martin.stahl Geschrieben 15. Juni 2017 Melden Geschrieben 15. Juni 2017 Gibraltar – weltweit der einzige Flughafen, dessen Start- und Landebahn eine vierspurige Hauptverkehrsstraße kreuzt, und die daher bei Start und Landung durch eine Schranke gesperrt wird. Dort wollte ich unbedingt einmal landen und starten, und wenn ich schon dort bin, natürlich auch einmal Gibraltar und den Felsen erleben. Neben einigen wenigen Flügen nach Marokko gibt es nur Flüge nach England, und daher blieb als einzige brauchbare Option nur British Airways. Da die Flüge nach Gibraltar im Vergleich zu anderen Europa-Flügen recht teuer sind (ab 350 €), wollte ich warten, bis ich genügend Avios in deren Vielfliegerprogramm gesammelt hatte. Das würde aber noch dauern. Dazu kam, dass die Gibraltar-Flüge in London Heathrow derzeit noch im Terminal 3 abgefertigt werden. Das einzige Terminal in LHR, das mir noch fehlt, und nächstes Jahr wird es geschlossen und abgerissen. Also doch die Flüge gebucht und auf Terminal 3 und Gibraltar gefreut. Ein guter Freund begleitete mich, und wir fanden ein günstiges Hotel im spanischen Grenzort La Linea, von Gibraltar aus bequem zu Fuß zu erreichen. 06.06.17 BA 901 FRA-LHR A319 G-EUPY, Sitz 21 A, Gate D6 Startbahn 18 (7:46), Landebahn 27 L (8:10) Flugzeit geplant: 7:15 – 8:10, tatsächlich 7:33 – 8:16 Wir hätten gerne in Frankfurt einen späteren Flug genommen, aber dann hätten wir den Weiterflug nach Gibraltar nicht erreicht. Ich war froh, überhaupt Flüge gefunden zu haben, ohne in London übernachten zu müssen, da British Airways an manchen Tagen nur einen Flug nach Gibraltar hat, der entweder zu früh in London startete oder zu spät landete. So quälten wir uns frühs um 4 Uhr aus den Betten und saßen noch vor 7 Uhr in der startbereiten Maschine, die aber wegen des Sturmtiefs über London noch keine Starterlaubnis bekommen hatte. Mit einer Viertelstunde Verspätung ging es dann los. Mein neunter Flug von Frankfurt nach London-Heathrow. Viermal Lufthansa, viermal British Airways und einmal (mein erster London-Flug 1995) mit British Midland. Es war die Standardroute über Bad Kreuznach, den Hahn, Lüttich, Brüssel, und über der Themsemündung ging es in den Anflug nach London. Worms am Rhein und ganz hinten am Rhein die BASF in Ludwigshafen Während wir in Frankfurt bei passablem Wetter gestartet waren, erwartete uns schon über dem Hunsrück die dichte Wolkendecke des angekündigten Regenbands, das vom Wester her quer über Europa zog. Entsprechend verkündete der Pilot beim Anflug auf London auch „light rain and heavy winds“. So ruppig war dann auch der Landeanflug und der „light rain“ entpuppte sich als heftiger Dauerregen unter tiefen und grauen Wolken. Derart trostlos hatte ich London noch nie erlebt. Die Themse bei Twickenham im Regen Der Gedanke, die vier Stunden Umsteigezeit mit Flugzeugfotos draußen zu verbringen, hatte sich damit erledigt. Der Umstieg von Terminal 5 mit dem Transferbus zu Terminal 3 war schnell erledigt, und als wir das Terminal 3 betraten, stand zufällig ein früherer (vor 20 Jahren) gemeinsamer Arbeitskollege vor uns, der gerade auf dem Weg zu seinem Flug in die USA war. Wir dagegen hatten noch gut vier Stunden Zeit – sogar noch mehr, da aufgrund der Wettersituation unser Anschlussflug nach Gibraltar verspätet war. Während mein Freund sich etwas hinlegte, wanderte ich alle Gates im Terminal 3 ab, spähte hier und da hinaus auf das regnerische Vorfeld und erlebte die Gänge und tiefen Betondecken der 60er Jahre im Terminal 3. BA 490 LHR-GIB A320 G-EUYM, Sitz 22 F, Gate 9 Startbahn 27 R (14:18), Landebahn 27 (17:35) Flugzeit geplant: 12:25 – 16:20, tatsächlich 14:03 – 17:40 Irgendwann waren die sechs Stunden Umsteigezeit auch vorbei und sie kamen uns gar nicht so lange vor wie anfangs befürchtet. Immerhin hatte sich der Himmel mittlerweile etwas aufgeklart und wir würden nicht schon auf der Startbahn in den Wolken verschwinden. Als wir in der Warteschlange bei der Bordkartenkontrolle standen, hörten wir im Gatebereich eine Durchsage zu unserem Flug, bekam aber nicht mit, worum es sich konkret handelte. An der Bordkartenkontrolle hörte ich zufällig, dass unser Flug nach Malaga gehen würde. Malaga??? Jaaaa, in Gibraltar wären derzeit so starke Winde, dass eine Landung dort nicht möglich wäre. Wir würden daher nach Malaga fliegen und mit dem Bus weiterfahren. Menno, nach Malaga hätte ich auch ab Frankfurt mit Ryanair fliegen können. Und da geht auch keine Schranke runter, wenn wir landen. Das war das letzte, womit ich gerechnet hatte. Andere Passagiere hatten in diesem Moment das Problem, dass sie nur ein Visum für Großbritannien hatten, aber nicht für den Schengen-Raum und daher in Malaga nicht aussteigen könnten. Ob und wie das gelöst wurde, bekamen wir nicht mit. Im Flugzeug selbst war dann immer vom Flug nach Gibraltar die Rede, bis der Kapitän verkündete, dass einige von uns verwirrt seien, weil wir Malaga gehört hätten. Die Winde sind derzeit stark, werden aber besser, und er sah gute Chancen, dass wir doch direkt in Gibraltar landen könnten. Wir würden starten und ggf. während des Flugs entscheiden. Nach dem Start in westliche Richtung führte die Route uns über den Ärmelkanal und die Bretagne auf den Golf von Biskaya. Bei Santander erreichten wir Spanien und überquerten die iberische Halbinsel bis nach Marbella. Slough und am unteren Bildrand Schloss Windsor Die britische Küste bei Bornemouth Guernsey Der Puente Nuevo-Stausee in Spanien Die Berge der Sierra de las Nieve kurz vor der Küste Die Costa de Sol bei Marbella – und wir im Landeanflug auf Gibraltar und nicht Malaga! Und da ist er auch, der Felsen von Gibraltar. Danke der Kurve bekam ich ihn für einen kurzen Moment vor die Linse. Leider war Westwind, so dass wir den Felsen im Landeanflug nicht in der Bucht umflogen, um von der anderen Seite hereinzukommen. Hinter dem Grenzzaun, der bis ins Wasser reicht, ist das spanische La Linea. Und da waren wir nun bei strahlendem Sonnenschein auf dem kleinen Flughafen von Gibraltar, direkt neben dem Felsen. Wir waren gespannt, ob es eine Passkontrolle geben würde oder ob der Flug als Inlandsflug gelten würde. Es gab eine Kontrolle, und als wir durch waren, rotieren schon die Koffer auf dem Band. Wir waren nach Großbritannien eingereist, um gleich nach Verlassen des Flughafens wieder auszureisen und spanischen Boden zu betreten. Unsere Ausweise kamen mit der automatisierten Kontrolle nicht zurecht und wir hielten sie dem Grenzbeamten vor die Nase, der uns aber im Regelfall durchwinkte. Teilweise war die Kontrolle nicht einmal besetzt und wir konnten einfach durchgehen. Unser Hostal Paris in La Linea – einfach, aber in Ordnung und zum Schlafen völlig ausreichend. Von dort war man zu Fuß in 10 Minuten am Grenzübergang. Der Strand von La Linea Die spanische Kirche Inmaculada Concepción Am nächsten Morgen ging es dann nach Gibraltar, wobei der Felsen sich hinter der Wolke versteckte. Mittlerweile herrschte Ostwind, und die Luft staute sich am Felsen und kondensierte, so dass die Spitze die meiste Zeit in die Wolke gehüllt war. Wir schauten uns daher zuerst den Ort an und verlegten den Felsen auf später. Dieses Foto ist auf der Landebahn entstanden. Und haben wir also zu Fuß die Landebahn eines internationalen Verkehrsflughafens überquert. Auf dem Grand Casemates Square gönnten wir uns ein englisches Frühstück und hofften, dass die Wolke sich allmählich auflösen würde. Nach dieser Stärkung liefen wir weiter und weiter und weiter, bis wir nach einer Weile das Ende des Felsens erreicht hatten. Unterwegs – das Haus des Gouverneurs Der kleine Trafalgar-Friedhof Und immer noch die Wolke da oben… Die 100 Tonnen-Kanone, die gegen Ende des 19. Jahrhunderts installiert wurde. Und jaaa, blauer Himmel! Die Wolke war ja nur direkt über dem Felsen. Parson's Lodge Battery aus dem 18. Jahrhundert Die Straße von Gibraltar – links ist Afrika, rechts Europa. Schließlich hatten wir den Europa-Punkt an der Südspitze von Gibraltar erreicht. Dort steht die Ibrahim-al-Ibrahim-Moschee, einer der größten Moscheen, die in einem nicht-muslimischen Land erbaut wurde. Als wir uns an der Südspitze fotografieren ließen, hat Afrika sich hinten ins Bild geworfen. Das Heiligtum Unserer Lieben Frau von Europa Zu Fuß ging es wieder zurück und wir blickten nun in die Bucht von Gibraltar. Da die Wolke nicht mehr gar so dicht war, fuhren wir nun mit der Seilbahn auf den Felsen. Knapp unterhalb der Wolkendecke kamen wir an. Der Blick geht zum Festland. Zwischen Gibraltar und dem Hafen von La Linea befindet sich die Landebahn. Hier werden die Wolken produziert. Die Werftanlagen beim Hafen Afrika Und da waren sie, die berühmten Berberaffen. Unsere Vorräte waren sicher in den Rucksäcken verstaut und wir hatten keinerlei Probleme mit ihnen. Einem anderen Touristen klauten sie aber die Plastiktüte mit den Bananen. Es machte einfach Spaß, die Affenherde zu beobachten. Die Verkehrsschilder auf dem Felsen waren sehr originell – jedes Mal war ein anderes Tier aufgedruckt. (Die anderen Tiere saßen aber nicht in echt auf ihren Schildern.) Nächste Station waren die Tunnels aus der großen Belagerung, die gegen Ende des 18. Jahrhunderts errichtet wurden. In einem der Tunnel führte eine Wendeltreppe in einer Kammer weiter unten, und wir folgten ihr neugierig. In der Kammer waren Teelichter angezündet und eine junge Frau arbeitete dort mit Laptop und Tablet. Wie sie uns auf Deutsch erklärte, kommt sie einmal im Monat hierher, um nach Geistern zu suchen. Wir verabschiedeten uns freundlich und gingen wieder die Treppe nach oben. Aus den Schießscharten in den Tunnels im Felsen hat man einen tollen Blick nach unten. Hier auf den Friedhof mit den Gefallenen aus den beiden Weltkriegen. Und natürlich auf den Flughafen British Airways startet nach London. Noch beeindruckender war die St. Michaels-Höhle am anderen Ende des Felsens. Eine gigantische Tropfsteinhöhle, die im 2. Weltkrieg als Lazarett diente, und heute als Auditorium für Konzerte. Als wir am Abend kaputt und erschöpft den Rückweg zum Hotel antraten (insgesamt hatten wir fast 25 km zu Fuß zurückgelegt), mussten wir an der Schranke noch etwas warten, weil prompt ein Flugzeug startete. Mann, hatten wir ein Glück! Der nächste Morgen, und die Wolke war etwas höher als gestern. So wirklich wussten wir noch nicht, was wir unternehmen wollten. Die Marina besichtigen, gerne den botanischen Garten und dann mal schauen. Das Gebiet rund um den Yachthafen, wo man schön und auch nicht teurer als anderswo englisch frühstücken konnte. Das große Schiff dient als Hotel und Casino. Vom Hafen kommt man nahe an die Landebahn und zu dem Zeitpunkt landeten auch zwei Flieger. Hier die Easy Jet. Der Felsen von der Marina aus Die maurische Burg aus der Zeit, als die Mauren Gibraltar besetzt hatte. Main Street Die Kathedrale Diese sehr schöne Anlage im botanischen Garten war leider für die Öffentlichkeit nicht zugänglich. Dafür stießen wir auf ein anderes Kleinod im botanischen Garten, nämlich den Alameda Wildlife Conservation Park, der ursprünglich als Refugium für Tiere diente, die vom Zoll beschlagnahmt wurden. Inzwischen nimmt er auch unerwünschte exotische Haustiere auf und hat als Leihgabe von anderen Zoos bedrohte Tierarten. Eine nette kleine Anlage mit Ottern, Papageien, Schildkröten und den Katta-Lemuren. Diese Blüten fand ich nicht im botanischen Garten, sondern am Straßenrand. Da der Ausgang des botanischen Gartens nahe der Straße war, die sich in Serpentinen auf den Felsen schlängelte, gingen wir diese spontan nach oben und bekamen noch einmal herrliche Blicke auf die Sehenswürdigkeiten, die wir am Tag zuvor unten erlebt hatten. Parson's Lodge Battery Die 100 Tonnen-Kanone Die Südspitze Oben angekommen, stießen wir auf den Mediterranean Pathway, ein Wanderweg, der sich oben den Felsen entlangschlängelte und eine Möglichkeit bot, auch die andere Seite von oben zu sehen. Die Wolke war weg und wir waren ganz schnell auf diesem phantastischen Wanderweg. Möwenküken In der Goat’s Hair-Höhle Die beiden kleinen Dörfer an der Ostküste Und wieder startete British Airways. Nach gut zwei Stunden hatten wir einen der obersten Punkte des Felsens erreicht und konnten wieder auf beide Seiten runterschauen. Hier nach südwesten. Und nach nordwesten, also aufs Festland. Diese Hängebrücke wollten wir noch erreichen und fanden sie beim Abstieg auch. Ganz in der Nähe waren noch mal Berberaffen. Dieser Affe sprang nicht ganz so geschickt… Und der kleine Affe schlief selig ein, während er gelaust wurde. Und dieser wachte über den Felsen. Die Mauer wurde von Karl V. vor bald 500 Jahren errichtet. Inzwischen wurde auf dem erhaltenen Teil der Mauer ein Fußweg mit vielen, vielen Treppenstufen errichtet, so dass man auf den Felsen hochsteigen kann. 09.06.17 BA 493 GIB-LHR A320 G-EUYE, Sitz 24 A, Gate 2 Startbahn 27 (12:13), Landebahn 27 L (13:58) Flugzeit geplant: 11:50 – 13:45, tatsächlich 12:02 – 14:20 Nach zwei tollen Tagen ging es wieder nach Hause. Wir frühstückten diesmal in Spanien und checkten schnell und unkompliziert am kleinen Flughafen ein. Monarch A320 bei der Landung Der Beweis, dass wir wirklich in Großbritannien waren… Wann fährt schon ein roter Doppeldeckerbus über eine Landebahn? Und jetzt schlossen sich auch wegen uns die Schranken wieder. Leider hatte der Wind erneut gedreht, wehte aus Osten und es gab keinen Start um den Felsen herum. La Linea Noch mal der Felsen in seiner ganzen Pracht incl. Landebahn am rechten Bildrand Marbella Der Geisterflughafen Ciudad Real, ein Millionengrab. Er wurde einst gebaut, um den Flughafen Madrid zu entlasten, aber derzeit fliegt keine Fluglinie Ciudad Real an. Madrid Flughafen Madrid-Barajas Es war interessant zu beobachten, wie ungefähr auf der Höhe Madrids der braune Süden Spaniens in den grünen Norden übergeht. Hier nahe des El Atazar-Stausees. Aber auch im Norden gab es noch beeindruckende Bodenformationen zu sehen. Über der Bucht von Laredo verabschiedeten wir uns von Spanien. Mündungstrichter der Vilaine (Bretagne) Jersey mit dem Flughafen, Leuchtturm La Cobiere und der Saint Ouen-Bucht. Hier hatte ich vor drei Jahren einen Kurzurlaub verbracht. Isle of Wight direkt vor der britischen Küste Am linken Bildrand London-Heathrow Ein kurzer Blick auf die Londoner Innenstadt Richmond Park Twickenham Stadion Die berühmte Spotterwiese an der Myrtle Avenue. Dort habe ich auch schon viele Stunden zugebracht. Bis wir dann unser Gate im Terminal 3 erreicht hatten, dauerte es noch eine Weile, da es durch ein anderes Flugzeug besetzt war. BA 312 LHR-FRA A319 G-EUOD, Sitz 22 A, Gate B34 Startbahn 27 L (17:04), Landebahn 25 R (19:13) Flugzeit geplant: 16:10 – 18:55, tatsächlich 16:50 – 19:28 Wieder der Transfer mit dem Bus, diesmal von Terminal 3 zu Terminal 5. Dort legten wir lange Wege zurück, passierten erneut die Sicherheitskontrolle und mussten uns dann schon auf dem Weg zum Satelliten B machen, wo der Flug nach Frankfurt abgefertigt wurde. Wir brauchten tatsächlich gut eineinhalb Stunden für den Transfer. Der Flug nach Frankfurt war auch wieder praktisch voll und hatte Verspätung, da die Besatzung zwar direkt aus Frankfurt kam, aber das Flugzeug gewechselt hatte und noch Papierkram erledigen musste. Und dann war der Slot weg. Immerhin kamen wir nicht gar so spät wie zuerst erwartet raus. Die Route war diesmal eine der ungewöhnlicheren. Es ging nicht wie sonst meistens über Dover und Belgien nach Frankfurt, sondern weiter nördlich, über Rotterdam und das Ruhrgebiet. Das neue Terminal 2 fest in Hand der Star Alliance. Der Frachtkomplex von Heathrow Wraysbury-Wasserreservoir Die niederländische Küste nahe Den Haag Oberhausen, Bottrop und Essen In der Wolkenlücke die LOT im Anflug auf Brüssel. Limburg an der Lahn Der einzige Blick auf die Frankfurter Innenstadt Bad Homburg Die Gewitterzelle über dem Spessart. Bis wir dort ankamen, war es schon wieder abgeklungen. Der Monte Scherbelino am Offenbacher Kreuz. Als Kleinkind hatte ich dort vor bald 45 Jahren einmal gespielt, bis der Müllberg später geschlossen wurde. Das Frankfurter Kreuz. Hier hatte meine Flugleidenschaft begonnen. Wenn ich als Kind über das Frankfurter Kreuz fuhr, sah ich die Flugzeuge im Endanflug, eines nach dem anderen. Damals hatte ich den sehnlichen Wunsch, einmal das Frankfurter Kreuz von oben zu sehen. Terminal 1 mit Flugsteig B des Frankfurter Flughafens Und damit war eine schöne Kurzreise zu Ende. Gibraltar hat uns sehr gut gefallen, vor allem die Wanderung auf dem Felsen. Irgendwann möchte ich noch einmal in die Ecke und dann auch den südlichsten Punkt Europas besuchen, denn das ist Gibraltar noch gar nicht, sondern das nahe gelegene Tarifa. Copyright aller Fotos: Martin Stahl
speedman Geschrieben 15. Juni 2017 Melden Geschrieben 15. Juni 2017 Toller und sehr ausführlicher Bericht. Gibraltar hat man im Normalfall ja nie so auf den Schirm und da gibt´s ja doch eine Menge zu entdecken. Danke dafür!
aaspere Geschrieben 15. Juni 2017 Melden Geschrieben 15. Juni 2017 Ja, schließe mich speedman an. Besonders die Bilder, einfach klasse.
gefag Geschrieben 16. Juni 2017 Melden Geschrieben 16. Juni 2017 Zitat südlichsten Punkt Europas Mir gefällt der Bericht auch ausnehmend gut. Nur zu dieser Aussage eine kleine Korinthenkxxxxei: "des festländischen Europas" müsste es heissen, denn abgesehen von kolonialgeschichtlichen Residuen liegen auch die europäischen Staaten Malta (fast ganz) und Zypern (ganz) südlich von Tarifa und kleine Inseln wie Kreta auch.
aaspere Geschrieben 16. Juni 2017 Melden Geschrieben 16. Juni 2017 Nicht zu vergessen: Ascension, St. Helena und Tristan da Cunha. Südlicher gehts nicht. Sehe gerade: Geht doch - Falklands
gefag Geschrieben 19. Juni 2017 Melden Geschrieben 19. Juni 2017 Na, ob die Falklands zu Europa gehören, nur weil ein (ex-)europäischer Staat sie reklamiert ... wie gesagt, kolonialgeschichtliche Residuen. Ich finde, so oder so gehören sie zu Südamerika. Wir könnten natürlich noch das Britisches Antarktis-Territorium werten, dann reicht Europa bis zum Südpol .
OliverWendellHolmesJr Geschrieben 19. Juni 2017 Melden Geschrieben 19. Juni 2017 Im großen und ganzen wird das Vereinigte Königreich immer ein europäischer Staat bleiben, man könnte politisch gerade den Eindruck haben es mutiert zu einem failed state. Die Bürger Falklands haben 2013 mit überragender Mehrheit für den Verbleib als Britisches Territorium gestimmt und besitzten die Unionsbürgerschaft, damit sollten erstmal alle Debatten beendet sein.
gefag Geschrieben 19. Juni 2017 Melden Geschrieben 19. Juni 2017 Im Großen und Ganzen werden wir dem schönen Eröffnungpost nicht mehr gerecht. Es geht ja auch gar nicht darum, ob die Falkies sich als UKler fühlen dürfen, sondern ob die Falklands Teil Europas sind. Aber eigentlich ist auch das nicht wichtig, ich wollte ja nur etwas bei aaspere sticheln (aber nicht persönlich nehmen ;-)).
Empfohlene Beiträge
Archiviert
Dieses Thema ist jetzt archiviert und für weitere Antworten gesperrt.