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airliners.de

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Geschrieben

Eine sehr gute Entscheidung von Boeing.

 

Der Markt scheint doch sehr begrenzt zu sein. Vielleicht bekommt man mit etwas mehr Zeit das Gewichtsproblem in den Griff und kann einen wirklich guten B767- und A300-Nachfolger für die Kurzstrecke herausbringen.

Geschrieben

Was die Journalisten immer vergessen, ist der unbedeutende Fakt, dass der erste A 350 etwa 8 Jahre nach der ersten scheduled delivery fuer die JAL 783 verfuegbar waere, in 2018, wenn keine weiteren Bestellungen gecancelt werden, wie unlaengst aus dem Sueden Europas...da sitzt man schon in der Falle, gerade wenn man Flieger braucht.

 

Wenn man all den Geruechten aus Everett, Renton und Seattle Glauben schenken soll, realisieren alle mehr und mehr, dass selbst bei erfolgreichem Erstflug und erster delivery mit 12-18 Monaten Delay, die 787 nicht annaehernd in der Quantitaet produziert werden kann, wie man anhand von Prognosen und Erfahrungen, gerade und besonders bei der 777, errechnet hat, hier hat man ja die learning curve extrem optimiert.

 

Angesichts der Tatsache, dass Fachkraefte ueberall fehlen, kann man davon ausgehen, dass auch die A 350 Probleme bekommen wird, Leahy sollte sich Prognosen daher verkneifen, die sind so aktuell so fundiert, dass die nicht mal einen Laien beeindrucken koennen...

 

Bleibt die Frage, zu welchem Preis kann mir Boeing im Moment eine 767 liefern, Airlines brauchen Flieger und keine Versprechen...

Geschrieben
Was die Journalisten immer vergessen, ist der unbedeutende Fakt, dass der erste A 350 etwa 8 Jahre nach der ersten scheduled delivery fuer die JAL 783 verfuegbar waere, in 2018

Schon wieder diese Zahl... 2018...

Viel essentieller - es gibt schlicht kein A350-Muster, dass man auch nur im Ansatz als 787-3-Konkurrenz/-Ersatz bezeichnen könnte.

Geschrieben
Angesichts der Tatsache, dass Fachkraefte ueberall fehlen, kann man davon ausgehen, dass auch die A 350 Probleme bekommen wird...

Gewagte These aus der Kristallkugel für Nachwuchswirtschaftsexperten. Dann wird es um die Deutsche Industrie generell schlecht bestellt sein - schnell noch einen funktionierenden Neuwagen sichern.

Geschrieben
Wenn man all den Geruechten aus Everett, Renton und Seattle Glauben schenken soll, realisieren alle mehr und mehr, dass selbst bei erfolgreichem Erstflug und erster delivery mit 12-18 Monaten Delay, die 787 nicht annaehernd in der Quantitaet produziert werden kann, wie man anhand von Prognosen und Erfahrungen, gerade und besonders bei der 777, errechnet hat, hier hat man ja die learning curve extrem optimiert.

 

Angesichts der Tatsache, dass Fachkraefte ueberall fehlen, kann man davon ausgehen, dass auch die A 350 Probleme bekommen wird, Leahy sollte sich Prognosen daher verkneifen, die sind so aktuell so fundiert, dass die nicht mal einen Laien beeindrucken koennen...

 

Airbus hat aber einen Riesenvorteil: Sie können "in Ruhe" zusehen, was für Probleme Boeing mit der neuen Technik hat und hat selbst die Möglichkeit, die Produktionsprozesse, den Personalschlüssel oder die Konstruktion frühzeitig entsprechend anzupassen ohne allzuviel Zeit zu verlieren. Je später korrigiert werden muss, desto mehr Zeit kostet es - wie ja gerade die A380-Kabel deutlich zeigen...

Geschrieben
Gewagte These aus der Kristallkugel für Nachwuchswirtschaftsexperten. Dann wird es um die Deutsche Industrie generell schlecht bestellt sein - schnell noch einen funktionierenden Neuwagen sichern.

 

Also wer den Mangel an Fachpersonal in der Branche als gewagte These darstellt, schafft wohl nicht mal die theoretische Fuehrerscheinpruefung, von daher macht ein Auto auch wenig Sinn...aber Danke fuer den Lacher am Abend, so kann man einen sonnigen Tag ausklingen lassen

Geschrieben
...wie man anhand von Prognosen und Erfahrungen, gerade und besonders bei der 777, errechnet hat, hier hat man ja die learning curve extrem optimiert.

Eine learning curve optimiert? Das ist ja auch nicht schlecht. Ich dachte immer, die learning curve beschreibt die Optimierung des Produktionsablaufes und/oder die Qualitätssteigerung des Produktes...

Geschrieben

Jein, man kann Faktoren isolieren, die sich günstig auf den Verlauf der Lernkurve auswirken.Setzt man dort an, und "unterstützt" diese faktoren, so lässt sich die Kurve positiv beeinflußen. Die Effekte auf die Produktion also eher erzielen.

Geschrieben
Also wer den Mangel an Fachpersonal in der Branche als gewagte These darstellt, schafft wohl nicht mal die theoretische Fuehrerscheinpruefung, von daher macht ein Auto auch wenig Sinn

Es ging mir um deine Interpretation des Fachkräftemangels. Attraktive unternehmen sind davon nur geringfügig betroffen. Audi, Airbus und LH bspw. können sich die Bewerber noch immer aussuchen.

Geschrieben
Also wer den Mangel an Fachpersonal in der Branche als gewagte These darstellt, schafft wohl nicht mal die theoretische Fuehrerscheinpruefung, von daher macht ein Auto auch wenig Sinn

Es ging mir um deine Interpretation des Fachkräftemangels. Attraktive unternehmen sind davon nur geringfügig betroffen. Audi, Airbus und LH bspw. können sich die Bewerber noch immer aussuchen.

 

Da liegt du sicherlich zum Teil richtig, nur siehst du doch gerade im Moment, dass Airbus und Boeing nicht das Problem sind, sondern die kleinen Zulieferer, Paradebeispiel 787...und wollten nicht beide mehr und mehr ueber kleinere Zulieferer machen, selbst bei Honeywell scheint das ein Problem zu sein...

 

Zumal auch Prestigeunternehmen wie Airbus zunehmend ueber Probleme klagen, leider studieren alle Marketing, weil sexy und easy und keiner Ing.-wesen, weil zu schwer.

Geschrieben
Also wer den Mangel an Fachpersonal in der Branche als gewagte These darstellt, schafft wohl nicht mal die theoretische Fuehrerscheinpruefung, von daher macht ein Auto auch wenig Sinn

Es ging mir um deine Interpretation des Fachkräftemangels. Attraktive unternehmen sind davon nur geringfügig betroffen. Audi, Airbus und LH bspw. können sich die Bewerber noch immer aussuchen.

 

Ob Airbus wirklich noch dazugehört ist aber auch eine schwierige Frage.

Da neue Ingenierue meistens nur über Ingenieuersdienstleister eingestellt werden und da oft deutlich schlechtere Bedingungen als direkte Airbus Beschäftigte haben. Der Ruf von Airbus leidet zumindest unter den LRT Studenten derzeit erheblich.

Geschrieben
Also wer den Mangel an Fachpersonal in der Branche als gewagte These darstellt, schafft wohl nicht mal die theoretische Fuehrerscheinpruefung, von daher macht ein Auto auch wenig Sinn

Es ging mir um deine Interpretation des Fachkräftemangels. Attraktive unternehmen sind davon nur geringfügig betroffen. Audi, Airbus und LH bspw. können sich die Bewerber noch immer aussuchen.

 

Da liegt du sicherlich zum Teil richtig, nur siehst du doch gerade im Moment, dass Airbus und Boeing nicht das Problem sind, sondern die kleinen Zulieferer, Paradebeispiel 787...und wollten nicht beide mehr und mehr ueber kleinere Zulieferer machen, selbst bei Honeywell scheint das ein Problem zu sein...

 

Zumal auch Prestigeunternehmen wie Airbus zunehmend ueber Probleme klagen, leider studieren alle Marketing, weil sexy und easy und keiner Ing.-wesen, weil zu schwer.

 

Ich sehe das ein wenig anders:

Bei dem Bedarf, den Airbus momentan hat (oder mit der A380 hatte), kann/konnte man sich mit Sicherheit nicht mehr jeden Bewerber aussuchen. Die Zahl der jährlichen Absolventen eines Ingenieurstudiums ist begrenzt und nicht jeder möchte in die Luftfahrtindustrie.

Außerdem ist das Thema Fachkräfte in den USA mit Sicherheit anders zu betrachten, da dort Menschen, die gestern noch Brötchen gebacken haben, heute Flugzeuge lackieren, frei nach dem Motto: Eine kleine Einweisung wird schon reichen.

 

 

Also wer den Mangel an Fachpersonal in der Branche als gewagte These darstellt, schafft wohl nicht mal die theoretische Fuehrerscheinpruefung, von daher macht ein Auto auch wenig Sinn

Es ging mir um deine Interpretation des Fachkräftemangels. Attraktive unternehmen sind davon nur geringfügig betroffen. Audi, Airbus und LH bspw. können sich die Bewerber noch immer aussuchen.

 

Ob Airbus wirklich noch dazugehört ist aber auch eine schwierige Frage.

Da neue Ingenierue meistens nur über Ingenieuersdienstleister eingestellt werden und da oft deutlich schlechtere Bedingungen als direkte Airbus Beschäftigte haben. Der Ruf von Airbus leidet zumindest unter den LRT Studenten derzeit erheblich.

 

Das stimmt so nicht: Bei Airbus gibt es den Grundsatz: Equal Treatment, equal Payment, heißt, ein Leiharbeitnehmer bekommt das Gleiche wie ein Festangestellter. Einzige Unterschiede: Die Betriebsrente (welche aber auch immer geringer wird) und die Erfolgsbeteiligung (die dürfte gering ausfallen).

Was dagegen stimmt, ist, dass die Zahl der höher dotierten Jobs geringer wird: Was früher von der Tätigkeitsbeschreibung her eine bestimmte Gehaltsstufe war, wird dann halt in einer niedrigeren eingestuft.

Außerdem ist in vielen Fällen die Beschäftigung als Leiharbeitnehmer der erste Schritt hin zu einer Festanstellung, mit dem Vorteil, dass sich beide Parteien im Vorhinein ein Bild machen können.

Geschrieben

Hallo ihr Fachleute,

 

als Nichtfachmann kann ich ja mit einer Frage mal einen Lacher

riskieren, ohne daß ihr gleich auf mich einprügelt...

 

Könnte es theoretisch sein, daß Airbus den A-350 XWB doch noch

konventionell baut, wenn es sich zeigt, daß GFK großtechnich nur

schwer in den Griff zu bekommen ist - und eine Gewichtsersparnis

so gering ausfällt, daß sich der ganze Aufwand letzten Endes nicht rechnet?

 

mfg h

Geschrieben
Hallo ihr Fachleute,

 

als Nichtfachmann kann ich ja mit einer Frage mal einen Lacher

riskieren, ohne daß ihr gleich auf mich einprügelt...

 

Könnte es theoretisch sein, daß Airbus den A-350 XWB doch noch

konventionell baut, wenn es sich zeigt, daß GFK großtechnich nur

schwer in den Griff zu bekommen ist - und eine Gewichtsersparnis

so gering ausfällt, daß sich der ganze Aufwand letzten Endes nicht rechnet?

 

mfg h

Theoretisch ist das - wie so vieles - natürlich möglich, weitere Verzögerung um 2 bis 3 Jahre eingeschlossen. Aber wenn man darüber spekulieren will, kann man auch drüber spekulieren, ob nicht in den USA doch Al Gore der demokratische Präsidentschaftskandidat für die diesjährige Wahl wird. Auch das ist theoretisch möglich, sich darüber weitere Gedanken zu machen derzeit aber ebenso Zeitverschwendung wie die Überlegung darüber, dass Airbus doch statt CFK Metall nimmt.

(Warum? Von der ersten A350 zur A350XWB ist man den umgekehrten Weg gegangen, auch bei der Verfeinerung des A350XWB-Designs ist der CFK-Anteil eher erhöht als verringert worden, Airbus arbeitet auch nicht erst seit gestern mit CFK, man hat noch gut 5 Jahre Zeit, alles auf die Reihe und in Grossserienmassstab ans Laufen zu bekommen [was sich in etwa mit der Entwicklungszeit der 787 deckt, die ja ebenso viel Neuland bzgl. CFK betritt]... um mal nur die offensichtlichsten Dinge aufzuführen.)

Geschrieben

Die FAA stellt spezielle Anforderungen für die Zulassung der elektrischen Systeme der 787. Hauptgrund hierfür ist, dass sämtliche Stell- und Steuerbewegungen inzwischen elektrisch angesteuert und ausgeführt werden (die beiden Triebwerke müssen deshalb u.a. vier Stromgeneratoren antreiben), weshalb die FAA das Verhalten bei einem Stromausfall im Flug gern hinreichend belegt hätte.

 

Der Artikel ist allerdings etwas ungenau - einerseits spricht er davon, dass die Generatoren 1,45mW erzeugen, was ich als "Milliwatt" lese, weil kleines m in Masseinheits-Abkürzungen für "Milli" steht. 1,45mW sind aber noch ein gutes Stück unter der Leistung von z.B. Laserpointern, deshalb wird wohl 1,45MW (also Megawatt) gemeint sein, was auch zu der Aussage passt, dass dies "equivalent to the electricity consumed by roughly 400 homes for one year" sei. Aber auch das ist komisch, weil ich für diesen Vergleich eigentlich auch eine Zeitinformation bräuchte. So à la "1,45MWh entsprechen dem Stromverbrauch von etwa 400 Einfamilienhäusern".

 

Nunja.

Jedenfalls muss Boeing zeigen, dass die 787 auch mit ausgefallenen Triebwerken und APUs sicher in der Luft bleibt. Sprich: Boeing muss zeigen, dass die 787 auch mithilfe von RAT/Batterie/magnetischem Stromgerator o.ä. eine ausreichende Stromversorgung bekommt. Ausserdem muss belegt werden, dass die 787 mit derartiger alternativer Stromversorgung sicher auf die minimale Höhe für einen Triebwerks/APU-Neustart gebracht werden kann.

 

Die 787 verlässt sich zwar noch etwas mehr auf Elektrizität als bisherige FBW-Flugzeuge eh schon, aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass diese Anforderungen - auch wenn Flight sie gross aufmacht - ein grösseres Problem darstellen werden.

Geschrieben

Und die Software der 787 sowie das GEnx machen auch Fortschritte. Auch der Rumpf wurde weiteren, auf dem Weg zum Erstflug liegenden Belastungstest erfolgreich unterzogen.

http://www.flightglobal.com/blogs/flightbl...nes-abound.html

 

Es dürften also nicht nur die von Boeing groß angeführten fehlende Niete gewesen sein, wenn jetzt erst z.B. die Software kurz vor einer flugtauglichen Reife ist.

Geschrieben
Der Artikel ist allerdings etwas ungenau - einerseits spricht er davon, dass die Generatoren 1,45mW erzeugen.

Mich erschreckt die Größenordnung: 1,45 KW entspricht einer Leistung von fast 20 Golfs mit je 100PS - kann das stimmen?

Geschrieben

@ CB

 

Die Ausrede wegen der Niete ist sowieso der größte Gag bei der B787.

 

Die Software ist ja auch erst jetzt fertig...

 

 

 

:-)

Geschrieben
Der Artikel ist allerdings etwas ungenau - einerseits spricht er davon, dass die Generatoren 1,45mW erzeugen.

Mich erschreckt die Größenordnung: 1,45 KW entspricht einer Leistung von fast 20 Golfs mit je 100PS - kann das stimmen?

Du meinst 1,45 MW, oder?. 1,45 kW entsprechen gerade einmal 2 PS ;-)

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