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[Tripreport] Mit Color Line durch den Fjord nach Oslo

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Meine Städtereisen nach Dublin und Nizza hatten Lust auf mehr gemacht. Nachdem ich also den westlichen sowie den südlicheren Teil Europa's einen Besuch abgestattet hatte, stand im September diesen Jahres eigentlich der Norden oder Osten an.

Auf die östlichen Gebiete hatte ich irgendwie keine Lust. Da wohne ich selber viel zu nah dran :D.

Also fiel meine Wahl auf Skandinavien. Ich entschied mich dann relativ schnell für Oslo.

 

Da es flächendeckende Streiks meiner bevorzugten Airline, der Lufthansa, gab und sich meine Lust auf SAS stark in Grenzen hielt, dachte ich mir, dass die stilvollste und schönste Einreise nach Norwegen sicherlich durch die Fjorde hindurch sei.

Und was lag da näher als die bekannte Fährüberfahrt per Color Line?

 

Color Line befährt die Route Kiel - Oslo täglich mit den beiden Schwesterschiffen Color Fantasy und Color Magic.

Über deren Homepage buchte ich zum Reinschnuppern erst einmal die sogenannte Minikreuzfahrt mit einer Nacht Aufenthalt in Oslo. Da ich ohnehin nur kurz Urlaub hatte, genügte mir die Zeit für den Abstecher in den kühlen Norden.

 

Jetzt musste ich nur noch schnell von Berlin nach Kiel kommen. Da ich auch schon immer mal ICE fahren wollte, bot sich die ICE-Strecke nach Hamburg und dann mit dem Regio weiter nach Kiel an.

Da die Bahn in Sachen Pünktlichkeit nicht gerade den besten Ruf hat und mein zeitlicher Plan für das Umsteigen in Hamburg nur ein paar Minuten vorsah, bekam ich schon Zweifel, ob ich da auf das richtige Pferd gesetzt habe.

 

Aber es lief alles glatt, eigentlich wie bisher immer, wenn ich aus meiner Wohnung kroch, um Europa "zu entdecken" ^^.

Der ICE fuhr überpünktlich in Berlin los und war auch auf die Minute in Hamburg, so dass jetzt langsam die Entspannung einsetzen konnte.

Die Entspannung setzte aber eigentlich schon beim Einsteigen in den ICE ein. Relaxter und schneller kommt man einfach nicht in die Hansemetropole.

 

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Am Kieler Hauptbahnhof angekommen waren es nur noch wenige hundert Meter bis zum Abfahrtsterminal. Am Kai sah ich auch schon die Color Fantasy, das 3 Jahre ältere fast baugleiche Schwesterschiff der Color Magic.

 

Mein Taxi nach Oslo - die Fantasy

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Schon von außen wird deutlich, dass es sich hier nicht um normale Fähren handelt, sondern viel mehr um Kreuzfahrtschiffe mit zusätzlichen Autodecks. Die Idee scheint jedenfalls sehr gut anzukommen, denn ursprünglich sollte nur die Fantasy die Route Kiel - Oslo befahren. Aufgrund der starken Nachfrage entschloss sich die Reederei kurze Zeit später aber, noch ein weiteres Schiff auf dieser Route einzusetzen.

 

Nun aber genug Smalltalk über das ganze Drumherum.

10 Minuten nach Ankunft stand ich auch schon im Color Line-Terminal. Da es noch relativ zeitig war, knapp 3 Stunden vor Abfahrt, war es auch noch ziemlich ruhig, so dass ich innerhalb von 3 Minuten einchecken konnte. Ausweis und Buchungsbestätigung vorgelegt, das Ticket für die Fahrt mit Deckplan & Stadtführer für Oslo bekommen und es war vollbracht - alles sehr unkompliziert, schnell und superfreundlich, ein guter Start für die Reise.

 

Das Abfahrtsterminal

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Nun hieß es noch warten, bis ich und etwa 2.500 weitere Passagiere an Board durften. Nach und nach wurde mir bewusst, dass ich mit meinen 25 Jahren den Altersschnitt auf dem Schiff locker um 30 Jahre drücken würde.

So muss der Wartebereich bei einer Traumschiff-Reise auch aussehen, aber auch ältere Menschen haben selbstverständlich ein Recht auf Reisen.

Trotz der dichten Warteschlangen an den Einlassschaltern ging das Boarding sehr zügig. Keine 20 Minuten nach dem Anstellen war ich an Board und suchte erstmal meine Kabine auf Deck 8. Aber die Orientierung fällt nach kurzer Zeit ziemlich leicht.

So war ich auch pünktlich vor dem Ablegen auf dem Sonnendeck. Es war zwar recht kühl, aber das Wetter spielte dank der Sonne mal wieder mit, eigentlich wie immer bei mir.

 

Die Stena Germanica nimmt regelmäßig Kurs auf Schweden

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Auch die AIDAcara gibt sich in Kiel die Ehre

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Kommen wir nun mal kurz zum Innenleben der Fantasy. An Board ist eigentlich alles vorhanden, was eine Fährüberfahrt so angenehm wie möglich macht und noch viel mehr. Neben einer 160 Meter langen Einkaufsmeile gibt es Restaurants, ein Kino, ein Theater, Fitnessstudio, Schwimmbad, eine Diskothek, Massage- und Wellnessbereiche, Casino, Kinderspielecken, Sonnendecks, Wechselstuben und einen Supermarkt. Da so ziemlich das gesamte Personal aus Norwegen stammt und zum Großteil Deutsch spricht, fühlt man sich definitiv sicher und gut auf der 20 stündigen Überfahrt aufgehoben.

 

Hier mal ein paar Eindrücke vom Innenbereich des Schiffes:

 

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Die Einkaufsmeile auf dem Schiff

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Das Restaurant Oceanic mit Meerblick

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Der erste Tag neigte sich langsam dem Ende entgegen und die Sonne bereitete sich auf das Abtauchen ins Meer vor.

Dummerweise verpasste ich die Durchfahrt durch die Öresundbrücke, da zeitgleich die Sportschau kam. Tja auf einen anderen Sender wäre die Bugkamera gewesen. Dumm gelaufen :D

 

Einen kurzen fernen Blick konnte ich dennoch werfen

 

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Meine Außenkabine besaß ein relativ großes Bullauge, wodurch die Kabine angenehm hell war. Da sich das Auge nicht öffnen lässt, gibt es in jeder Kabine eine Klimaanlage, die sehr effektiv und leise arbeitet.

Die Inneneinrichtung war noch ziemlich gut in Schuss, wenn auch nicht auf 5 Sterne-Hotel-Niveau. Für Luxus-verwöhnte Leute gibt es aber natürlich die entsprechenden Kabinen, die ich für eine 20 stündige Überfahrt aber nie buchen würde. Neben einem Doppelbett gab es eine Minibar, die sich auch gut als Kühlschrank nutzen lässt, einen Fernseher, einen Kleiderschrank und ein geräumiges Bad mit Dusche.

 

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Die erste Nacht auf einem Schiff war überstanden und ich muss sagen, dass es äußert angenehm war. Ok, die Ostsee ist nicht gerade für extrem stürmische See bekannt. Aber auch so merkte ich kaum, dass ich mich auf einer Fähre befand. Ich hörte zwar ab und zu die Wellen gegen den Rumpf schlagen, was aber geräuschetechnisch nicht sonderlich störte. Ansonsten vernahm ich weder Maschinengeräusche, noch kippte ein volles Glas Wasser über.

 

Der nächste Morgen war also angebrochen. Ich stand um 6 Uhr auf, um die gesamte Fjorddurchquerung mit ansehen zu können. Draußen war es sehr stürmisch und verregnet - alles andere als leichte Bedingungen, um über 2 Stunden auf dem Sonnendeck zu stehen.

 

Nachfolgend ein paar Bilder der Fjorddurchquerung im Morgengrauen:

 

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Geschützstellungen aus dem 2. Weltkrieg

 

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Vor uns fährt gerade die DFDS-Seaways-Fähre aus Kopenhagen kommend ein

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Selbst vom Wasser aus ist die Skisprungschanze Holmenkollen gut zu sehen

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Pünktlich um 09:30 Uhr erreichte die Fantasy den Anlegebereich. Bereits am Vorabend buchte ich eine gut 3 stündige Stadtrundfahrt für knapp 30 €, was zwar nicht ganz billig, aber unbedingt zu empfehlen ist. Die gesamte Rundfahrt wurde von einer deutschen Reiseleiterin begleitet, die seit etlichen Jahren in Oslo lebt.

 

Der erste Stopp fand am Wahrzeichen Oslos statt, nämlich der Oper, von der ich aber später erst Bilder gemacht habe.Die Route führte weiter am Hafenbereich vorbei , wo auch die königliche Yacht für das Winterquartier vorbereitet wurde, durch das Stadtzentrum direkt zum Holmenkollen.

 

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Die Yacht Norge des norwegischen Königshauses im Winterquartier

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Die berühmte Skisprungschanze Holmenkollen

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Weiter ging es zum Vigeland-Skulpturenpark, benannt nach dem norwegischen Bildhauer Gustav Vigeland. Der Park umfasst 212 Stein- und Bronzeskulpturen, die allesamt zwischen 1923 und 1943 von Vigeland und weiteren Bildhauern geschaffen wurden. Mit seiner imposanten Fläche gehört der Sklupturenpark mit Sicherheit zu den größten Sehenswürdigkeiten Oslos.

Die Bedingung von Vigeland war damals die, dass der Park für immer kostenlos für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Dies hat bis heute Bestand.

 

Der Vigeland-Skulpturenpark

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Der letzte Halt sollte uns zum Wikingermuseum führen, wo es alte Wikingerschiffe und Skelette von Wikingern zu bestaunen gibt, die bei Ausgrabungen an den Osloer Fjorden entdeckt wurden.

 

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Die Rundfahrt wird übrigens immer durch das Unternehmen H.M.K. mit modernen Reisebussen durchgeführt. Also keine Angst vor Wind und Wetter.

 

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Unser Busfahrer drehte noch eine Extrarunde durch kleinere Gassen, um auch mal das Oslo fernab der Touristenströme kennenzulernen, bevor es wieder zurück zur ablegebereiten Fantasy ging. Die Rundfahrt endete mit dem Gefühl, die 30 € richtig angelegt zu haben. Eine schöne Route quer durch Oslo mit den bedeutensten Sehenswürdigkeiten und eine freundliche Reiseführerin - passt alles.

 

Einige andere Mitreisende checkten wieder ein, wiederum andere ließen sich vom Bus noch kostenlos zum jeweiligen Hotel fahren (welch exzellenter Service seitens des Unternehmens). Ich entschloss mich jedoch, der Fantasy noch beim Auslaufen zuzuschauen, ehe ich mich zu Fuß in Richtung Hotel begeben wollte.

 

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Fast lautlos legt das majestätische Schiff pünktlich um 14 Uhr ab und nimmt Kurs auf Kiel

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Los ging es also mit dem Fußmarsch vom Fährhafen entlang am Hafenbereich zu meinem Hotel. Weiß man, wo es lang geht, dann wäre die Strecke in gut 30 Minuten zurückzulegen (Erfahrung durch den Abreisetag). Ich aber wusste nicht so richtig, wo ich lang musste bzw. ließ mich durch sämtliche interessante Dinge im Zentrum immer wieder in andere Richtungen leiten - ja das alte "Problem", was ich auch schon in Dublin hatte :rolleyes: Aber so konnte ich gleich alles mit einem schönen Stadtrundgang verbinden.

 

der kleine Fährhafen - quasi so etwas wie ein Busbahnhof ^^

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Das Osloer Rathaus

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Das Nobel Friedenszentrum, wo man alles über Alfred Nobel erfahren kann

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Die Nationalgalerie

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Das Historische Museum

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Das königliche Schloss

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Auch das Parlament von Norwegen ist natürlich in Oslo zu finden

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Jetzt aber wollte ich zumindest schnell einchecken, um zumindest mein Gepäck loszuwerden. Unweit des Zentrums befand es sich dann auch, meine Unterkunft für eine Nacht. Mehr könnte ich darin wahrscheinlich sowieso nicht bezahlen.

 

Meine Unterkunft - ein Traum

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Das Einchecken ging auch relativ schnell, obwohl ich mich als normaler Tourist schon etwas komisch zwischen den unzähligen Geschäftsleuten fühlte. Nachdem ich mein Zimmer fast 15 Minuten suchte, da nicht jeder Fahrstuhl in die gleiche Etage fährt, fand ich es letztlich doch.

Kurze Zeit später ging es aber auch gleich wieder weiter, schließlich war meine Aufenthaltszeit in Norwegen doch sehr begrenzt.

Da ich am nächsten Tag um 14 Uhr wieder zurückfahren wollte, hatte ich zumindest noch die Oper und die Festung auf meinem Plan.

 

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Die Osloer Oper - Das Wahrzeichen der Stadt mit begehbarem Dach

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Ein neuer Stadtteil entsteht

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Blick vom Dach der Oper

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Blick von der Oper auf den Kreuzfahrt- und Fährhafen

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Das Besondere an diesem Gebäude ist, dass es fast komplett aus weißem italienischen Marmor besteht und das Dach von zwei Seiten aus begehbar ist. Die Oper gilt als das größte norwegische Kulturprojekt der Nachkriegszeit.

 

Da so langsam der spätere Nachmittag einsetzte, machte ich mich auf dem Weg zur Festungsanlage und beschloss gleichzeitig, anschließend den Sonnenuntergang vom Dach der Oper aus zu bewundern.

 

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Eine schöne und vor allem sehr gepflegte Festungsanlage, die man sich auf jedenfall mal kurz anschauen sollte.

Bevor ich mich auf dem Weg zurück zur Oper machte, legte ich noch einen kleinen Zwischenstopp in einem bekannten Fastfood-Restaurant ein, da ich ein kleines Abendessen unter 20 € haben wollte, was ich dort preislich gerade so schaffte.

Die Kosten für die eigene Versorgung haben sich in Oslo ordentlich gewaschen, was aber auch hinlänglich bekannt ist.

 

Achso: Auffallend viele Elektrofahrzeuge fahren in den Straßen von Oslo. Wie ich von der Reiseführerin erfahren habe, macht die Stadt das Elektrofahrzeug den Leuten auch besonders schmackhaft.

So sind Elektrofahrzeuge beim Kauf von der Mehrwertssteuer und Automobilsteuer befreit. Außerdem dürfen diese Fahrzeuge die Busspur nutzen, es gibt kostenlose Parkplätze sowie kostenlose Ladestationen an den Straßenrändern.

Norwegen hat in dieser Hinsicht eine absolute Vorbildfunktion.

 

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Der Hauptbahnhof

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Die Stena Saga bricht nach Schweden auf

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Tradition spiegelt sich in der Moderne

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Es war mittlerweile fortgeschrittener Abend und somit Zeit, zum Hotel aufzubrechen. Dort werde ich das mit Abstand beste Bett haben, in dem ich je gelegen habe.

Vorher gab es aber noch ein entspannendes Bad, wenn man schon einmal im Leben im 5 Sterne-Hotel wohnen darf. :)

 

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Bei strahlendem Sonnenschein brach der Abreisetag für mich an. Bevor ich mich noch einmal zur Oper begab, musste ich natürlich noch echten norwegischen Lachs und Käse zu echten norwegischen Preisen einkaufen. Aber geschmacklich hat es sich allemal gelohnt.

 

Kaum an der Oper angekommen, hielt der Tag noch eine kleine Überraschung für mich bereit - die AIDAblu lag im Hafen und sollte mich für den Rest des Tages gewissermaßen verfolgen. Nachdem ich noch ein letztes Mal auf dem Operndach war, wurde es Zeit, mich wieder auf den Weg zur Fähre zu machen.

 

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Ein weiteres Kreuzfahrtschiff im Hafen - die Saga Sapphire

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Ein Teil des Geschäftsviertels

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Nun war ich fast schon wieder zurück am Color Line-Terminal, wo ich erst am Tag zuvor ankam. Für die Rückfahrt stand diesmal die Color Magic bereit. Das Einchecken und Boarding verlief wie schon bei der Hinfahrt mit der Fantasy schnell und reibungslos.

Für die eine Nacht zurück hab ich mir dieses Mal eine Innenkabine ausgesucht, zum Einen, da ich gerne beide Kabinentypen vergleichen wollte und zum Anderen, da für die reine Übernachtung eine Innenkabine durchaus genügt.

 

Nachfolgend findet Ihr ein paar Bilder von der Hafenausfahrt durch den Fjord bei strahlendem Sonnenschein und als Sahnehäubchen eine norwegische Marineübung direkt am Schiff - man, was bin ich für ein Glückspilz ^^.

 

Das jüngere Schwesterschiff der Fantasy - die Color Magic wartet schon auf mich

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Auch die AIDAblu verlässt den Hafen in Richtung Deutschland

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Die traumhafte Durchquerung des Oslofjord's beginnt

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Immer im Windschatten - die AIDAblu

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Der Innenraum der Magic entspricht dem der Fantasy. Das heißt, dass sämtliche aufgezählte Einrichtungen der Fantasy auch in der Magic vorhanden sind. Einzig die Geschäfte tragen einen anderen Namen.

Auch die Innenkabine hat die gleichen Maße wie die Außenkabine mit exakt der gleichen Ausstattung.

 

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Blick auf das à la Carte Restaurant der Magic

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Meine Innenkabine für eine Nacht

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Nachdem auch meine zweite Nacht auf einem Schiff ruhig und entspannt ablief, war ich bereit für die Ankunft in Kiel, die in knapp 3 Stunden geplant war. Also genug Zeit, um noch den schönen Sonnenaufgang auf Bildern festzuhalten, ehe wir in Kiel einliefen.

 

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Kiel hat mich wieder

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Nachdem auch das Auschecken reibungslos geklappt hatte, machte ich mich in Ruhe auf den Weg zurück zum Bahnhof, wo ich meine Rückreise nach Hamburg aufnahm. Nachdem auch der Regio pünktlich war, konnte ich in aller Ruhe meinen letzten Teil der Reise von Hamburg nach Berlin antreten.

 

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Da die Reise bis dato einwandfrei ohne jegliche Zwischenfälle verlief, hätte eigentlich auf dem letzten Abschnitt noch etwas unvorhergesehenes passieren können, aber nein, auch der ICE traf sicher und überpünktlich in Berlin ein, so dass ich die Deutsche Bahn in Form des ICE als komfortablen Zubringer kennengelernt habe.

 

 

Fazit:

 

Der gesamte Städtetrip verlief sowas von reibungslos, genauso wie meine beiden Vorigen nach Dublin & Nizza.

Die Minikreuzfahrt mit Color Line nach Oslo hat mir letztlich so gut gefallen, dass ich die gleiche Reise noch einmal im kommenden Mai machen werde.

 

Es gibt eigentlich keine schönere Einreise, als mit dem Schiff durch den Fjord. So viel Spaß das Fliegen auch macht, stilvoller geht es nach Norwegen mit der Fähre, die ja eigentlich keine Fähre mehr ist. Dies in Verbindung mit der Nacht im Radisson Blu sorgte für einen wunderschönen Kurzurlaub.

 

Zudem ist Oslo eine äußerst lebendige und schöne Stadt mit ganz netten Einwohnern, in der es ordentlich was zu sehen gibt. Will man einige Tage länger bleiben, sollte man aber genügend Kleingeld dabei haben.

 

 

*ich hoffe. es hat Euch trotz des Mankos, dass es keine Flugreise war, trotzdem halbwegs Spaß gemacht zu lesen ;)

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Geile Bilder dabei, Oslo bei prächtigem Wetter und mal was atypisches - wunderbar, mehr davon! Die Tour in Oslo habe ich auch gemacht vor 2 Jahren, das Wikingermuseum mit den ollen Booten fand ich unspektakulär, der Skulpturenpark hingegen war sehr interessant. Da ich im kommenden Jahr noch einmal für ein Wochenende nach Oslo mag waren da wieder einige Ideen dabei, was man machen sollte (z.B. die Oper) - danke dafür. Wenn ich noch fragen darf, in welchem Radisson Blu warst du und wie war das Frühstück?

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Naja olle Boote? Das gehört zu deren Kultur wie kaum etwas anderes ;) Interessant fand ich es schon, auch wenn man in 10 Minuten dort durch ist.

 

Ich war im Radisson Blu Plaza und das Frühstück war super, hatte ich ja ganz vergessen zu erwähnen. Das Buffet erstreckte sich über den gesamten Restaurantbereich. Eigentlich war für jeden etwas dabei, auch wenn ich nicht der große Frühstücks-Fan bin. Die Brötchen und alles andere waren auf jedenfall frisch ;)

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Schöner Bericht einer schönen Stadt.

 

Die Oper sollte man auch von innen gesehen haben. Statt dem Vikingermuseum hab ich das Fram ( Schiff von Roald Amundsen) Museum besucht. Es wurde, soweit ich mich erinnern kann, erst im letzten Jahr renoviert und ist sehr interresant. Wenn man sowieso Tickets für den ÖPNV hat kann man auch Schären Touren mit den öffentlichen Fähren machen.

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Schöner Bericht, vielen Dank. Auf den Schiffen war ja scheinbar nicht viel los, es wird also Zeit dass die Colorline mal wieder ordentlich gratis-Tickets einstellt. :-)

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Auf den Schiffen war ja scheinbar nicht viel los, es wird also Zeit dass die Colorline mal wieder ordentlich gratis-Tickets einstellt. :-)

 

Ist gerade wieder vorbei - war gestern gratis in Oslo... :lol:

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Vielen Dank für den Bericht, hatte die Gratisfahrt letzten Winter mitgemacht. Ich war schon am Überlegen, ob ich im Sommer nicht mal mit Auto nach Norwegen fahren soll... aber als ich die Preise von 259-319 Euro oneway sah, hatte sich das schnell erledigt, da ist es wohl doch billiger zu fliegen und einen Mietwagen zu nehmen.

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Vielen Dank für den Bericht, hatte die Gratisfahrt letzten Winter mitgemacht. Ich war schon am Überlegen, ob ich im Sommer nicht mal mit Auto nach Norwegen fahren soll... aber als ich die Preise von 259-319 Euro oneway sah, hatte sich das schnell erledigt, da ist es wohl doch billiger zu fliegen und einen Mietwagen zu nehmen.

 

Ich glaub ein Fahrrad mitnehmen war nicht ganz so teuer, zumal du dann auch das teure Benzin in Norwegen sparst. ;-)

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Ich glaub ein Fahrrad mitnehmen war nicht ganz so teuer, zumal du dann auch das teure Benzin in Norwegen sparst. ;-)

 

Da mich vor allem die Gegend über Trondheim interessiert, wird das mit dem Fahrrard schwierig. ;)

 

Ich würde jedenfalls gerne mal von Trondheim nach Tromso mit dem Auto fahren, den Bildern von Google Streetview nach scheint das in meinen Augen mit die schönste Gegend Europas zu sein.

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Wir fahren kommende Woche (27.12.-29.12.) mit der DFDS von Ijmuiden (Amsterdam) nach Newcastle... bin schon gespannt wie das wird. Nach den Bewertungen zu urteilen kann man so ein Kahn ja keineswegs mit einem "richtigen" Kreuzfahrtschiff vergleichen, und wenn man ganz streng ist, ist selbst der billigste Promopreis teurer - als eine "richtige" Kreuzfahrt mit MSC, NCL, Royal Caribbean etc... wir haben für unsere 2 Kabinen (fahren mit 3 Personen) dank dem Adventskalendertürchen 34 Euro bezahlt, sprich 17 Euro pro Kabine.

 

Da man ja auch irgendwas essen muss, muss man zwangsläufig das Essen mitbuchen: Frühstück 13,70 Euro, Abendessen kostet dann auch nochmal 25-30 Euro, was aber angesichts des gebotenen noch fair ist.

 

Wenn man dann auch noch bedenkt, dass der Einstiegspreis schon 99 Euro für den Return kostet und dadrauf eben noch 80 Euro Verpflegungskosten kommen kann man auch direkt was richtiges buchen, NCL hatte letztens 9-tägige Cruises für 229 Euro pro Person im Verkauf, inklusive allen Mahlzeiten in den Hauptrestaurants. Da kommt zwar noch das moderate Trinkgeld drauf... aber dennoch ist das "Komplettpackage" aus meiner Sicht deutlich besser, zumal man auch noch zwischendurch z.b. auf dem Sonnendeck Snacks essen kann, teilweise mittags gegrillt wird etc. :huh:

 

Für mich ist klar: Hätte es den Promopreis nicht gegeben - ich denke, ich hätte es nie zum normalen Einstiegspreis gebucht. Zumal selbst der normale Einstiegspreis eher so gut wie kaum zu bekommen ist.

 

PS: Wer mal ein richtiges Schiff ausprobieren mag dem lege ich es nahe die Erstfahrt(!) mit Pax auf der neuen NCL Breakaway Ende April zwischen Rotterdam und Southampton zu buchen, kostet derzeit noch 119 Euro in der günstigsten Kabine... es ist zwar "nur" eine Nacht - aber wann kann man denn schonmal in einer niegelnagel neuen Kabine auf einem neuen Schiff auf der ganz besonderen Erstfahrt dabei sein? :)

 

Wir haben schon vor Monaten gebucht, vielleicht outen sich ja noch die anderen hier aus dem Forum, die ebenfalls schon gebucht haben. ;) Bei start.de über Qipu gibt es zudem auch noch 5% Cashback auf die Erstfahrt der NCL Breakaway. :)

 

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Schöner Bericht, vielen Dank. Auf den Schiffen war ja scheinbar nicht viel los, es wird also Zeit dass die Colorline mal wieder ordentlich gratis-Tickets einstellt. :-)

 

Das täuscht auf den Bildern. Die meisten Leute waren fast den gesamten Tag auf der Shopping-Meile oder in den Restaurants. Die Terminals waren vor dem Boarding auf beiden Fahrten sehr gut gefüllt.

Naja und bei 7 Grad und eisigen Wind hat man sekbstverständlich auf dem Sonnendeck seine Ruhe :)

 

 

Wir fahren kommende Woche (27.12.-29.12.) mit der DFDS von Ijmuiden (Amsterdam) nach Newcastle... bin schon gespannt wie das wird. Nach den Bewertungen zu urteilen kann man so ein Kahn ja keineswegs mit einem "richtigen" Kreuzfahrtschiff vergleichen...

 

 

Ich denke, die Fantasy und die Magic sind unter den Fähren schon etwas Besonderes. Das fängt beim Außendesign an und geht bei der Inneneinrichtung weiter. Ich hatte jedenfalls kaum das Gefühl, auf einer Fähre zu sein. Ok, es gibt keinen Außenpool, aber der wäre Ende September auch nicht notwendig gewesen :D

Ich bin zwar noch nicht mit einem Kreuzfahrtschiff gefahren, dafür aber schon mit ein paar anderen Fähren, was schon etliche Jahr her ist. Und die damaligen Fahrten will ich keinesfalls mit diesen hier vergleichen.

 

Es war für mich auch ein bisschen ein Test, ob ich für eine richtige Kreuzfahrt geeignet bin, da ich in absehbarer Zukunft eigentlich gern per Schiff in die Karabik wollte.

Ich muss aber sagen, dass ich mir nicht vorstellen kann, ununterbrochen 4 oder 5 Tage auf einem Schiff zu sein, da man nach einem halben Tag alle Decks einmal durch hat und ich für deutlich weniger Geld alternativ auch in einer Hotelanlage sein kann.

Wenn also eine Kreuzfahrt, dann mit täglichen neuen Häfen und Städten.

 

 

 

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Ich muss aber sagen, dass ich mir nicht vorstellen kann, ununterbrochen 4 oder 5 Tage auf einem Schiff zu sein, da man nach einem halben Tag alle Decks einmal durch hat und ich für deutlich weniger Geld alternativ auch in einer Hotelanlage sein kann.

 

Genau DAS ist eine Fehlinterpretation, du weisst gar nicht wie schnell die Zeit vergeht, ich hätte es selbst damals nicht gedacht. Gerade NACH dem vierten Tag hätte es ruhig noch 4-5 Tage länger gehen können, nur da war leider die Fahrt schon vorbei. Insbesondere wenn man abends die ein oder andere Show bucht die jeweils 1:30h dauert ist so ziemlich jeder Abend schon ausgestaltet, bei manchen Schiffen ist sowas auch schon vor Reisebeginn im Internet möglich, z.b. auf der NCL Epic, bzw. bald aber auch auf der Neuauslieferung NCL Breakaway.

 

Auf der Fahrt hatten wir nicht einmal Zeit eines der Bezahlrestaurants auf der NCL Epic auszuprobieren, weil eben das Angebot riesig ist... und dabei waren wir schon von 7-8 Uhr am morgen bis 22-23 Uhr abends auf dem Schiff ontour.

 

 

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Wir fahren kommende Woche (27.12.-29.12.) mit der DFDS von Ijmuiden (Amsterdam) nach Newcastle... bin schon gespannt wie das wird. Nach den Bewertungen zu urteilen kann man so ein Kahn ja keineswegs mit einem "richtigen" Kreuzfahrtschiff vergleichen, und wenn man ganz streng ist, ist selbst der billigste Promopreis teurer - als eine "richtige" Kreuzfahrt mit MSC, NCL, Royal Caribbean etc... wir haben für unsere 2 Kabinen (fahren mit 3 Personen) dank dem Adventskalendertürchen 34 Euro bezahlt, sprich 17 Euro pro Kabine.

 

Bist du auch in Deck 2 untergebracht? ;-) Fahre zu der Zeit auch und bin schon gespannt! Verpflegung wird von uns aus an Bord gebracht; da Verpflegungspreise ... naja

 

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Ja, habe das Gefühl, dass nur die (lauten?) Kabinen auf Deck 2 zum Sonderpreis verschleudert wurden...

 

Bekommst die Tage eine PN. Mal schauen wo wir in Ijmuiden parken... der offizielle Parkplatz ist bereits ausgebucht. :huh:

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nur zur info die stena saga fährt nach dänemark und nicht nach schweden. verbindung ist oslo-frederikshavn.

sonst aber toller bericht. war auch schon oft in oslo und zu jeder jahreszeit zu empfehlen.

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Genau DAS ist eine Fehlinterpretation, du weisst gar nicht wie schnell die Zeit vergeht, ich hätte es selbst damals nicht gedacht. Gerade NACH dem vierten Tag hätte es ruhig noch 4-5 Tage länger gehen können, nur da war leider die Fahrt schon vorbei. Insbesondere wenn man abends die ein oder andere Show bucht die jeweils 1:30h dauert ist so ziemlich jeder Abend schon ausgestaltet, bei manchen Schiffen ist sowas auch schon vor Reisebeginn im Internet möglich, z.b. auf der NCL Epic, bzw. bald aber auch auf der Neuauslieferung NCL Breakaway.

 

Auf der Fahrt hatten wir nicht einmal Zeit eines der Bezahlrestaurants auf der NCL Epic auszuprobieren, weil eben das Angebot riesig ist... und dabei waren wir schon von 7-8 Uhr am morgen bis 22-23 Uhr abends auf dem Schiff ontour.

 

 

Ich glaube, dann muss mich dann doch irgendwann einmal selbst davon überzeugen. :)

Es war ja soweit auch nur ein Gefühl, da ich in Sachen Schiffreisen keine große Erfahrung habe.

 

 

@LH494

 

Danke für die Korrektur. Jetzt wo du es sagst, hab ich auch wieder die ganzen dänischen LKW und die Anzeigetafeln am Hafen vor Augen ;) Ich bin bei Stena Line immer so auf Schweden fixiert ^^

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Moin Moin,

 

toller Bericht und Bilder. Die Brücke ist übrigens die Große Belt Brücke und verbindet Fünen mit Seeland. Die Öresundbrücke wäre ein zu großer Umweg für die Fähre.

 

Gruß aus Schleswig-Holstein

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Moin penticton,

 

oh, da war ich mir so sicher. Aber dank Euch lerne ich hier nie aus ;)

Das kommt davon, wenn ich den Bericht immer erst Monate nach der Reise schreibe :D

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Wenn es um sehr gut ausgestattete Fähren geht, so bietet sich noch die Verbindung Helsinki - Stockholm an.

Das kann man dann auch noch mit einer Flugreise verbinden! ;)

Auf dem Kurs sind die Silja Serenade und Silja Symphonie unterwegs. Älter als dei Color-Line Schiffe, aber selbes Prinzip.

 

Und was die Kreuzfahrt angeht, kann ich Dir die Aidas wärmstens ans Herz legen. Da senkst Du dann das Durchschnittsalter auch nicht so arg! ;)

 

Und was die Seetage angeht, so sind das definitiv die Tage, von denen man hinterher definitiv nicht mehr sagen kann, wo die Zeit eigentlich geblieben ist. Ich gebe allerdings zu, dass es "an Land" preiswertere Möglichkeiten gibt, mal auszuspannen, aber trotzdem gönne ich mir alle zwei bis drei Jahre den Luxus einer Seereise, bei der ich bewusst auch ein paar Seetage haben möchte.

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Danke für den schönen Bericht. Die Fahrt durch den Oslo-Fjord habe ich vor einigen Jahren mit DFDS ab Kopenhagen gemacht. Als ich das letzte mal auf dem Holmenkollen stand, war noch die alte Schanze zu bewundern.

 

Ich persönlich finde es viel schöner mir Passagierfähren zu fahren als mit All-Inklusiv-Plattenbauen alla Costa und Co. Solltest du Lust auf mehr bekommen haben, gibt es allerdings noch einige schöne Alternativen zur Oslo-Route. Die DFDS zwischen Newcastle und Ijmuiden ist auch sehr zu empfehlen. Die Schiffe sind zwar etwas älter, aber immer noch sehr gepflegt. Alternatv natürlich die Silja zwischen Helsinki und Stockholm, die Hurigruten oder Danzig - Südschweden mit den alten Stena-Schiffen, die früher auf die Kiel-Göteborg-Linie unterwegs waren. Von den neuen Frachtfähren Kiel-Göteborg wurde ich hinegen als Erlebnisfahrt abraten.

 

 

 

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