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Ich halte 21 für grenzwertig:

21. Die Fluggesellschaften prüfen und nutzen die Möglichkeiten, die ihnen EU-rechtliche Vorgaben für den Verzicht auf die Entladung von unbeabsichtigt unbegleitetem Gepäck gewähren, um Verspätung wegen der Entladung zu vermeiden.

 

... und ich halte 24 für eine Idee von Managern, die null Ahnung von der Wartung haben. Was da möglich ist, wird schon getan denn kein MRO wirft gerne Geld zum Fenster raus:

24. Technische Störungen des Fluggeräts werden durch optimierte vorausschauende Wartung minimiert.

 

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Im Grunde ein Ball hin und her gespiele. 

Mehr Flächen für die Sicherheitsüberprüfung, aber kein Wort dazu, dass eigentlich der Staat für entsprechendes Personal zu sorgen hat. Schon jetzt sind selten alle Schleusen besetzt. 

Schnellere Turnaround Zeiten, mehr Lotsen, mehr Einsatzbereiche für einzelne Gruppen.

 

Alles schöne Ideen, doch das grundsätzliche Problem, Fachkräfte in allen Bereichen der Luftfahrt zu binden, wird nicht lösbar sein.

Der Markt wächst so schnell, dass eben Infrastruktur und Personal nicht mithalten kann. 

Wie lange brauch die Lotsenausbildung? 2019 wird sicher nicht besser.

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Punkt 4:

"Die Bundesregierung wird die diesjährigen Erfahrungen mit den zahlreichen Flugverspätungen und Flugausfällen in ihre Verhandlungen über den Vorschlag der EU-Kommission zur Novellierung der EU-Fluggastrechte-Verordnung einfließen lassen."

 

 

Demzufolge sieht man Anpassungsbedarf bei der heutigen Regelung. Allerdings erstmal alles und nichts sagend, in welche Richtung es gehen könnte. Ich vermute, man wird weitere Ausschlusskriterien definieren.

 

 

 

Dazu noch Punkt 9:

"Der obere Luftraum soll vorübergehend dadurch entlastet werden, dass für den Übergangszeitraum des Kapazitätsaufbaus auch niedrigere Flughöhen genutzt werden. So kann insbesondere in den Kontrollzentralen für den oberen Luftraum in Karlsruhe und Maastricht die Pünktlichkeit erhöht werden."

 

 

Klingt total vernünftig! Warum müssen alle hoch auf 10-11 Tsd. Meter?

7-9 Tsd. Meter tuns doch auch, vielleicht technisch bedingt etwas weniger wirtschaftlich, aber immer noch besser als ein Chaos!

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vor 43 Minuten schrieb Tschentelmän:

Dazu noch Punkt 9:

"Der obere Luftraum soll vorübergehend dadurch entlastet werden, dass für den Übergangszeitraum des Kapazitätsaufbaus auch niedrigere Flughöhen genutzt werden. So kann insbesondere in den Kontrollzentralen für den oberen Luftraum in Karlsruhe und Maastricht die Pünktlichkeit erhöht werden."

 

 

Klingt total vernünftig! Warum müssen alle hoch auf 10-11 Tsd. Meter?

7-9 Tsd. Meter tuns doch auch, vielleicht technisch bedingt etwas weniger wirtschaftlich, aber immer noch besser als ein Chaos!

Der Witz an der Sache ist ja: diese Maßnahme hat es bereits in diesem Sommer gegeben ;)
Denn schon für die Sommersaison galt, dass Abflüge von Frankfurt nicht hoch in den Karlsruher Lufraum (Rhein Radar) durften. Erst hinterm deutschen Luftraum durfte dann hochgefiled werden. Dadurch schonmal ein Teil des Verkehrs in die unteren Kontrollzentralen nach München, Langen und Bremen verteilt, die noch etwas mehr Kapazitäten übrig hatten.

 

Aber selbst trotz dieser Maßnahmen musste Karlsruhe dauerhaft regulieren um den ganzen Verkehr geregelt zu bekommen, da weiterhin massiv zu wenig Personal da ist - und das wird mitm nächsten Jahr auch nicht besser werden, auch wenn man hier und da schon fertige Lotsen ausm Ausland (wie z.B. Australien) rangeholt hat, aber die müssen auch erstmal auf den Luftraum und die hiesige Arbeitsweise trainiert werden. (dauert auch mal mind. 1 - 1,5 Jahre).

Womit wir beim Thema Personal(ausbildung) wären.

Da wurde eh schon lange vor dem Gipfel bei der DFS beschlossen, die Ausbildungskapazitäten wieder massiv hoch zu fahren auf 120 Lotsen-Azubis/Jahr, was die Maximalkapazität für Akademie in Langen ist. Mehr wird da auch erstmal nicht gehen auf absehbare Zeit.

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Man hat ja jetzt Erfahrung mit den Lotsen in GB bei der DFS, vielleicht einfach mal nach BREXIT massiv welche abwerben? Dauert zwar auch noch die Einzuarbeiten, aber ist möglich und verkürzt die Ausbildungszeit gegenüber Frischfleisch von dem ja auch durchaus ein Teil auf der Strecke bleibt.

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Am 6.10.2018 um 09:02 schrieb Tschentelmän:

Punkt 4:

"Die Bundesregierung wird die diesjährigen Erfahrungen mit den zahlreichen Flugverspätungen und Flugausfällen in ihre Verhandlungen über den Vorschlag der EU-Kommission zur Novellierung der EU-Fluggastrechte-Verordnung einfließen lassen."

 

 

Demzufolge sieht man Anpassungsbedarf bei der heutigen Regelung. Allerdings erstmal alles und nichts sagend, in welche Richtung es gehen könnte. Ich vermute, man wird weitere Ausschlusskriterien definieren.

 

Ich persönlich finde es ziemlich unfair dass aktuell Entschädigungsmäßig bei 3 Stunden  das Maximum entstanden ist.

 

Es sollten imho noch weiter gestaffelt sein. Den während man 3 Stunden noch ganz gut abwarten kann , sind 24 Stunden schon beinahe Körperverletzung. 

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vor 22 Minuten schrieb ZuGast:

 

Ich persönlich finde es ziemlich unfair dass aktuell Entschädigungsmäßig bei 3 Stunden  das Maximum entstanden ist.

 

Es sollten imho noch weiter gestaffelt sein. Den während man 3 Stunden noch ganz gut abwarten kann , sind 24 Stunden schon beinahe Körperverletzung. 

 

In der vergangenen und teilweise noch laufenden "Chaos-Saison" war ein hoher Anteil an Pauschalreisen unter den heftigen Verspätungen betroffen. Genau dabei sehe ich auch die Reiseveranstalter mit in der Verantwortung. Aufgrund der Fachkenntnisse müssen sie die Risiken der Charter-Kontingente einschätzen und versuchen, ihre Kunden vor dem gröbsten Unheil zu bewahren. In der Hinsicht haben sich TUI, Neckermann & Co. keinesfalls mit Ruhm bekleckert.

 

Der Gesetzgeber sollte aus meiner Sicht unter bestimmten Voraussetzungen mindestens eine 50/50 Regel festlegen - so dass sich sowohl Airline als auch Veranstalter an der Entschädigung beteiligen müssen. Idealerweise so, dass sich Betroffene jedoch nur an eine Stelle wenden muss und das detaillierte Clearing im Hintergrund erfolgt.

bearbeitet von Tschentelmän

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