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Eben nicht. Die Kundenzielgruppen sind grundverschieden. Eine Fusion wäre eigentlich anhand der Bewertung eine 80:20 Sache für Easyjet, die Konsequenz darauf wäre wahrscheinlich dass die vielen kleinen 1-2Flugzeugbasen von Wizz aufgegeben werden würden. Der stärkere Partner drückt entweder seine Philosophie durch oder es kommt zu Unstimmigkeiten.
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und genau deshalb passen beide so gut zusammen. Man ergänzt sich perfekt.
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Die Geschäftsmodelle passen aber nur bedingt miteinander. Easyjet wollte schon immer in Busy Airports Nr2 werden oder in den besseren Provinzairports führend. Wizz konnte in Osteuropa, dort wo die Legacies kollabierten schnell Leading Airline werden, aber ansonsten sind sie eher ein von Wald -und Wiese zu Wald-und-Wiese Carrier, was die Revenues und Anciliaries betrifft. Beim Upgrade des Angebotes in WEteuropa tun sie sich schwer.
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Danke, dann weiß ich deine Aussage jetzt einzuordnen. Man sollte bei dem Zitat bedenken, dass es sechs Jahre her ist und was der Hintergrund war: Airberlin war drei Jahre vorher Pleite gegangen und alle hatten damit gerechnet, dass Lufthansa jetzt einspringt. Deswegen hatte man die Lufthansa ja auch nicht daran gehindert, einen großen Teil der Reste zu übernehmen. Was dann aber kam, war das Gegenteil: Während Easyjet und Ryanair in die Lücke von Airberlin gegangen sind, hat sich die Lufthansa sogar noch weiter aus Berlin zurückgezogen. Wenn ich mich richtig erinnere, gab es 2019 von der Lufthansagruppe in Berlin nur noch Hubverkehre, innerdeutsche Flüge (STR, CGN, DUS) und ein oder zwei tägliche Flüge ans Mittelmeer. Und damit weniger Verbindungen als zu Zeiten, in denen es Airberlin noch gab. Zum ursprünglich geplanten Eröffnungstermin 2012 hatte die Lufthansa TXL zur Focus-City ausgebaut; bei der tatsächlichen BER-Eröffnung dann aber nicht (möglicherweise wollte Lütke-Daldrup daher auch darauf hinweisen, dass das noch kommen könnte - und ist es inzwischen mit Eurowings ja auch). Die Berliner Flughäfen waren bis Mitte 2019 seit Jahren rasant gewachsen, selbst während der Airblerin-Pleite. Erst im Herbst 2019 gab es einen leichten Knick. Man kann zwar die Aussage so interpretieren, dass Lütke-Daldrup der Lufthansa eine Blockadehaltung vorwarf. Allerdings halte ich das für sehr frei interpretiert, denn: er hatte es gar nicht nötig, sich für langsames Wachstum zu rechtfertigen, die Passagierzahlen waren eigentlich sogar zu groß für den BER (dass sie nach Corona nicht wieder steigen würden, damit hatten Mitte 2020 wohl die meisten noch nicht gerechnet); und: das Engagement der Lufthansa am BER war halt objektiv enttäuschend.
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Wizz Air und/oder easyJet dürften bei den jeweiligen Gruppen (IAG, AFKLM, LH) ja nicht mit den Netzwerkairlines zusammengelegt werden, sondern eher mit den P2P Airlines (Vueling, Transavia, Eurowings).
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easyJet + Wizz wäre die stärkste Allianz die man sich in Europa vorstellen könnte. Und das kartellrechtliche Risiko auch nur sehr bescheiden (bissl Luton und Italien). Da wäre man auf einen Schlag genauso groß wie Ryanair und hat evt. sogar noch mehr Flieger on order als die Iren.
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Der Hamburger Künstler Michael Bruckmann zeigt am Flughafen Hamburg seine Ausstellung "Art-Journey". Im Rahmen von "Kunst am Gate" sind seine Acrylbilder bis Ende September im Wartebereich der Gates C9 und C10 zu sehen, wie der Flughafen mitteilte. Bruckmann wurde 1978 in Wilhelmshaven geboren und kam in den 1990er Jahren über die Graffiti-Szene zur Kunst. Zum Artikel
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Da wäre immer noch die Frage, wie IAG Wizzair integrieren könnte. Flüge nach Heathrow oder Madrid zum umsteigen wird schwierig, da profitieren bei Oneworld eher Qatar und AA, die dann halt ein paar Flüge zu den größeren Wizzair "Hubs" auflegen. Wobei das wahrscheinlich auch nicht viele PAX in der Businessklasse bringt. Easyjet hingegen ist in Gatwick ganz groß, da kann man besser an die Langstrecke anbinden als in Budapest, Luton oder Kattowitz.
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Luxair hat ihr Streckennetz um zwei neue Ziele erweitert. Von Luxemburg aus fliegt die Airline seit dem 2. Juli nach Helsinki und seit dem 3. Juli nach Edinburgh, wie sie mitteilte. Helsinki wird zweimal wöchentlich angeflogen, montags und donnerstags. Edinburgh steht ebenfalls zweimal pro Woche im Flugplan, montags und freitags. Zum Artikel
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Spanien wird nach Angaben von Tourismusminister Jordi Hereu in diesem Jahr voraussichtlich die Marke von 100 Millionen ausländischen Touristen erreichen. Im vergangenen Jahr hatte das Land mit 96,8 Millionen Besuchern aus dem Ausland einen neuen Rekord aufgestellt, ein Plus von 3,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Zum Artikel
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Stimmt - und Wizz hat auch ein paar sehr interessante Positionen in manche Hauptstädte aufgebaut - Budapest, Bukarest, Krakau/Katowice - es gibt es ein Shifting, Tirana (wäre für eine LH interessant um das Discounten des Ethnomarktes nach Italien zu unterbinden) usw. Falls möglich , wäre ach eine Stärkung von ITA in FCO, Wizz hat da in der Übergangszeit ALitalia-ITA kräftig aufgebaut.
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Wobei man ja nicht vergessen darf, dass ggf. Wizz die nächsten sind, die zur "Verteilung" anstehen, ggf. wartet man auf die.
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Dazu was @locodtm geschrieben hat, auch wenn hier keiner behauptet hat, dass das die BER Geschäftsführung verbreitet hat. Ich denke aber, dass es darauf auch gar nicht ankommt. Wenn die Stakeholder (insbesondere die Politiker als Vertreter der Gesellschafter) das verbreiten bzw. wirklich denken, reicht es doch aus. Schlussendlich ist der entscheidende Effekt aus Sicht des Managements, dass man die - vermeintlich - schlechte Entwicklung eher bzw. länger verzeiht.
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Air India fliegt bislang nur nach Frankfurt. Man wird auch abwarten müssen, inwieweit die Ausbaupläne bei Air India zurück gefahren werden. In Form von Eurowings setzt die Lufthansa Group dies doch um (stetiger Ausbau der Basis Berlin).
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IAG hat einen Ankeraktionär - Qatar Airways. Ob Qatar Interesse an intra europäisches P2P hat, ist eine andere Frage. Zweitens hat IAG mit Vueling die grösste P2P Marke von allen 3 und immer noch einen toe hold bei Norwegian. Eine Vueling+Norwegian+ einige Easyjet Slots wäre auf Augenhöhe mit Easyjet+Transavia. Wenn IAG es richtig macht, dann kann sie zB die Basen in AMS und CDG expandieren falls AFKLM einsteigen sollte, oder die eigenen Basen in Spanien stärken und evtl. Manchester oder Bristol übernehmen falls Easyjet Filetstücke abverkaufen möchte. Die viel spannendere Frage falls AFKLM einsteigt wäre ob man innerhalb von Skyteam LGW umabuen würde mit Easyjet+Virgin Atlantic. Delta würde es gefallen, AFKLM eher nicht. Sollte Castlelake versuchen Stücke aus Easyjet zu verkaufen, wären für die LH folgende Basen interessant und ohne Konfliktpotential : -Malpensa -kann für Eurowings sowas wie eine Replika von DUS werden - Basel - Eurowings für Schweizer - Palma - kritische Masse, low hanging Fruit um auf 20 Flugzeuge zu kommen - Neapel - Italien als neuer Heimatmarkt für Eurowings - Birmingham - historische Routen Out of the Box wären Bristol und Manchester natürlich Filetstücke, da würden aber andere bestimmt mehr bieten wollen.
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Nach schneller Suche: https://taz.de/Flughafenchef-Luetke-Daldrup-zum-BER/!5702212/ Auszug aus dem Interview: Hervorhebung durch mich. Das ist diplomatisch verpackt, aber schon klar formuliert. Betrifft erstmal nicht EK verhindern, aber schon einen verwandten Punkt.
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Wegen eines starken Ascheausstoßes des Vulkans Ätna auf Sizilien war der Flugverkehr am Flughafen Catania stark eingeschränkt. Der Luftraum in einem von der Aschewolke betroffenen Bereich blieb am Sonntag bis 19:00 Uhr gesperrt, bis etwa 21:00 Uhr durften dort nur fünf Flüge pro Stunde landen, wie die Flughafenbetreibergesellschaft SAC mitteilte. Betroffen waren sowohl Abflüge als auch Landungen. Zum Artikel
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Auf der Linie des Flughafenexpress (FEX) zum Flughafen BER kommt es in den kommenden Nächten zwischen 21:30 Uhr und 5:00 Uhr zu Zugausfällen, wie die Deutsche Bahn mitteilte. Grund dafür seien Bauarbeiten. Den Angaben zufolge sind die Nächte von Montag auf Dienstag sowie von Dienstag auf Mittwoch betroffen. Reisende zum und vom Flughafen BER sollten in diesem Zeitraum entsprechend mehr Zeit einplanen oder auf andere Verbindungen ausweichen. Zum Artikel
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Hat die Geschäftsführung dieses Narrativ denn verbreitet? Das würde mich tatsächlich interessieren, wenn du das irgendwo vom BER gehört hast. Die Lufthansagruppe ist der größte Kunde am BER; wenn ein Vorstand hingeht und sich halb-öffentlich über seinen größten Kunden beschwert, dann wäre das schon ziemlich unprofessionell - und da ich auch für diesen Flughafen bezahlt habe, würde ich gerne wissen, wenn dessen Geschäftsführung so einen Mist baut. Und auch, wenn die Geschäftsführung dieses Narrativ gegenüber dem Aufsichtsrat verbreitet als Erklärung, warum der BER nciht schneller wächst. Denn: Einmal kann man als Vorstand ja sagen, warum es schlecht läuft. Aber im nächsten Jahr würde ich als Aufsichtsrat dann wissen wollen, wie man mit diesen widrigen Umständen umgeht, und sie nicht als Erklärung nutzen und nichts tun. Wenn der Aufsichtsrat sich tatsächlich im dritten Jahr in Folge mit so einer Erklärung zufrieden gibt, dann wüsste ich das daher auch gerne. Deshalb halt meine Frage: Da du geschrieben hast, dass du den Eindruck hast, die Geschäftsführung will diesen Narrativ so in der Welt haben - gibt es irgendwelche Anzeichen dafür, dass die Geschäftsführung dieses Narrativ verbreitet oder unterstützt? Stützt sich dein Eindruck auf mehr als die obige "Wem nützt es?"-Analyse?
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Du sagst es. Das Narrativ hilft der Flughafenführung vielleicht nicht direkt, da sie das Problem eben - irgendwie irgendwann - lösen müssen. Dass politische Akteure und somit die wichtigsten stakeholder des Flughafens dieses Narrativ aber weitestgehend übernehmen - ob jetzt berechtigterweise oder nicht - dürfte m.E. schon dafür sorgen, dass man etwas nachsichtiger mit dem Management ist.