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Das wäre aber eine Neudefinition der Kurzstrecke. Bis vor Kurzem, hieß es noch München sei auch ein Europahub über den man von Billund nach Bari, von Oporto nach Oradea oder von Tallinn nach Toulouse kommt.
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Man stelle sich München ohne den MUC vor .... Keine Weltstadt.
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Michael O'Leary bleibt bis April 2032 Chef der Ryanair Group. Ryanair-Chairman Stan McCarthy erklärte, O'Leary habe "zugestimmt, die Ryanair-Gruppe zum Nutzen aller Aktionäre weitere sechs Jahre bis April 2032 zu führen". Der Vertrag umfasst ein Jahresgehalt mit gedeckeltem Bonus sowie eine einmalige Kaufoption auf zehn Millionen Stammaktien. Zum Artikel
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Wenn der Prorate-Platz 50 € Verlust einbringt, der leere Platz aber 250€ kostet, reduziert der Prorate Platz den Verlust um 200€. So einfach die Rechnung, Ihre Annahmen beruhen immer auf eine über 90% Auslastung der Flüge, die gibt es aber bis auf seltenen Ausnahmen auf den Zubringern nicht. Sicher nicht, aber auch Lufthansa-Main ist ein Betrieb und Betriebe werden nach wirtschaftswissenschaftlicher Lehre gegründet um Gewinne zu erzielen und Lufthansa wird das bei ihrer Maschinenkapazität sicher nicht mit weniger Paxen gelingen.
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Amerika mit einer schlechten Infrastruktur und ganz anderen Entfernungen wie in Europa ist für die Betrachtung nicht förderlich. Alles was die Netzwerker liegen lassen wird über kurz oder lang dann von den LCC'lern erschlossen oder bleiben ganz auf der Strecke, weil unrentabel. In Italien gibt es die Entwicklung einer einstigen schwachen Alitalia, was zu viel Verlagerung am Inlandtraffic von ITA zu den LCC'ler geführt hat. Trotzdem braucht man jetzt wieder mehr Inlandflüge bei ITA, um die wachsende Langstrecke zu füllen. Ob dies gelingt? Immer eine Frage der Betrachtungsweise, was gut oder schlecht ist.
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Es ist immer noch so dass man ein Geschäftsmodell Top-Down planen sollte. Die LH Gruppe ist ein Netzwerker über 5 oder 6 Hubs, je nach Rechenart und abseits von Eurowings und Discover+Edelweiss ist die Kernaufgabe der Kurzstrecke eine optimale Füllung der Langstreckenflotte. Das schliesst natürliche P2P Nachfrage aus den Hubs nicht aus, diese ist aber nicht Gegenstand der Diskussion, da sie beim richtigen Pricingnicht nur kostendeckend, sondern auch ertragspositiv wirkt. Auf natürlicher Weise sinkt der P2P Bedarf je kleiner der Zubringerflughafen - vom objektiver Schwäche einer Region bis zu natürlichen P2P Ströme in andere Richtungen (zB Hauptstädte der betreffenden Länder oder Ethno/Migrationshotspots) - und desto mehr bleibt nur der Transferbedarf übrig. Dabei ist es völlig rational aus Sicht eines Anbieters diese geringe Nachfrage zu bündeln. Schauen wir uns mal anschaulich einen Provinzflughafen aus den USA an, ich nehme jetzt als Beispiel Lexington. - United fliegt nach Chicago und Denver; kein Angebot nach Newark oder Dulles -American fliegt nach Charlotte, Chicago, Detroit, Miami, Philadelphia - Delta fliegt nach Atlanta, Minneapolis, La Guardia Alle Netzwerker haben ihre Paxströme optimiert und niemand stirbt wenn es manche Hot Spots nicht direkt gibt - kein Anbieter fliegt die beiden internationalen New Yorker Flughäfen direkt an. Kein Netzwerker fliegt Richtung West Coast ( Nappa Valley und IT passen vermutlich mit Whiskey und Pferdezucht nicht so ganz zusammen). Kein Anbieter (auch nicht Allergiant oder JetBlue) bietet eine Verbindung nach New England, obwohl aus Europa Dutzende Flugzeuge täglich in Bostn landen. Niemdnd stirbt davon, niemand isrt empört, sondern man arrangiert sich mit dem was nach logischer Ermessung sinnvoll angeboten wurde. Ähnliche Erkenntnisse stehen auch manchen europäischen Städte bevor. IAG und AFKLM haben es historisch einfacher gemacht in dem sie diese nie angeflogen haben, bei anderen werden sich diese Änderungen via LHG bemerkbar machen. Die legitime Frage ist eher warum es die LH nicht früher auch so gemacht hat.
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Naja, irgendwie ist es doch immer so, je länger ein Leg je mehr kann bei einer niedrigeren Kostenbasis gespart werden zur Konkurrenz. Im Umkehrschluss bedeutet es aber nicht automatisch, dass bei kürzeren Legs nichts übrig bleibt oder der Verlust deutlich geringer ausfällt.
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Dementsprechend wäre nach einer gescheiten Kosten-Nutzen-Analyse die erste Maßnahme, alle unprofitablen Zubringer ab irgendwelchen besseren Feldwegen einzustellen. Schön, dass auch du endlich mal zustimmst. Paxe dürfen gerne nicht gewillt sein. Ist ein freies Land. Viele Alternativen haben sie halt nicht, das nennt man Pech. Die Orte, an denen LH kürzt, sind jetzt nicht gerade mit drölf anderen Netzwerkern angebunden. Nochmal: Es ist nicht die Aufgabe der LH, jeden Pax bestmöglich in ihre Röhren zu bekommen. Es ist tatsächlich legitimes Geschäftsgebahren, potenziellen Kunden den ökonomischen Mittelfinger zu zeigen. Stirbt keiner bei. In der Realität waren sie mit Condor noch größere Verlustbringer. Mir fehlt nach wie vor irgendein logisch verorteter Beweis, wie Lufthansa mit Paxen, die Condor dank Prorate unter den tatsächlichen Produktionskosten im Flieger platziert, bilanziell helfen sollen. Doppelt geil für LH, wenn diese Prorate-Bedingungen dann genutzt werden, um auf der Langstrecke (wo DE tatsächlich wesentlich billiger produziert als LH) die Tarife von LH zu unterbieten.
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Trump und die Luftfahrt
FKB antwortete auf aaspere's Thema in Luftverkehrspolitik, Recht, Wirtschaft
Glaube ich Dir! Bei der ideologisch aufgeladenen Stimmung dort drüben ist es aber sehr schwer eine rein sachliche Einordnung zu finden. Meine Meinung: Wenn bereits eine dunkle Bellyfarbe ausreicht die Elektronik zum Spinnen zu bringen, hast Du ein gründsätzliches Designproblem. Ein robustes System zeichnet sich dadurch aus, dass es auch bei Verletzung der Spezifikation innerhalb gewisser Grenzen noch funktioniert. Ist zwar langfristig keine Lösung für das Design einer Air Force One, aber die nächstgrößere Schaltschrankkühlung sollte das lösen. Mal ein Vergleich aus der Praxis: Dein schwarzer Bentley bockt ja auch nicht mehr als der rosafarbene Deiner Nachbarin - auch beim aktuellen Wetter. -
Trump und die Luftfahrt
jetstream antwortete auf aaspere's Thema in Luftverkehrspolitik, Recht, Wirtschaft
Ich habe mir das Ganze nicht ausgedacht: —> https://www.politico.com/news/2022/06/08/trump-air-force-one-problem-00038264 Jooh, hellblau. -
Auf Frankfurt - Abu Dhabi ersetzt Condor einen Etihad Flug und auf Abu Dhabi - Bangkok reduziert Etihad von 6 mal täglich auf 4 mal täglich. Damit dürfte sich im Vergleich zu jetzt lediglich die durchführende Airline ändern.
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Für alle auf dieser Strecke (LH, TG, EK, EY, QR, QR, GF, TK). Für den Kunden ist es ganz gut - fallen wenigstens die Preise.
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Ich teile deine Meinung, aber wenn du die Berliner fragst sind wir hier beim Henne-Ei Problem, ohne Flüge keine starke Region & Nachfrage