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Marco@RLG

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Ich denke mal, dass die LTU ler (Piloten) nun Gas geben werden, was streiken angeht. Sicher nicht mit Unterstützung der AB ler!!

 

Die LTU ler haben schon einiges mit gemacht, was haben die nur für absolut unfähige Manager gehabt! Die eigenen Taschen derer aber rappevoll, ekelhaft!

 

Grüsse allerseits

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Ist interessanterweise eine recht ähnliche Situation wie bei der dba. Beide male eine Urabstimmung nach jahrelangem Verhandlungsmarathon ohne Ergebnis. Wird also zwei voll unbefristet streikberechtigte Airlines innerhalb der AB Gruppe geben. Sicherlich eine interessante Ausgangslage für die nächsten zwei drei Monate.

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Es darf also davon ausgegangen werden ,dass die bestellten 787 für Air Berlin sind....

Da ich kein Insider bei LTU oder Air Berlin bin,kann ich nur zwischen den Zeilen lesen.Aber es würde mich sehr wundern wenn Hunold die Investitionen für die zukünftige Interkonti-flotte in die Hände der Vereinigung Cockpit legt.

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Ist interessanterweise eine recht ähnliche Situation wie bei der dba. Beide male eine Urabstimmung nach jahrelangem Verhandlungsmarathon ohne Ergebnis. Wird also zwei voll unbefristet streikberechtigte Airlines innerhalb der AB Gruppe geben. Sicherlich eine interessante Ausgangslage für die nächsten zwei drei Monate.

 

Es gibt einen entscheidenden Unterschied zwischen der dba und LTU.

 

Das Programm der dba kann AB mittelfristig selbst fliegen, die Flotte der dba ist ja inzwischen recht übersichtlich und die Strecken sind 08/15.

 

Die Langstrecken der LTU sind da eine ganz andere Sache. Die kann auf längere Sicht nur die LTU bedienen und daher haben die Piloten dort eine bessere VErhandlungsposition.

 

Langfristig tuen sich die LTU´ler aber trotzdem keinen Gefallen, denn irgendwann braucht der Achim sie halt nicht mehr so dringend und das werden sie dann vermutlich merken.

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Vielleicht sollte man auch einfach mal die Kirche im Dorf lassen!

Vor ein paar Monaten hatten alle Angst, was mal aus der LTU werden soll. Jetzt ist jemand da der die LTU langfristig sichern will, und schon hat man nix Besseres zu tun als zu streiken. Der VC geht es doch nicht um die LTU´ler ansich, sondern eher darum dem Hunold einen auszuwischen. das sieht man ja auch schon an den Postings oben,wo man sich tierisch über einen Streik freuen würde.

Wo sind wir eigentlich hingekommen, dass sich Menschen über einen Streik anderer freuen?

Der leitragende ist letzten Endes nicht Achim Hunold sondern die Reisenden, die nicht fliegen können.

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Sicherlich hast du in dem Punkt recht, wenn Du hinweist, dass die LTU

weg vom Fenster wäre, wenn der schöne A. H. nicht aufgekauft hätte.

Ich würd mich auf keinen Fall freuen, wenn die LTU ler streiken, den insgesamt gesehen halt ich vom Streiken nicht viel. Wirkt meistens kontraproduktiv!!

 

Allerdings, aus Sicht der LTU ler verstehe ich es, dass die Mehrheit streiken will,denen muss ja langsam der Kragen platzen. Nun auf AB

Niveu bald zu kommen ( Pilotensicht) wäre halt sehr hart .

 

Natürlich, lieber so, als Arbeitslos, aber ein Verkehrsflugzeugführer mit

all ihrer Verantwortung die sie haben, bei komplexen Systemen, kann man einfach nicht gerade so aufs minimum abspeisen.

 

Meine Meinung jedenfalls,

 

Grüße allerseits

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Ist richtig, im Prinzip könnte die AB die DI Flüge übernehmen, allerdings ist das theoretisch wenn man sich die täglichen Umlaufpläne anschaut und die Anzahl an Subcharter die derzeit schon jeden Tag laufen um das Geschäft mehr schlecht als recht am laufen zu halten. Klar, irgendwann gibts auch wieder genug eigene Flugzeuge (Personal, hmm, das ist ein anderes Kapitel), aber im Augenblick ist der Flugplan eher zu knapp als passend.

 

Auch eine VC bzw. die Tarifkommissionen der jeweiligen Betriebe beschliessen einen Streik nicht leichtfertig, sonst hätte man schon vor Monaten Warnstreiks bei LTU gemacht und die dba Maschinen komplett stehen lassen. Ein Streik ist kein Spass sondern nur das absolut letzte Mittel in einem sehr langen Prozess von dem die Öffentlichkeit allerhöchstens die letzten 10% mitbekommt. Sowohl bei der LTU als auch bei der dba geht die Vorgeschichte schon Jahre zurück, insofern ist das sicher kein Schnellschuss.

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Vielleicht sollte man auch einfach mal die Kirche im Dorf lassen!

Vor ein paar Monaten hatten alle Angst, was mal aus der LTU werden soll. Jetzt ist jemand da der die LTU langfristig sichern will, und schon hat man nix Besseres zu tun als zu streiken. Der VC geht es doch nicht um die LTU´ler ansich, sondern eher darum dem Hunold einen auszuwischen. das sieht man ja auch schon an den Postings oben,wo man sich tierisch über einen Streik freuen würde.

Wo sind wir eigentlich hingekommen, dass sich Menschen über einen Streik anderer freuen?

Der leitragende ist letzten Endes nicht Achim Hunold sondern die Reisenden, die nicht fliegen können.

 

Um was/wen geht es Hunold? Um das Wohl der LTU-Mitarbeiter?

 

Du denkst also, die LTUler sollten froh sein Arbeit zu haben anstatt über schlechtere Bedingungen zu maulen? Hoffentlich trifft dich nicht mal selbst diese These und du bleibst deiner Einstellung treu, falls es dir an den eigenen Hintern geht. Schön, daß du das Leid der armen Reisenden siehst.

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Nein, Hunold geht es einzig und allein um das Wohl seines Unternehmens, und damit letztlich auch um sein eigenes.

Der Reisende ist nun mal in dieser Situation der Leittragende.

Ich hoffe eigentlich, dass niemand in eine solche Situation kommt, aber in der heutigen Welt ist das nunmal so!

Es steht ja auch jedem Piloten frei, dass Risiko auf sich zu nehmen und selber ne Airline zu gründen. Oder sich aber woanders nen Job zu suchen. Ich frage mich eh schon, warum noch AB Maschinen fliegen, wo doch alles da so schlecht ist und alle weg wollen.

Anders herum sollen Piloten auch das Geld bekommen das angemessen ist,und mit dem ein Unternehmen wirtschaftlich überleben kann.

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Marbach hat schon mal prophylaktisch angekündigt, dass LTU bei einem Streik in die Grätsche gehen würde:

 

http://www.rp-online.de/public/article/akt...ernehmen/458858

 

Frage mich, ob das für Air Berlin nicht auch eine Strategie wäre - LTU über die Klinge springen zu lassen. Problem wäre nur, ob und wie man an die Slots käme, aus der Insolvenzmasse kaufen kann man die ja nicht.

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Nur wenn Marbach wie hier ;-) zu lesen, den Niedergang der Airline androht und AB selber die Langstrecke schulter will - wie ist das dann z.B. mit der ETOPS-Zulassung? Kriegt man die von Heute auf Morgen? Wenn ja, mit welchen Fliegern? Mit den A330 der ILFC, die sicherlich schon eine Warteliste führt?

 

Wenn man den Wasserstandsmeldungen in anderen Foren glauben schenken darf, haben die Jockeys heute umgerechnet kleinere Zahlen bei mehr Stunden auf dem Gehaltszettel als vor zwanzig jahren. Doch ob ausser den Flugreisen noch andere Dinge billiger geworden sind? Ich habe da so meien Zweifel. Bei der LTU hat das Management seit Jahren doch selten bessere Ideen als Personalkostensenkung gehabt und die Mitarbeiter haben auf vieles verzichtet.

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Kicher....ein Streik ist bestimmt eine sehr positive Entscheidung im Hinblick auf die Zukunft der LTU!!!

Ich gönne jedem seine Kohle und vor allem gute Arbeitsbedingungen und ausreichend Freizeit, aber hallo; da fällt mir nur der Spruch, Herr, lass Hirn regnen ein!

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Air Berlin schultert ohne LTU gar nichts. Schon gar keine Langstrecke. Wie sollte sie das auch machen? Mit welchen Piloten und welchem Gerät? Mit welchen Slots? Die Drohgebärden gehören zu einer guten Geschäftsführung und danach einigt man sich anständig am Verhandlungstisch… ohne Streik, aber mit mehr Gehalt in der Tasche, was sicher im Falle LTU-Piloten auch angemesen wäre.

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LTU braucht Air Berlin mehr als umgedreht..

Die Slots von LTU sind keine grossen Mangel-slots -das kriegt man relativ leicht ersetzt.

Wünsche niemandem einen Arbeitskampf-denn der wird allen weh tun.

Aber auch wenn's weiter weh tut- die angestrebten direkten und indirekten 7-8% mehr Lohn sind unrealistisch.Wenn man sich bei 4% einigen kann,ist allen gedient.Es wrd niemand gezwungen bei LTU oder Air Berlin zu arbeiten.Bei Hanses stellt mann wieder verstärkt ein und auch die anderen Europäischen airlines suchen.

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Ich kann die Bedenken der LTU-Piloten verstehen. Denn

- in den letzten Jahren geschröpft,

- nun kommt ein Aufschwung aber Sie sollen nicht dabei sein,

- falls Sie nicht gehorchen, was kommt dann --> AirBerlin

mit den weithin bekannten Auswirkungen (DBA). Bei den Piloten sehe ich einen großen Vorteil zu den Kollegen der DBA

- Sie sind auf Langstrecke Erfahren (Dies braucht der ..Unhold)

- Haben eine erstklassige Tecknik (ebenfalls der ..Unhold).

- Was kann Ihnen passieren mit einem Streik --> NICHTS

Denn im Aufschwung finden A330 Kutscher locker neue Jobs mit dem Leumund der alten LTU (MD11, 767, 757, a330,a320...). Die Flieger in einer Pleite landen überall nur nicht bei AirBerlin. Obwohl LTU im AirBerlin Konsortium die einzigen sind die vielleicht eine schwarze 0 schreiben.

 

Schade im ganzen ist die starke Marke LTU. Die aber wahrscheinlich beim ..Unhold verschwinden wird. Oder Er, da alle Unternehmen mit BR auch nach Jahren sicher schwarze Zahlen schreiben. Die deutsche Kultur mit Aufsichtsrat, Betriebsrat, Geschäftsführung, Gewerkschaft hat sich bewährt. Es geht darum nicht nur unter shareholder value zu denken. Die Erfolgreichsten deutschen Unternehmen kümmern Sich ein Dreck um Shareholder (Porsche) value. Der Wert der "produktiven" MA muss wieder erkannt werden. Denn damit verdienen Unternehmer Geld. Ohne deren Erfolg verdienen Unternehmer nichts.

 

P.S. Bin selber kein Freund der Gewerkschaften, aber akzeptiere deren Nutzen.

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einerseits bin ich normalerweise kein freund der forderungen, die die herren piloten sonst immer zu stellen pflegen, was gehalt(-steigerungen) und arbeitsbedingungen betrifft. sowas ist für bodenmitarbeiter nicht mal in ihren träumen (be-)greifbar. ich weiss, hätte ich was g'scheits gelernt...!

 

andererseits kann ich die piloten der LTU schon verstehen, dass sie forderungen stellen. erstens haben sie die letzten jahre so einiges mitgemacht. und zweitens sehen sie täglich als glänzendes beispiel der dba, wie es künftig kommen könnte und wohl teilweise auch wird.

 

der leidtragende ist leider wie immer der pax. bei streik einen PAX aus PMI in die heimat zu holen ist noch gut möglich, aus übersee gestaltet sich das schon schwieriger...

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LTU braucht Air Berlin mehr als umgedreht..

Die Slots von LTU sind keine grossen Mangel-slots -das kriegt man relativ leicht ersetzt.

Wünsche niemandem einen Arbeitskampf-denn der wird allen weh tun.

Aber auch wenn's weiter weh tut- die angestrebten direkten und indirekten 7-8% mehr Lohn sind unrealistisch.Wenn man sich bei 4% einigen kann,ist allen gedient.Es wrd niemand gezwungen bei LTU oder Air Berlin zu arbeiten.Bei Hanses stellt mann wieder verstärkt ein und auch die anderen Europäischen airlines suchen.

 

Ein Argument das lediglich für jemanden Anwendung findet, der sich als Neueinsteiger auf Vertragsbedingungen einlässt.

 

Hast du eine Lebensplanung? Ziehst du von heute auf morgen ins Ausland, verkaufts dein Häuschen, nimmst Kindern ihr soziales Umfeld. Findet Deine Frau dort einen Beruf?

 

Wer sagt, daß du woanders überhaupt eine Anstellung findest?

 

Du gibst Ratschläge, die auf dem Papier sehr einfach aussehen und oberflächlich gestaltet sind.

 

Mund halten und gehen sind keine rühmliche Charaktereigenschaft.

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Ich erlaube mir so zu argumentieren, da ich in meinem Leben bisher 12 Mal umgezogen bin -hauptsächlich ins und im Ausland.Bin 55 Jahre und seit 32 Jahren im Ausland tätig.

Lebensplanung sieht Gut auf dem Papier aus,ist aber relativ unrealistisch bei bestimmten Berufen.Wer den Beruf Luftfahrt ohne Mobilitäts-dynamik wählt,wird unter die Räder kommen.

Um auf LTU zurückzukommen- ich verfolge die Entwicklung der Firma seit Jahren und stelle fest ,das ausser relativem Stillstand und sich im Kreis bewegen nicht viel passiert.

Die Gründe dürften nicht allein an den Slots oder der etwas zu kurzen Landebahn in DUS zu suchen sein.

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@ MAMLUK

 

Dein Argument:.......Bei Hanses stellt mann wieder verstärkt ein und auch die anderen Europäischen airlines suchen.........

 

LH stellt garantiert keinen Kapitän direkt ein!

Und nur wenige etablierte airlines in Europa stellen DEC (direct Entry Captain) ein!

Und z.B. VUELING wirst Du ja nicht als "etabliert" betrachten.

Keiner zieht ins Ausland, um sich zu verschlechtern. Es ei denn, er findet überhaupt keinen anderen job.

Ich denke, die LTU Piloten haben genug Selbsterkenntnis, um über ihre Forderungen an den Arbeitgeber zu entscheiden.

 

Natürlich ist der PAX betroffen.

Wenn die Müllabfuhr streikt, oder die Post, (könnte es sogar sein, dass sogar die DB mal streikt??) bin ich auch betroffen. Ist doch nichts neues.

 

Neu ist eigentlich nur, dass Piloten (ev) seit langer Zeit mal wieder streiken! (könnten)

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In der tat überraschend dass sich auch die Air Berlin Pilotenschaft für die Urabstimmung ausgesprochen hat. Vor dem Hintergrund und einem akut geplanten und drohenden Streik letzten Freitag hat wohl das Air Berlin Management sich zu weitgehenden Zugeständnissen als Vorbedingung für weitergehende Verhandlungen anfang nächster Woche hinreissen lassen.

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Ist schon abgeschlossen. Über 80% der organisierten Piloten in der gesamten AB-Group haben für einen Streik gestimmt.

Naja das allein sagt ja nix aus, wie hoch ist den der Organisationsgrad?

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die LTU-ler sollten froh sein, noch einen job zu haben, ohne den Kauf der Air Berlin wäre die LTU nix mehr und die Jobs wären weg. der streik würde nicht viel bringen. mal sehen was kommt...

Naja der Hunold hat seinen Plan in die Tat umgesetzt. Damals ( 1999 ) hat er gesagt eines tages werde ich die ltu leiten, einen bekannte Flugbegleiterin hat mir einiges berichtet, sie ist von der neugründung als flugbegleiterin mit geflogen.

erst hat er die LTU ,,klein`` gemacht sodass sie auf der kurz und mittelstrecke mit der airberlin nicht mehr mithalten konnte und nunja sie ist ja lange in den roten zahlen geflogen und nun hat er die ltu vor einiger zeit gekauft.

viele leute gönnen ihm einfach nicht seinen erfolg, ich sag nur hut ab vor ihm. jetzt werden wieder viele schreiben, ohh diese bedingungen, wenn einem die bedingungen nicht passen kann man ja auch gehen zu den unternehmen die bessere bedingungen haben wechseln. grad in dieser zeit sollte man froh sein einen job zu haben.

außerdem sollte man auch mal betrachten was er so alles geschafft hat (war ja auch unter anderem sein konzept) die kleinen flughäfen wie FMO PAD ... zu dem gemacht was sie heute sind.

Ach und ich bin nicht Mitarbeiter der Air Berlin nur: ich fliege gerne mit der airberlin, weil ich von denen überzeugt bin und sehr viele mitarbeiter kenne die zufrieden sind.

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