klotzi Geschrieben 5. Mai Melden Geschrieben 5. Mai (bearbeitet) Ich habe keinen eigenen Thread zu dem Vorfall von vor vier Jahren gefunden. Aufgrund der aktuellen Meldung des Spiegel möchte ich das Thema aber gerne nochmal hochholen. https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/crash-von-china-eastern-flug-mu5735-neuen-daten-zufolge-sass-der-taeter-im-cockpit-a-6b22ce9f-3b7f-4446-8bfb-e4fe7a4d775a Die US-Verkehrsbehörde NTSB hat nun auf Anfrage Akteneinsicht in den Vorfall gewährt. Demnach spricht wohl alles für einen erweiterten Suizid durch den First Officer. Während des Flugs wurde die Treibstoffzufuhr abgeregelt. Zitat »Es wurde festgestellt«, heißt es nüchtern im NTSB-Bericht, »dass sich die Kraftstoffschalter beider Triebwerke von der Betriebsposition in die Abschaltposition bewegten«. [...] Sekunden später drückte jemand auch noch das Steuerhorn hart nach vorn, auch das hat der Flugdatenschreiber festgehalten. Der Jet ging nun in den Sturzflug über. Bearbeitet 5. Mai von klotzi
debonair Geschrieben 6. Mai Melden Geschrieben 6. Mai vor 18 Stunden schrieb klotzi: Die US-Verkehrsbehörde NTSB hat nun auf Anfrage Akteneinsicht in den Vorfall gewährt. Demnach spricht wohl alles für einen erweiterten Suizid durch den First Officer. Während des Flugs wurde die Treibstoffzufuhr abgeregelt. In solchen Fällen frage ich mich immer, warum der Pilot nicht eingschritten ist... Müsste doch auffallen, wenn der First Offiicer die Treibstoffzufuhr kappt? Oder war der Pilot (wie bei germanwings) gar nicht im Cockpit? Da m.w. der VCR zu stark beschädiigtt ist(??) wiird diese Frage wohl (immer) offen bleiben!
klotzi Geschrieben 6. Mai Autor Melden Geschrieben 6. Mai vor 7 Minuten schrieb debonair: In solchen Fällen frage ich mich immer, warum der Pilot nicht eingschritten ist... Müsste doch auffallen, wenn der First Offiicer die Treibstoffzufuhr kappt? Oder war der Pilot (wie bei germanwings) gar nicht im Cockpit? Da m.w. der VCR zu stark beschädiigtt ist(??) wiird diese Frage wohl (immer) offen bleiben! Wissen anscheinend nur die Chinesen (und es wird seinen Grund haben, wieso sie es nicht veröffentlichen): Zitat Wie alle größeren Verkehrsflugzeuge hatte die 737-800 eine zweite Blackbox an Bord: den Stimmrekorder, der Cockpit-Gespräche und -Geräusche aufgezeichnet hat. Dieser war mit einer Notbatterie ausgerüstet und hat vermutlich bis zum Aufschlag gearbeitet. Die NTSB hat vier Audiospuren »in exzellenter Qualität« gesichert, sie aber allesamt der federführenden chinesischen Luftfahrtbehörde CAAC ausgehändigt. Nach eigenen Angaben liegt den US-Ermittlern jetzt kein Audiomaterial mehr vor – und ihre chinesischen Amtskollegen geben es nicht heraus.
tim.p Geschrieben 6. Mai Melden Geschrieben 6. Mai vor 3 Stunden schrieb debonair: In solchen Fällen frage ich mich immer, warum der Pilot nicht eingschritten ist... Müsste doch auffallen, wenn der First Offiicer die Treibstoffzufuhr kappt? Oder war der Pilot (wie bei germanwings) gar nicht im Cockpit? Da m.w. der VCR zu stark beschädiigtt ist(??) wiird diese Frage wohl (immer) offen bleiben! Der Copilot hat quasi zeitgleich angefangen in einen Sturzflug überzugehen sowie das Flugzeug mehrfach? um die eigene Achse gedreht, wenn du da nicht angeschnallt bist fliegst du vermutlich aus dem Sitz und kommst an gar nichts mehr dran.
AeroSpott Geschrieben 6. Mai Melden Geschrieben 6. Mai vor 9 Stunden schrieb tim.p: Der Copilot hat quasi zeitgleich angefangen in einen Sturzflug überzugehen sowie das Flugzeug mehrfach? um die eigene Achse gedreht, wenn du da nicht angeschnallt bist fliegst du vermutlich aus dem Sitz und kommst an gar nichts mehr dran. Es waren ja 3 Piloten (darunter ein relativ unerfahrener Second Officer) an Bord. Angeblich war einer (vermutlich der Kapitän) auf Toilette. Laut ein paar Kommentaren auf avherald war es ein Racheakt an die Familie des Kapitäns.
blackbox Geschrieben vor 13 Stunden Melden Geschrieben vor 13 Stunden Am 6.5.2026 um 09:59 schrieb klotzi: Wissen anscheinend nur die Chinesen (und es wird seinen Grund haben, wieso sie es nicht veröffentlichen): Nunja, die dortige Behörde CAAC gab an, "innere Unruhen" verhindern zu wollen, indem man der Bevölkerung diese Informationen besser vorenthält. So wie es leider wohl auch bei diversen anderen Unglücksfällen in China die Praxis ist. Nur durch die internationalen Vorgaben, die besagen, dass Untersuchungsberichte an die Behörden des Herstellerlandes (idF die USA) weiterzuleiten sind, hat es "über Bande" durch den US-Freedom of Information Act überhaupt erst die Möglichkeit gegeben, dass wir etwas mehr über diesen Fall wissen. 1
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