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Mich treibt schon um, wie die ganzen Cityline Verbindungen ersetzt werden sollen. Ich sehe mich in Zukunft schon stundenlang in München/Frankfurt abhängen, bevor mein Weiterflug startet. Es gibt jetzt teilweise nur noch zwei Flüge am Tag von München nach Hannover. Die Streiks sind irgendwann vorbei, aber die Cityline Verbindungen kommen im schlechtesten Fall nicht wieder zurück.
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Easyjet hat die erste Tage schon Tankstops eingelegt auf Flügen ab Basel.n
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https://www.aero.de/news-52373/Lufthansa-Piloten-setzen-Streik-fort.html Okay....ich persönlich bin mit einem LH-Flieger erst wieder Mitte/Ende Mai (vielleicht) unterwegs, aber ich bemerke, wie diese Streikankündigungen so langsam etwas an Schrecken verlieren und nur noch ein Schulterzucken auslösen. Bin mal gespannt, wie es weitergeht und hoffe, dass hinter den Kulissen mehr läuft, damit man auf die Strasse Richtung Schlichtung/Meditation einbiegen kann. https://www.aerotelegraph.com/airlines/lufthansa-in-der-streik-spirale-welche-wege-gibt-es-fuer-eine-loesung/9pvqtjb Eigentlich finde ich, sind AN und AG doch dafür nicht so weit entfernt....okay, man sollte sich aber schon über ein grösseres Paket unterhalten können als "nur" die Altersversorgung, dafür gibt es bekanntlich zu viele Baustellen. Dann könnte in dem ganzen Mist auch eine Chance für eine Zukunftsperspektive entstehen. Und dafür kämpfen VC und UFO doch in Wahrheit.
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Wir können das gerne an der Stelle auslagern, weil das nichts mehr direkt mit Lufthansa zu tun hat - ich aber denke, dass eine Debatte übers Streikrecht generell durchaus Anklang in der Runde hier finden wird: Darf man natürlich schon, ist ein freies Land. Ich bin bloß der Ansicht, dass die einzigen, die von so einer Maßnahme langfristig profitieren würden, die Leute wären, die Anteile an Firmen halten und somit Arbeitgeber-Interessen haben. Die arbeitende Bevölkerung profitiert dann vielleicht 20 Jahre von einem stabilen infrastrukturellen Umfeld, weil kein Arbeitskampf mehr stattfindet, und merkt dann langsam, wie ihre ökonomische Stellung im Vergleich zu Ländern mit vorher ähnlicher Lage zurückfällt. Das nennt man einen grandiosen Pyrrhussieg. Weiterhin sollte man sich bewusst machen, dass man mit sowas eine handfeste Einschränkung von Grundrechten fordert. Streik ist kein cooles Add-On unserer Wirtschaftswelt, es ist eine elementare Freiheit der Arbeiterschaft. Wer die einschränken will, sollte in meinen Augen auch einen Vorschlag mitbringen, wie denn in seinen Augen dann zukünftig Konflikte zwischen Lohnarbeitern und Besitzern eines Unternehmens ausverhandelt werden sollen. Denn man muss sich ja auch mal bewusst machen: Das Konzept Streik wurde ja nicht mit der Gewerbeordnung des Norddeutschen Bundes 1869 eingeführt und vorher hatten die Leute einfach einen unweigerlichen Arbeitszwang. Streik ist die Legalisierung eines Streits, der so alt ist wie die Idee der Lohnarbeit selbst, nur an dessen Ende früher das Haus des Firmeneigentümers und mit ein bisschen Pech er gleich mit gebrannt hat. Mal abgesehen davon, dass man, wenn man als Arbeiter selbst eine solche Meinung vertritt, damit in meinen Augen der internationalen Arbeiterschaft ein beachtliches Messer in den Rücken jagt. Weil - wie du auch schon richtig anerkannt hast und wie wir auch gleich noch weiter besprechen - lebt man ja nicht alleine auf dieser Welt. Danke, ich kenne das Prinzip der Staatenkonkurrenz im Kapitalismus. Ich halte die Aussage trotzdem erstens für eine brutale intellektuelle Verkürzung und zweitens auch nicht in der Absolutheit zutreffend. Denn: Man muss nicht jeden Markt um jeden Preis bedienen, und es findet sich gerade innerhalb Europas auch genug Wertschöpfung im eigenen Wirtschaftsraum. Auch wenn EK irgendwann alle Pax auf EU-SEA fliegt, werden sie nicht in der Lage sein, konkurrenzfähig den innereuropäischen Markt oder EU-USA zu bedienen. Realistisch sind sie ja nicht mal in der Lage, auch in Friedenszeiten überhaupt nur annähernd einen Großteil des Marktes auf EU-SEA zu bedienen, weil ihnen Verkehrsrechte dafür fehlen. (Was übrigens auch der gleiche Grund ist, warum ich gegen eine weitere Marktliberalisierung und für einen Protektionismus europäischer Airlines bin.) Weiterhin musst du mir mal erklären, was die Logik dahinter sein soll, Wertschöpfung um jeden Preis durch eigene Arbeitnehmer tätigen zu lassen, auch wenn die dabei kein zusätzliches Geld verdienen. Dumm gesagt - wenn ich die Wahl habe zwischen wenig Geld und viel Arbeit oder wenig Geld und wenig Arbeit, nehme ich natürlich die Variante, bei der ich immerhin keinen Finger krümmen muss. Die Forderung, aufs Streikrecht zu verzichten, um von den Produktionskosten her an die MEB3 ranzukommen, hat genau einen Profiteur: Die Besitzer der Airlines. Und die Idee, dass der Reichtum, der sich dann dort akkumuliert, nach unten runtertropft, wird sogar in den wirtschaftsfreundlicheren Varianten der Volkswirtschaftslehre inzwischen seit Jahrzehnten als überholt betrachtet. Als Bürger bringt es mir nichts, wenn mein Land in der Statistik ein gutes BIP hat, solange nichts davon in meinem Portemonnaie ankommt. Ich ernähre mich nicht von Destatis-Tabellen. Das man es geschafft hat, dass Arbeiter sich in Konkurrenz mit Arbeitern aus anderen Ländern sehen und dort die Trennlinie ziehen, und nicht etwa zwischen ihnen und der besitzenden Klasse, ist der größte PR-Erfolg des Neoliberalismus.
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Fans mit dem Boot den Rhein stromaufwärts https://www.facebook.com/share/r/1JCnqcrcqt/?mibextid=wwXIfr
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Aktuell zu Norse Atlantic Airways
oldblueeyes antwortete auf Patrick W's Thema in Fluggesellschaften
Norse ist ein totes Pferd. Hat unter Norwegian nicht funktioniert und den Laden runtergezogen, funktioniert als reine Langstreckeairline nicht. Ein Käufer könnte jedoch etwas daraus machen - Produkt leicht verändern ( mit Business), Fokus als Leisure ab LGW (sowas wie Corsair ab CDG). Oder einer der beiden TAP Bieter der nicht zum Zuge kommt die Flotte kaufen und ein Angebot gen Latam zB ab BCN aufbauen. Für günstige Aktiva ist es noch zu früh. -
Aber nicht hier im Diskussionsforum
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Die US-Luftfahrtbehörde FAA beschränkt die Flugbewegungen am Flughafen Chicago O'Hare auf täglich 2708 – und zwingt United Airlines und American Airlines damit zur Kurskorrektur. Der Schritt kommt, nachdem die Zahl geplanter Flüge um fast 15 Prozent über das Vorjahresniveau gestiegen war. Zum Artikel
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FlyOne Armenia Eriwan - Bergamo 2/7 ab 1.5.26 mit A320 Pegasus Airlines Istanbul Sabiha Gökçen - Alicante 4/7 ab 23.6.26 Istanbul Sabiha Gökçen - Oral (Kasachstan) 2/7 ab 3.6.26 Wizz Air Vilnius - Prag 3/7 ab 5.9.26
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Aktuelles zu nordamerikanischen Airlines
Emanuel Franceso antwortete auf -Fabiii-'s Thema in Fluggesellschaften
David Neeleman (einer der Gründer von jetBlue) hält eine Insolvenz von jetBlue in diesem Jahr für möglich. Als Gründe nennt er die hohen Kerosinpreise und die hohen Schulden von jetBlue. Er bezweifelt zudem, dass United Airlines ernsthaftes Interesse an jetBlue hat (aufgrund der Schulden). https://www.aerotelegraph.com/airlines/gruender-david-neeleman-warnt-vor-dem-ende-von-jetblue/e6t529j -
Sieht nicht gut aus - ich denke nach dem Sommer ist Schluß.
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Strecken-Gerüchteküche: Slotanträge, Flurfunk etc.
Emanuel Franceso antwortete auf touchdown99's Thema in Fluggesellschaften
easyJet plant die Aufnahme von Birmingham - Agadir, Bordeaux - Agadir und Nantes - Essaouira. -
Aktuell zu Norse Atlantic Airways
global6express antwortete auf Patrick W's Thema in Fluggesellschaften
Doch, die gab es am Mittwoch: https://www.airliners.de/norse-aktie-bricht-50-prozent/87142 -
KLM streicht im kommenden Monat 160 Flüge innerhalb Europas. Als Grund nannte die niederländische Tochter der Air France-KLM-Gruppe steigende Treibstoffkosten. Die Streichungen beträfen weniger als ein Prozent des gesamten europäischen Flugangebots, teilte die Airline mit. An einer Kerosinknappheit leidet KLM nach eigenen Angaben nicht. Zum Artikel
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Boeing will seine Satellitenauslieferungen im laufenden Jahr auf 26 Einheiten steigern – ein Vielfaches des Vorjahreswerts. Gleichzeitig stellt das Unternehmen gemeinsam mit seiner Tochter Millennium Space Systems eine neue Satellitenplattform vor, die eine Lücke im Markt schließen soll. Zum Artikel
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Der Flughafen Paderborn/Lippstadt hat einen neuen Einsatz-Leitwagen für seine Flughafen-Feuerwehr in Betrieb genommen. Das auf einem Mercedes Vito basierende Fahrzeug kommt nach Angaben des Flughafens sowohl bei Notfallübungen nach ICAO-Vorgaben als auch bei Gebäudeeinsätzen zum Einsatz. Zum Artikel
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Condor scheint die Menüs in der Businessclass auf der Kurz- und Mittelstrecke zu überarbeiten. Für den Sommerflugplan lassen sich weiterhin die „Taste the world“-Gerichte auswählen, im Winterflugplan werden einem (noch etwas provisorisch mit Abkürzungen) nur noch Sondermenüs zur Auswahl angezeigt. Die sind aber abgebildet mit Vorspeise und Dessert.
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Die Piloten der TAP Portugal warnen vor einer Übernahme durch Lufthansa. Man befürchtet, dass die gewerkschaftsfeindlichen Taktiken der Lufthansa auch TAP beeinträchtigen könnten. https://www.aero.de/news-52364/Lufthansa-TAP-Air-Portugal.html : „Die portugiesische Pilotengewerkschaft Sindicato dos Pilotos da Aviação Civil (SPAC) hat gegenüber der Regierung in Lissabon Bedenken hinsichtlich der Arbeitskultur bei Lufthansa angemeldet. Würden "gewerkschaftsfeindliche Taktiken" auf TAP abfärben, sei "die Effizienz des Drehkreuzes in Lissabon ernsthaft gefährdet", warnte die Gewerkschaft. Die "Stabilität der Arbeitsbeziehungen" müsse Portugal bei Auswahl eines Investors berücksichtigen.“