Marc W Geschrieben 22. Mai 2020 Melden Geschrieben 22. Mai 2020 vor 2 Stunden schrieb HansZi: DAnn lesen Sie doch die diesbezüglichen Pressemeldungen vom März. Genau das werde ich natürlich nicht tun: trübe Lobbyarbeit von einer von verlustängsten geprägten Partei aufsaugen. vor 2 Stunden schrieb HansZi: Ihre aber auch nicht. Klare Schutzbehauptung. Aber Sie sind parteiisch, ich votiere nur für die Umwelt und soziales Miteinander. Also wahrscheinlich bin ich der bessere. vor 2 Stunden schrieb HansZi: Durch Nichtwissen sind Sie aber nicht automatisch im recht. Eher noch als durch Fürsprache für einen Meinungsverwässerer vor 2 Stunden schrieb HansZi: Wenn man begrenzte Mittel hat, kann man halt nicht unendlich in zukunftssicherned Projekte investieren. Mit Worthülsen wie "Turbokapitalismus" oder "Machthunger" ändern Sie diese Tatsache nicht. Wenn LH es gewollt hätte, hätte sie stärkeren Einfluß auf die Flugzeughersteller genommen. Stattdessen lag der Schwerpunkt auf noch mehr Sitzen in die engen Mühlen, also noch mehr Profit statt noch mehr für die Umwelt. 2016 und 2017 beste Jahre mit Top-Profiten. Und immer noch nichts bahnbrechendes auf die Reihe bekommen für klimaneutrales Fliegen. Was für Loser sitzen da im Management. vor 2 Stunden schrieb HansZi: Auf der einen Seite bemängeln Sie, dass eine die ökologische Komponente nicht schnell genug kommt, auf der anderen Seite wollen Sie Geldmittel genau davon abziehen. So funktioniert es einfach nicht. Das ist so nicht richtig. vor 2 Stunden schrieb HansZi: Wenn Sie einen "ethischeren" Ansatz sehen, sowohl in die Umwelt zu investieren als auch Mitarbeiter eines nicht direkt zum Flugbetrieb gehörenden margenschwachen Unternehmensteils (für deren Leistung es spezialisierte Firmen gibt) zu halten, sind Vorschläge immer willkommen. Heucheln Sie sich doch nicht selbst so in die Tasche. In höchst profitablen Jahren die Mahlzeiten in Tchechien zu produzieren, um sie mit noch mehr CO2-Ausstoß täglich im Takt nach Frankfurt zu shutteln, um den Gewinn zu steigern zeigt doch welch Geistes Kind die Untzernehmensführung ist. Profit vor Umwelt. Und so zieht es sich durch die Firma. Das ist die Gesinnung: Rücksichtslos bis zum eigenen Vertragsende als Vorstand mit üppiger Rente. Und das alles gegen die Zukunft. Nach mir die Sintflut. Edel ist anders. Catering gehört sehr wohl und seit der Gründung der Lufthansa "direkt zum Flugbetrieb" wie ein Techniker, ein Check-In Counter oder das Streckenmanagement. Und LSG ist natürlich genau DIESE "spezialisierte Firma" - in Jahrzehnten aufgebaut, gute Leistungen erbracht, Filialen auf der ganzen Erde, Hunderte Fremdairlines, die deshalb genau dort täglich bestellen. Und immer und immer wieder Profite. Ist das keine "spezialisierte Firma", Herr LH-Lobbyist? Sie versuchen hier einfach nur aus weiß schwarz zu machen. Es bleibt dabei: LSG ist sher spezialisiert, profitabel und hatt engagierte, loyale Mitarbeiter. Durch den Verkauf soll ausschließlich Lohndumping gefördert werden, Die Menschen werden verächtlich gemacht und belogen damit ein (damals noch nicht mit Corona belasteter Vorstand) zugleich seine Langeweil überwindet und sich selbst als Macher darstellen kann, der in der Barkasse noch mehr vorweisen kann. Für alle Mitarbeiter ist das ein Horrorsignal denn für jeden Handschlag kann man argumentieren "gehört nicht zum Kerngeschäft" oder "dafür gibt es spezialisierte Firmen". Seit dem Outsourcen von LH Systems und nun mit LSG muß jeder im Konzern die Ausgliederung fürchten und erkennen, dass dieser Vorstand mit charmanten Worten gute redet und schlimmes tut. Es gibt eigentlich nicht mehr "die Lufthansa" vor 2 Stunden schrieb HansZi: Nur lassen Sie Ihre Schlagworte dabei weg. Ich bemühe mich um Lösungsansätze durch Denkanstöße und nutze dazu bekannte Begriffe, die die Leser hier inspirieren können. Vielleicht denken auch andere dann meine Impulse weiter und ebnen die Bahnen für einen besseren Luftverkehr und "eine Lufthansa", auf die die Mitarbeiter aufgrund einer echt guten Firmenleitung dann wieder stolz sein können. vor 2 Stunden schrieb HansZi: Vielleicht sind die gar nicht weitsichtig, sondern engstirnig, weil sie die Konsequenzen dieses Handelns nicht erkennen. Die Höhe der Dividende bei Lufthansa in den letzten 20 Jahren ist doch wirklich als lächerlich zu bezeichen. Vielleicht ist das Wesen einer Fluggesellschaft eher Menschen und Waren so zusammen zu bringen, dass es einen Mehrwert bietet für möglichst viele. Nicht aber die Umwelt durch nicht echtes und nicht wirklich nachhaltiges Engagement zu belasten und die Menschheit darüber zu blenden. Und auch nicht die Mitarbeiter als Kostenfaktor an den Pranger zu stellen. Lufthansa ist meines Wissens die einzige Firma in der deutschen Geschichte, die es geschafft hat in die Presse zu kommen wegen ihrer Ausgrenzungsversuche gegenüber älteren Mitarbeitern. Noch garnicht so lange her. Einfach nur schäbig. Flankiert durch Pressemeldungen, dass sogar mal eine 50jährige noch als Flugbegleiterin genommen wurde. Wie krank ist das denn? Was zeigt uns diese Geisteshaltung? Was sagt es über die Firmenleitung aus? vor 2 Stunden schrieb HansZi: Aber gerade bei Lufthansa würden Sie doch da gegen die Wand fahren, weil die weitaus größten Teile des Gewinns in die Zukunftsfähigkeit (moderen Flugzeuge) und in die Geldbeutel der Mitarbeiter geflo9ssen ist. Verdrehen Sie doch hier nicht die Wahrheit! Ach ja? Moderne Flugzeuge? Kennen Sie z.B. die spezialklinik-neukirchen.de ? Wissen Sie wieviele Flugbgleiter und Piloten da in den letzten Jahren lagen, behandelt wurden und jetzt wegen "fume events" schwerbehindert sind? Seit über dreißig Jahren weiß man, dass die Frischluftzufuhr in den Maschinen riskant ist, was hat die große Lufthansa (genauer gesagt deren Manager) denn gemacht, um ihre Mitarbeiter und Kunden davor zu bewahren als Großkunde bei Boeing und Airbus? Einfluß genommen? Jedenfalls nix wenn der Profit auch nur minimal dadurch reduzioert würde - so scheint es. Nix mit Luft wie in einem Operationssaal. manchmal eben auch Luft wie in einer Müllverbrennungsanlage. vor 2 Stunden schrieb HansZi: Siehe oben. Über 80% des Gewinns werden in die Firma reinvestiert, was der Umwelt und die Arbeitsplätze der Mitarbeiter sichert, bzw. kommen direkt den Mitarbeiter zugute. Sie kennen anscheinend überhaupt nicht die Fakten! Solche Fakten stehen werden vielleicht nicht erschöpfend kommuniziert. Auf Instagramm und Co. sehe ich sowas nie. Erst Recht nicht mit Links oder Insta-Stories. Warum denn nicht? vor 2 Stunden schrieb HansZi: Das muss das Management den Geldgebern beweisen. Und die Geldgeber müssen Ihnen, wenn Sie das wissen wollen, Rechenschaft ablegen. Aber nicht die Lufthansa. Doch doch! Lufthansa hat eine Größe, das gesellschaftliche Verantwortung allen transparent gemacht werden muss. Nicht nur den Investoren. Ein Unternehmen, ein Konzern, der destruktiv für unser aller Umwelt ist muss uns allen beweisen, dass jede nocjh so kleine Handlung gerechtfertigt und für alle sinnvoll ist. Es geht um unsere Luft zum atmen, um unsere Zukunft, um unsere Anforderungen an Hörgeräte durch laute Maschinen (wenigstens da hat sich ein bisschen verbessert in den letzten Jahren) und vieles mehr. vor 2 Stunden schrieb HansZi: Ansonsten sind das einfach nur böswillige Behauptungen von Ihnen, die jeder Grundlage entbehren. Bei Einzelfallbetrachtung - ich bin da vielleicht etwas weniger PR-versiert als Sie - sind die Behauptungen durchaus realistisch. Böswillig ist es vor allem Fakten unter den Tisch zu kehren. Und das kann LH sehr gut. vor 2 Stunden schrieb HansZi: Dann müssen Sie sich einfach mal dem Geschäftsbericht der Lufthansa widmen, wenn Sie das interssiert. Wenn Sie dem nicht glauebn, wovon ich ausgehe, empfehle ich einen Aluhut. Nikcht gerade eine substantielle Antwort. Eher unnütz polemisch. Warum fühlen Sie sich angefasst? vor 2 Stunden schrieb HansZi: Können Sie. Sie bekommen ja auch immer eine Antwort, auch wenn Sie mit ein wenig Mühe selbst drauf kommen könnten. Aber bequemer ist es natürlich, ein paar unbelegte Phrasen raushauen, ist schon klar. Das klingt nett, ist aber eigentlich Mindestanforderung. Sie als Lufthansa-Lobbyist sind in der Pflicht den Menschen ihr angeblich so edles Handeln auch zu vermitteln. Auch wenn es doppelt gemoppelt geschehen muss. SIE haben hier die Bringschuld wenn Ihre Lufthansa tatsächlich soviel gutes tut. Wir werden demnächst ja bei den Steueroasen sehen, ob ihr Konzern wirklich so edel ist. Bei den Rückholflügen für Corona haben wir ja schon gesehen, dass Sie (und auch viele andere Airlines) die Maschinen vollgestopft haben und für viele Stunden eingesperrt haben ohne auf die Mindestdistanz zwischen den Leuten zu achten. Statt 1,50 Metern eben Ellbogen an Ellbogen. Wenn da einer seine Viren ausnieste sind mindestens zwei Reihen in gefahr gewesen. Warum haben Sie nicht einfach mehr Maschinen eingesetzt? Mit mehr Abstand zwischen den Leuten. Meinen Sie nicht, dass das ein Übertragungsrisiko gemindert hätte? Schließlich stehen ihre Flieger doch überall rum, kosten Standgebühren und ihre Flugbegleiter werden auch aus den Sozialkassen bezahlt und langweilen sich. Und die Kosten für Kerosin seit März? Auch durch Termingeschäfte schon bezahlt und nicht genutzt? Warum haben Sie die Gesundheit der Gestrandeten nicht besser geschützt? vor 2 Stunden schrieb NCC1701: Macht beide mit euren gegenseitigen Zittierung einfach mal über PM weiter. Warum? Foren sind zum diskutieren da. Sie müssen es ja nicht lesen. Respektieren Sie doch, dass andere aus dem Schlagabtausch auch etwas mitnehmen und sich weitergehende Gedanken machen, an eine Zeit nach Corona und der Polschmelze denken. Genauso wie es ihnen freisteht netflix zu gucken und Hartaberfair abzuschalten. Seien Sie tolerant.
jubo14 Geschrieben 22. Mai 2020 Melden Geschrieben 22. Mai 2020 Mod-Hinweis: Zuerst möchte ich betonen, dass die Diskussion hier ja durchaus sachlich geführt wird. Und es ist durchaus richtig, dass ein Forum zum gegenseitigen Austausch dient. Aber.... Die in diesem Thread ausgelebte Zitate-Flut ist für den Mitlesenden extrem anstrengend. Deshalb tauscht bitte Argumente und nicht Zitate aus!
Marc W Geschrieben 23. Mai 2020 Melden Geschrieben 23. Mai 2020 Ach Herr Hans, Sie werden doch nicht wegen einem, der Diskussionen in Diskussionsforen nicht mag hier aufgehört haben zu reagieren? Dann doch wohl eher weil Ihnen die Argumente fehlen und Sie von der schieren Masse der Kritikpunkte überrascht wurden, oder. Naja, aus Ihrer Fanhansa wird ja auch langsam eine Art Gangsterhansa. Da kann man Ihre Zurückhaltung verstehen. Ist schon übel wenn man bei einer Firma arbeitet, die tausende Kunden um ihren rechtmäßigen Anspruch auf Erstattung von vertrauensvoll vorausgezahlten Ticketgeldern prellt. Darin enthalten: Abgaben, die an den Staat weitergeleitet werden sollten, Sicherheitsgebühren usw. Die wurden ja nur treuhänderisch eingezogen und trotz Stornierungen jetzt nicht automatisch zurück erstattet. Das zeigt in meinen Augen ein gewisses kriminelles Potential. Vielleicht zeigt Herrn Spohr & Co. mal jemand wegen Verdacht auf bandenmäßige Veruntreuung an? Ihre Kunden aus Jahrzehnten haben der Lufthansa vertraut und werden nun über den Tisch gezogen. 7 Tage ist die gesetztliche Frist. LH zahlt nicht. Ich sagte es schon in anderem Kontext zu Ihnen: Ihr Management handelt brutal und rücksichtslos. Dem kann man nicht vertrauen. Da helfen auch keine Ausflüchte à la "große Krise". Sogar die Frankfurter Gerichte haben diese ständige Rechtsbeugung kritisiert. Und die Gewerkschaften haben auch superklare Ansagen mit Mißtertrauen gemacht. Und die ganzen Verfahrenskosten müssen auch hinterher erst erwirtschaftet werden. Oder wird das unter "Innovationsinvestment" verrechnet? Holen sie sich endlich einen Vorstand ins Boot, der in diese schwierigen Zeiten passt und was kann, nämlich zeitgemäß, weitsichtige, empathisch managen. Der jetzige ist aus dem letzten Jahrhundert und ruiniert das image für immer.
Ancer1988 Geschrieben 23. Mai 2020 Melden Geschrieben 23. Mai 2020 Ein gutes hat die Krise. Schon bald wird von grünen Zielen keine Rede mehr sein. Wenn es den Leuten ans Leder geht, dann sind alle plötzlich ganz egoistisch. Nicht dass diese Klimaziele je Sinn gemacht hätten, aber sei's drum. Eine Exitstrategie kann nur erfolgreich sein, wenn folgende Punkte berücksichtigt werden: - Konsequenter Abbau aller nicht mehr benötigten Stellen - Ersetzen von teurem Personal durch günstiges
Marc W Geschrieben 23. Mai 2020 Melden Geschrieben 23. Mai 2020 So jemand wie Sie braucht die Welt als Wirtschaftsweisen. Alles so profund begründet hier!
medion Geschrieben 23. Mai 2020 Melden Geschrieben 23. Mai 2020 10 minutes ago, Marc W said: Und die Gewerkschaften haben auch superklare Ansagen mit Mißtertrauen gemacht. Holen sie sich endlich einen Vorstand ins Boot, der in diese schwierigen Zeiten passt und was kann, nämlich zeitgemäß, weitsichtige, empathisch managen. Suparklar, oder Süperstar? Reicht Pofalla oder muss es Nahles sein? Die können das. Deutsche Löhne und Flugpreise von Emirates und Wizz. Aber nur kurz.... Komisch.
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