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Warum nicht beim Board trolley differenzieren? Das is doch sehr wichtig für denke mal 90% der Gäste. Wenn alle 8 kg machen warum macht LH nicht einfach 11? Und bissi grösser? Kann einzig positiv sein weil "bei LH isses dabei und bei x y muss ich zahlen". Ich seh ständig die Dramen beim einsteigen und das Gefluche der Gäste ob er nun durch geht, weggenommen wird, Geld kostet, was mit dem Duty Free Wein ist oder der grossen Handtasche.
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Das monatliche airliners.de-Verkehrszahlen-Briefing. Dieses Mal unter anderem mit dem Kapazitätsabbau von Ryanair in Deutschland und Österreich zugunsten von Polen und Albanien, der nach unten korrigierten Verkehrsprognose von Eurocontrol für Europa sowie der wachsenden Kritik von Forschern an der Praxistauglichkeit der 90-Sekunden-Evakuierungsregel. Zum Artikel
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Alles Kaffeesatzleserei hier!
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Korrekt. Man kann es nicht nur an einem (fehlenden) Kaffee festmachen, oder an einem neuen Tarif ohne Handgepäck. Es ist mittlerweile eher der Gesamteindruck aus vielen kleinen, einzelnen Faktoren und Stellschrauben. Kein Catering mehr hier, zweistellige Eurobeträge für die Sitzplatzauswahl beim Online-Check-In dort, im niedrigsten "Basistarif" kein Handgepäck mehr, etc. Am Ende festigt sich dann der Eindruck: Wirkt als Gesamtpaket wie ein Billigflieger. Zu trotzdem noch deutlich höheren Preisen, auch im niedrigsten Tarif.
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Kurzstreckenflüge sind aber auch keine besondere Erlebnisse mehr. Aber es ist sehr niederschwellig im Cateringbereich zu kritisieren.
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Das ist, so glaube ich, ein ziemlich zentraler Gedanke. Man fühlt sich nicht mehr als Gast.
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Ok, dann sollte LH es auch machen. Genau darauf wollte ich hinaus. Danke für die Aufklärung. Touché, ich habe es anders erwartet, aber bin dann wohl überzeugt, dass man zumindest hinter anderen nicht zurückstehen sollte. Ohnehin ist das eher die Konkurrenz für LH als FR - erstmal gibt es wenig Überschneidungen, zweitens sind die Preis Unterschiede zu groß als dass ein Kaffee dies kompensieren könnte... Ich bin nur einfach der Meinung, dass die Wirkung (hier) aus Nostalgie überschätzt wird und die Baustellen woanders größer sind. Weil der Kaffee bringt der Zufriedenheit wenig, wenn man dafür vom Streik betroffen ist, an einem Sitz etwas nicht funktioniert oder die Crew genervt ist, weil sie mal wieder "zu teuer" genannt wurde oder der Flug Verspätung hat.... Dann reißt man sich mit dem Hintern ein was man mit den Händen aufbaut. Aber man kann ja auch zwei Dinge auf einmal machen PS: Krass, wie wir von neuen Tarifen über Sitzplatzreservierung zu Kaffee kamen
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Grande. Ich hab noch nie erlebt, dass jemand so zielsicher genau das Gegenteil seines eigenen Punktes argumentiert hat. KL, AF, BA bieten alle freien Kaffee auch in der Economy. IB tatsächlich ähnlich LH. Also - wenn nahezu alle zum gleichen Schluss kommen, könnte es Sinn machen?
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WIMRE gibt es dort noch ein abgespecktes Gratisprogramm. Zumindest in den Niederlanden spielt man sehr intensiv mit dem Gedanken, das zu ändern.
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Also der Snack + Getränk bei LOT sind nach viel LH + Condor + EW dann doch hängen geblieben. Ich würde jetzt keine 50 € mehr ausgeben, aber wenn die Flüge nach Polen mal wieder preislich ähnlich sind, dann wäre das durchaus ein Entscheidungskriterium, was auch mal ein 10er beim Preis ausgleicht.
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Dann frage ich es mal andersrum..Ich weiß es gerade nicht auswendig, aber wie machen es KL, AF, BA oder IB? Ich vermute die streben eine ähnliche Markenwahrnehmung an - gibt es da Kaffee? Und wenn alle zum gleichen Schluss kommen, könnte es Sinn machen? Und andersrum - ist der Effekt von Kaffee auf die Wahrnehmung so groß oder doch eher Pünktlichkeit, Crew Freundlichkeit oder dass am Sitz alles funktioniert? Ggf bestünde da eine Chance für Gratis Kaffee - bspw als "Entschuldigung" bei absehbar x Min Verspätung?! Ich glaube halt an das Rationale in den Menschen. Also wenn es so wäre wie behauptet, dass LH sich nicht von FR unterscheidet - würde man bspw für LH 15 Euro mehr zahlen um einen Kaffee zu bekommen (wäre ein teurer Kaffee)? Oder ist es rational aus Trotz zu sagen: Wenn ich bei LH keinen Kaffee bekomme buche ich FR - weil da gibt es auch keinen...
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Es gab bekanntlich 2024 die Tests mit einer Rückkehr von Gratisgetränken. Problem war schlicht, dass diese Leistung kaum Einfluss auf die Zufriedenheit der Gäste hatte. Das muss man so ehrlich leider sagen. Rein historisch betrachtet ist es auch gar nicht so schlimm, wenn die Gäste nicht wirklich zufrieden sind mit dem nicht mehr vorhandenen Gratisservice. Die Umstellung auf das BoB hatte vorwiegend die Gründe, dass a) der Großteil der Kunden mit der Inklusiveleistung ebenfalls unzufrieden war (man erinnere sich an das schreckliche Sandwich) und b) ein Mehr an Quantität/Qualität zur Steigerung der Zufriedenheit schon damals im Europageschäft und den damit verbundenen Margen nicht darstellbar war. Insofern war der Kunde vorher nicht zufrieden und danach auch nicht. Ergo erfolgsneutral bei gleichzeitiger Einsparung bei LH. Und wer wirklich das bessere Produkt wünscht kann BoB nutzen (ich weiß; auf vielen Strecken geht es nicht). Ich gehe nicht davon aus, dass bei FOX etwas an dieser Stelle wieder kommt. Stattdessen, und das sieht man gerade auch heute wieder mit dem neuen Tarifkonzept, wird die Segmentierung von Eco zu Business eher größer als kleiner. Bei Letzterer sieht man dann auch die Versuche der Verbesserungen bspw. bei Catering.
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Macht man des nicht? Die Business auf der Langstrecke ist Premiumprodukt. Wie ein Starbuckskaffee. Der Kaffe an sich ist nebensächlich, weil alles drumherum wichtiger ist : drin Name auf den Becher, irgendein Syrup nach deinem Geschmack, "fairer Anbau" Story, das Ambiente drumherum unter Gleichgesinnte die viel Geld für Plörre ausgeben usw Die Premium Eco ist wie ein guter Kaffehauskaffe. Rationale Mehrwertentscheidung. Klare Rezeptur ohne Schnickschnack Ein no Frills Tarif ist aber wie ein Coffee to go. Pappbecher reicht, Kaffee ist heiss Verbraucher mit Robustabohnenröstung zufrieden. 1 Euro aus dem Automaten. Ausreichend für den Kick. Airlines verkaufen nicht nur 1 Produkt und keine andere Branche hat so eine Spreizung des Angebotes unter einer eigenen Marke. Einen Sternerestaurant mit Fleischkäseimbiss aus Schlachtabfälle würden alle meiden, aber im Widebody sollten bitteschön First und Groschenflieger alle eine Markenidentifikation haben Und weil man Haptik und Sound eines Premium PKWs erwähnt wurden - das ist alles gut und schön, aber für 2,40 für eine Fahrkarte im öffentlichen Nachverkehr kriegt man höchstens andere Gerüche und man sieht das Autohaus auch nicht von innen.
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Warum beschäftigen Autohersteller teure Fachleute, um den Sound zufallender Türen und den Geruch des Innenraums zu designen? Weil der Wert einer Marke mehr ist als die Summe der angebotenen Produkte. Ich verstehe grundsätzlich deine Überlegungen, aber glaube, dass du es dir da an manchen Stellen etwas zu einfach machst. Beziehungsweise, an manchen Stellen zu geradlinig betriebswirtschaftlich argumentierst, und dabei einen Aspekt wie Markenwahrnehmung ziemlich außer Acht lässt. Lufthansa wird auf der Kostenseite Ryanair (und auch jeden anderen LCC) nie schlagen. Unmöglich. Also sollte man - wenn man nicht zukünftig auf der KMS nur noch Langstreckenfeed befördern will - etwas kreieren, was bei Kunden erhöhte Zahlungsbereitschaft hervorruft. Das sind die angeflogenen Flughäfen, das ist das resiliente Netzwerk, es könnte aber auch der Service sein. Keiner redet hier davon, die Lufthansa der 2010er wieder auferstehen zu lassen. In meinen Augen liegt die feine Kunst darin, genau die Stellschrauben zu finden, die zwar den CASK nicht merklich nach oben treiben, aber die Kundenwahrnehmung an Bord und am Flughafen verbessern. Kostenlose Getränke könnten da etwa ein möglicher Schritt sein. Und wenn man sich die Testläufe anschaut, auch einer, der im LAC nicht völlig ignoriert und als hanebüchen angesehen wird.
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Bei den Preismaschinen ändert sich rein gar nichts. Der bisherige Einstiegstarif von sagen wir EUR99 ist nun nicht mehr der Light sondern der Basic-Tarif. Da ändert sich rein gar nichts, außer dass man die Preise anhebt. Habe bei LH schon sehr lange keinen Serviceagenten in Fleisch und Blut gesehen. Personal am Gate...reichlich. Nicht immer mit klar zugeordneten Aufgaben außer bei Boardinggroup 1 und 2 die Ticket händisch zu scannen, statt die bestehenden Quick-Boarding-Gates zu nutzen. Bei EW habe ich zumindest die Gewissheit bei Smart mein Handgepäck im Overheadbin zu wissen. Bei LH Boardinggroup 3 ist dies schon lange nicht mehr gegeben. Wenn sich dies nicht ändert mit dem neuen Basictarif dann habe ich von den extra Euronen für das Handegepäck auch nichts. Da muss also am Gate anständig kontrolliert und an Bord daraufhingewiesen werden, wo die kleine Damenhandtasche hingehört.
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Ja. Kostenseitig stimmt das. Aber warum etwas verschenken, was man auch verkaufen kann? Die Frage am Ende ist, ob die Kunden die Gastfreundschaft honorieren. Sagen wirklich nennenswert mehr Kunden "ich buche LH statt (günstiger) xyz, ich fand es so nett, dass sie mir Kaffee geschenkt haben"? Oder wenn ich neue Kunden ansprechen will - sehe ich es bei swoodoo, dass da im Preis ein Kaffee drin ist? Wissen das alle ? Ich glaube das ist ein Symbolthema. Ich glaube am Ende ist es für das LH Ergebnis nahezu irrelevant, ob man es anbietet oder nicht. Ich halte das quasi für Nostalgie (wieso ist ein Flugzeug das einzige Transportmittel wo man einen Kaffee erwartet?) Die wahren Baustellen liegen woanders, wenn man um LH besorgt ist. Und wenn man wieder günstiger full Service fliegen will? Sorry, die Zeiten sind leider vorbei. Selbst wäre das Kaffee im Ticketpreis ist es nun mal teurer als früher.
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Ich setz mich mal wieder zwischen alle Stühle: Anders als bei der Debatte gestern kann ich hier schon den kritischen Tonfall nachvollziehen. Es fällt mir auch schwer, das konkret in Worte zu fassen, aber grundlegend kann man glaube ich meine Gefühlswelt bei dem Thema mit dem Begriff "Gastfreundschaft" zusammenfassen. Und da will ich zwischen zwei verschiedenen Aspekten differenzieren: Zum einen gibt es eindeutig Leistungen, die handfest Geld kosten und früher inbegriffen waren. Beispielsweise Check-In-Baggage oder Catering - die berühmte Stulle. Andererseits gibt es Dinge, die eigentlich kaum Geld kosten, weil sie im logistischen Aufwand eh inbegriffen sind, aber wo man durch geschicktes Upselling noch zusätzlichen Umsatz generieren kann. Beispielsweise Kaffee oder Softdrinks (aus Flaschen serviert). Der Catering-LKW muss sowieso anfahren, die Stückkosten der Produkte dürften sehr überschaubar sein. Sprich - die nahezu einzigen Kosten sind Opportunitätskosten. In meiner idealen Lufthansa würde man derlei Dinge auch im most basic Economy-Tarif kostenlos rausgeben. Allein schon, um ein Differenzierungsmerkmal zu LCCs zu haben. Und wenn man sich den Trend der anderen europäischen Netzwerker anschaut, geht Lufthansa hier mit ihrem komischen auf vielfachen Kundenwunsch ausgerollten Onboard-Delights-Konzept tatsächlich einen Sonderweg. That being said: Das von OBE genannte Buchungsverhalten ist schon real und das Interesse des Konzerns, möglichst weit oben in Suchmaschinen gelistet zu werden, damit völlig verständlich. Und Lufthansa hat natürlich schon auch weiterhin andere Differenzierungsmerkmale. Das Irreg-Handling ist beispielsweise (wenn nicht gerade ein Streikjahr ist) immer noch Meilen besser als jeder LCC. Aber ich denke, es würde der Marke ganz gut tun, wenn Gäste nicht alle drei Minuten das Gefühl haben, da wird gerade versucht, noch ein bisschen was aus ihnen rauszuquetschen.
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Ist der Service denn bei Ryanair gleich wie bei LH? Also kannst du bspw bei Ryanair, wenn dein Meeting länger dauert gegen einen Aufpreis deinen Flug auf einen Flug später verschieben, fliegt dich Ryanair nach FRA oder doch nur nach HHN, bekommst du Meilen und welche Lounges kannst du ggf nutzen. Ist wer am Airport da, den du bei Fragen ansprechen kannst usw ? Natürlich nicht. Aber was ist der Vorteil davon nur einen Tarif zu haben der ggf Dinge enthält die manche nicht brauchen vs Differenzierung? Warum soll ich in dem Beispiel zuvor nicht dem 180 Euro Pax ein maßgeschneidertes Angebot machen? Oder anderes Beispiel. Wieso verkauft Coca Cola auch Flaschen einzeln und nicht nur als Sixpack? Manchmal braucht man halt nur eine Flasche. Warum für sechs zahlen? Und warum für Kafeee und Koffer zahlen wenn man es nicht braucht? Soll Coca Cola sagen: Kunden die weniger Flaschen brauchen brauchen wir nicht?
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Das würde ja implizieren, die LH hätte durch das Abschaffen des Service nun ein vergleichbares Preisniveau wie ein LCC. Und genau schon bei dieser Annahme liegt der Fehler. Denn das Problem ist: Die LH ist bei fast gleichem "Service" eben immer noch deutlich teurer. Sie wird die Preisführerschaft nie gewinnen, auch wenn die 100. Tochtergesellschaft aus dem Boden gestampft wird. Insofern bleibt ihr perspektisch als Differenzierungsmerkmal eigentlich nur noch die Produktqualität. Und genau da eben wird der Unterschied zu LCCs immer geringer (teils liegt sie mittlerweile ja sogar darunter, etwa bei der streikbedingten Zuverlässigkeit).