kann sich, so er als tapferer Krieger stirbt, in eine lange Reihe von Märtyrern einreihen. Und endlich, durch die Art seines Todes, wird ihm garantiert, daß er Allahs Wohlgefallen besitzt.

 

Hier sei auch auf die sogenannte "Haßprediger"-Affäre verwiesen:

Ende 2004 berichtete das ZDF-Magazin Frontal21 über "Haßpredigten" in der Moscheegemeinde. Der seit 1971 in Berlin lebende Mitbegründer der Mevlana-Moschee, Imam Yacup Tasci, wehrte sich erfolgreich vor dem Landgericht Potsdam gegen die Bezeichnung "Haßprediger". Die Berliner Ausländerbehörde hatte dann aber dennoch nach Prüfung die Ausweisung des Imams angeordnet. Mit Tonbandaufzeichnungen konnte belegt werden, dass Selbstmordattentäter zu Helden stilisiert und Hass auf Amerikaner und Juden geschürt wurde. Der Imam soll seine umstrittenen Aussagen am 12. Juni 2004 auf dem Oranienplatz in Berlin-Kreuzberg während einer öffentlichen Kundgebung sowie in einer Predigt während des Ramadanmonats 2004 getätigt haben. Das Verwaltungsgericht Berlin sah es als erwiesen an, dass Tasci in seinen Reden Gewalt verherrlicht und den "Grundkonsens des friedlichen Zusammenlebens verschiedener Bevölkerungsgruppen erheblich gestört" habe. Zunächst legte der Imam gegen die Ausweisung Widerspruch ein und strengte eine Verfassungsklage an, die ihn vorerst vor der Abschiebung schützte. Der Imam zog später allerdings den Widerspruch gegen seine Ausweisung zurück, so dass diese rechtskräftig wurde und er Deutschland verlassen musste. Das Urteil, dass Tasci vom ZDF nicht als "Haßprediger" bezeichnet werden darf, wurde nach einem Einspruch des ZDF im Mai 2006 vom Landgericht nochmals bestätigt.

 

Für mich unverständlich bleibt, daß ein Islamprediger, der nachweislich in seinen Reden Gewalt verherrlicht und den "Grundkonsens des friedlichen Zusammenlebens verschiedener Bevölkerungsgruppen erheblich gestört" hat, nicht als "Haßprediger" bezeichnet werden darf.

 

Quelle: Wikipedia

Geschrieben
Das Postzentrum ist Sicherheitsbereich(grün)...

Ich lerne ja gerne dazu, nur lt. WK hat der hessische Innenminister erklärt, daß der Täter nicht im Sicherheitsbereich gearbeitet hat. Kann es sein, daß es im Postzentrum sowohl einen Sicherheitsbereich als auch einen Nichtsicherheitsbereich gibt?

 

Geschrieben
Der Attentäter hatte einen Aushilfsjob im Postzentrum (also außerhalb des Sicherheitsbereiches) am Flughafen. Aus alldem kann man niemandem irgendein Versäumnis vorwerfen

ich kann Dir da nicht Recht geben. Es beruhigt mich ganz und gar nicht, dass in einem Luftpost-Verteilzentrum Leute von Fremdfirmen tätig sind, die nicht "gecheckt" sein sollen. in Hessen..? Am FRA? Kaum vorstellbar.

Da gibt es im Grunde keinen Unterschied zu einer Gepäcksortieranlage. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Lufthansa Cargo ungeprüfte Mitarbeiter von Fremdfirmen tätig sind? Oder ist das nicht vergleichbar?

 

Wenn das Personal nicht geprüft sein sollte, würde ich fordern, dass das Postzentrum vom Flughafen weg muss und die Post dann am Flughafen geröntgt wird etc.. Alles andere wäre ja grob fahrlässig. Ein Wunder, dass bislang noch nichts passiert ist bei dem Multikulti, wenn es diese Lücke tatsächlich geben sollte.

Meinungen?

Geschrieben

Kann beim besten Wellen kein Bezug zur Luftfahrt erkennen. Die Tat hätte überall begangen werden können, wo die Bevölkerung auf amerikanische Soldaten trifft, also z.B. auch im öffentlichen Straßenverkehr. Kaum Anlass für eine Sicherheitsdiskussion.

 

Geschrieben
Im übrigen steht der Zusammenhang wie der Begriff bnenutzt wurde doch außer Frage, als wenn die Amerikaner teils selber dran Schuld wären weil sie keinen unauffälligeren Bus benutzt hätten.

Ich wäre dafür, daß die amerikanischen Soldaten in Zukunft auch Waffen führen dürfen zur Selbstverteidigung. Dann wäre der Attentäter jetzt in seinem "Paradies".

Geschrieben
ich kann Dir da nicht Recht geben. Es beruhigt mich ganz und gar nicht, dass in einem Luftpost-Verteilzentrum Leute von Fremdfirmen tätig sind, die nicht "gecheckt" sein sollen. in Hessen..? Am FRA? Kaum vorstellbar.

Da gibt es im Grunde keinen Unterschied zu einer Gepäcksortieranlage. Ich kann mir nicht vorstellen, dass bei Lufthansa Cargo ungeprüfte Mitarbeiter von Fremdfirmen tätig sind? Oder ist das nicht vergleichbar?

 

Wenn das Personal nicht geprüft sein sollte, würde ich fordern, dass das Postzentrum vom Flughafen weg muss und die Post dann am Flughafen geröntgt wird etc.. Alles andere wäre ja grob fahrlässig. Ein Wunder, dass bislang noch nichts passiert ist bei dem Multikulti, wenn es diese Lücke tatsächlich geben sollte.

Meinungen?

 

Aber der Attentäter war doch wohl bisher überhaupt nicht aufgefallen. Da hätte auch ein Check kaum was genützt. Wenn am Flughafen niemand mehr eingestellt würde, der aus bestimmten Ländern kommt, dann gebe es dort schnell einen akuten Arbeitskräftemangel.

 

Geschrieben
Aber der Attentäter war doch wohl bisher überhaupt nicht aufgefallen. Da hätte auch ein Check kaum was genützt. Wenn am Flughafen niemand mehr eingestellt würde, der aus bestimmten Ländern kommt, dann gebe es dort schnell einen akuten Arbeitskräftemangel.

 

Nun, wenn man es lieber drauf ankommen läßt, dass am Flughafen Passagiere aus bestimmten Ländern erschossen werden, dann gibt es dort auch schnell statt Arbeitskräftemangel einen akuten Passagiermangel. :o

 

 

Geschrieben
Nun, wenn man es lieber drauf ankommen läßt, dass am Flughafen Passagiere aus bestimmten Ländern erschossen werden, dann gibt es dort auch schnell statt Arbeitskräftemangel einen akuten Passagiermangel. :o

 

Dann mal Butter bei die Fische!

Welche Nationalitäten sollten Deiner Meinung nach nicht an Flughäfen arbeiten?

 

Geschrieben
Aber der Attentäter war doch wohl bisher überhaupt nicht aufgefallen. Da hätte auch ein Check kaum was genützt. Wenn am Flughafen niemand mehr eingestellt würde, der aus bestimmten Ländern kommt, dann gebe es dort schnell einen akuten Arbeitskräftemangel.

 

Dann mal Butter bei die Fische!

Welche Nationalitäten sollten Deiner Meinung nach nicht an Flughäfen arbeiten?

 

 

Du hast doch von "Nationalitäten" bez. Einstellungen am Flughafen gesprochen, nicht ich. Leg mir doch nichts in den Mund was ich nicht gesagt habe! Von Nationalitäten in dem Zusammenhang zu reden, wie du es getan hast, trifft auch den Kern nicht.

 

Im übrigen bin ich mehr als erstaunt wenn jetzt scheinheilig so getan wird, wie auch im Unterton deiner Aussage mitschwingt, als wenn man von dem Massaker total überrascht wäre. Schließlich war er ja nicht der erste in D. lebende junge Moslem, der sich radikalisierte oder vielleicht besser, radikalisiert wurde.

 

Weiter frage ich mich, wo ein junger Aushilfsarbeiter das Geld her hat für eine Waffe auf dem Schwarzmarkt zu kaufen. Die gibt es schlißlich ja nicht an jeder Ecke im Bahnfofsviertel für 50,- Euro?

Aber vielleicht kannst du mich da aufklären?

 

 

 

 

 

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