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Sinn- oder Unsinn von Regionalflugzeugen innerhalt der LH Passage


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Geschrieben

Dann kann man ja gleich die Frage der Existenzberechtigung der Lufthansa stellen. Eigentlich kann man alles anderen Überlassen und schon hat man keinen Bestellungsärger, Finanzärger, Gewerkschaftsärger usw. mehr. ;)

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb Fluginfo:

Aktuell betreibt man Konzernweit eine eigene Flotte von 122 Regionalmaschinen (incl. A220).

 

Die Anzahl von Assets mit Röhrengröße unter 140 Sitzen beträgt 98. Davon allein 23 CityLine-CRJ und 5 CityJet-CRJ, die perspektivisch den Konzern verlassen oder nicht verlängert werden.

Bearbeitet von Netzplaner
Geschrieben
vor 21 Stunden schrieb Fluginfo:

Dann kann man ja gleich die Frage der Existenzberechtigung der Lufthansa stellen. Eigentlich kann man alles anderen Überlassen und schon hat man keinen Bestellungsärger, Finanzärger, Gewerkschaftsärger usw. mehr. ;)

 

Jeder kommerziell orientierter Anbieter im Markt ist gewinnmaximierend orientiert. Dazu gehört es auch bewusst Entscheidungen zu treffen, in welche Marktsegmente man dabei sein möchte und in welche nicht.

 

Welchen Anteil der Flotte so ein Geschäftsbereich ausmacht ist interessant für Spotter und Gewerkschaften, wegen Anzahl der Jobs. Für das Unternehmen zählt nur die P&L. Und Marginalverluste an Kunden nimmt man immer im Kauf - diese sind meistens viel kleiner als die urspüngliche Empörung.

Geschrieben

Es ging nicht um Empörung, sondern um Widersprüchlichkeit. Der eine gibt die Zubringer auf, jedenfalls die eigene Flotte dafür, der andere wächst bei Zubringern auf 777-Größe. Beim einen lohnt es sich nicht, beim anderen aber schon? Mit den letztlich gleichen Passagieren? Klingt doch spannend, was da los ist?

Geschrieben
vor einer Stunde schrieb oldblueeyes:

 

Jeder kommerziell orientierter Anbieter im Markt ist gewinnmaximierend orientiert. Dazu gehört es auch bewusst Entscheidungen zu treffen, in welche Marktsegmente man dabei sein möchte und in welche nicht.

 

Welchen Anteil der Flotte so ein Geschäftsbereich ausmacht ist interessant für Spotter und Gewerkschaften, wegen Anzahl der Jobs. Für das Unternehmen zählt nur die P&L. Und Marginalverluste an Kunden nimmt man immer im Kauf - diese sind meistens viel kleiner als die urspüngliche Empörung.

Nur wenn man Entscheidungen alle paar Jahre revidiert, passt dies nicht ins Gesamtbild.

Geschrieben
vor 36 Minuten schrieb Fluginfo:

Nur wenn man Entscheidungen alle paar Jahre revidiert, passt dies nicht ins Gesamtbild.

 

Doch. 

 

In welcher Branche und Funktion bist du in deinem reelen Leben tätig? Gibt es da keine Zyklen die auch zur Anpassung der Strategie deines Unternehemns führen? 

Geschrieben (bearbeitet)
vor 1 Stunde schrieb Nosig:

Es ging nicht um Empörung, sondern um Widersprüchlichkeit. Der eine gibt die Zubringer auf, jedenfalls die eigene Flotte dafür, der andere wächst bei Zubringern auf 777-Größe. Beim einen lohnt es sich nicht, beim anderen aber schon? Mit den letztlich gleichen Passagieren? Klingt doch spannend, was da los ist?

 Ist die Widersprüchlichkeit und sind es die gleichen Passagiere nicht nur, wenn alles am gleichen Ziel passieren würde?

 

Um beim Beispiel DUS mit TK 777 zu bleiben. 

Hier hat man morgen (30.08.) 5 Flüge nach IST (zu einem Drehkreuz mit 4x A330). Schaut man sich die Lufthansa Group mit FRA, MUC, VIE und ZRH an, so hat man hier eine deutliche häufigere Frequenz von/nach DUS.

 

Wo ich dir recht gebe, dass wenn es immer größere Flieger werden, manche Ziel und Frequenzen zwangsläufig "hinten runterfallen" werden. Aber das ist dann eben eine bewusst getroffene (oder zumindest in Kauf genommene) Entscheidung.

 

Das ist mich für eben dann einfach unter der Kategorie "Anderes Unternehmen - andere Strategie". Diese Strategie kann sich selbstverständlich auch wieder ändern, wenn man merkt, dass diese nicht aufgeht.

 

Was dann zur Korrektur wieder an Kosten aufgewendet werden muss, ist wieder eine andere Seite der Medaille.

 

Ich persönlich denke auch, dass ein Regionalflieger (+-100 Sitzen)  in der Flotte (und intern in der Gruppe) Sinn macht. Aber bei der Anzahl der Hubs, sehe ich auch kein Problem damit, einzelne Ziele nur über 1-2 Hubs zu routen statt hier auf Frequenzen zu gehen, sodass die "Amerikanischen Regionalflugzeuggröße" nicht notwendig ist.

 

 

 

Bearbeitet von DJ112
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