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Lufthansa-Vorstand arbeitet an neuer Corona-Strategie


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Lufthansa Group wird sich total neu aufstellen müssen. Die Zeit bis zur neuen Normalität wird sehr viel länger dauern als Optimisten annehmen.  Es wird zwar immer geflogen werden, aber das Kundenverhalten im Reisen wird ein Neues sein. Bis zur neuen Normalität wird es einiges an Kraftanstrengungen brauchen. Da sind noch lange nicht alle Stakeholder im gemeinsamen Boot. Gerade die Gewerkschaften haben die kommende neue Zeit noch nicht im Fokus und tun als ob man wieder bald in der Zeit vor Corona steht. Wir werden sehen, wo die Luftfahrt und LH Group im besonderen in einem Jahr stehen. Man wird dieses Unternehmen wahrscheinlich kaum mehr erkennen. Fliegen tut sie aber auf jeden Fall noch. 

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Es ist unfassbar und dreist das der Vorstand die Strategie “wie weiter mit Lufthansa “ auf Sardinien diskutiert. Ich hoffe, die Vorstandsmitglieder bezahlen dies aus ihrer eigenen Tasche. Warum reicht das LAC nicht als Tagungsort? Aber nun zum Artikel! Lufthansa hat nur eine Überlebenschance wenn sie alle Tarifverträge (Boden,Cockpit,Kabine) außerordentlich kündigt. Ich gehe davon aus, das die Arbeitsgerichte dem zustimmen werden. Bei Lufthansa müssen die Tarifverträge oder Personalbestimmungen an das  Niveau der Billigairlines angepasst werden. Nur so würden eventuell private Kapitalanleger einsteigen. Sollte dies nicht passieren ist die Insolvenz unvermeidlich. Wieso sind die überzähligen mindestens 22.000 oder wie auch geschrieben in der NZZ 42.000 Mitarbeiter noch nicht gekündigt? Es kann nicht sein, dass der Steuerzahler weiterhin die überzähligen Mitarbeiter mit Kurzarbeitergeld bis vielleicht 31.3.2022 subventioniert. Ich sage folgendes vorher: Lufthansa wird versuchen ihre Cargo Sparte, Technik Sparte zu verkaufen und die Bodenabfertigungen in Frankfurt und München an einen Handlingagent übertragen.

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Lufthansa soll erhalten bleiben. Weil Deutschland eine eigene Airlineplattform braucht. 

 

Alle tun so, als wäre Lufthansa unwirtschaftlich, hoch verschuldet und ein Sanierungsfall gewesen. Nachhaltigkeit und Gehaltsverzicht von Mitarbeitern?

 

Muss eine Krankenschwester oder Arzt auf Gehalt verzichten, wenn der Staat Geld in das Gesundheitswesen zuschießen muß?

 

Das ist keine Rettung, weil Lufthansa schlecht war.

Sie "durfte" und "konnte bisher" gar nicht Geld verdienen. 

 

Der Staat muss eingreifen, weil eine Insolvenz einige hunderttausende Arbeitslose generiert hätte. (direkte und indirekte)

 

Die Arbeitslosen würden auch mehrere Milliarden pro Jahr kosten. Keine Lufthansa in Deutschland ist doch lächerlich - wer hätte da einspringen sollen?

Die Bahn (100% staatlich) bekommt jährlich Milliarden. Gehaltsverzicht durch Mitarbeiter?

 

Air Berlin ist das beste Beispiel, daß die Billigschiene nicht das Problem ist.

 

Wie läufts denn bei anderen "billigen".

Und Wizz ist wahrhaftig ein Sklavenlöhner.

Wer das will, soll sich selber fragen, womit er sein eigenes Gehalt rechtfertigt.

 

Die Lufthansa ist und war bisher ein Langstreckenchampion.

Die Leute fliegen ja nicht plötzlich, nur weil die Tickets billiger werden. 

Sie können und wollen wegen Corona nicht.

 

nmM

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vor 34 Minuten schrieb Gottried Schulz:

Es ist unfassbar und dreist das der Vorstand die Strategie “wie weiter mit Lufthansa “ auf Sardinien diskutiert. Ich hoffe, die Vorstandsmitglieder bezahlen dies aus ihrer eigenen Tasche. Warum reicht das LAC nicht als Tagungsort? Aber nun zum Artikel! Lufthansa hat nur eine Überlebenschance wenn sie alle Tarifverträge (Boden,Cockpit,Kabine) außerordentlich kündigt. Ich gehe davon aus, das die Arbeitsgerichte dem zustimmen werden. Bei Lufthansa müssen die Tarifverträge oder Personalbestimmungen an das  Niveau der Billigairlines angepasst werden. Nur so würden eventuell private Kapitalanleger einsteigen. Sollte dies nicht passieren ist die Insolvenz unvermeidlich. Wieso sind die überzähligen mindestens 22.000 oder wie auch geschrieben in der NZZ 42.000 Mitarbeiter noch nicht gekündigt? Es kann nicht sein, dass der Steuerzahler weiterhin die überzähligen Mitarbeiter mit Kurzarbeitergeld bis vielleicht 31.3.2022 subventioniert. Ich sage folgendes vorher: Lufthansa wird versuchen ihre Cargo Sparte, Technik Sparte zu verkaufen und die Bodenabfertigungen in Frankfurt und München an einen Handlingagent übertragen.

Deckt sich zum grossen Teil  mit meinen Überlegungen. Die Pandemie in der Airlinebranche wird länger andauern als Optimisten es denken. Es bleibt dem Management nichts erspart. Jede Stellschraube muss jetzt neu gestellt werden. Die Mitarbeitenden wird es sehr hart treffen. Es kann ja wirklich nicht sein, dass die beteiligten Staaten die LH Group mit ihrem Riesen Personalkörper  "durchfüttern" . Die NZZ ist mit den Abbauzahlen von 42000 Mitarbeitenden wahrscheinlich gut informiert. Ich bin der Meinung, dass die Gewerkschaften für die Rettung und das Überleben nicht die richtigen Optimierer sind. Diese, vor allem VC und Verdi träumen immer noch ihren Traum vor Corona. Das Piloten-Korps wird sehr ausgedünnt werden müssen und ggfs durch günstigere ersetzt werden. Das jetzige Hubsystem muss ebenfalls hinterfragt werden. Von meiner Aussensicht frage ich mich, ob es beide FRA und MUC braucht, oder ob man sich nur noch auf einen fokussiert. Mich würde es nicht wundern, wenn LH Group in den kommenden zwei bis drei Jahren um bis zur Hälfte abgebaut oder reduziert wird. 

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@Gottried Schulz ich habe in diesem Forum selten ein solch kompletten Unsinn gelesen!

 

Außerordentliche Kündigung eines Tarifvertrages! Ich lach mich schlapp!

Und das ein Mitarbeiter, der Kurzarbeitergeld bekommt, den Steuerzahler weniger kostet, als jemand der Arbeitslos ist, ist nun auch kein Geheimnis.

Zum Rest des Postings werde ich lieber schweigen und weiter den Kopf darüber schütteln.

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Außerordentliche Kündigung von Tarifverträgen. Ich als Lufthansa würde es versuchen. Entweder neue Verhandlungen über die Tarifverträge, ansonsten Insolvenz unvermeidlich. Wäre interessant wie das Arbeitsgericht entscheidet.

Zum Thema Kurzarbeitergeld: Wenn ich Zehntausende Mitarbeiter zuviel habe muss der Arbeitgeber unverzüglich kündigen und nicht der Steuerzahler dies mit Kurzarbeitergeld subventionieren. Dies ist allemal billiger, denn der Bezug Arbeitslosengeld beträgt bis zum fünfzigsten Lebensjahr 12 Monate, bis 55 18 Monate, ab 55   24 Monate, anschließend Hartz 4. 
Was ist billiger? Milliarden Kurzarbeitergeld bezahlen, da ich anschließend sowieso keinen Job habe oder Hartz 4 ? Ich glaube, die Antwort ist eindeutig. Nur noch eine weitere Bemerkung: Lufthansa hat in der Zwischenzeit 14 A380, 17 A340-600, 13 B747-400 stillgelegt und so wie zu lesen ist, werden diese auch nicht mehr abheben. Soll man die Piloten ebenfalls weiterhin mit Kurzarbeitergeld auf Steuerzahlerkosten subventionieren?  14 unnötige Streiks der VC haben gereicht.
Ich, als Pensionist habe in meinem Berufsleben nie eine Gewerkschaft benötigt.

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Und du verstehst nicht wie Kurzarbeit funktioniert und abläuft. Wer jahrelang einzahlt hat auch das Recht, etwas dafür zu bekommen. Ich bin mir sicher, dass insbesondere die Gut-Verdiener deutlich mehr über die Jahre eingezahlt haben, als das was sie jetzt bekommen.

Und nein Kurzarbeit ist günstiger in Verbindung mit Aufstockungen, denn es wird weiterhin konsumiert und die Binnennachfrage am Leben gehalten.

Arbeitslosengeld bzw. die Arbeitslosigkeit kommt uns teuerer zu stehen.
 

Übrigens die Zahlen von Kurzarbeit sind rückläufig. Nur in der Exportindustrie und der Luftfahrt sind dieses noch recht hoch.

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  • 2 Monate später...
Am 13.9.2020 um 12:28 schrieb Gottried Schulz:

Außerordentliche Kündigung von Tarifverträgen. Ich als Lufthansa würde es versuchen. Entweder neue Verhandlungen über die Tarifverträge, ansonsten Insolvenz unvermeidlich. Wäre interessant wie das Arbeitsgericht entscheidet.

Zum Thema Kurzarbeitergeld: Wenn ich Zehntausende Mitarbeiter zuviel habe muss der Arbeitgeber unverzüglich kündigen und nicht der Steuerzahler dies mit Kurzarbeitergeld subventionieren. Dies ist allemal billiger, denn der Bezug Arbeitslosengeld beträgt bis zum fünfzigsten Lebensjahr 12 Monate, bis 55 18 Monate, ab 55   24 Monate, anschließend Hartz 4. 
Was ist billiger? Milliarden Kurzarbeitergeld bezahlen, da ich anschließend sowieso keinen Job habe oder Hartz 4 ? Ich glaube, die Antwort ist eindeutig. Nur noch eine weitere Bemerkung: Lufthansa hat in der Zwischenzeit 14 A380, 17 A340-600, 13 B747-400 stillgelegt und so wie zu lesen ist, werden diese auch nicht mehr abheben. Soll man die Piloten ebenfalls weiterhin mit Kurzarbeitergeld auf Steuerzahlerkosten subventionieren?  14 unnötige Streiks der VC haben gereicht.
Ich, als Pensionist habe in meinem Berufsleben nie eine Gewerkschaft benötigt.

Schön wenn man dicke Pensionen aus einer Zeit genießt die es nicht mehr gibt und dann noch für Kündigungen des jetzigen Personals steht . Aber so sind die deutschen halt . Billig haben wollen,   bei top Service  und Hauptsache  einem selbst geht es gut . Was die  arbeitende Crew verdient , egal . Hauptsache die Aktionäre werden reich . Heute braucht jeder eine Gewerkschaft und eine gute Rechtsschutzversicherung. Und noch haben wir eine soziale Marktwirtschaft . Glaube nicht das man Personal kündigen kann und gleichzeitig Billigpersonal  einstellen kann . Frage mich weshalb man bei so einer Airline anfangen sollte zu arbeiten . Aber ich denke es tut LH mal gut vom hohen Ross abzusteigen und mal zu sehen wie es anderen Airlines ergangen ist . Sage aber voraus , dass wird das Ende von Spohr sein . Man kann nicht sein Personal permanent verprellen . Und es gibt nichts mehr das bei LH besser wäre als bei anderen Airlines . Condor  hat da wohl aufs bessere Pferd gesetzt . Rentner reisen gerne im pauschalurlaub . Das hat Spohr leider total verkannt . Und der Verkauf von Condor war ein schwerer Fehler . Eurowings hätte es schon nicht gebraucht . Die Geschäftsleute werden weiterhin per  Videokonferenzen verhandeln und warum deswegen durch die Gegend reisen . Hat ja auch so funktioniert . Und ein Geschäftsmann will seine  Meilen im Urlaub nicht im Billigflieger benutzen  . 

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vor 2 Stunden schrieb Condor 12:

Die Geschäftsleute werden weiterhin per  Videokonferenzen verhandeln und warum deswegen durch die Gegend reisen . Hat ja auch so funktioniert . Und ein Geschäftsmann will seine  Meilen im Urlaub nicht im Billigflieger benutzen  . 

Finde den Widerspruch!

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