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airliners.de

LH450 787-9 Bugrad klappt in Parkposition am Gate ein


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Geschrieben (bearbeitet)
vor 45 Minuten schrieb ZuGast:

https://x.com/i/status/2062527517311832569 man sieht, wie unvorhersehbar das Rad einfach nach gibt.  

 

Ohne erkennbaren Einfluss.

Das Rad hat nicht nachgegeben sondern ist eingefahren. Tango Kilo lässt grüßen. https://aviation-safety.net/wikibase/322185

 

Der Vollständigkeit halber:

 

Vorfall vom 04.06.2026 in FRA, LH450 geplant nach LAX.

Bearbeitet von FKB
falsches Datum
Geschrieben (bearbeitet)
vor 5 Minuten schrieb FKB:

Das Rad hat nicht nachgegeben sondern ist eingefahren.

Ist das hier schon gesicherte Tatsache? Denn am Ende ist halt yet another Boeing Problem was anderes als ein menschlicher Fehler.

Bearbeitet von Faktencheck
Geschrieben
vor 3 Minuten schrieb Faktencheck:

Ist das hier schon gesicherte Tatsache?

Wenn zu dem Zeitpunkt keine Anomalie der Naturgesetze in FRA war: Ja. 

 

Warum das Fahrwerk eingefahren ist bzw, wieso es das überhaupt konnte, ist aber -Stand jetzt- völlig offen.

 

Ich habe ganz bewusst geschrieben "ist" eingefahren und nicht "wurde" eingefahren. Ich habe nur beschrieben.

Geschrieben

Scheint an der 787-9 eine leichte Verwechselungsmöglichkeit geben, wenn man den Nosegear-Lock-Pin einsetzen möchte. Ist wohl bei manchen Wartungsarbeiten oder einem kompletten Poweroff/On erforderlich. Andere Seiten berichten davon, dass dies an der 787 schon öfters passiert sei. 

Geschrieben

KI ist der Meinung das diese falsche Loch , wo schon öfters der Pin versehentlich rein gesteckt wurde , was der Grund für sowas sein kann,

 

Bei dem Flugzeug, ab Werk hätte versiegelt gewesen sein mußte. Weil wegen neu und so.

Geschrieben

Bitte eine Verständnisfrage zum Dreamlinervorfall 18.06.2021 in London: Wenn geparkt, wird nicht mechanisch oder elektronisch verhindert, dass man unter Last das Bugrad einfahren kann?

 

Ich hätte jetzt gedacht, dass alleine über die tonnenschwere Last es konstruktiv so gelöst ist, dass das Teil gar nicht einfahren kann (?)

 

Also man kann einen Millionenschaden auslösen, brauchst nur den Fahrwerkhebel auf up zu stellen? Das der speziell ausgerastet werden muss und praktisch nicht versehentlich bedient werden kann,  ist mir bekannt.

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb Windyfan:

Bitte eine Verständnisfrage zum Dreamlinervorfall 18.06.2021 in London: Wenn geparkt, wird nicht mechanisch oder elektronisch verhindert, dass man unter Last das Bugrad einfahren kann?

 

Ich hätte jetzt gedacht, dass alleine über die tonnenschwere Last es konstruktiv so gelöst ist, dass das Teil gar nicht einfahren kann (?)

 

Also man kann einen Millionenschaden auslösen, brauchst nur den Fahrwerkhebel auf up zu stellen? Das der speziell ausgerastet werden muss und praktisch nicht versehentlich bedient werden kann,  ist mir bekannt.


Brauchst natürlich noch Hydraulikdruck. Ohne passiert da gar nix. Sonst kannst du den Hebel bedienen wie du willst, es passiert nix.

Nose Gear rollt ohne Pin dann halt in Laufrichtung der Räder. Für das Main Gear fehlt am Boden die Kraft bei dem Gewicht.

Geschrieben

Rein hypothetisch kann auch kosmische Strahlung das relevante Bit gekippt haben und dadurch ursächlich sein, oder eine Fliege hat einen Kontakt kurzgeschlossen.

 

Meine Fragen wären eher

1. Sollte da nicht ein Bolzen gesetzt sein, der das verhindert? Oder wird der erste zum Pushback gesetzt?

2. Kann die Einfahrtssequenz mit Gewicht auf dem Fahrwerk gestartet werden, oder sollte die Sensorik das im Normalfall verhindern?

3. Kann die Hydraulik die Verriegelung mit Gewicht auf dem Fahrwerk lösen?

4. Rein mechanisch sollte das Fahrwerk doch über einen Kniehebel verriegelt sein, welcher eine Energiezufuhr (welcher Art auch immer) zum Lösen benötigt, richtig?

Geschrieben (bearbeitet)
vor 45 Minuten schrieb abdul099:

Rein hypothetisch kann auch kosmische Strahlung das relevante Bit gekippt haben und dadurch ursächlich sein, oder eine Fliege hat einen Kontakt kurzgeschlossen.

Jetzt wird es ja wieder wild. Auch wenn es hier einige nicht wahrhaben wollen: Naheliegend ist doch ein menschlicher Irrtum.  Entweder hat man den Bolzen vergessen oder er steckte im falschen Loch, zu 5% war es etwas anderes (z.B. Bolzen gebrochen) - sagt mir zumiondest mein Bauchgefühl. Ähnliche Vorfälle gab es auch in der Vergangenheit. Frage für mich ist, ob man alle Lehren (ADs) auch umgesetzt hat.

Für mich und auch andere Beobachter macht die Szene den Eindruck, dass man am Fahrwerkssystem gearbeitet hat und einen Test durchgeführt hat. Warum sollte ein Mitarbeiter am sündhaft teuren Standort Deutschland (damit quasi unbezahlbar) denn 1 Stunde vor Abflug am Bugfahrwerk stehen und etwas beobachten?

vor 45 Minuten schrieb abdul099:

Meine Fragen wären eher

1. Sollte da nicht ein Bolzen gesetzt sein, der das verhindert? Oder wird der erste zum Pushback gesetzt?

Sollte definitiv gesetzt sein.

vor 45 Minuten schrieb abdul099:

2. Kann die Einfahrtssequenz mit Gewicht auf dem Fahrwerk gestartet werden, oder sollte die Sensorik das im Normalfall verhindern?

Im Wartungsmodus können solche Absicherungen deaktiviert sein.

vor 45 Minuten schrieb abdul099:

3. Kann die Hydraulik die Verriegelung mit Gewicht auf dem Fahrwerk lösen?

Offensichtlich ja.

 

vor 45 Minuten schrieb abdul099:

4. Rein mechanisch sollte das Fahrwerk doch über einen Kniehebel verriegelt sein, welcher eine Energiezufuhr (welcher Art auch immer) zum Lösen benötigt, richtig?

Die Energiezufuhr kam doch über die Hydraulik?

Bearbeitet von FKB
Geschrieben
vor 19 Minuten schrieb FKB:

Die Energiezufuhr kam doch über die Hydraulik?

Danke für die Antworten. Ja, kosmische Strahlung usw ist wild. Das war eher als leicht ironische Antwort gemeint, dass es rein hypothetisch alles gewesen sein könnte, aber deswegen noch lange nicht wahrscheinlich ist.

 

Dass es in diesem Fall die Hydraulik war und kein außer Kontrolle geratenes  Bodenfahrzeug, ist offensichtlich. Aber es heißt halt auch, dass ein System aktiv werden musste und es nicht ein Systemausfall sein kann. (Hab ich schon von meinem Nebenjob als "Captain Obvious" berichtet?🧐)

 

Wenn eine Fehlbedienung während Wartungsarbeiten ursächlich sein sollte, kann der nicht gesetzte Pin auch damit zusammen hängen? 🤔

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb FKB:

Jetzt wird es ja wieder wild. Auch wenn es hier einige nicht wahrhaben wollen: Naheliegend ist doch ein menschlicher Irrtum.  Entweder hat man den Bolzen vergessen oder er steckte im falschen Loch, zu 5% war es etwas anderes (z.B. Bolzen gebrochen) - sagt mir zumiondest mein Bauchgefühl. Ähnliche Vorfälle gab es auch in der Vergangenheit. Frage für mich ist, ob man alle Lehren (ADs) auch umgesetzt hat.

Für mich und auch andere Beobachter macht die Szene den Eindruck, dass man am Fahrwerkssystem gearbeitet hat und einen Test durchgeführt hat. Warum sollte ein Mitarbeiter am sündhaft teuren Standort Deutschland (damit quasi unbezahlbar) denn 1 Stunde vor Abflug am Bugfahrwerk stehen und etwas beobachten?

Sollte definitiv gesetzt sein.

Im Wartungsmodus können solche Absicherungen deaktiviert sein.

Offensichtlich ja.

 

Die Energiezufuhr kam doch über die Hydraulik?


Dieses Loch (Apex Pin Hole) sollte seit einem SB (Service Bulletin) von 2019 mit einem Cover abgedeckt sein. BA hat sich mit der Durchführung des SBs etwas mehr Zeit gelassen, was zu dem Vorfall 2021 führte. Neu ausgelieferte Flieger sollten dieses SB alle haben.

 

Es müssen keine Sicherungen gezogen werden, um auch am Boden das Fahrwerk einzufahren. Hierfür benötigt man nur Hydraulikdruck, einen Sicherheitsschalter und den Fahrwerkshebel. Wenn die Downlock Pins dann nicht stecken, passiert das, was wir auf dem Video und den Bildern sehen. Und sobald das Nose Gear einmal rollt, hilft es auch nichts mehr, den Hebel zurückzulegen. Das Gewicht des Fliegers ist zu groß.

Geschrieben

In einem anderen Video sieht man, dass zuerst die Bugtürvrkleidungen aufgehen. Das ist ein sehr starkes Indiz, dass die gear up Sequenz ausgelöst wurde.

 

damit ist es sehr, sehr unwahrscheinlich, dass es ein Fehler vom Flugzeug ist.

 

entweder Safety PIN nicht gesetzt, oder falsch gesteckt.

 

zumal man von der Überprüfubg einer Fehlermeldung des Fahrwerks gehört hat. Für mich zu 99,9% ein Fehler der Bedienmannschaft.

 

Denn selbst den Bedienhebel mit Hydraulikdruck am Boden auf Up wird durch eine Sicherheitsschaltung verhindert, dass die Sequenz zum Einfahren startet.

Geschrieben
vor 1 Stunde schrieb BobbyFan:

°

°falsch gesteckt° ist bei dieser Serialnummer nicht mehr möglich.

Ich finde es sehr, sehr erfreulich wieder von Dir in diesem Forum zu hören. 

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