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airliners.de

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Geschrieben

Morgen vor dem amerikanischen Börsentag wirds offiziell gemacht. Es bedeutet auch:

 

- keine Auslieferung mehr in 2008

- keine 109 Auslieferungen in 2009

 

Flightblogger

 

Entweder war das letzte Update im Dezember eine Farce oder es hat in der Zwischenzeit eine bedeutsame Entwicklung zum Negativen hin ergeben. Morgen weiss man vielleicht mehr.

 

Insgesamt eine herbe Enttäuschung und für Boeing eine Katastrophe, die mit Ärger seitens der Kunden rechnen müssen.

Geschrieben
Morgen vor dem amerikanischen Börsentag wirds offiziell gemacht. Es bedeutet auch:

 

- keine Auslieferung mehr in 2008

- keine 109 Auslieferungen in 2009

 

Flightblogger

 

Entweder war das letzte Update im Dezember eine Farce oder es hat in der Zwischenzeit eine bedeutsame Entwicklung zum Negativen hin ergeben. Morgen weiss man vielleicht mehr.

 

Insgesamt eine herbe Enttäuschung und für Boeing eine Katastrophe, die mit Ärger seitens der Kunden rechnen müssen.

 

Naja, so lang sie nicht bei zwei Jahren Verspätung sind wie Airbus mit der A380, ist ja alles nur halb so schlimm.

Geschrieben

Ich entschuldige mich für den vorhergehenden Beitrag meinerseits, wollte einfach nur mal der Erste sein, der sowas schreibt.

Hmmm - Erstflug wohl im Juni statt wie geplant im März... Wenn das stimmt, wäre seit der letzten Verschiebung um 3 Monate (November/Dezember 2007 auf Ende 1. Quartal 2009) noch einmal dieselbe Menge an Verspätung draufgekommen.

Hört sich nicht besonders toll an, und vor allem nicht besonders vertrauenserweckend. Das hört sich inzwischen tatsächlich immer mehr nach der Airbus-Taktik an, eine insgesamt grössere Verzögerung nur peu à peu, in handlichen 3-Monats-Schnipseln (Erstflug August/September->November/Dezember->Februar/März->Juni/Juli), preizugeben. Wenn sich das als wahr bestätigt, wäre der Erstflug jetzt erst nach dem Termin, von dem vor nicht einmal drei Monaten noch gesagt wurde, dass man ihn als Erstauslieferungstermin halten können würde (dank komprimiertem Flugtestprogramm).

 

Bin jedenfalls auf die offiziellen Erklärungen gespannt, denn zuletzt hatte man das Nietenproblem ja behoben und es ging mehr um Integrationsprobleme oder so ähnlich. Bin auch neugierig, ob die FAA-Anmerkungen zum Thema Abgrenzung der internen Bordsystems gegenüber dem "Unterhaltungs"-Netzwerk mit zu der Verzögerung beigetragen haben - oder ob die möglichen Auswirkungen dieser Sache noch nicht mit berücksichtigt wurden.

 

Boeing und Airbus lernen aus den ganzen Geschichten hoffentlich was zum Thema Projektmanagement. Aber hey - das Computerspiel "Duke Nukem forever" ist noch später dran (10 1/2 Jahre and counting), insofern... noch kein Grund zur Beunruhigung.

 

Ganz treffend zusammengefasst schon auf a.net von Ncfc99:

This is what dissapoints me the most, not that the plane is late(take the time to get it right), its that they seem to not have learnt a thing from Airbus and the almighty balls up that was the announcments of the delays.

Geschrieben
...der Zeitvorteil zum A350 schmilzt immer weiter dahin.

 

Vorausgesetzt der eigene Zeitplan kommt nicht wie beim A380 oder A400M all zu sehr ins Rutschen.

 

Welche komplette Neuentwicklung von boeing oder Airbus kommt denn heute noch pünktlich auf den Markt? - keins

 

Beide Flugzeugbauer setzen sich unrealistische Zeitpläne um durch zu früh geplante Erstauslieferungen einen Wettbewerbsvorteil zu erlangen.

Geschrieben
Entweder war das letzte Update im Dezember eine Farce oder es hat in der Zwischenzeit eine bedeutsame Entwicklung zum Negativen hin ergeben. Morgen weiss man vielleicht mehr.

 

Am ehesten eine Kombination aus beidem. Mal ernsthaft: Wer hat denn das "Der Erstflug ist später, aber die erste Auslieferung läuft nach Zeitplan" gekauft?

Boeing hatte damals ja selbst zugegeben, dass der Plan jetzt so eng sei, dass jetzt die minimalste Störung zu Verzögerungen führen würde...

 

Ich sehe es so: Es ist außer Frage, dass sich die Auslieferungen um mindestens 6 Monate verzögern werden. Die große Frage ist, ob Boeing es aber (anders als Airbus beim A380) schafft, die versprochen Auslieferungszahlen von Anfang an zu bringen, oder ob deutlich weniger Maschinen als geplant das Werk verlassen und somit die Verzögerung für die späteren Kunden noch weiter anwächst.

 

Jetzt von einem schmelzenden Vorsprung vorm A350 zu sprechen, halte ich für verfrüht. Ich glaube nicht, dass der nach Zeitplan kommt, sowas ist heutzutage einfach zu selten.

Geschrieben

Erinnert Ihr Euch noch -März 2007..

 

 

Der US-Flugzeugbauer Boeing hat den Zeitplan für sein

neues Langstreckenflugzeug 787 'Dreamliner' bestätigt. Die erste Auslieferung

werde im Mai 2008 erfolgen, teilte das Unternehmen am Montag bei einer

Telefonkonferenz mit. Im Juli dieses Jahres ( 2007 ) sollen die ersten Maschinen die

Produktionshallen verlassen und im August zu Erprobungsflügen starten. ......

Geschrieben
Jetzt von einem schmelzenden Vorsprung vorm A350 zu sprechen, halte ich für verfrüht. Ich glaube nicht, dass der nach Zeitplan kommt, sowas ist heutzutage einfach zu selten.

Airbus hat den Zeitplan für die A350 von vornherein sehr konservativ ausgelegt, speziell nach den Erfahrungen mit der A380. Insofern halte ich es für durchaus möglich, dass die A350 letztlich mit +/- 3 Monaten pünktlich kommt.

Das hilft aber gegenüber der 787 nicht, denn von deren Verzögerungen sind ja erst einmal die Erstkunden betroffen, also Fluggesellschaften, die ihre 787 zwischen 2009 und 2011 bekommen soll(t)en. Selbst wenn Boeing nicht nur 6 sondern 12 Monate zusätzliche Verspätung einräumt, bekämen die ihre Flugzeuge spätestens 2012. Gut, da liegt man recht nah am EIS der A350-900 (2013), aber wenn man jetzt eine A350 bestellt, bekommt man sie eh nicht vor frühestens 2015. Statt verspäteter 787 2012/13 wird wohl niemand auf A350 2015 umsteigen, zumal so eine verspätete 787 gegenüber einer stornierten 787 und einer statt dessen bestellten A350 ja auch den Vorteil hat, dass man als Kunde für verspätete 787 Strafzahlungen erhält.

Geschrieben

Hmmmm.

Nachgedanke - welche Auswirkungen haben weitere Verzögerungen und die zusätzlich benötigten Ressourcen für die 787 auf die Programme 777F und 747-8? Eigentlich sollte die 787 schliesslich weitestgehend fertig (und im Dienst) sein bevor die heisse Testphase bei den anderen beiden beginnt.

Das würde so ja jetzt nicht mehr hinhauen.

Geschrieben

In meinen Augen ist es generell ein Problem der manpower, sowohl qualitativ > Projektmanagement, als auch quantitativ > einfach nicht genug Ing. verfuegbar. Besonders der zweite Punkte fuehrt dann zu weiteren Verzoegerungen, weil abgezogenes Personal aus den anderen Projekten fehlt.

 

Die Frage fuer die Produktion an sich, selbst wenn sich learning curve Erfolge einstellen, die ueber der 777 liegen ( mehr Flieger pro Zeiteinheit als bisher oder prognostiziert ) bleibt die Frage, ob die Zulieferer ihre Hausaufgaben auch machen.

 

Waere zwar toll, wenn Boeing die Moehren schneller zusammen schraubt, man aber mit der naechsten Maschine nicht beginnen kann, weil die supply chain wieder nicht nach kommt...

Geschrieben

Zu dem neu hinzu gekommenen Problem mit den Bordsystemen bleiben doch immer noch die Schwierigkeiten mit der Kohlefaserstruktur des Rumpfes. Ich denke da jetzt an den Bericht von dem ehem. Boeing-Mitarbeiter. Da ging es um Materialermüdung und Crashverhalten (Deformation usw.) im Vergleich zu Aluminium. Weiss jemand mehr darüber, inwiefern sich das Problem noch auswirken könnte?

Geschrieben
Zu dem neu hinzu gekommenen Problem mit den Bordsystemen bleiben doch immer noch die Schwierigkeiten mit der Kohlefaserstruktur des Rumpfes. Ich denke da jetzt an den Bericht von dem ehem. Boeing-Mitarbeiter. Da ging es um Materialermüdung und Crashverhalten (Deformation usw.) im Vergleich zu Aluminium. Weiss jemand mehr darüber, inwiefern sich das Problem noch auswirken könnte?

Der hatte ja an die FAA geschrieben, soweit ich mich erinnere, und es ist ebenso viel bei rausgekommen wie bei dem ehemaligen Mitarbeiter eines Airbus-Zulieferers, der behauptet hat, bestimmte Lüftungsventile bzw. deren Steuerun bei der A380 seien unsicher.

In beiden Fällen augenscheinlich eher ein Fall von dem-ehemaligen-Arbeitgeber-einen-Tritt-mitgeben (bzw. das versuchen) als von tatsächlichen Problemen.

Jedenfalls hat man von beiden Problemen nichts mehr gehört und die FAA hat bei der 787 eher das Bordnetz als Unsicherheitsfaktor ausgemacht, nicht die CFK-Struktur.

Geschrieben

@ ilam

 

Ich bin sehr gespannt, ob es bei der B787 Cancelations geben wird.

 

Anders als beim A380-Delay haben die Kunden durchaus eine Alternative die sie kaufen könnten.

 

Gerade für bisherige A330/340-Kunden erscheint diese Option möglich, denn mit A330/350 lässt sich so manches Jahr überbrücken.

 

Bei NWA wird zumindest darüber nachgedacht. Aber warten wir mal ab!

 

:-)

Geschrieben

Boeing könnte in einem solchen Falle mit einem entsprechenden 777-Angebot (ggf. zur Überbrückung) kontern, man soll jedenfalls angeblich darauf vorbereitet sein.

 

Was mich in dem Zusammenhang interessiert sind die Zulieferer ... sind die beiden LCF derzeit überhaupt auch nur annähernd ausgelastet? Wann steht der dritte bereit?

 

Hat Boeing nun die Chance die erste Phase für den Testflugbetrieb der 777F vorzuziehen bzw. abzuschliessen bevor die 787 endlich zum ersten Mal abhebt?

Geschrieben

Hat Boeing Produktionskapazitäten bei der 777 für ein solches Angebot? Angeblich soll die doch auch für die nächsten Jahre ausverkauft sein, so dass zwar eine Kompensation durch zusätzliche Rabatte möglich wäre, aber die Airlines anders als bei der A330 keine Überbrückungskapazitäten bekommen könnten. Bei der gab es schließlich zum Zeitpunkt der A380-Verzögerung keine vollen Auftragsbücher zur relativ kurzfristigen Lieferung.

Geschrieben

Die B777 ist aber für B787-8 Kunden keine Alternative, da deutlich größer.

Geschrieben

Naja, die A330 als Übergangslösung ist ja nur unwesentlich kleiner als die A380. ;-)

 

Aber man stelle sich das mal vor: Als Ausgleich für zehn verspätete 787 bekommen die Japaner zehn 777 kurzfristig auf den Hof gestellt und später zudem die eigentlcih bestellten Flugzeuge.

Geschrieben

@ CB

 

Kleiner ist nicht das Problem, größer ist das Problem!

 

Und eine Airline, die schon A330/340 hat, wird sich keine B777 einflotten, um nach 1 bis 2 Jahren auf B787 zu gehen.

 

Bin sehr gespannt, vielleicht erlebt jetzt die B767-300ER oder sogar die -400 einen neuen Höhenflug.

 

 

:-)

Geschrieben
Naja, so lang sie nicht bei zwei Jahren Verspätung sind wie Airbus mit der A380, ist ja alles nur halb so schlimm.

Naja, dafür hat man bei Boeing gut 50 potentielle Reklamateure an der Backe, während es die A380 auf 15 bringt.

 

Fehlende Verkabelung und Cockpitinstrumente deuten nicht nur auf Nietenmangel, zickige Software oder Rumpfprobleme hin. Dann hätten wir noch das erste Einschalten, den "Ernstflug", die Test- und Zertifizierungsflüge und irgendwann die erste Streckenerprobung. Auch wenn die Frage unseriös ist, aber glaubt hier jemand ersthaft dass das die letzte Verschiebung war?

Geschrieben

@ bueno vista

 

Was ist da eigentlich los?

 

Salamitaktik vom Allerfeinsten. Wann gab es das in der zivilen Luftfahrt das letzte Mal, daß ein Erstflug aus diversen Gründen mehrmals

"ge-shifted" (Grins...) wurde?

 

Was passiert erst, wenn bei der Flugerprobung auch noch Probleme auftreten?

Geschrieben

Naja, dass der Erstflug verschoben wird (ob mehrmals, müsste ich prüfen) ist noch gar nicht solange her. Vor allem die wesentlich interessantere Auslieferung an Kunden wurde aber definitiv auch von anderen schon mal mehrfach verschoben.

Geschrieben
Was ist da eigentlich los?

Wenn man die 787-Meldungen verfolgt, frage ich mich, ob das wenigsten Boeing eindeutig beantworten könnte.

 

Die Salamioffenbahrunseide haben natürlich Taktik. Nur allzuoft kann man das natürlich nicht machen, ohne dass der letzte Funken Glaubwürdigkeit verloren geht. Langsam düfte es sehr ernst werden in Seattle, denn man scheint sich langsam aber sicher über die Klippe des Imageschadens zu schieben. Und unten in der Schlucht warten bereits die Krokodile in Form der Kunden, Aktionären und Banken. Auch die geknebelten Zulieferer werden sich wohl auf eine längere Durststrecke einstellen müssen, bis die ersten Dollar aus Chicago auf dem Konto eintreffen.

 

Ganz ohne Schadenfreude glaube ich, dass wir den Thread noch lange mit Input füttern können.

Geschrieben

Nach Insiderkreisen war es im Grunde nur die Frage, wer an den Verzögerungen schuld ist - die Zeit brauchen fast alle Abteilungen und sind dementsprechend froh über die Verzögerungen....

 

Gruß,

 

Nabla

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