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Aktuelles zu anderen Flughäfen


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Geschrieben

Der Flughafen Budapest hat seit Heute Morgen ebenfalls mit starkem Eisregen zu kämpfen und deshalb die Abfertigung von Flügen eingestellt. Dadurch kommt es gerade zu einigen Diversions, die LH1336 (A320 D-AIZX) ist bspw. nach Start in Frankfurt über Tschechien nach FRA zurückgekehrt.

  • 5 Wochen später...
  • 2 Wochen später...
Geschrieben
Am 13.2.2026 um 08:37 schrieb Seljuk:

Passagierbegrenzung in Dublin wurde nun aufgehoben

Die Fluggesellschaften hatten gegen die Begrenzung vor dem High Court in Dublin geklagt. Dieser hat daraufhin dem EuGH Auslegungsfragen zur Eigenschaft von Slots vorgelegt. Das Verfahren läuft weiter, eine beteiligte Partei dort sind die Niederlande.

 

Die Stellungnahme des Generalanwalts liegt vor. Er sagt, dass aus seiner Sicht Slots keine Eigentumsrechte gewähren, sondern lediglich Nutzungsrechte. Setzt sich diese Sichtweise auch beim EuGH in der Urteilsfindung durch, sind Entscheidung wie diese der irischen Luftfahrtbehörde oder der niederländischen Luftfahrtbehörde zum Herabsetzen der Slots in Zukunft möglich.

 

Die Fluggesellschaften hatten in ihrer Klage in Irland unter anderem geltend gemacht, dass die Slots Eigentumsrechte gewähren und damit nicht "einfach" eingezogen werden können - was einer Enteignung gleichkäme. 

 

Damit wäre es auch möglich, die Slotvergabe vom derzeitigen Verteilmechanismus auf ein Auktionsmodel umzustellen.

Geschrieben
vor 3 Stunden schrieb OliverWendellHolmesJr:

Damit wäre es auch möglich, die Slotvergabe vom derzeitigen Verteilmechanismus auf ein Auktionsmodel umzustellen.


Ernstgeneinte Frage: Willst du das?

Würde das nicht ziemlich hohe Markteintrittsbarrieren schaffen, während das aktuelle System Vorkehrungen hat, dass Newcomer „einfach so“ an Slots kommen können?

Geschrieben
vor 19 Stunden schrieb 8stein:

Ernstgeneinte Frage: Willst du das?

Ich habe mich da noch nicht endgültig festgelegt. Die britische Regierung hatte dazu eine Untersuchung dazu gestartet, die EU-Kommission hat sich damit auch mal befasst.

 

Das bisherige System hat Vorteile

- Verlässlichkeit beim Nutzer, nutze ich den Slot, behalte ich ihn.

- Verlässlichkeit beim Betreiber, die Slots sind Kostenfrei, die Gebühren sorgen für eine stabile Kalkulationsgrundlage

 

Es hat aber auch Nachteile

- Gerade an Flughäfen mit Nachfrageüberhang und Fluggesellschaften mit Marktmacht haben diese einen Anreiz, mehr Slots zu halten als sie eigentlich bräuchten um Wettbewerber fernzuhalten.

- An ausgelasteten Flughäfen ohne Frequenzwachstum gibt es nur Markteintritts-Möglichkeiten, wenn die Nutzer ihre Slots auslaufen lassen.

 

Die Vorteiler einer Versteigerung:

- Fluggesellschaften ersteigern nur die Slots, die einen positiven Grenznutzen haben.

- Die aktuelle Theorie sagt, dass eher Slots freigegeben werden, so dass es höhere Markteintritts-Möglichkeiten gibt. 

 

Die Nachteile einer Versteigerung

- Damit es Planbarkeit für die Nutzer gibt müssten die Slots über mehr als eine Periode versteigert werden. Bspw. über vier Jahre und jedes Jahr werden 25 % der Slots versteigert.

- Man muss die Versteigerung so gestalten, das "Vandalismus", also aggressives Bieten und dann verfallenlassen der Slots verhindert wird. 

- Nur wenige Flughäfen kommen dafür in Frage, für die übrigen bleibt das bisherige Model. 

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb OliverWendellHolmesJr:

Die Nachteile einer Versteigerung

- Damit es Planbarkeit für die Nutzer gibt müssten die Slots über mehr als eine Periode versteigert werden. Bspw. über vier Jahre und jedes Jahr werden 25 % der Slots versteigert.

- Man muss die Versteigerung so gestalten, das "Vandalismus", also aggressives Bieten und dann verfallenlassen der Slots verhindert wird. 

- Nur wenige Flughäfen kommen dafür in Frage, für die übrigen bleibt das bisherige Model. 

Tut es dann nicht auch eine Reform des bestehenden Modells? Ziel muss ja nur sein, strategische Slotsicherung wirtschaftlich unattraktiv zu machen, z.B. Verbot von Babysits, Verbot von Transfers, 50/50 statt 80/20 o.Ä.  
Das Auktionsmodell läuft Gefahr, dass grade die Diskriminierungsfreiheit unter die Räder gerät. Das öffnet die Tore für Missbrauch durch Wettbewerbsverzerrung. Dann landen halt nach nach und nach alle Slots in LHR beim Qatarischen Staatsfonds, der mit Petrodollars irgendeine poshe Hubairline aufzieht während der unter europäischen Beihilferegelungen fliegende heimische Carrier unter die Räder gerät. Das Auktionsmodell krankt danach auch an dem Umstand, dass grade die Legacycarrier durch massive infrastrukturelle Investments an ihren Standorten gebunden sind und ihre Betriebsstätten mitunter auch durch Kollektivvertragliche Beschränkungen anders als neuere Carrier nicht einfach verschieben können. 

Geschrieben
vor 20 Stunden schrieb Netzplaner:

Tut es dann nicht auch eine Reform des bestehenden Modells?

Wie gesagt, ich bin mir noch nicht sicher. 

 

Ich sehe auch das Missbrauchspotential und habe keine Idee, wie man es unterbinden kann. Anderseits weiß ich auch nicht wie realistisch es ist.

 

Ich sehe beim bestehenden Model die Schwierigkeit zu entscheiden, was ist Slot-Squating und was ist legitimes Geschäft. Der fünfte bis achte Eurowings Flug von DUS nach PMI? Den Fluggesellschaften einfach zu glauben funktioniert nicht. Und hier bietet eine Auktion den schönen Effekt, dass ein Preis sichtbar wird. 

 

Deshalb finde ich auch das Argument mit der Bindung an die Infrastruktur schwierig, bzw. nicht unbedingt einen Nachteil für Legacy-Gesellschaften bei dem Model. Sie können diese auch für sich Nutzen um Angriffe abzuwehren.

 

Es gab eine Studie, entweder zu London/Heathrow oder den New Yorker Flughäfen, die zu dem Ergebnis gekommen ist, dass ein Auktionsmodell die Wertschöpfung um 30 % im Vergleich zum bisherigen Model erhöht. 

  • 1 Monat später...
Geschrieben

Der internationale Flughafen Kuwait ist nach Angaben der staatlichen Nachrichtenagentur KUNA unter Berufung auf die Zivilluftfahrtbehörde von Drohnenangriffen getroffen worden. Demnach hätten Angriffe die Radarsysteme des Flughafens stark beschädigt. Drei Brände, die bei dem Drohnenangriff ausbrachen, seien inzwischen unter Kontrolle, teilten die Behörden mit. Opfer wurden zunächst nicht gemeldet.
 

Quelle: tagesschau.de

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