Charliebravo Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Du weichst der Frage aus! Den Anteil wollte ich nicht wissen, sondern die Definition von "Billigflieger", die zu dieser Zahl geführt hat.
bascit Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Bloß in welchen Bereichen werden die meisten Passagiere transportiert bzw. wo wurden die meisten Zuwachsraten erzielt? Ja genau, im LCC-Sektor. Die Netzwerkgesellschaften sind mit ihrem Angebot ziemlich konstant geblieben. Hier und da Mal einen Umlauf mehr oder größeres Gerät auf einer bestehenden Verbindung. Die Hälfte aller Passagiere in Berlin landen mit nem Billigflieger. Das Angebot der Netzwerkgesellschaften ist seit 2006 stark gestiegen (20.5.2008): http://www.morgenpost.de/printarchiv/berli...Flughaefen.html Zur Bedeutung von Billigfliegern für den Berliner Einzelhandel als Wirtschaftsfaktor gibts mehr beim Tagesspiegel (9.7.2008): http://www.tagesspiegel.de/wirtschaft/Berl...;art132,2568383 Das Wachstum des verarbeitenden Gewerbes in Berlin verkleinert den Abstand zum Bundesdurchschnitt zusehends. In Kompetenzfeldern von Zukunftsbranchen weist Berlin ein deutlich überdurchschnittliches Wachstum gegenüber dem Bundesgebiet auf, so eine Studie, die vor zwei Tagen vorgestellt wurde. Außerdem stieg auch die Zahl der Erwerbstätigen seit 2004 wesentlich deutlicher als im Durchschnitt aller anderen Bundesländer: http://www.uvb-online.de/presse/hintergrun...itoring2008.pdf Und beim Vergleich der Wirtschaftskraft ist eine Differenzierung der einzelnen Wirtschaftsbereiche sehr hilfreich. Warum sollte eine Airline die Position Berlins als Touristenziel Nr. 3 in Europa nicht für eine Hubfunktion nutzen, wenn die Infrastruktur es zukünftig erlaubt?? Die potenziell sich abzeichnende (Welt-)wirtschaftskrise dauert nicht ewig an, solange die damit einhergehenden politischen Konflikte um Energiereserven nicht kriegerisch gelöst werden bzw. sich noch weiter ausdehnen und die wirtschaftliche Entwicklung über einen längeren Zeitraum negativ beeinflussen.
Charliebravo Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Eine Legaldefinition gibt es nicht und könnte den unterschiedlichen Erscheinungsformen nicht entsprechen. Sie resultiert aus dem Selbstverständnis. Ich sehe viele Worte, aber keine Antwort. Du machst Dir also die 52% zu eigen, ohne zu wissen, was dahinter steht.
Charliebravo Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Er windet sich weiter! Was ich als billig empfinde interessiert echt niemanden, der auch irgendwas in der Luftfahrtbranche zu entscheiden hat. Da die Entscheidugnsträger hier aber nicht zugegen sind, lasse doch einfach mal das gemeine Volk an Deinen Empfinden teilhaben.
Charliebravo Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Ah, ich verstehe: Eine Zahl irgendwo aufgeschnappt, aber den Hintergrund dazu nicht verstanden.
JoFMO Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Es ist immer wieder interessant, ueber HAM, STR, MUC, FRA kann man hier sachlich definieren, aber geht es um unsere Haupstadtflughaefen oder DUS und CGN entgleist die Diskussion mit einer fast schon erschreckenden Selbstverstanedlichleit spaetestens auf Seite 3. Woher der Hass auf unsere Hauptstadt und zwischen den Rheinlaendern...? Aber zur Sache. Die Aussagen des LH Managers sind die ersten seit Ewigkeiten, die in Richtung eines deutlich staerkeren Engagements in Berlin gehen. Das Wort 'Hub' sollte man dabei aber sehr vorsichtig in den Mund nehmen. Nichts desto Trotz ist die Entwicklung von BER in den letzten Jahren sehr beachtlich. Mit mittlerweile ueber 20 Mio befindet man sich in Europe in einer Liga mit den B-Flughaefen unterhalb von LHR, FRA, AMS und MAD. Und das alles ohne jegliche Hubfunktion. Durch die Konzentration auf einen einzigen Flughafen statt auf 3 duerfte sich zudem nochmals ein Schub ergeben. Und dann schaun wir mal ob LH seinen Worten wirklich Taten folgen laesst. Was die Berliner Wirtschaft angeht, die liegt alles andere als am Boden. Die entwickelt sich in die dominierenden Sektoren sogar ganz praechtig. Das problem ist eher, dass es zu wenig von ihr gibt und immer noch ein deutlich groesserer Teil der Berliner als in jedem anderen deutschen Ballungsraum von Transferleistungen lebt. Das stoert allerdings den Inbound-Verkehr nur marginal.
Charliebravo Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 B2T Ein tolles Kürzel, dass man oft findet, wenn derjenige, der ene Behauptung aufgestellt hat, sich seiner Argumentation nciht mehr sicher ist ;-) Linktipp
Sören Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 [B2T Wo er Recht hat... Der Link zum Low-Cost Monitor untermauert ja auch nur das "52%" Zitat, da AB dort als LCC eingestuft wird. Hätten die Berliner Flughäfen das nicht auch getan, wären wohl kaum "52%" zustande gekommen. Ich unterstelle Hangar8c nicht, dass er den Zusammenhang nicht verstanden hat, aber trotzdem wäre es doch schön, wenn du es einfach belegen könntest. Dann sind wohl alle zufrieden und es kann wieder zum Thema zurück gehen. Im übrigen volle Zustimmung JoFMO, der Hickhack zwischen der Berliner und der "Köln-Düsseldorfer" Fraktion geht einem doch gewaltig auf die Nerven.
jumpseat Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Ich sage es in unregelmäßigen Abständen hier immer wieder mal: Was bin ich froh, dass Offenbach keinen Flughafen besitzt.
NullZwoElf Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Nur hat z.B. der von Dir hier unterstützte Düsseldorf den Vergleich doch schon längst verloren. Berlin hat absolut mehr Fluggäste! . Ich kann mich über so eine Aussage nur wundern. Sollte doch bekannt sein, dass DUS wie kein anderer Flughafen von seiner Kapazität durch juristische Vorgaben (Angerlandvergleich) seit 40 Jahren gedeckelt wird. Die Nachfrage nach Slots ist schon seit 20 Jahren nicht mehr zu befriedigen aufgrund der Deckelung in DUS. Würde man die Deckelung aufheben und die kompletten Kapazitäten freigeben, dann würde DUS sein Potenzial voll ausfahren können und dann sehe es für Berlin im Vergleich schlecht aus. Wenn man aber wie Du, die eigenen Berlin Zahlen so gut darstellt, weil man etwas mehr Paxe hat wie ein an die Ketten gelegter Airport DUS, der seine Kapazitäten um 50% gedeckelt bekommt, dann zeigt das nur von Selbstüberschätzung oder von Äpfel mit Birnen vergleichen.
NullZwoElf Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Noch! Berlin schauft auch ohne nenneswertern Umsteigernteil mehr Passagiere als DUS. Wenn überhaupt, dann nur, weil DUS von der zu nutzenden Kapazität juristisch eingebremst wurde und das Jahr für Jahr. Wenn DUS nicht das Potenzial hat wie Berlin, wie erklärst Du Dir dann die massiven Slotablehnungen gegenüber den Airlines Jahr für Jahr? Ist das Potenzial in DUS für dich nur geträumt oder lügt etwa der Flughafenkoordinator, der Tag für Tag mit dieser Problematik vertraut ist und selber sagt; dass bei keinem Airport in Deutschland ein vergleichbares Mißverhältnis zwischen Slotnachfrage und genehminigter Kapazität herrscht wie bei DUS?? Der Wirtschaftsraum im Großraum Düsseldorf (1 Stunden Radius) ist nun mal bei weitem größer, bedeutender und um ein vielfaches stärker als Berlin.
Charliebravo Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Was bin ich froh, dass Offenbach keinen Flughafen besitzt. Uh, waren die nicht mal der Meinung, dass die auch Anteile der Steuereinnahmen bekommen sollten, da ja Teile eine Flughafens in derem Stadtgebiet liegen? Sollte doch bekannt sein, dass DUS wie kein anderer Flughafen von seiner Kapazität durch juristische Vorgaben (Angerlandvergleich) seit 40 Jahren gedeckelt wird. Tja, wenn der Hund keinen Haufen gemacht hätte, hätte er den Hasen vielleicht noch gekriegt. Und wenn man dann ein paar Jahre weiter in der Geschichte zurückgeht, stellt man fest, dass Essen mal viel bedeutender als Düsseldorf war, damals aber im Schatten Berlins stand. Wenn man aber wie Du, die eigenen Berlin Zahlen so gut darstellt, Äh, ich bin stolz darauf, dass ich schon lange nicht mehr Linie ab Berlin geflogen bin, da zu meiner Heimatregion zwar gute Fluganbindungen bestehen, die Bahn aber ähnlich schnell und dabei komfortabler ist, da man z.B. nicht alle paar Minuten aufstehen und seinen Platz wechseln muss. ;-)
NullZwoElf Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Was bin ich froh, dass Offenbach keinen Flughafen besitzt. Uh, waren die nicht mal der Meinung, dass die auch Anteile der Steuereinnahmen bekommen sollten, da ja Teile eine Flughafens in derem Stadtgebiet liegen? Sollte doch bekannt sein, dass DUS wie kein anderer Flughafen von seiner Kapazität durch juristische Vorgaben (Angerlandvergleich) seit 40 Jahren gedeckelt wird. Tja, wenn der Hund keinen Haufen gemacht hätte, hätte er den Hasen vielleicht noch gekriegt. Und wenn man dann ein paar Jahre weiter in der Geschichte zurückgeht, stellt man fest, dass Essen mal viel bedeutender als Düsseldorf war, damals aber im Schatten Berlins stand. Wenn man aber wie Du, die eigenen Berlin Zahlen so gut darstellt, Äh, ich bin stolz darauf, dass ich schon lange nicht mehr Linie ab Berlin geflogen bin, da zu meiner Heimatregion zwar gute Fluganbindungen bestehen, die Bahn aber ähnlich schnell und dabei komfortabler ist, da man z.B. nicht alle paar Minuten aufstehen und seinen Platz wechseln muss. ;-) Ich sehe viele Worte, aber keine Antwort.
Charliebravo Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Ich sehe viele Worte, aber keine Antwort. Auf welche Frage? Die, ob der Hund den Hasen hätte kriegen können?
bascit Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Nur hat z.B. der von Dir hier unterstützte Düsseldorf den Vergleich doch schon längst verloren. Berlin hat absolut mehr Fluggäste! . Ich kann mich über so eine Aussage nur wundern. Sollte doch bekannt sein, dass DUS wie kein anderer Flughafen von seiner Kapazität durch juristische Vorgaben (Angerlandvergleich) seit 40 Jahren gedeckelt wird. Die Nachfrage nach Slots ist schon seit 20 Jahren nicht mehr zu befriedigen aufgrund der Deckelung in DUS. Würde man die Deckelung aufheben und die kompletten Kapazitäten freigeben, dann würde DUS sein Potenzial voll ausfahren können und dann sehe es für Berlin im Vergleich schlecht aus. Wenn man aber wie Du, die eigenen Berlin Zahlen so gut darstellt, weil man etwas mehr Paxe hat wie ein an die Ketten gelegter Airport DUS, der seine Kapazitäten um 50% gedeckelt bekommt, dann zeigt das nur von Selbstüberschätzung oder von Äpfel mit Birnen vergleichen. Bei der Birne Berlin wurden "Kapazitäten" schon teilungsbedingt gedeckelt, ob durch den Vier-Mächte-Status, bei dem nur ausländische Airlines West-Berlin anfliegen durften, der von außen verantworteten wirtschaftsunfreundlichen Lage, der zersplitterten Drei-Airport-Situation nach der Wende, die eine Wachstumsbremse darstellten etc. Damit füllen sich bei airliners.de gefühlte 10% der gesamten Forumsbeiträge. Weitere 5% widmen sich der juristischen Auseinandersetzung um den neuen Großflughafen, der, seit der Wende geplant, erst 2006 mit dem Bau anfangen konnte. Ergo kann Berlin mit dem BBI zum ersten Mal seit dem II.WK die Ausschöpfung seines eigentliches Potenzials in Angriff nehmen.
NullZwoElf Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Ich sehe viele Worte, aber keine Antwort. Auf welche Frage? Die, ob der Hund den Hasen hätte kriegen können? Wenn man festellt, dass Berlin in absoluten Zahlen DUS überholt hat, ist das de facto richtig aber man sollte auch dazufügen, dass das auch u.a. nur dadurch möglich wurde, dass DUS sehr stark juristisch eingebremst wurde. Ansonsten wäre es nicht möglich gewesen. So sind beide Wahrheiten beider Seiten vereint und ohne sich zu widersprechen und der Wahrheit käme man ein Stück näher. Wenn man aber die Begleitümstände nicht berücksichtig, dann könnte man annehmen, dass es Berlin aus eigener Karft schafft. Und das wäre gelinde gesagt eine Verzerrung der Realität.
bascit Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Dazu auch: […] Manager-Magazin Ranking: 1. Frankfurt 2. München 3. Stuttgart 4. Wiesbaden 5. Dresden 6. Karlsruhe 7. Köln 8. Hamburg 9. Bonn 10. Dortmund 11. Düsseldorf 12. Augsburg 13. Mannheim 14. Aachen 15. Hannover 16. Bremen 17. Nürnberg 18. Mönchengladbach 19. Essen 20. Braunschweig 21. Münster 22. Duisburg 23. Bielefeld 24. Berlin 25. Leipzig 26. Krefeld 27. Bochum 28. Gelsenkirchen 29. Wuppertal 30. Chemnitz Erläuterungen und Quelle hier: http://www.ruhrbarone.de/ranking-dortmund-vor-dusseldorf/ Platz 24 hinter Bielefeld, dem ist nichts mehr hinzuzufügen, außer vielleicht, dass diese Klassifikation kein Einzelfall ist, Berlin ist mit der roten Laterne vertraut. Du beziehst dich auf eine Studie des HWWI, eine Institution, die Ende 2006 aufgrund der Empfehlung des Leibniz-Instituts wegen schlechter Evaluationsergebnisse von der öffentlichen Förderung ausgeschlossen wurde, die für ihre konservativ-neoliberale Ausrichtung - ergo politisch eingeschränkte Sichtweise - bekannt ist und mit der INSM zusammenarbeitet und deren Förderer vor allem Hamburger Unternehmen sind. Du meinst, die können die wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit des Standortes Berlin objektiv beurteilen, der einerseits eine Konkurrenz zu Hamburg darstellt UND zudem von einem rot-roten Senat regiert wird?
bascit Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Es wurde ja nicht nur Berlin beurteilt, sondern noch ein paar Städte mehr wobei die Konkurrenten München und Köln vor Hamburg eingeordnet wurden. Weiterhin ist das nicht die einzige Einordnung, wo Berlin hinten landete, wie ich bereits erwähnte. Das ändert nichts daran, dass du die vorliegende Studie aufgrund ihrer fehlenden wissenschaftlichen Neutralität in Tonne kloppen kannst. Ebenso existieren zahlreiche Studien, die sich bei der Zukunftsfähigkeit Berlins gegenteilig, also wesentlich positiver äußern - mit Berlin auf den vorderen Rängen. Das HWWI macht nur Studien zu Gunsten bestimmter Wirtschaftsflügel, um die politische Stimmung zu deren Nutzen zu beeinflussen. Das wird dann in solche "Städte-Rankings" verpackt. Berlin wird zudem in Hamburg sicher mehr als Bedrohung wahrgenommen als Köln oder München. Kannst dich noch an den Streit mit dem Bahn-Konzernsitz erinnern?
NullZwoElf Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Es wurde ja nicht nur Berlin beurteilt, sondern noch ein paar Städte mehr wobei die Konkurrenten München und Köln vor Hamburg eingeordnet wurden. Weiterhin ist das nicht die einzige Einordnung, wo Berlin hinten landete, wie ich bereits erwähnte. Das ändert nichts daran, dass du die vorliegende Studie aufgrund ihrer fehlenden wissenschaftlichen Neutralität in Tonne kloppen kannst. Ebenso existieren zahlreiche Studien, die sich bei der Zukunftsfähigkeit Berlins gegenteilig, also wesentlich positiver äußern - mit Berlin auf den vorderen Rängen. Das HWWI macht nur Studien zu Gunsten bestimmter Wirtschaftsflügel, um die politische Stimmung zu deren Nutzen zu beeinflussen. Das wird dann in solche "Städte-Rankings" verpackt. Berlin wird zudem in Hamburg sicher mehr als Bedrohung wahrgenommen als Köln oder München. Kannst dich noch an den Streit mit dem Bahn-Konzernsitz erinnern? Sind die anderen Studien auch gekauft? oder ist Berlin doch nicht so sexy wie behauptet wird in Wirtschaftkraft etc.? [/url]www.capital.de/finanzen/geldanlage/262745.html " target="_blank"> www.innovations-report.de/html/berichte/studien/bericht-90318.html
Charliebravo Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Angesichts der horrenden Arbeitslosenquote von einer prächtigen Entwicklung zu sprechen, ist ein Schlag ins Gesicht eines jeden Betroffenen. Dass die Arbeitslosenquote in Berlin zu hoch, ist unstrittig, doch vergleiche man mal die Entwicklung mit dem wirtschaftsstarken Einzugsgebiet des Flughafens Düsseldorf: Juni 2008/2007/2006 (Entwicklung 2006-08): Regionalverbund Ruhr: 11,1% / 12,2% / 13,2% (-16%) Berlin: 13,6% / 15,6% / 17,2% (-21%) Deutschland: 7,5% / 8,8% / 10,5% (-29%) Im Übrigen hatte ich ja schon erwähnt, dass ich keine obergäriges Bier mag, egal, ob mit oder ohne Sirup. ;-) Sind die anderen Studien auch gekauft? oder ist Berlin doch nicht so sexy wie behauptet wird in Wirtschaftkraft etc.?... www.innovations-report.de/html/berichte/studien/bericht-90318.html Äh, die zweite, von Dir angeführte kommt doch aus dem gleichem Stall wie die oben kritisierte.
bascit Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Sind die anderen Studien auch gekauft? oder ist Berlin doch nicht so sexy wie behauptet wird in Wirtschaftkraft etc.? 1. www.capital.de/finanzen/geldanlage/262745.html Diese "Studie" stammt von der Unternehmensgruppe Feri, die sich in den Bereichen "Finanzberatung, Vermögensverwaltung, Wirtschaftsforschung und Rating" engagiert. Hat also nichts mit Wissenschaft zu tun. Der Zweck dieser Studien richtet sich vor allem darauf, Werbung außerhalb des Anzeigenbereiches für das eigene Unternehmen zu machen und dabei mögichst kompetent zu wirken. Das ist zwar subtil, aber auf den zweiten Blick wenigstens noch einfach zu entdecken, dass sich ein privates Unternehmen dahinter versteckt. 2. www.innovations-report.de/html/berichte/studien/bericht-90318.html Ja, bei der INSM kann man eigentlich nix mehr sagen. Finanziert wird ihre Arbeit durch mehrere Arbeitgeber- und Unternehmensverbände. Sie ist DAS Paradebeispiel für einen Lobbyisten schlechthin, der politische Botschaften unter dem Deckmantel wissenschaftlich wirkender Studien, als "Bürgerinitative" oder Schleichwerbung getarnt, seinem Publikum vermittelt, damit die Botschaften möglichst überparteilich und unabhängig wirken. http://www.fr-online.de/in_und_ausland/pol...69c353738f0e75a So bezahlte sie beispielsweise TV-Produktionsfirmen dafür, ihnen genehme politische Botschaften in Erzählsträngen von Soap Operas oder Fernsehfilmen einzubinden. Außerdem sucht sie mit Medienpartnern breite mediale Präsenz für ihre Rankings, um damit andere Rankings oder wissenschaftliche Studien zu bestimmten Themen aus dem Bewusstsein zu verdrängen oder bei der Google-Suche vor ihnen zu landen. Die meisten Redaktionen sind froh, wenn sie schön aufbereitete Inhalte umsonst bekommen: http://www.lobbycontrol.de/blog/index.php/...pagne-der-insm/ Es ist natürlich kein Zufall, dass der Direktor des HWWI, Herr Straubhaar, auch Berater der INSM ist: http://www.insm.de/Die_INSM/Kuratoren_und_Botschafter.html So kann ich deine beiden Fragen eindeutig mit "JA" beantworten.
A320-EDDT Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Hier ein Artikel zum Tourismus in Berlin (Übernachtungen) http://www.imagetours.de/wpblog/2008/05/10...en-und-hamburg/
CarstenS Geschrieben 13. Juli 2008 Melden Geschrieben 13. Juli 2008 Moin, ohne die Diskussionen zu werten, welche Stadt über welchen Status und über welches Potential verfügt, die folgenden Fragen wurden in keinster Weise beantwortet: Warum sollte die LH ihre bestehenden Hubs in FRA und MUC (und durch die Tochter swiss in ZRH) durch den Aufbau eines weiteren Hubs in Berlin schwächen, solange keine örtliche Konkurrenz (analog AB in DUS) vorhanden ist? Sollte eine Konkurrenz in BBI entstehen, dann stehen ratzfatz ein paar LH Langstreckenmaschinen auf dem Hof von BBI. Ber danach sieht es im Moment nicht aus, wer sollte das sein? In naher Zukunft werden die Fluggesellschaften (inkl.LH) aufgrund Ölpreis und Gesamtwirtschaftslage primär darum bemüht sein, ihre bestehenden Netze profitabel zu halten, bevor an einen umfangreichen Netzausbau gedacht wird. Daraus folgt meiner Meinung nach erstmal kein LH Interkont Betrieb ex BBI. Grüße und gute Nacht, Carsten
aschem Geschrieben 14. Juli 2008 Melden Geschrieben 14. Juli 2008 Daß hier immer gleich HUB mit Interkontinental-Verkehr gleichgestellt wird. Laßt doch BBI einfach n schönen Flughafen werden und die LH die ein oder andere Langstrecke betreiben, die sich lohnt und gut is. Konkurrenz gibt´s in BER übrigens schon genug - Qatar, Hainan, AB, BA, AF, SAS,....
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