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linie32

Perspektiven des Flughafens Berlin Brandenburg

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Frage: Dürfen wir damit rechnen, dass das BER–Management nach dem Event etliche neue Routen verkünden wird?

Es ist für den Flughafen eine enorme Chance, sich und seine Services zu präsentieren. Wir hoffen schon, dass wir noch während des Events ein oder zwei neue Verbindungen für den künftigen Berliner Hauptstadt-Airport verkünden können. Weitere dürften nach dem Event folgen.

 

Viel vorsichtiger hätte man sich nicht ausdrücken können. Für mein Verständnis glaubt der Kollege selbst nicht so richtig an das was er hier qua Amtes an Optimismus verbreiten muss.

 

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Hier noch was zu den "großartigen Chancen" von Berlin

 

http://regionales.t-online.de/us-milliarda..._49450728/index

 

Der letzte Satz sagt eigentlich alles:

"Man kann an so vielen Orten so viele großartige Geschäfte machen, Berlin muss es nicht sein."

Herr Lauder ist völlig uninteressant. Der hat seine Niederlage beim Tempelhof-Volksentscheid immer noch nicht verkraftet. Es gibt genug Investoren.

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Viel vorsichtiger hätte man sich nicht ausdrücken können. Für mein Verständnis glaubt der Kollege selbst nicht so richtig an das, was er hier qua Amtes an Optimismus verbreiten muss.

Da der Mann ausdrücklich keinen Optimismus verbreitet, sondern sich vorsichtig ausdrückt, ist seine Glaubwürdigkeit wohl nicht in Zweifel zu ziehen.

 

Hier noch was zu den "großartigen Chancen" von Berlin

http://regionales.t-online.de/us-milliarda..._49450728/index

Lesen sie doch bitte den original Artikel.

http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/berl...ch/4570204.html

Insbesondere auch die Kommentare. ;)

 

An diesem Herrn Lauder werden wir noch viel Freude haben.

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/articl...nd-Maenner.html

Ich würde ja gern das rechtlich erlaubte Kurzzitat verwenden, aber bevor ich mir noch einen Anschiss abhole.

 

Im wesentlichen sagt er, dass aus Schönefeld kein Drehkreuz werden wird, weil die Menschen dort nicht umsteigen wollen. Nachdem er dieser Vision eine Absage erteilt hat, beklagt er sogleich, dass es in Berlin keine Visionen mehr gäbe. Damit hört er sich in etwa so an, wie Ole von Beust kurz bevor er hingeschmissen hat.

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An diesem Herrn Lauder werden wir noch viel Freude haben.

http://www.morgenpost.de/wirtschaft/articl...nd-Maenner.html

 

Gutes Interview, der Mann hat eigentlich in allem rechtt,

dieses verstehe ich aber nicht, wieso würden denn die Leute nicht in Schönefeld umsteigen wollen?

 

". Ein internationaler „Hub“ funktioniert nur, wenn die Menschen dort auch hingehen wollen, wenn sie dort umsteigen wollen. "

 

Man müsste es original auf Englisch lesen, so bleibt das merkwürdig, jedenfalls auch ein Tempelhof - Fan wie Ich

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Der Mann hat in allem Recht? Na ich weiß ja nicht.

Wowereit mag ja vielleicht antikapitalisitsch sein (das das nun völliger Unsinn ist sollte eigentlich jeder, egal auf welcher politischen Seite, erkennen können) aber Mr. Lauder ist wohl ein Feind der Freiheit. Ich meine die Forderung, der gewählte Volksvertreter solle sich von den 20 reichsten Bürgern sagen lassen, was zu tun sei ist ja wohl eine offen Forderung nach Oligarchie.

Da leb ich ja lieber in einer Stadt, um den Bogen mal zurück zum Thema zu schlagen, die vielleicht keinen Flughafen hat, der ein internationales Drehkreuz ist, dafür aber immernoch demokratisch regiert wird...

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über einen kleinen Flughafen lässt die Elite schon mal das Volk abstimmen, bei wichtigen Dingen wie z.b der Einführung des Euro und Abschaffung der DM hätte man das niemals zugelassen.

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GottseiDank sind nicht alle so pessimistisch wie Lauder. Dennoch glaube ich, ist ne Menge dran, an der These, dass Berlin nun mal nicht investitionsfreundlich ist. Warum man nicht demokratisch und investitionsfreundlich gleichzeitig sein kann, erschließt sich mir nicht wirklich, aber egal.

 

Viel wichtiger ist, solche Investoren nicht zu vergraulen und da ist der arrogante mediengeile Bürgermeister Berlins natürlich prädestiniert für. er sieht sich lieber auf der ersten Seite der Bunten, statt mal wirklich pragmatisch pro Berlin zu denken. Insofern ist der Mann Gift für die Stadt, was das Heranholen an Großunternehmen betrifft. Die die gekommen sind, sind bestimmt nicht Dank ihm hier.

 

Ansonsten sollte er schon ein eigenes Interesse daran haben, Herrn Lauder nicht auf Lebenszeit z vergraulen, wenn er noch ein bißchen Grips statt überbordenden Stolz übrig hat.

 

Bei der jetzigen volatilen Wirtschaftlage in Deutschland, was die Zukunftsprognosen betrifft, ist es einfach noch zu früh über die Erfolge von BER betrifft. Dennoch ist es schon erstaunlich, wie negativ alle außerhalb von Ostdeutschland befindlichen diese sehen und haben wollen. Da fragt sich nur, warum das so ist. Man kann nur hoffen, dass der süddeutsche Protektionismus hier nicht zu weit geht. Denn pessimistische Prognosen und Gegenarbeiten scheinen mit hier fast übergangslos zu sein.

 

Insofern muß man da als Berliner kräftig, ja sogar sehr kräftig gegen halten und eben auch gegen die anderen arbeiten. Was sonst?

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Bei der jetzigen volatilen Wirtschaftlage in Deutschland, was die Zukunftsprognosen betrifft, ist es einfach noch zu früh über die Erfolge von BER betrifft. Dennoch ist es schon erstaunlich, wie negativ alle außerhalb von Ostdeutschland befindlichen diese sehen und haben wollen. Da fragt sich nur, warum das so ist. Man kann nur hoffen, dass der süddeutsche Protektionismus hier nicht zu weit geht. Denn pessimistische Prognosen und Gegenarbeiten scheinen mit hier fast übergangslos zu sein.

Ein neuer Flughafen ist weniger von der Weltkonjunktur abhängig, sondern von den ihm beiliegenden Standortfaktoren. Die sind im Falle Berlin exzellent und unabhängig von jeweiligen Amtsinhabern des Berliner Senats.

 

Genau das ist es auch was die westdeutschen Städte beneiden bzw. verbal zu bekämpfen versuchen. Berlin ist heute 20 Jahre nach dem Mauerfall die politisch und kulturell bedeutsamste Metropole des Landes und das internationale Aushängeschild für ein neues Deutschland.

 

Wenn jetzt, wie mit dem BER, ein Jahrzehnt zunehmender wirtschaftlicher Prosperität eingeleitet wird, gehen in ganz Westdeutschland die Lichter aus. Es gibt dann kaum noch einen Grund woanders hinzuziehen. Das spüren selbst die Wohlstandsinseln in HH, FFM und MUC sehr genau....

 

Hier ein Video zur Aufmunterung: Das aktuelle Promo Material vom BER

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Dennoch ist es schon erstaunlich, wie negativ alle außerhalb von Ostdeutschland befindlichen diese sehen und haben wollen. Da fragt sich nur, warum das so ist.

Die Erklärung ist sogar relativ einfach: Das sind Verlustängste. Berlin hat ein paar wesentliche Vorteile, die auch bei den letzten Ansiedlungsentscheidungen eine Rolle gespielt haben. Billige Arbeitskräfte, billiger Wohnraum, die mit Abstand größte Bildungslandschaft, ein sehr gutes Nahverkehrssystem und die Jungen wollen auch noch hierher. Und dann kommt endlich noch ein absolut wettbewerbsfähiger Großflughafen. In einigen Städten der Republik muss man den Leuten wesentlich mehr bezahlen, damit die sich überhaupt eine Wohnung leisten können. Die Verlustängste werden auch ständig gefüttert. Es reicht ein Blick auf den Kultur- und Modesektor. Der Sog wird immer größer.

 

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Ich sag Ihnen das Problem, mit Dienstleistung alleine können Sie keinen Wohlstand generieren, wir haben grösstenteils die Industrie bereits in viel billigere Länder outsourced, in Slowakai, Bulgarien, Rumänien gibt es überall noch Plattenbauten ohne fliessend Wasser und Strom, was glauben Sie , wie billig dort die Arbeitskräfte sind, und Flughäfen haben die auch

Der Industrieanteil am BIP liegt bei 18%. Für die Neuansiedlung von industrieller Großproduktion ist Berlin ohnehin nicht geeignet, dazu sind die Stadtflächen bereits zu teuer. Was geht, sind mittelständische Betriebe mit relativ wenig Flächenbedarf.

Wo in den nächsten Jahren noch Wohlstand generiert wird bleibt abzuwarten.

 

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Harte Standortfaktoren sind demnach z.B der Absatzmarkt, einer Stadt mit veilen Transferempfängern wollen Sie teure Langstreckenflüge verkaufen, absetzen.

Unter Willy Brandt hat übrigens Mitte der 70ger zum ersten Mal in D die Massenarbeitslosigkeit begonnen, Mitte der 70ger zum Ende seiner Bundeskanzlerzeit gab es über 1 Mio Arbeitslose, nicht nur an seine Ostpolitik kann ich mich erinnern.

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Harte Standortfaktoren sind demnach z.B der Absatzmarkt, einer Stadt mit veilen Transferempfängern wollen Sie teure Langstreckenflüge verkaufen, absetzen.

 

Wenn man alle Arbeitslosen in Berlin abzieht, bleibt eine Metropole von 2,5 Millionen Beschäftigten (ohne Arbeitslosigkeit) über. Das wäre eine Stadt so groß wie MUC, FRA und DUS zusammen.... B)

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Harte Standortfaktoren sind demnach z.B der Absatzmarkt, einer Stadt mit veilen Transferempfängern wollen Sie teure Langstreckenflüge verkaufen, absetzen.

Der Absatzmarkt Berlin ist zunächst unwichtig. Hatten wir aber schon einmal. Man braucht Leute die nach Berlin wollen und wieder zurück. Die Hotels werden ja auch nicht für die Einwohner gebaut. Etliche Berliner sparen sich aufgrund des guten Nahverkehrssystems mittlerweile ihr eigenes Fahrzeug und haben damit mehr Geld für Langstreckenflüge.

 

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Wenn man alle Arbeitslosen in Berlin abzieht, bleibt eine Metropole von 2,5 Millionen Beschäftigten (ohne Arbeitslosigkeit) über. Das wäre eine Stadt so groß wie MUC, FRA und DUS zusammen.... B)

 

FRA Airport bedient nicht nur FRA, sondern das ganze Rhein-Main-Gebiet mit Schwergewichten wie Wiesbaden, Mainz, Darmstadt, im Grunde ist das Rhein-maingebiet schon fast Frankfurt oder umgekehrt, die Städte sind fast schon verschmollzen, zwischen Offenbach und FRA liegt nur der Main.

Um Berlin ist dann nur diese bevölkerungs-und einkommensschwache Brandenburg, Fläche so gross wie Nordrhein-Westfalen und Einwohner wie 2mal das Saarland

 

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Nabend in die Runde,

 

alleine heute wurden in diesem Thread mehrere Beiträge von mehreren Personen gemeldet, sei es wegen Themenbezug oder Wortwahl. Dieser Thread hat damit den sinnvoll vertretbaren Arbeitsaufwand für die MODs drastisch überschritten, zumal in den letzten Tagen ebenfalls öfters Beiträge gemeldet wurden.

 

Ich schließe den Thread daher vorübergehend, bis wir uns auf ein weiteres Vorgehen geeinigt haben.

 

Gruß,

 

Nabla [MOD]

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So, wir haben uns besprochen. Der Thread bleibt geschlossen.

 

Alles in allem sehen wir derzeit keinen Sinn, den Thread fortzuführen. Die PRO-BBI-Fraktion wird die Gegner weder von den großartigen Perspektiven überzeugen können, noch werden die Gegner die PRO'ler vom Gegenteil überzeugenkönnen.

Es ist und bleibt ein Glaubenskrieg, den keiner Gewinnen kann und in dem eigentlich alles gesagt ist. Definitiv werden die Perspektiven nur die Wahrsager kennen und auch deren Zuverlässigkeit ist ja bekanntermaßen fragwürdig.... ;-)

 

Es versteht sich von selbst, dass neue Threads zum gleichen Thema ebenso geschlossen und/oder gelöscht werden. Der Aktuelles-Thread bleibt davon unberührt: Er ist nach wie vor offen.

 

Gruß,

 

Nabla, die anderen MODs und das airliners.de-Team

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Gast
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