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Lufthansa Group im dritten Quartal noch tiefer im Minus


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Im vierten Quartal will das Unternehmen den Mittelabfluss im operativen Geschäft pro Monat nun auf 350 Millionen Euro begrenzen - das wäre im Quartal ein Minus von 1,05 Milliarden Euro. Dazu müsse sich die Pandemie aber so entwickeln, dass der Konzern sein Flugangebot wieder auf rund 50 Prozent des Vorkrisenniveaus hochfahren kann, hieß es.

 

Wie soll das gehen. Dies ist doch völlig unrealistisch!

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Kommt drauf an, wenn die Ticketerstattungen aus den Vorquartalen weitestgehend abgeschlossen sind und ansonsten viel runtergefahren ist im Konzern sowie im Dezember die Buchungen wieder anziehen (jedoch ungewisse Entwicklung das Jahr 2021), dann sind 1 - 1,5 Mrd. realistisch.

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vor 17 Minuten schrieb Fluginfo:

Kommt drauf an, wenn die Ticketerstattungen aus den Vorquartalen weitestgehend abgeschlossen sind und ansonsten viel runtergefahren ist im Konzern sowie im Dezember die Buchungen wieder anziehen (jedoch ungewisse Entwicklung das Jahr 2021), dann sind 1 - 1,5 Mrd. realistisch.

 

Aber dass die Buchungen im Dezember wieder anziehen sehe ich als völlig unrealistisch an.

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"Abschreibungen auf Finanzgeschäfte zur Absicherung der Treibstoffpreise", im Sommer las man, dass das alleine Lufthansa ca. 1 Milliarde Euro kosten würde. Diese Fuel-Hedging ist ja bei allen Airlines üblich, da kommen europaweit und global immense Summen zusammen. Irgendjemand muss damit einen gigantischen Reibach machen und solche Gewinne könnten einen wunderbaren Beitrag leisten, die Kosten der Pandemie etwas auszugleichen. Aber ich vermute mal, dass die Staaten an diese Gewinne nicht herankommen und die Gewinne privatisiert werden, die Kosten der Pandemie sind dagegen für alle da.

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Was sind das denn für sozialistische Gedankengänge? 

vor 40 Minuten schrieb noltea:

Irgendjemand muss damit einen gigantischen Reibach machen

Genau wie man Verluste macht wenn die Treibstoff-Preise steigen. Mal gewinnt, mal verliert man.

 

vor 40 Minuten schrieb noltea:

Gewinne privatisiert werden

An Gewinnen profitiert der Staat auch

 

vor 41 Minuten schrieb noltea:

die Kosten der Pandemie sind dagegen für alle da.

Du meinst die negativen Kosten (Gewinne) die der Staat mit den LH Krediten macht?

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vor 43 Minuten schrieb noltea:

"Abschreibungen auf Finanzgeschäfte zur Absicherung der Treibstoffpreise", im Sommer las man, dass das alleine Lufthansa ca. 1 Milliarde Euro kosten würde. Diese Fuel-Hedging ist ja bei allen Airlines üblich, da kommen europaweit und global immense Summen zusammen. Irgendjemand muss damit einen gigantischen Reibach machen und solche Gewinne könnten einen wunderbaren Beitrag leisten, die Kosten der Pandemie etwas auszugleichen. Aber ich vermute mal, dass die Staaten an diese Gewinne nicht herankommen und die Gewinne privatisiert werden, die Kosten der Pandemie sind dagegen für alle da.

Fuel Hedging bzw. Devisentermingeschäfte dienen nicht der Gewinnmaximierung sondern der finanziellen Planungssicherheit, so dass man im "Worst Case" bei +/-0 endet.

In der Schweiz gab es dazu einmal ein interessantes Gerichtsurteil. Der Kauf von Kampfjets in den USA wurde durch ein Termingeschäft abgesichert. Nachdem sich der Wechselkurs SFR/USD gegenteilig zu den Erwartungen entwickelte, wurden die Schweizer Streitkräfte auf Fahrlässigkeit verklagt. Das Gericht urteilte aber, dass es sich in solchem falle nicht um Verluste handelte sondern um "entgangene Gewinne".

 

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