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  1. Letzte Stunde
  2. Bei den Preismaschinen ändert sich rein gar nichts. Der bisherige Einstiegstarif von sagen wir EUR99 ist nun nicht mehr der Light sondern der Basic-Tarif. Da ändert sich rein gar nichts, außer dass man die Preise anhebt. Habe bei LH schon sehr lange keinen Serviceagenten in Fleisch und Blut gesehen. Personal am Gate...reichlich. Nicht immer mit klar zugeordneten Aufgaben außer bei Boardinggroup 1 und 2 die Ticket händisch zu scannen, statt die bestehenden Quick-Boarding-Gates zu nutzen.
  3. Ja. Kostenseitig stimmt das. Aber warum etwas verschenken, was man auch verkaufen kann? Die Frage am Ende ist, ob die Kunden die Gastfreundschaft honorieren. Sagen wirklich nennenswert mehr Kunden "ich buche LH statt (günstiger) xyz, ich fand es so nett, dass sie mir Kaffee geschenkt haben"? Oder wenn ich neue Kunden ansprechen will - sehe ich es bei swoodoo, dass da im Preis ein Kaffee drin ist? Wissen das alle ? Ich glaube das ist ein Symbolthema. Ich glaube am Ende ist es für das LH Ergebnis nahezu irrelevant, ob man es anbietet oder nicht. Ich halte das quasi für Nostalgie (wieso ist ein Flugzeug das einzige Transportmittel wo man einen Kaffee erwartet?) Die wahren Baustellen liegen woanders, wenn man um LH besorgt ist. Und wenn man wieder günstiger full Service fliegen will? Sorry, die Zeiten sind leider vorbei. Selbst wäre das Kaffee im Ticketpreis ist es nun mal teurer als früher.
  4. Ich setz mich mal wieder zwischen alle Stühle: Anders als bei der Debatte gestern kann ich hier schon den kritischen Tonfall nachvollziehen. Es fällt mir auch schwer, das konkret in Worte zu fassen, aber grundlegend kann man glaube ich meine Gefühlswelt bei dem Thema mit dem Begriff "Gastfreundschaft" zusammenfassen. Und da will ich zwischen zwei verschiedenen Aspekten differenzieren: Zum einen gibt es eindeutig Leistungen, die handfest Geld kosten und früher inbegriffen waren. Beispielsweise Check-In-Baggage oder Catering - die berühmte Stulle. Andererseits gibt es Dinge, die eigentlich kaum Geld kosten, weil sie im logistischen Aufwand eh inbegriffen sind, aber wo man durch geschicktes Upselling noch zusätzlichen Umsatz generieren kann. Beispielsweise Kaffee oder Softdrinks (aus Flaschen serviert). Der Catering-LKW muss sowieso anfahren, die Stückkosten der Produkte dürften sehr überschaubar sein. Sprich - die nahezu einzigen Kosten sind Opportunitätskosten. In meiner idealen Lufthansa würde man derlei Dinge auch im most basic Economy-Tarif kostenlos rausgeben. Allein schon, um ein Differenzierungsmerkmal zu LCCs zu haben. Und wenn man sich den Trend der anderen europäischen Netzwerker anschaut, geht Lufthansa hier mit ihrem komischen auf vielfachen Kundenwunsch ausgerollten Onboard-Delights-Konzept tatsächlich einen Sonderweg. That being said: Das von OBE genannte Buchungsverhalten ist schon real und das Interesse des Konzerns, möglichst weit oben in Suchmaschinen gelistet zu werden, damit völlig verständlich. Und Lufthansa hat natürlich schon auch weiterhin andere Differenzierungsmerkmale. Das Irreg-Handling ist beispielsweise (wenn nicht gerade ein Streikjahr ist) immer noch Meilen besser als jeder LCC. Aber ich denke, es würde der Marke ganz gut tun, wenn Gäste nicht alle drei Minuten das Gefühl haben, da wird gerade versucht, noch ein bisschen was aus ihnen rauszuquetschen.
  5. Ist der Service denn bei Ryanair gleich wie bei LH? Also kannst du bspw bei Ryanair, wenn dein Meeting länger dauert gegen einen Aufpreis deinen Flug auf einen Flug später verschieben, fliegt dich Ryanair nach FRA oder doch nur nach HHN, bekommst du Meilen und welche Lounges kannst du ggf nutzen. Ist wer am Airport da, den du bei Fragen ansprechen kannst usw ? Natürlich nicht. Aber was ist der Vorteil davon nur einen Tarif zu haben der ggf Dinge enthält die manche nicht brauchen vs Differenzierung? Warum soll ich in dem Beispiel zuvor nicht dem 180 Euro Pax ein maßgeschneidertes Angebot machen? Oder anderes Beispiel. Wieso verkauft Coca Cola auch Flaschen einzeln und nicht nur als Sixpack? Manchmal braucht man halt nur eine Flasche. Warum für sechs zahlen? Und warum für Kafeee und Koffer zahlen wenn man es nicht braucht? Soll Coca Cola sagen: Kunden die weniger Flaschen brauchen brauchen wir nicht?
  6. Das würde ja implizieren, die LH hätte durch das Abschaffen des Service nun ein vergleichbares Preisniveau wie ein LCC. Und genau schon bei dieser Annahme liegt der Fehler. Denn das Problem ist: Die LH ist bei fast gleichem "Service" eben immer noch deutlich teurer. Sie wird die Preisführerschaft nie gewinnen, auch wenn die 100. Tochtergesellschaft aus dem Boden gestampft wird. Insofern bleibt ihr perspektisch als Differenzierungsmerkmal eigentlich nur noch die Produktqualität. Und genau da eben wird der Unterschied zu LCCs immer geringer (teils liegt sie mittlerweile ja sogar darunter, etwa bei der streikbedingten Zuverlässigkeit).
  7. Erst gemeinte Frage: Angenommen LH macht es wie du möchtest und bietet alles zusammen als einen Preis an um nicht "LCC" zu sein - also bspw. Koffer, Kaffee, Sitzplatzreservierung und co. und möchte für einen Flug bspw. 200€. Eine andere Airline bietet den gleichen Sitz, gleiche Flugzeiten usw. Aber verkauft es für 180€, aber ohne Koffer, Kaffee und co. Kannst du dir vorstellen, dass es Leute gibt, die keinen Kaffee und Koffer brauchen und dann die 20€ sparen wollen und deshalb nicht LH wählen und dass es von Lufthansa ggf. klug ist, dagegen zu halten um diese Kunden auch zu gewinnen, aber auch für die da sein will, die es brauchen (und es deshalb weiterhin anbieten - nur halt gegen Bezahlung)? Ich fände die Antwort interessant, weil man daraus ableiten kann, ob du wirklich an einer Diskussion teilhaben willst oder nur einfach alles was nicht so ist wie du es dir vorstellt "dumm" findest.
  8. Das Problem hier ist das jeder sich selbst als Zentrum des Universums sieht, während ein Anbieter mit den statistischen Durchschnittskunden arbeiten muss. Und es ist auch der Lufthansa frei überlassen diesen Tarif eher dem Tages Hin-und zurückfliegenden schmackhaft zu machen als den Übernachtungsreisenden der mit Trolley Ersatzkleidung und vielleicht ein paar Sportsachen mit sich schleppt. Ich vergleiche mal mit einer bekannten Burgerkette - der Kunde geht dahin weil der Cheesburger 1,50 oder sowas kostet (dabei merkt er nicht das der Laden mit den zusätzlich verkauften Getränke und Beilagen eigentlich die Marge macht). Und besagter Cheesburger "schmeckt nicht" wenn man ernsthaft danach fragt, weil bei x oder y anders gewürzt wird, aber in der Masse trotzdem den meisten Verbraucher ausrechend ist.
  9. Passt doch zur allgemeinen Unzufriedenheit zur Lufthansa und Swiss. Letztendlich hat Ryanair und Co den Wettbewerb gewonnen. Alles zusätzlich bezahlen lassen ist nicht mehr die Luftfahrt des zwanzigsten Jahrhundert. Eigentlich kann man den Begriff LCC abschaffen, weil sich darunter alle Marktteilnehmer tummeln. 2028: SIA wurde als beste LCC-Airlines ausgezeichnet oder ähnlich wird man dann lesen.
  10. Die Position ist legitim, aber verstehst du, dass es unlogisch wirkt, wenn du sagst " ich finde es blöd, für Sitze mehr zu bezahlen" um dann im Anschluss zu sagen, dass du für mehr Leistungen (woanders) mehr Zahlen würdest? Also du bezahlst lieber mehr als dass du mehr bezahlst? Also wenn ich bei einer Airline wie früher für 200€ einen Flug bekomme, wo Essen, Kaffee, Sitzplatzreservierung usw. drin ist zahle ist das besser, als wenn ich bei Lufthansa 150€ für das Ticket bezahle und dann nochmal weitere 50€ für den Sitzplatz, das Essen und den Kaffee - also am Ende den gleichen Preis für die gleichen Leistungen? Und du würdest dich nicht ärgern die 200€ zu zahlen und am Ende festzustellen, dass du Kaffee usw. gar nicht gebraucht hättest und du das auch direkt für 180€ ohne bekommen hättest können?
  11. "Der Fisch stinkt halt vom Kopf her und es geht den Bach runter."
  12. Schmeckt er dem Fisch denn noch? Mir nicht mehr wirklich. Wenn es andere Optionen gibt, wähle ich mittlerweile leider lieber nicht mehr die LH, selbst wenn ich dafür (geringfügig) mehr zahlen muss. https://www.tagesanzeiger.ch/kundenzufriedenheit-bei-lufthansa-und-swiss-sinkt-drastisch-453388674680
  13. Du hast es tatsächlich erfasst. Lufthansa macht mit 100€ Umsatz 90 Cent Gewinn. Jetzt spendiere nochmal jedem Passagier einen Kaffee und rechne gleichzeitig raus, dass in dem Gewinn auch drin war, dass man mit dem Kaffee Verkauf die Marge eher noch erhöht hat. Ohne diese Erträge wären es wahrscheinlich nicht mal 90 Cent. Und von diesem EBIT sind weder Zinsen (bspw. für Flugzeuge), noch Steuern bezahlt. Ja, genau - das wird langsam knapp. Dann gib nochmal jedem ein Essen wie früher, dann wird es so langsam knapp. Ich weiß, für dich ist es es unschön und unbegreiflich, dass Airlines Geld verdienen wollen, aber am Ende sind das die nackten Zahlen. Apropos Zahlen: 83,4% der Sitze der Lufthansa waren gefüllt, man hat 65,7 Mio. Passagiere transportiert. Ich weiß, einige davon auch auf Langstrecke, aber es gibt scheinbar Leute, die Tickets buchen, auch wenn man den Kaffee extra zahlen muss.
  14. Gut zu wissen, was die Airlines von ihren Kunden halten.
  15. Heute
  16. Stimmt, Kaffee ist so teuer geworden, dass sich ein günstiges Ticket nach Wien für feinsten Kaffee in der Walzerstadt nicht mehr rentiert. 😉
  17. Ich glaube die 500 EUR sind eher die Taxe der Faktoren "Zeitabstand zum Flug" und "Nachfrage/Load Faktor zum Buchungszeitpunkt" geschuldet. Wenn Kunde A 350 EUR "mit Service" und Kunde B 500 EUR "ohneService" zahlen, dann sind es wie üblich in der Airlinewelt andere Faktoren die die Algorhytmen bestimmen. Ist aber auch nichts neues. It es geplant dass der Durchschnittskunde seinen Buchungsverhalten nach dem günstigsten Preis oder nach dem Gesamtpreis inklusiver all der gewünschten Extras steuert? Es gibt nun mal ein paar unangenheme Wahrheiten: - in der Masse werden Tickets Online an Individualkunden verkauft - diese Individualkunden entsprechen statistisch auch dem Bildungs- und Intelligenzzustand der Bevölkerung, gemischt mit Flugbuchungserfahrung ( statistisch fliegt nur 8% der Bevölkerung 3mal oder mehr im Jahr) - das Klickverhalten richtet sich erst mal nach dem erstgesehenen Preis, kaum jemand geht die ganze Buchung mit extras durch mehrfach für mehrere Anbieter Wenn man also statistisch es mit einer Kundschaft zu tun hat die wie ein Pavlovscher Hund nach dem Grundpreis reagiert, sich kaum an der letzten Buchung erinnert und durschnittlich blöd ist, dann wird auch das Buchungssystem in der einen oder anderen Klasse halt angepasst. Der Wurm muss dem Fisch und nicht dem Fischer schmecken.
  18. American Airlines droht aufgrund des gestiegenen Kerosinpreises im laufenden Jahr in die roten Zahlen abzurutschen. In den vergangenen Jahren war AA profitabel, wie alle anderen US-Airlines hat man jedoch kein Hedging betrieben und ist damit direkt von den Preissteigerungen betroffen. https://www.aero.de/news-52438/American-Airlines-drohen-2026-rote-Zahlen.html
  19. Stimmt, man kann nur eins von beidem sein Oder man bucht einfach einen Tarif der alles beinhaltet, wenn man alles braucht. Oder freut sich, dass man nicht alles bezahlen muss, wenn man es nicht braucht. Ja, es ist so teurer als früher. Fliegen ist teurer geworden. Autofahren auch. Einkaufen auch. Was ist die Alternative? Soll LH Tickets zu den Konditionen von 1998 verkaufen, wenn sie die Kosten von 2026 hat? Lufthansa hat 1% Marge - es ist ja nicht so, dass sie sich damit "die Taschen voll machen". Man könnte natürlich auch den Sitzabstand von früher anbieten mit 150 Pax im 320, Wasser, Kaffee, Essen und co. Aber dann kostet es halt 700€. Würde ich auch gerne Full Service für 100 Euro überall hin? Ja. Ist es wirklich realistisch und schenken andere Unternehmen einem etwas, nur weil es früher mal günstiger und / oder besser war ? Nein.
  20. Wie wurde ich die Tage schon mehrfach verwiesen, Lufthansa ist eine AG und kein Beförderungsunternehmen mehr.
  21. Das ist der Punkt - man zahlt 500 E für s Ticket und der "service" existiert nicht mehr: Sitzabstand, Gepäck, Verpflegung, Kulanz, Platzwahl... alles weg. Auch Status ist egal und Inflight Entertainment auch nix.
  22. Portugal hat Lufthansa und Air France-KLM aufgefordert, verbindliche Angebote für eine Beteiligung an der Fluggesellschaft Tap einzureichen. Beide Konzerne haben drei Monate Zeit. Zum Artikel
  23. Ist im Rahmen der FOX eigentlich geplant, dass LH den Bordservice bzw. die Leistungen auch auf Kurz- und Mittelstrecke zumindest wieder ein kleines bisschen über Ryanair- und Easyjet anhebt? Oder heißt das Spohrsche Erfolgskonzept der ehemaligen 5-Sterne-Airline auf kurzen Strecken auch weiterhin "Premiumpreise für Billigfliegerservice"? Ich war beim Online-Check-In gerade wieder erstaunt, wie tief LH mittlerweile gesunken ist. 14 EUR, wenn ich mir den fest zugewiesenen Eco-Sitzplan umändern will (nicht in einen Extra-Legroom- o.ä. Sitz, sondern ein Sitz derselben Standardkategorie, nur in einer anderen Reihe). Auf einem nichtmal zweistündigen Europa-Flug für (hin & zurück) fast eh schon 500 Euro p.P.
  24. Der Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie (BDLI) hat sein Präsidium in Stuttgart neu gewählt. Michael Schöllhorn, CEO von Airbus Defence and Space, wurde den Angaben zufolge einstimmig für eine weitere Amtszeit von drei Jahren als Präsident bestätigt. Zum Artikel
  25. In der Schweiz bahnt sich ein neuer Tarifkonflikz im Lufthansa-Konzern an. Die Swiss-Piloten der Aeropers haben jetzt den Gesamtarbeitsvertrag mit der Airline gekündigt. Zum Artikel
  26. Airbus hat die erste Hauptdeck-Frachttür für den A350F in seinem Werk im spanischen Illescas gefertigt und an die Endmontagelinie in Toulouse geliefert, wie der Flugzeugbauer mitteilte. Zum Artikel
  27. Skyteam hat im Terminal 3 des Frankfurter Flughafens eine neue Lounge eröffnet, wie die Allianz bekannt gab. Die 550 Quadratmeter große Anlage im Non-Schengen-Bereich des vierten Obergeschosses bietet 126 Sitzplätze und richtet sich an Passagiere der First und Business Class sowie Skyteam-Elite-Plus-Mitglieder. Zum Artikel
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