FKB Geschrieben Gestern um 07:48 Autor Melden Geschrieben Gestern um 07:48 vor 11 Stunden schrieb Wing: Genau das ist es. Eine Bremse redundant daran hindern auszulösen, bringt mehr Nachteil als Vorteile. Ich glaube nicht daran. Und im Maschinenbau ist das absolut unüblich. Ist zwar für PKW aber soviel zum Thema: https://sc.kyocera-avx.com/brake-by-wire-pedal/ https://www.bosch-mobility.com/en/solutions/driving-safety/brake-by-wire/ 1
JeZe Geschrieben Gestern um 08:18 Melden Geschrieben Gestern um 08:18 vor 43 Minuten schrieb Wing: Das hab ich schon richtig verstanden. Wenn es redundant wäre und ein Sensor sagt "Bremse auslösen" dann sollte bei einem Sensor auch die Bremse auslösen, da dies laut Risikobeurteilung wohl die sicherste Variante ist. Wenn man von der Prämisse ausgeht, dann wäre aber das Betätigen aller Bremssysteme durch nur einen defekten Sensor erklärbar. Das hielte ich dann für wahrscheinlicher, als dass jemand gleichzeitig zum Versuch die Maschine in die Luft zu bringen die Bremse manuell betätigt. Wie gesagt - wenn man von der Prämisse ausgeht. vor 43 Minuten schrieb Wing: Die Bremse redundant daran zu hindern nicht auszulösen, also erst bei mehreren Bedingungen, dürfte keinen Sinn ergeben da es mehr Nachteile als Vorteile bringt. Und man kann ein Pedal auch so konstruieren, dass es sehr Fehlersicher ist und man über einen Fehlerausschluss nicht redundant überwachen muss. Was im vorliegenden Fall m.E. eh nicht sinnvoll ist. Ob es Nachteile oder Vorteile bringt hängt halt davon ab, ob man im Fehlerfall gerade bremsen oder es unter allen Umständen vermeiden muss. Aus dem Grund benutzt man ja oft eine 2 aus 3 Logik - aber dann müsste es auch drei Sensoren geben.
JeZe Geschrieben vor 23 Stunden Melden Geschrieben vor 23 Stunden Das aktuelle Video von Blancolirio erläutert ein paar Hintergründe zum Brems-System, leider nicht zum Pedal: https://youtu.be/PMa4wmyV7Cs
GEC MD-11 Geschrieben vor 23 Stunden Melden Geschrieben vor 23 Stunden vor 15 Stunden schrieb JeZe: wenn hier eine falsche Stellung ermittelt wird, würde diese auf alle Bremsen gleichzeitig angewendet werden. Nein. Rechtes Pedal rechtes Hauptfahrwerk, linkes Pedal linkes Hauptfahrwerk. Außerdem hat jeder Sensor zwei LVDT. In der BSCU werden die Werte beider LVDT verglichen. Die Differenz muss kleiner 10% sein. 4
JeZe Geschrieben vor 23 Stunden Melden Geschrieben vor 23 Stunden (bearbeitet) vor 20 Minuten schrieb GEC MD-11: Nein. Rechtes Pedal rechtes Hauptfahrwerk, linkes Pedal linkes Hauptfahrwerk. Außerdem hat jeder Sensor zwei LVDT. In der BSCU werden die Werte beider LVDT verglichen. Die Differenz muss kleiner 10% sein. Danke für sie Info. Und was passiert wenn die Differenz > 10% ist. Wird dann gebremst oder nicht gebremst bzw. welchen Wert nimmt man dann? Bearbeitet vor 23 Stunden von JeZe 1
blackbox Geschrieben vor 22 Stunden Melden Geschrieben vor 22 Stunden vor 22 Stunden schrieb Gerhard: oder mit erfolgtem Startabbruch dieser Zwischenfall: TWA Fllug 843. Nur mit viel Glück ohne Todesopfer ausgegangen: https://aviation-safety.net/wikibase/325485 Schade um den TriStar. Danach kam der berühmte Satz des Käptns:"I didn't feel it was going to fly." Piloten - besonders die Älteren - sollten so viel Erfahrung gesammelt haben, dass man ein Gefühl dafür entwickelt, ob alles innerhalb der gewohnten Parameter abläuft oder eben nicht. Insbesondere in einer kritischen Flugphase wie dem Startlauf sollte man maximal sensibel und konzentriert sein, um auf alles "Abnormale" binnen kürzester Zeit zu reagieren.
JeZe Geschrieben vor 19 Stunden Melden Geschrieben vor 19 Stunden Man muss anerkennen, dass es einfach Grenzbereiche gibt, für die es keine saubere, standardisierte Prozedur für einen 100% sicheren Ausgang gibt. Wie wäre z.B. zu entscheiden, wenn ein Flugzeug völlig normal auf V1 beschleunigt, dann aber konstant unter VR bleibt? Weit weg von diesem Grenzfall sind wir hier ev. ja nicht. 5
Faktencheck Geschrieben vor 18 Stunden Melden Geschrieben vor 18 Stunden Am Ende wird sich die (juristische) Aufarbeitung ja primär darum drehen, ob Boeing den nächsten Schlag einstecken oder die Crew hier die Schuld tragen muss. Und etwas sagt mir, dass Boeing hier alles tun wird, um gerade mit Hilfe der Unterstützung der aktuellen US-Regierung so sauber wie möglich dazustehen. 2
APfeil Geschrieben vor 18 Stunden Melden Geschrieben vor 18 Stunden (bearbeitet) Ich hab mal die google KI gefragt "wie arbeiten die bremsen am main gear einer 787 ?" Und dann nachgeschoben "Woran könnte es liegen wenn die bremsen während des startvorgangs langsam anziehen". Ich weiss, dass KI nicht der Weissheit letzter Schluss ist, aber es hört sich so an, als ob dieser Fall durchaus vorkommen kann und eingeplant ist. Es soll entsprechende Warnmeldungen des "EICAS" geben. Nach vergangenen ähnlichen Ereignissen gefragt kamen relativ schnell ein paar Vorfälle zum Vorschein. Incident: British Airways B788 at Montreal on Dec 11th 2017, hot brakes Incident: ANZ B789 at Apia on Sep 27th 2025, rejected takeoff Incident: Scoot B789 at Perth on Jul 11th 2022, brake temperature after departure Incident: TUI Belgium B788 at Brussels on May 9th 2019, overheating brake Scheint dieses Mal (ganz knapp nicht) im falschen Moment passiert zu sein. Bearbeitet vor 17 Stunden von APfeil Falscher Link
FW200 Geschrieben vor 15 Stunden Melden Geschrieben vor 15 Stunden Dieser US-Flugkapitän kritisiert das Einziehen des Fahrwerks nachdem man die Landebahnbefeuerung beim Start berührt hatte: https://www.youtube.com/watch?v=-F6yCJipcG4 Der bereits im Thread erwähnte Kapitän erklärt (bei Min. 2:50), daß die Vorflügel in der richtigen Stellung für den Start waren: https://www.youtube.com/watch?v=ZOa1E3efdYM
EDDS Geschrieben vor 6 Stunden Melden Geschrieben vor 6 Stunden vor 8 Stunden schrieb FW200: Dieser US-Flugkapitän kritisiert das Einziehen des Fahrwerks nachdem man die Landebahnbefeuerung beim Start berührt hatte: Ich denke man wusste beim ersten Einziehen das Fahrwerks noch gar nicht was man bei der Rotation alles mitgenommen hat, da das Einziehen ja direkt na dem rotieren erfolgte als es noch keine reports von ATC gab. Das Fahrwerk wurde aber, so wie ich es mitbekommen habe, drei weitere Male betätigt (2x low pass, 1x Landung). Das kann man natürlich schon kritisieren, da zu diesen Zeitpunkten im Cockpit wahrscheinlich schon die Information mit der Befeuerung vorlag.
glucks Geschrieben vor 5 Stunden Melden Geschrieben vor 5 Stunden 9 hours ago, FW200 said: Dieser US-Flugkapitän kritisiert das Einziehen des Fahrwerks nachdem man die Landebahnbefeuerung beim Start berührt hatte: https://www.youtube.com/watch?v=-F6yCJipcG4 Der bereits im Thread erwähnte Kapitän erklärt (bei Min. 2:50), daß die Vorflügel in der richtigen Stellung für den Start waren: https://www.youtube.com/watch?v=ZOa1E3efdYM Man muss dazu sagen, dass Captain Steve in der Community einen eher fragwürdigen Ruf hat. Nicht, dass er nur oft wild spekuliert, obwohl es so gut wie keine (offiziellen) Informationen gibt, sondern er trifft auch oft Aussagen, die die Crew kritisieren, nur auf seiner Meinung basierend. Problematisch ist das dann vor allem bei Incidents, die sich in Flugzeugen abspielen, die er nie geflogen ist, bei Airlines, bei denen er auch nie geflogen ist. Dadurch fehlt ihm einfach oft die Grundlage für solche Kritik, da er weder das FCOM für den Flieger kennt, noch die Handbücher der Airlines (OM-A, OM-B). Auf solch einer Grundlage Aussagen zu treffen, die die Crew kritisieren, obwohl diese einfach nur nach ihren Vorschriften gehandelt haben, und das dazu nicht als eigene Meinung, sondern als allgemein gültig darzustellen, ist finde ich sehr fragwürdig 4
JeZe Geschrieben vor 3 Stunden Melden Geschrieben vor 3 Stunden vor 3 Stunden schrieb EDDS: Ich denke man wusste beim ersten Einziehen das Fahrwerks noch gar nicht was man bei der Rotation alles mitgenommen hat, da das Einziehen ja direkt na dem rotieren erfolgte als es noch keine reports von ATC gab. Es geht dabei auch um die Bremstemperaturen. vor 2 Stunden schrieb glucks: Man muss dazu sagen, dass Captain Steve in der Community einen eher fragwürdigen Ruf hat. Nicht, dass er nur oft wild spekuliert, obwohl es so gut wie keine (offiziellen) Informationen gibt, sondern er trifft auch oft Aussagen, die die Crew kritisieren, nur auf seiner Meinung basierend. Wobei man anmerken muss, dass bei diesem Zwischenfall auffallend viele der "Youtube-Experten" auf Kosten der Crew spekulieren. Irgendwann kommt scheinbar der Punkt, wo Klicks es nicht mehr zulassen sich an den Spekulationen nicht zu beteiligen. 1
FKB Geschrieben vor 2 Stunden Autor Melden Geschrieben vor 2 Stunden vor 2 Stunden schrieb glucks: Man muss dazu sagen, dass Captain Steve in der Community einen eher fragwürdigen Ruf hat. Und mit dem Beitrag hat er sich völlig ins Aus geschossen. Er macht mehr Fehler wie er der Crew vorwirft. Wie kann man nur ein offensichtlich AI-generiertes Bild mieser Qualität zeigen, bei dem das Fahrwerkabgerissen und die linke Seite des Hecks völlig verschrammt ist??? 3
GEC MD-11 Geschrieben vor 1 Stunde Melden Geschrieben vor 1 Stunde vor 21 Stunden schrieb JeZe: Danke für sie Info. Und was passiert wenn die Differenz > 10% ist. Wird dann gebremst oder nicht gebremst bzw. welchen Wert nimmt man dann? Wenn ich das richtig lese, wird dann nicht gebremst. Der andere Pilot kann noch bremsen. 2
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