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  1. Letzte Stunde
  2. Airbus bekommt erstmals eine Frau an der Spitze seines Aufsichtsrats. Die Spanierin Amparo Moraleda übernimmt im Oktober den Vorsitz von René Obermann – und bricht gleich mit zwei Traditionen des Konzerns. Zum Artikel
  3. So seit heute ist nun die Hauptpiste gesperrt. EasyJet ist übrigens doch nicht die einzigste Airline die fliegt. Auch GP Aviation fliegt 2x täglich nach Pristina.
  4. Norse Atlantic Airways hat eine Kapitalerhöhung über 110 Millionen Dollar (rund 93 Millionen Euro) angekündigt – mit einem Abschlag von 87 Prozent auf den Schlusskurs vom Dienstag. Zum Artikel
  5. Am Flughafen Memmingen sind kurz nach Mitternacht drei Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg entschärft worden. Der Flugbetrieb erfolgt am Mittwoch wie geplant. Zum Artikel
  6. Die Luftfahrtbranche hat 2025 weltweit eine Rekordsumme in Technologie investiert. Ein Großteil dieser Investitionen kann jedoch nicht sein volles Potential entfalten. Zum Artikel
  7. Der Iran-Krieg treibt die Kerosinkosten in die Höhe und zwingt australische Airlines zum Handeln. Qantas, Jetstar und Virgin Australia kündigen Kürzungen im Inland an und verlagern ihre Kapazitäten in andere Märkte. Zum Artikel
  8. Wenn man sich neu aufstellen will, braucht man beidseitig die Bereitschaft eines Clean Sheets. Solange jede Seite nur auf die in ihrem Interesse liegenden Themen ansprechen möchte, agiert man aneinander vorbei und läuft man Gefahr zu viele Themen als "non negotiable" zu betrachten. Ein Fehler war auch die Ankündigung 50% des Kontverkehrs auf günstigere Platformen haben zu wollen. Eine Scheinlösung und im Klein-Klein, typisch Deutsch, anstatt einen klaren Cut zu machen, den Zubringerverkehr in einer Gesellschaft und Tarifschiene zu beheimaten usw und auf dieser Basis Gespräche zu führen.
  9. Wizz Air hat angefangen, den SFP27 freizuschalten.
  10. Das Problem ist wenn beide Seiten sich strukturell auf Ziele festgelegt haben, die nicht oder nur schwer erreichbar sind. Lufthansa benötigt mehr Produktivität um die Stückkosten stabil zu halten. Soweit ich es verstehe befindet man sich im MTV schon an den zulässigen EASA-Grenzen. Flugstunden ausweiten ist, selbst wenn das Flugpersonal mitgehen würde kaum noch möglich. Die VC möchte, dass die Altersversorgung stabil gehalten wird - die Raum stehende "Verdoppelung" ist auch eine Folge der Inflation der vergangenen Jahre. Hieraus eine "neue Forderung" zu formulieren ist an der Grenze zur Irreführung. Da die Mitarbeiter jetzt das Risiko tragen möchten sie es "angemessen" vergütet haben. Das solche Forderungen kommen war absehbar mit der Umstellung von defined benefit auf defined contribution. Und die daraus drohenden finanziellen Belastungen für den Konzern. Meines Erachtens funktioniert dieses kleinteilige an einzelnen Stellschrauben in den dutzenden Tarifverträgen nicht mehr, sondern es bedarf eines klaren Cuts. Alle klassischen Tarifverträge für Neueinstellungen schließen, Einen kompletten Tarifvertrag auf City-Niveau für Lang- und Mittelstrecke und Zubringer Aufsetzen. Der langlaufend ist, aber auch Lohnwachstumspotential bietet. Die Frage ist halt, was muss man den Gewerkschaften dafür geben? Die Aufgabe der Strategie der vielen Flugbetriebe und der Wetlease, also Eurowings, Discover, Cityline, Air Dolomiti, Air Baltic, etc. aufgeben. Carsten Spohr und die Top 20 Manager in HR entlassen, die auf Arbeitgeberseite für die ausdrücklich gewollte aggressive Tarifpolitik in den letzten 10-15 Jahren verantwortlich sind. Oder wollen das beide Seiten gar nicht, weil die jeweils verantwortlichen finanziell profitieren.
  11. Heute
  12. Damit einher wird der Trend zu größerem Gerät und Flügen zu anderen LH-Konzern-Hubs gehen. Nach Breslau fliegt man z.B. häufig aus Frankfurt und regelmäßig aus Zürich. Dann eben nicht mehr direkt aus München. Sibiu bedient auch Austrian. Oradea als nicht anderweitig bedienter Airport ist auch nur 50 km vom Lufthansa-Ziel Debrescen entfernt. Die VC muss m.E. aufpassen, dass sie momentan nicht überzieht. Wenn einige Flugzeuge wegen Kerosinmangeln und Kerosinpreisen sowieso auf die Abstellposition kommen, arbeitet ein Teil des Personals aktiv daran mit, ebenfalls da zu landen.
  13. Das wird das ganze ja deeskalieren ...
  14. Nein, sie ist nicht logisch. Es gibt gültige Vereinbarungen, VTV, MTV usw. Die VC ist formell mit einer neuen Forderung gekommen. Natürlich wäre es aus Sicht der VC günstig nur die aktuelle Zusatzforderung zu schlichten - man gibt nichts auf und man hofft einiges zu bekommen. Warum sollte die Gegenseite das tun, wenn sie auch etwas bekommen möchte? Spiegelverkehrt könnte die LH auch sagen, ab morgen wollen wir alle Regelungen auf das gesetzliche geregelte fahren und wir reden über nichts anderes. Wir kriegen am Ende x mehr Flugstunden, Y weniger Ruhezeiten, Z Einsparungen bei Übernachtungen, aber über eine Gegenkompesation der gestiegenen Produktivität wollen wir nicht reden. Wenn man grundsätzlich miteinander reden möchte, ist es legitim das alles auf den Tisch kommt und beide Seite Verbesserungen in aus ihrer Sicht wichtigen Punkte bekommen. Eine Verhandlung ist keine Erpressung, in der eine Seite aus Not aufgeben muss, sondern ein Kompromiss in dem beide Seiten wichtiges für sich absichern und auch Konzessionen machen.
  15. Ich glaube, verschiedene CLH Flüge werden gerade angefasst. Auch A319 Flüge sind auf einmal überbucht. Da scheinen generell Anpassungen vorgenommen zu werden, in welcher Form auch immer.
  16. Der Tarifkonflikt zwischen der Lufthansa und der Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit spitzt sich weiter zu: Ein kurzfristiger Schlichtungsversuch ist gescheitert – die angekündigten Pilotenstreiks für Donnerstag und Freitag finden statt. Zum Artikel
  17. Da muss ich Pinheiro sogar recht geben. Niemand der ernsthaftes Interesse an einer Schlichtung hat, würde auf diesen Vorschlag mit "ja, aber..." antworten. Was für ein selten dämlicher Move.
  18. Eine Verhandlung ist immer ein Geben und Nehmen. Die VC will On Top zu den gültigen Vereinbarungen etwas haben - eine verbesserte Altersversorgung. Der gesunde Menschenverstand besagt dass sie auch etwas im Gegenzug geben muss. Der LH sind Regelungen im MTV wichtig, der VC Altersversorgung. Fair genug wenn beide Seiten etwas geben und im Gegenzug auch was bekommen. Die Annahme der VC dass sie nur fordern kann ohne Gegenleistung ist im Kontext vielleicht fehl am Platz.
  19. Die Antwort der VC dazu: https://www.vcockpit.de/newsroom/lufthansa-lehnt-schlichtungsangebot-der-vereinigung-cockpit-ab/
  20. Auch wenn es in Summe keine Größenordnung im Vergleich zu den Gesamtkosten darstellt, haben die Gehaltssteigerungen beim Vorstand ein G‘schmäckle und sind den Mitarbeitern kaum zu vermitteln. Im Sinne von Wasser predigen und Wein trinken.
  21. Seit den US-israelischen Luftangriffen auf den Iran Ende Februar 2026 befindet sich die Luftfahrtbranche in ihrer schwersten Krise seit der Pandemie. Doch der fragile Waffenstillstand markiert keinen Wendepunkt, sondern den Beginn einer neuen Phase neuer Chancen – analysiert Airline-Experte-Linus Benjamin Bauer. Zum Artikel
  22. Condors Jahresabschluss 2024/2025 zeigt ein operatives Plus – doch unter dem Strich wächst das Minus. Was die Zahlen über Zinslast, Investorenstruktur und die offene Eigentümerfrage verraten. Die Gedankenflüge über das weniger Offensichtliche hinter den Meldungen der Woche. Zum Artikel
  23. Mit dem neuen Airtag hat Apple seinen Tracker verbessert. Unser Digital Passenger Andreas Sebayang konnte das Airtag 2 bereits in der Praxis ausprobieren. Die Verbesserungen sind merkbar. Es gibt aber ein paar Haken. Zum Artikel
  24. Johannes Lampela fing als Möbeldesigner an und entwirft heute entwirft bei der BMW-Tochter Designworks Luxuskabinen für Airlines. Die wollen Schiebetüren, aber sparen meist beim Stauraum für Laptops. Zum Artikel
  25. Die European Aviation Conference findet vom 4. bis 6. November an der Universität St. Gallen statt. Professor Andreas Wittmer, Leiter des dortigen Forschungszentrums für Luftfahrt, erklärt im Interview mit airliners.de, warum Luftfahrtsteuern das drängende Thema der Branche sind – und was C-Level-Vertreter von Swiss, IATA und Skyguide in St. Gallen erwartet. Zum Artikel
  26. Mittel- und Osteuropa entwickelt sich zum Innovationslabor für KI-gestützte Luftfahrt, schreibt Fahad ibne Masood, Dozent an der TU Dublin: Der EU-AI-Act bietet der Region eine einmalige Chance, die Legacy-Infrastruktur des Westens zu überspringen und einen digitalen, autonomen Luftraum der nächsten Generation aufzubauen. Zum Artikel
  27. Nachdem die VC im aktuellen Tarifkonflikt gestern eine Schlichtung vorgeschlagen hat, reagiert nun das Lufthansa Management: man ist zur Schlichtung bereit, möchte aber auch die Themen "Vergütung" und "Einsatzzeiten" miteinbeziehen (für beide Bereiche gibt es laufende Tarifverträge), um wieder Perspektiven bei Lufthansa Classic zu ermöglichen. https://www.aero.de/news-52356/Lufthansa-will-mit-Piloten-vorzeitig-ueber-Gehalt-und-Dienstregeln-sprechen.html
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