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Airbus/EADS news...


cambiocorsa

Empfohlene Beiträge

Geschrieben

Ich ahne Schreckliches.

 

Hamburg erhält die komplette A320 Serie und das Werk Stade verschwindet hinter der Seine. Und damit die Technologie.

 

Wir reden immer über "Arbeitsplätze" im gewerkschaftlichen Sinn, die kriegen wir.

Die Franzosen wollten Technologie die Deutschland bezahlt und entwickelt, die kriegen sie.

 

Wir wählen die Vergangenheit, Frankreich die Zukunft.

Sind unsere Vertreter wirklich so d.....?

Hoffen wir nicht!

Geschrieben
Ich ahne Schreckliches.

 

Hamburg erhält die komplette A320 Serie und das Werk Stade verschwindet hinter der Seine. Und damit die Technologie.

 

Wir reden immer über "Arbeitsplätze" im gewerkschaftlichen Sinn, die kriegen wir.

Die Franzosen wollten Technologie die Deutschland bezahlt und entwickelt, die kriegen sie.

 

Wir wählen die Vergangenheit, Frankreich die Zukunft.

Sind unsere Vertreter wirklich so d.....?

Hoffen wir nicht!

 

Ich höre immer nur "DIE" und "WIR" (in Deutschland).

 

Wenn dies so weitergeht, dann sehe ich eh schwarz für EADS und Airbus....

Wann kapieren die Politiker, die Bevölkerung endlich, dass es nur in einem gemeinsamen Europa vorangeht und wir eine Chance haben, genauso wie EADS ein europäisches Unternehmen ist....

Geschrieben

@ Cambiocorsa

 

Schlechte Presse über den A380 freut Dich wirklich, oder? ;-)

 

Wusstest Du eigentlich, daß bei SQ mehr als 20.000 Fluggäste auf der Warteliste für den ersten kommerziellen A380-Flug stehen...?

 

DIESE Leute freuen sich auf den Flieger!!!

Geschrieben
@ Cambiocorsa

 

Schlechte Presse über den A380 freut Dich wirklich, oder? ;-)

 

Wusstest Du eigentlich, daß bei SQ mehr als 20.000 Fluggäste auf der Warteliste für den ersten kommerziellen A380-Flug stehen...?

 

DIESE Leute freuen sich auf den Flieger!!!

 

Cambiocorsa freut sich über jeden schlechte Presse über AIRBUS, nicht nur über die A380.

Geschrieben
@ Cambiocorsa

 

Schlechte Presse über den A380 freut Dich wirklich, oder? ;-)

 

Nein!

 

Wusstest Du eigentlich, daß bei SQ mehr als 20.000 Fluggäste auf der Warteliste für den ersten kommerziellen A380-Flug stehen...?

 

DIESE Leute freuen sich auf den Flieger!!!

 

Und die über 20.000 Airbus mittarbeiter die dank A380 pannen im rahmen von POWER-8 um ihren job bangen...

 

DIESE leute freuen sich auch wenn es nicht ihren arbeitsplatz erwischt.

Geschrieben

Der Zusammenhang erschliesst sich mir nicht so ganz...

 

In diesem Fall solltest Du auch die bei Boeing in den letzten 7-8 Jahren entlassenen Mitarbeiter ( Hire and Fire) erwähnen, die NICHT wieder eingestellt wurden.

 

Dafür liefern jetzt ja Zulieferfirmen aus Asien, die staatlich subventioniert die Bauteile günstiger als in den USA produzieren können!

 

Wenn, dann musst Du auch das gesamte Bild aufzeigen!

 

;-)

Geschrieben

@boeing380:

 

wo habe ich gesagt das es bei boeing besser ist/war?

 

 

Und die über 20.000 Airbus mittarbeiter die dank A380 pannen im rahmen von POWER-8 um ihren job bangen...

 

Tolle und imposante Zahl - hat viel mit der Realität zu tun.

 

Stimmt in der realität sitzen die 19.968* deutschen airbus mitarbeiter gelassen zuhause und freuen sich auf den A380...

 

 

 

 

*= Stand 31. Dez. 2005.

Geschrieben

@ Cambiocorsa

 

Jetzt solltest Du erstmal abwarten, was wirklich Anfang März bekannt gegeben wird.

 

Vorher ist jede Zahl über Personalabbau reine Spekulation.

Geschrieben
....und die "20000 Arbeiter" die ohne den A380 nicht um ihren Job sondern um ihre Stütze bangen müssten...

 

Wieviele deutsche wurden den für die A380 Produktion eingestellt?

 

und nun berechne bitte mal wieviel "stütze" die bekommen haben, gegen die kohle die deutschland bisher in das A380 project gesteckt hat (inkl pistenausbau usw...)

Geschrieben
Und die über 20.000 Airbus mittarbeiter die dank A380 pannen im rahmen von POWER-8 um ihren job bangen...

Tolle und imposante Zahl - hat viel mit der Realität zu tun.

Stimmt in der realität sitzen die 19.968* deutschen airbus mitarbeiter gelassen zuhause und freuen sich auf den A380...

 

Aha, es steht also zur Debatte, alle Deutschen Airbus Mitarbeiter zu entlassen, bzw. Airbus geht mit Pauken und Trompeten in die Pleite.

 

Gute Nacht.

Geschrieben
Und die über 20.000 Airbus mittarbeiter die dank A380 pannen im rahmen von POWER-8 um ihren job bangen...

Tolle und imposante Zahl - hat viel mit der Realität zu tun.

Stimmt in der realität sitzen die 19.968* deutschen airbus mitarbeiter gelassen zuhause und freuen sich auf den A380...

 

Aha, es steht also zur Debatte, alle Deutschen Airbus Mitarbeiter zu entlassen, bzw. Airbus geht mit Pauken und Trompeten in die Pleite.

 

Gute Nacht.

 

Nein das zitat ist etwas zerrissen, orginal:

Und die über 20.000 Airbus mittarbeiter die dank A380 pannen im rahmen von POWER-8 um ihren job bangen...

 

DIESE leute freuen sich auch wenn es nicht ihren arbeitsplatz erwischt.

Geschrieben

EADS -Spitze beschließt Airbus-Sanierungsprogramm- WirtschaftsWoche

 

8000 stellen weg, 3500 in D.

4 werke weg, 2 bei uns Nordenham (2300 Mitarbeiter) und Varel (1260 Mitarbeiter).

 

Airbus in Nordenham produziert mehr als 140 verschiedene Rumpfschalen in einem weitestgehend

automatisierten Prozess. Pro Monat verlassen rund 300 Rumpfschalen mit Größenordnungen von bis zu 10 x 4 Metern das Werk. Mit neuen Produktionsprozessen und Materialien gehört das Werk Nordenham zu den weltweit führenden Standorten im Flugzeugbau.

Im Oktober 2003 begann die Auslieferung der ersten Rumpfschalen für das Großraumflugzeug Airbus A380. ´

In Nordenham entwickelte neue Technologien, wie das Laserschweißen von Hautfeldern oder neue Werkstoffe, wie GLARE, finden nicht nur im A380 sondern auch in den anderen Programmen Anwendung.

 

 

Das Werk Varel ist innerhalb des Werksverbundes der Airbus Deutschland GmbH Schwerpunkt für die spanabhebende Produktion von Flugzeugteilen und die Herstellung von Fertigungs- und Montagevorrichtungen.

 

Im Bereich der Zerspanung werden komplexe Strukturbauteile aus Aluminium, Titan und Stahl für alle Airbus-Programme und die militärischen Produkte, z. B. den Eurofighter, hergestellt. Auch der Superjumbo A380 und der Transporter A400M erhalten verschiedenste Bauteile aus der Vareler Produktion. Für den neuen A380 werden in Varel über 4.000 verschiedene Bauteile produziert.

Der andere Schwerpunkt des Werkes Varel ist die Entwicklung und Herstellung von Fertigungsvorrichtungen für alle Fertigungsverfahren des Flugzeugbaus. Spannvorrichtungen, CFK-Formen und automatische Fertigungsvorrichtungen für alle Fertigungsverfahren des Flugzeugbaus. Spannvorrichtungen, CFK-Formen und automatische Fertigungs- und Montagesysteme werden in Varel seit Jahren in enger Zusammenarbeit mit der Flugzeugentwicklung konzipiert und realisiert. So sind wesentliche Teile der A380 Strukturmontage und der Endlinie des Hamburger Werkes in Varel projektiert worden. Die auch in Varel hergestellten Windkanalmodelle werden für die experimentelle Optimierung der Flügel-Aerodynamik und die Luftfahrtzulassung eines jeden Airbustyps benötigt.

 

 

A320 komplett nach HAM.

A380 TLS und HAM

A350 Grossteisl nach TLS ein paar kleinteile in HAM

Geschrieben

Auch bei spiegel.de gibt es nun einen Artikel darüber.

 

Zwei Aussagen hieraus will ich mal herausstellen:

 

Sollte das Programm zu hart ausfallen, droht die Vereinigung mit einem harten Kampf. Wenn die Aufteilung der Produktion auf die Werke den Mitarbeitern missfalle, "werden wir ein echtes Feuerwerk veranstalten", sagte der Co-Chef des Airbus-Gesamtbetriebsrates, Jean-François Knepper, der Zeitung "Le Parisien".

 

Anscheinend hat die o.g. Organisation nicht so recht begriffen, dass es um die Zukunft von Airbus und damit um die Zukunft eines viel größeren Teils der Belegschaft geht. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln!

 

Auf der anderen Seite:

 

Aus Frankreich kommen unterdessen ungewohnte Forderungen: Mehrere Spitzenpolitiker plädieren für größere Zurückhaltung der Politik bei Airbus. "Jeden Tag gibt es Eingriffe des französischen Staates und des deutschen Staates", sagte der Präsidentschaftskandidat der Zentrumspartei UDF, François Bayrou. Oft arbeiteten die beiden Seiten dabei gegeneinander. Deswegen seien wichtige Entscheidungen nicht gefallen und im Konzern Informationen nicht weitergeleitet worden. "In der derzeitigen Lage bin ich dafür, alle zu unterstützen, die ein Maximum an Produktion nicht mal in Frankreich, sondern in Europa halten wollen."

 

Auch der neogaullistische Präsidentschaftskandidat und Innenminister Nicolas Sarkozy - sonst bekannt für sein konsequentes Eintreten für französische Industrieinteressen - sagte nun, man müsse heute im Interesse von Airbus denken und nicht im Interesse Frankreichs, Deutschlands, Spaniens oder eines anderen Aktionärs. "Es geht nicht um die Werke, sondern um die Zukunft von Airbus." Auch Sarkozy plädiert für Investitionen der Airbus-Aktionäre in die Konzernentwicklung. Die Unternehmensführung dürfe man "nicht nur deutsch-französisch" sehen. "Ich glaube nicht, dass man sich die Werke aufteilen kann, nur damit jedes Land seinen Anteil am Kuchen bekommt."

 

Das sind auf einmal ganz andere Töne aus der französischen Politik. Endlich mal wirklich der europäische Gedanke! Ich hoffe nun schwer, dass dies so weiter geht!

Geschrieben
Anscheinend hat die o.g. Organisation nicht so recht begriffen, dass es um die Zukunft von Airbus und damit um die Zukunft eines viel größeren Teils der Belegschaft geht. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln!

 

Von den deutschen EDAS werken werden 3500 mitarbeiter gekündigt, jeder 6te. 2 werke werden verkauft, die zukunft der belegschaft ist unklar. Da kann ich durchaus verstehen, das die belegschaft/gewerkschaft dem EADS vorstand den krieg erklärt!

Geschrieben
Von den deutschen EDAS werken werden 3500 mitarbeiter gekündigt, jeder 6te. 2 werke werden verkauft, die zukunft der belegschaft ist unklar. Da kann ich durchaus verstehen, das die belegschaft/gewerkschaft dem EADS vorstand den krieg erklärt!

 

Was haben die Beschäftigten vom Krieg mit dem Vorstand?

 

Die Zukunft wird noch unsicherer, EADS wird es wirtschaftlicher noch schlechter gehen mit der Sicherheit, dass noch mehr Arbeitsplätze gefährdet sind.

 

Der Verkauf von Werken ist für die Betroffenen eher positiv zu bewerten. Diese Werke herausgelöst aus dem großen Verbund EADS haben nun die Chance ihre unternehmerischen Fähigkeiten am Markt zu platzieren, neue Kunden und neue Märkte zu erobern und sich so eine gute Zukunft zu sichern.

 

Krieg bringt in einer Situation, in der ein Unternehmen in der Krise ist, gar nichts außer dass die Unsicherheit noch größer wird. Der Vorstand und die Belegschaft benötigt die ganze Kraft um sich am Markt durchzusetzen und nicht um sich intern zu bekriegen.

Geschrieben
Der Verkauf von Werken ist für die Betroffenen eher positiv zu bewerten. Diese Werke herausgelöst aus dem großen Verbund EADS haben nun die Chance ihre unternehmerischen Fähigkeiten am Markt zu platzieren, neue Kunden und neue Märkte zu erobern und sich so eine gute Zukunft zu sichern.

 

Glaubst du der neue investor wird alles weiter in D fertigen?

 

Was ist wenn eine firma gleiche produkte liefern kann, aber günstiger in ausland produziert?

 

Power-8.. jeder 8te airbus mitarbeiter kann gehen... ganz schön bitter...

Geschrieben
Glaubst du der neue investor wird alles weiter in D fertigen?

 

Was ist wenn eine firma gleiche produkte liefern kann, aber günstiger in ausland produziert?

 

Power-8.. jeder 8te airbus mitarbeiter kann gehen... ganz schön bitter...

 

1. Wenn jetzt keine Sanierung stattfindet, dann kann in naher Zukunft nicht nur jeder 8te gehen, sondern jeder, 3. / 4. /5. oder so ähnlich! Je eher eine Sanierung stattfindet, desto weniger Auswirkungen auf die Beschäftigten.

 

2. Es gibt mehr als genug Beispiele, bei denen nach einer Übernahme/Verkauf und/oder Sanierung im Anschluss deutlich mehr Angestellte vorhanden waren als vorher. Der Beschäftigungseffekt ist POSITIV!!!!

 

Im Falle Airbus bedeudet dies, dass die Firma viel zu lange sich auf ihrem Speck ausgeruht hat, viel zu schnell gewachsen ist und damit auch zu viele Mitarbeiter hat.

 

Es gint auch viele Fälle in denen eine Übernahme schiefgelaufen ist. Das will ich nicht verleugnen. Aber es gehört einfach einmal zu einer MArktwirtschaft dazu, dass Unternehmen vom MArkt verschwinden. Dafür entstehen aber auch neue Firmen.

 

Gerade in Europa sollten endlich mal vom Gedanken weg, einaml bei einer Firma, immer dort.

Ich nenne mal ein Beispiel: Deutsche Bank. Es wurden nicht nur in Deutschland., speziell Frankfurt viele Stellen abgebaut, sondern auch in London (im Verhältnis dort sogar deutlich mehr). Dort war aber kein Aufschrei zu hören. Die Angestellten in London hatten viel viel schneller eine neue Stelle.

 

Und noch eine weitere These: Je schneller die Globalisierung voranschreitet, desto geringer werden die Auswirkungen bei uns sein!!

Sieh dir z.B. mal die Tschechei oder sie Slowakei an. Vor ein paar Jahren absolutes Billiglohnland. Inzwischen lohnt es sich nicht mehr dorthin Werke zu verlagern. Der Standard in diesen Ländern hat sich mittlerweile dem unsrigen angepasst. und je schneller diese Anpassung voranschreitet, desto geringer spüren wir die Auswirkungen.

 

Dies mag für die nun direkt Betroffenen zunächst makaber klingen (und diese sind durchaus zu bedauern, keine Frage), aber man darf nicht das Gesamte aus den Augen verlieren, oder uns geht es ALLEN schlechter.

Geschrieben

Die Arbeitnehmervertreter sehen das ganz anders und drohen mit streiks...

 

Eventuell ist es ja auch plan von EADS auf langer sicht hin die A320 serie in asien zu fertigen, die grossen kisten in TLS und ein paar zulieferteile in deutschland.

Archiviert

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