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Lilienthal

"Spaethfolge" zum neuen Flughafen Berlin (BER)

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Bin gerade über den Artikel in Airliners von Andreas Spaeth gestolpert (BER kein Drehkreuz). Zumeist gute und interessante Artikel. Leider kann ich Ihm in den folgenden Punkten im o.g. Artikel nicht ganz folgen.

 

1. Es spricht doch für eine gute Vermarktung wenn ein Flughafen vor der Eröffnung in aller Munde ist, oder?

 

2. 23 Jahre sind eine lange Planungszeit. Hier ist der Vergleich leider sehr in die Hose gegangen. Es ist in Deutschland eine kurze Planungszeit für einen Flughafenneubau. Die Planungen für Müchen begannen 1963, sind für mich 30 Jahre. In Berlin war aus verständlichen Gründen dies 1963 nicht möglich.

 

3. BER wird kein Drehkreuz. Berlin braucht aber definitiv einen deutlich größeren Flughafen (ca. 30 Mio Paxe). Wieso soll BER dann kein Erfolg sein?

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Bin gerade über den Artikel in Airliners von Andreas Späeth gestolpert

Man muss bei dem Mann Nachsicht walten lassen. Er steht unter dem Schockeindruck der gestrigen Flughafen-Doku auf N24. Dort wurde mehrmals der BER als Mega-Airport vorgestellt. Das dürfte den MUC sozialisierten Autor schwer getroffen haben, sodass er sich einen Seitenhieb, hier auf airliners, nicht verkneifen konnte.

 

Das TXL bereits heute Drehkreuz Aktivitäten (in den Kinderschuhen) betreibt wird bei seiner Einschätzung unterschlagen. Auch die schiefe Mutmaßung über Zukunftsperspektiven des BER zeigt deutliche Schwachstellen. Denn einerseits verweist er auf eine kaum erwartbare aber dennoch positive Entwicklung in MUC (innerhalb von 20 Jahren). Und andererseits glaubt er zu deuten müssen, dass die Hauptstadt Deutschlands mit einem BER (incl Homcarrier airberlin) wenig Entwicklungsmöglichkeiten hat.

 

Mein Urteil: Hr. Spaeth hat sich ein lokalpatriotisch gefärbtes Berlin/BER Bashing gegönnt. ZU sowas lässt man sich nur hinreißen, wenn man insgeheim ahnt, dass sich die Luftverkehrslandschaft mit der Inbetriebnahme des BER im Juni 2012 fundamental weiterentwickeln wird.

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Also ich schreie ganz gewiss nicht BER BER HURRA, aber was Späth da schreibt grenzt leider wirklich an Bashing. Viel Substanz steckt in seinem Kommentar nicht. Das AB-Drehkreuz ist auch für Skeptiker nunmal nicht wegzudiskutieren - in TXL schon nicht und in BER dann erst recht nicht mehr. Eine Tendenz, die von der neuen Marschrichtung bei AB eher noch bestärkt werden dürfte (weg von den FMOs, PADs und FKBs dieser Welt, hin nach DUS und eben BER).

Also berechtigte Skepsis gut und schön (die hege ich auch), aber viel gefärbter als Späth kann man kaum schreiben ("ICH ...habe für Lufthansa die Betreuung der ausländischen Journalisten organisiert.", "Letzte Woche bin ich viel herumgekommen und habe gleich mehrere Mega-Flughäfen besucht." bla bla bla. Wie billig...)

 

Edit: ich bezog mich auf einen Beitrag der kurz nach Verfassen von meinem gelöscht wurde. Kollege exitrow meinte sinngemäß, dass wohl jeder, der nicht euphorisch für BER wäre, schon bei der leisesten Kritik am BER des Bashings beschuldigt würde. exitrow hat wohl selbst eingesehen, dass das nicht so clever war ;)

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Über den Artikel des Autors Andreas Spaeth habe ich auch verwundert den Kopf geschüttelt.

Ich gebe zu das mich dessen Artikel eh wenig bis garnicht interessiert haben schon weil mich dieses "ich bin der größte und beste Vielflieger" gequatsche etwas nervt.

Mir auch egal ob der Autor die Flughäfen der Welt und dessen Lounges sein Zuhause nennt, Fakt ist aber das auf seiner Land-e-karte Berlin wohl bisher ein weisser Fleck ist. Sonst wüsste er um die Zustände in SXF und TXL und wie wichtig der neue Flughafen für die Region ist.

 

Auf das etwas süffisante Hoffen das der Umzug zum neuen BER in die Hose geht sei dem geneigtem Autor mal verraten das

den Umzug eine Firma namens FMG plant und durchführt, also wenns in die Hose geht dann sicher nicht weil man in Berlin zu blöd war.

 

Alles in allem ein Artikel den die Welt nicht braucht.

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Eure Kritik kann ich überhaupt nicht teilen. Wo ist da Berlin-Bashing? Er bezweifelt lediglich, daß der neue Flughafen, den er übrigens auch für notwenig hält, ein Mega-Hub wird. Und die Frage ist doch berechtigt, welche Airline das denn wuppen soll. Ein mittlerer Hub kann es werden, wenn OW das so will und AB nicht mehr so problematisch ist, wie jetzt.

Im Übrigen, der Mann hat mehr Ahnung von der Fliegerei als wir alle zusammen; ja auch Du Cosmo bist eingeschlossen.

Und amüsant sind seine Kolumnen allemal zu lesen.

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Über den Artikel des Autors Andreas Spaeth habe ich auch verwundert den Kopf geschüttelt.

Ich gebe zu das mich dessen Artikel eh wenig bis garnicht interessiert haben schon weil mich dieses "ich bin der größte und beste Vielflieger" gequatsche etwas nervt.

Mir auch egal ob der Autor die Flughäfen der Welt und dessen Lounges sein Zuhause nennt, Fakt ist aber das auf seiner Land-e-karte Berlin wohl bisher ein weisser Fleck ist. Sonst wüsste er um die Zustände in SXF und TXL und wie wichtig der neue Flughafen für die Region ist.

 

Auf das etwas süffisante Hoffen das der Umzug zum neuen BER in die Hose geht sei dem geneigtem Autor mal verraten das

den Umzug eine Firma namens FMG plant und durchführt, also wenns in die Hose geht dann sicher nicht weil man in Berlin zu blöd war.

 

Alles in allem ein Artikel den die Welt nicht braucht.

 

So komplett falsch ist auch der Artikel nicht, die Wahrheit wird wie immer irgendwo in der Mitte liegen. Er hat sicher mit einigen Teilen recht, wie z.B. das Thema Air Berlin. Allerdings sollte allein, auch den BER-Skeptikern klar sein, dass der neue Flughafen einfach überfällig ist. Für jeden der nach Berlin fliegt ist der Flughafen quasi der erste Kontakt mit der Stadt und da sollte eben etwas Repräsentatives her und das kann der neue Flughafen definitiv leisten. Die Anbindung an die Stadt scheint auch mindestens gut zu sein. Der neue Flughafen schafft quasi perfekte infrastrukturelle Bedingungen. Die andere Seite der Geschichte ist dann eben, wer nutzt die Infrastruktur am besten aus und da bin ich, wie sicher einige hier wissen, nicht mega optimistisch, auf Grund von Air Berlin. Sollte die Luftfahrt diese "Krise" gut überstehen und wirklich wie prognostiziert wachsen, dann werden sowohl in Franlfurt und München, sowie auch in Berlin die Zahlen sich positiv entwickeln. Es bleibt wirklich nur zu hoffen, dass diese ganze Finanzkrise momentan schnell überstanden wird und sie die Wirtschaft nicht in eine richtige Krise reißt. Bisher ist es eigentlich mehr eine Krise der Finanzmärkte und nicht der Realwirtschaft.

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Er bezweifelt lediglich, daß der neue Flughafen, den er übrigens auch für notwenig hält, ein Mega-Hub wird.

Sorry, aber schon die Überschrift sagt was anderes: "Berlin wird kein Drehkreuz" - und genau das ist heute schon falsch. Dass BER mittelfristig kein Mega-Hub wie FRA, ATL u.ä. wird, unterschreibe ich sofort (und möchte mich damit klar von BER Cheerleadern wie Dr. Cosmo abgrenzen). Aber allein mit dem o.g. Satz ignoriert er wissentlich das AB-Drehkreuz, das nunmal da ist und Berlin Transferpaxzahlen beschert, die noch vor wenigen Jahren unvorstellbar waren. Und dieses offenkundige Ignorieren von Tatsachen führt mich dann zu:

Im Übrigen, der Mann hat mehr Ahnung von der Fliegerei als wir alle zusammen

...was wirklich zu beweisen wäre. Warum hat er die? Weil er viel fliegt? Weil er auf vielen Veranstaltungen eingeladen ist? Weil für ihn Business und First Class Flüge in den A380 dieser Welt so selbstverständlich sind wie für uns das Busfahren? Sorry, aber für mich klingen seine Kommentare zunehmend besserwisserisch, ja teilweise schon arrogant. Wie Toploader schon schrieb, dieses stupide Aufzählen seiner Reisen, Erlebnisse und Kontakte wirkt eher peinlich denn Komeptenz vermittelnd.

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Vielleicht sollte man erstmal das Wort "Drehkreuz" definieren - ich glaube dadrunter stellt sich jeder was anderes vor.

 

 

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Also ich würde eben gerne mal lesen warum BER überhaupt als Drehkreuz angesehen wird und wer dieses sagt, möchte oder plant.

Möchte ja niemand. Passagiere möchten Direktflüge und Airlines auch. Der Hype um Drehkreuze ist irrtümlich durch die Lufthansa entstanden. Die feiern ihre Umsteigeverbindungen, auch wenn sie nur Geld kosten. Wie man eine Umsteigerquote bei den Langstrecken von über 70 % feiern kann, bleibt kaufmännisch weitestgehend unverständlich. Drehkreuze können, rein betriebswirtschaftlich, immer nur Notlösungen sein. Dazu kommt die Anfälligkeit durch Wettbewerber. Gibt es zusätzlichen Wettbewerb im Zubringerbereich, dann können diese Konstellationen sehr schnell eine mangelhafte Auslastung bescheren.

Diese Anfälligkeit ist bei einer Umsteigerquote über 70% schon sehr hoch.

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Ja klar, als ob das Drehkreuz-Konzept von der LH erfunden wäre ... :rolleyes:

 

Ohne Drehkreuze gäbe es viele (Langstrecken-)Flugverbindungen nicht so oft, oder gar nicht. P2P-Verbindungen lohnen sich oft nicht, deshalb haben Flughäfen wie TXL kaum Nonstop-Langstreckenverbindungen. Die meisten Fluggesellschaften der Welt arbeiten mit Drehkreuzen ...

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Möchte ja niemand. Passagiere möchten Direktflüge und Airlines auch. Der Hype um Drehkreuze ist irrtümlich durch die Lufthansa entstanden. Die feiern ihre Umsteigeverbindungen, auch wenn sie nur Geld kosten. Wie man eine Umsteigerquote bei den Langstrecken von über 70 % feiern kann, bleibt kaufmännisch weitestgehend unverständlich. Drehkreuze können, rein betriebswirtschaftlich, immer nur Notlösungen sein.

 

Wenn man mit diesen Umsteigeverbindungen aber hunderte Millionen Euro verdient, dann kann es ja nicht so ganz falsch sein.

Klar möchten Passagiere so oft wie möglich nonstop fliegen. Aber wirtschaftlich Sinn macht eben nicht jeder Wunschtraum.

 

Späth hat doch völlig recht, dass Berlin ein gut aufgestellter Netzwerkcarreir fehlt. AB wird an der aufkommenden Krise sicherlich mehr zu knabbern haben als LH. MUC ist deswegen so groß geworden, weil die LH (tw. gezwungen) einen weiteren Hub benötigt hat und Berlin zu der damaligen Zeit nicht verfügbar war.

 

 

 

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Im Übrigen, der Mann hat mehr Ahnung von der Fliegerei als wir alle zusammen; ja auch Du Cosmo bist eingeschlossen.

Und amüsant sind seine Kolumnen allemal zu lesen.

und warum beweist der Mann in seinen Beitraegen das nicht; anstatt den Leser mit oeden eitlen Geschwaetz ueber die Wohlfuehlproblemchen von Business class Reisenden zu langweilen und das auch noch mit einer mehr als mittelmaessigen Prosa...das ist alles andere als amuesant.

Und natuerlich wird BER mittelfristig ein HUB fuer eine Airline werden, vielleicht nicht unbedingt fuer eine Deutsche, es gibt sicherlich europaeische, fuer die ein Wachstum aufgrund des kleinen Heimatmarktes nur so moeglich waere...und hier geht es um Zeitfenster von 15-20 Jahre.

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Sorry, aber schon die Überschrift sagt was anderes: "Berlin wird kein Drehkreuz" - und genau das ist heute schon falsch.

Überschriften sind Überschriften, nicht mehr und nicht weniger. Entscheidend ist doch, was in der Kolumne geschrieben steht. Und da liegt er richtig.

 

 

...was wirklich zu beweisen wäre. Warum hat er die?

Weil er einfach besser informiert ist, weil er mehr vom Luftfahrtbusiness versteht und weil er über Kontakte und Erfahrungen verfügt, an die hier sonst keiner rankommt.

 

 

und warum beweist der Mann in seinen Beitraegen das nicht; anstatt den Leser mit oeden eitlen Geschwaetz ueber die Wohlfuehlproblemchen von Business class Reisenden zu langweilen und das auch noch mit einer mehr als mittelmaessigen Prosa...das ist alles andere als amuesant.

Und natuerlich wird BER mittelfristig ein HUB fuer eine Airline werden, vielleicht nicht unbedingt fuer eine Deutsche, es gibt sicherlich europaeische, fuer die ein Wachstum aufgrund des kleinen Heimatmarktes nur so moeglich waere...und hier geht es um Zeitfenster von 15-20 Jahre.

Mensch ahoberg, Du mußt doch wirklich nicht auf jeden Zug aufspringen. Und daß ich Dein Lieblingsfeind bin, weiß hier inzwischen auch jeder. Nimm Dir doch einfach mal ein Beispiel an Dieter Nuhr.

 

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Überschriften sind Überschriften, nicht mehr und nicht weniger. Entscheidend ist doch, was in der Kolumne geschrieben steht. Und da liegt er richtig.

Würde Dir da nur bedingt zustimmen, der Text ist sowohl literarisch als auch journalistische gesehen sehr schwach und wird durch nur durch ein wenig Society-Bla-Bla verschönert. Aber, das Interessante ist das, was man zwischen den Zeilen rauslesen kann, er aber nicht explizit schreibt: Das er von dem gnadenlosen Berliner Narzissmuss genervt ist.

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Ich hoffe ihr versteht mich, es bringt nichts über Pläne zu reden die es so garnicht gibt und auch so keiner der die hier im Gespräch ist plant.

 

Und selbst wenn die Zeitungen titeln das Air Berlin mit dem Umzug von TXL nach BER, BER zum Drehkreuz macht ist auch eher daneben gegriffen. Ein paar Direktverbindungen in Langstreckenbereich ist für mich kein Drehkreuz. Da ist AB in Düsseldorf in Punkt Langstrecke mehrangargiert.

 

Air Berlin hat HEUTE ein Drehkreuz in TXL. Das sind keine Planungen, es passiert. Nicht in dem Maße wie LH in FRA oder MUC aber es ist ein Drehkreuz. Das sind keine Planungen, das ist Fakt.

 

Die Frage nach dem wer ist komplizierter. Was viele, insbesondere auch Flugroutengegner, nicht verstehen: Flughäfen (und die Städte denen sie gehören) planen keine Drehkreuze. Sie schaffen die Voraussetzungen und beten das eine Airline sie auswählt als Drehkreuzstandort. Deshalb ist es auch nicht so wichtig, das LH in FRA und MUC schon Drehkreuze hat. Die werden keines in BER eröffnen. AB ist die Airline an der hängt ob es in BER ein Drehkreuz gibt oder nicht. Überlebt sie und gedeiht gibt es eines, wenn nicht, dann nicht. So simpel ist das. Die Frage ist also eigentlich nicht was macht BER, sondern wie ergeht es AB.

 

Gruß

 

8stein

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Würde Dir da nur bedingt zustimmen, der Text ist sowohl literarisch als auch journalistische gesehen sehr schwach und wird durch nur durch ein wenig Society-Bla-Bla verschönert. Aber, das Interessante ist das, was man zwischen den Zeilen rauslesen kann, er aber nicht explizit schreibt: Das er von dem gnadenlosen Berliner Narzissmuss genervt ist.

Zum Glück leben wir in einem freien Land, und da ist es mir ziemlich egal, ob jemand meine Meinung über Andreas Spaeth teilt oder nicht. Aber, den letzten Satz von Dir teile ich, der Narzismus geht mir auch auf den Geist. Berlin hat einen anständigen Flughafen verdient, den bekommen die Berliner nun auch. Was aus dem neuen Flughafen wird, entscheiden Airlines, Reiseveranstalter und Paxe und nicht Cosmo und Konsorten. Und Wowi auch nicht. Mir gefällt der Flughafen schon jetzt, aber ich liebe ihn nicht; lieben tue ich meine Frau und meine Töchter und meine Enkelkinder. Ich werde aus der provinziellen Entfernung die Entwicklung von BER aufmerksam beobachten, und wenn er sich gut entwickelt, ist es o.k. Aber ein Mega-Hub wird er dennoch nicht.

 

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Guest SA261
Berlin hat einen anständigen Flughafen verdient, den bekommen die Berliner nun auch. Was aus dem neuen Flughafen wird, entscheiden Airlines, Reiseveranstalter und Paxe und nicht Cosmo und Konsorten. Und Wowi auch nicht.

:lol:

Was aus dem neuen Berliner Flughafen wird entscheiden nicht Reiseveranstalter oder Airlines, sondern die Berliner selber.

 

Ob sie sich weiter selbst darauf beschränken Hartz 4- und Bundeshauptstadt von Deutschland zu sein, oder selber was auf die Beine zu stellen. Die Airlines werden sich den Berlinern schnell anpassen.

 

> Andreas Späth

An die Nacht vom 16. auf den 17. Mai 1992 kann ich mich genau erinnern, weil ich damals aus 500 km Entfernung die FluSi-Daten-Leitungen von Riem auf den Erdinger Moos umschaltete.

 

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für mich klingen seine Kommentare zunehmend besserwisserisch, ja teilweise schon arrogant. Wie Toploader schon schrieb, dieses stupide Aufzählen seiner Reisen, Erlebnisse und Kontakte wirkt eher peinlich denn Komeptenz vermittelnd.

 

...vor allem wenn man in Betracht zieht, dass er all diese Erfahrungen quasi "im Vorübergehen" gemacht hat: er bekommt alles bezahlt und wird von jedem den er auf Einladung trifft bemuttert, damit ja kein allzu kritischer Unterton reinkommt (dann wird man ja nicht mehr eingeladen). Für mich hat der Mann einen der besten Jobs, die man sich vorstellen kann. Er weiss es und will dass es alle anderen auch wissen. Ein Grund mehr für mich übrigens sämtliche deutschen Luftfahrt-Printorgane zu meiden (gibt es eigentlich eins für das er nicht schreibt?), denn im Ausland ist man da weit weniger auf Selbstbeweihräucherung aus und mit Erfahrungen aus dem wahren Leben eines Reisenden hat das schon gar nichts zu tun. Ich lese dieses Geschreibsel schon gar nicht mehr, denn da hat jeder noch so verfahrene thread hier im Forum mehr Sustanz und Lernwert.

 

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was mich wundert, dass allzu kritische Kommentare zu den Beitraegen des Autors nunmehr geloescht wurden...wenn ein online Magazin jemanden regelmaessig Beitraege schreiben laesst, dann sollte man auch Kritik ertragen koennen....merkwuerdig ist, dass diese Kritik erst hoch kam, nach dem BER zum Thema wurde.

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was mich wundert, dass allzu kritische Kommentare zu den Beitraegen des Autors nunmehr geloescht wurden...wenn ein online Magazin jemanden regelmaessig Beitraege schreiben laesst, dann sollte man auch Kritik ertragen koennen....merkwuerdig ist, dass diese Kritik erst hoch kam, nach dem BER zum Thema wurde.

Die betreffenden Beiträge befinden sich nun wieder im Thread. Kritik ist, solange diese nicht Beleidigend wird, generell erwünscht.

 

Leider mussten wir allerdings andere, provozierende und beleidigende Beiträge löschen.

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ich glaub ich habs hier schon angesprochen, ich hab den eindruck dass die meisten nicht über den sicherheitszaun eines flughafens hinausdenken können und wirtschaftsgeographische tatsachen völlig ausklammern bzw. in der hinsicht max. den momentanen stand sehen wenn überhaupt nicht aber die potentziale erkennen.

deshalb bin ich der festen überzeugung dass es in berlin ein drehkreuz geben wird und die hauptstadt unseres landes in ein wahrlich goldenes zeitalter bringen wird.

 

Es ist schon erstaunlich, wie abgehoben hier einige Leute diskutieren.

 

Vor der Routes wurde hier groß getönt, dass min. vier neue Routen genau während dieser bekannt gegeben würden. Was ist passiert? Nichts! Komischerweise sind diese Posts inzwischen gelöscht. Von wem wohl?

 

Ich kann mich nur wiederholen. Freut Euch, dass Ihr einen neuen, modernen, der Stadt angemessenen Flughafen bekommt. Aber bleibt doch bitte wenigstens ein bischen realistisch und schreibt nicht in jedem zweiten Post, dass Berlin der (Luft)verkehrsknoten schlechthin in DE wird.

 

Deutschland ist nicht so zentralistisch angelegt wie GB oder Frankreich. Deswegen gibt es keinen Grund zur Annahme, dass die größte und politisch wichtigste Stadt auch in allen anderen Bereichen die Nummer 1 sein muss. Im (Luft)verkehr wird sie es kurz- und mittelfristig sicher nicht werden, zum einen wegen der geographischen Lage, zum anderen wegen der Airlinesituation in DE. LH wird sich weiter auf die beiden bestehenden Hubs konzentrieren und in DUS sogar die Langstrecke ausbauen. AB muss erst mal auf die Beine kommen, und sich entscheiden, was sie für ein Carrier sie sein wollen, bevor man hier Aussagen machen kann. Von OW kam bisher auch nicht viel, vor allem im Langstreckenbereich. AA ist sicher weiterhin eine Option, aber die gesamtwirtschaftliche Lage und vor die extrem prekäre Finanzlage von AA lassen auch hier ein großes Fragezeichen. Wer von QF und CX redet, der ist ein Träumer.

 

 

 

 

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Im (Luft)verkehr wird sie es kurz- und mittelfristig sicher nicht werden, zum einen wegen der geographischen Lage, zum anderen wegen der Airlinesituation in DE.

Meiner Kenntnis nach, gibt es nicht einen Schreiber in diesem Forum, der Berlin/BER gemessen an PAX-Zahlen in den nächsten 10 Jahren auf Platz 1. in D sieht. Hier wird primär darauf hingewiesen, dass mit der Zusammenführung des Luftverkehrs am BER, incl der Standortvorraussetzungen in Berlin (Stichwort: Weltstadt, Eigener Homecarrier, Asien-Nähe und Tourismusmetropole) alle Bedingungen für Wachstum und neue Verbindungen gegeben sind.

 

Dass hier mehrfach wiederholte Falschaussagen bezüglich der Berliner Wirtschaftsverhältnisse kritisiert werden halte ich für selbstverständlich. Genauso selbstverständlich ist es, die hier teils äußerst verzerrt dargestellten Grundvoraussetzungen von Flugverkehr zurechtzurücken. Insbesondere dann, wenn selbst (vermutlich) bezahlte Autoren der airliners Redaktion (Spaeth) sich zum aktiven Verschweigen der Realität (AB Drehkreuz in TXL) hinreißen lassen.

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Na klar kenne ich den Unterschied! Jeder darf ja seine persönliche Meinung äußern, aber auch ein Kommentar sollte auf Fakten beruhen! Und die werden meiner Meinung nach nicht so ganz objektiv dargelegt, allein die Überschrift wirkt schon etwas provokant (soll sie wahrscheinlich auch, damit man den Artikel auch liest).

 

Der Kommentar von Spaeth drückt die Gedankenlage von vielen hier im Forum aus.

Zweifel an der (Langstrecken)zukunft von AB sind nun wirklich nicht nur bei Spaeth sondern auch bei vielen anderen Experten vorhanden. Die wirtschaftliche Lage (kein Gewinn in den letzten Jahren wo die Konkurenz tw. beachtliche Gewinne eingefahren hat) sind ein Fakt. Ob die europäischen OW-PArtner gewillt sind, in Berlin Langstrecken aufzubauen, die sonst vielleicht an ihren Hubs entstehen würden, darf zumindest bezweifelt werden.

 

Das Spaeth sicher kein Berlin-Fan (was den Airport angeht) ist, das kann man wirklich in dem Kommentar sehen, aber nochmal, dass ist bei Kommentaren legitim.

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Der Kommentar von Spaeth drückt die Gedankenlage von vielen hier im Forum aus.

Zweifel an der (Langstrecken)zukunft von AB sind nun wirklich nicht nur bei Spaeth sondern auch bei vielen anderen Experten vorhanden. Die wirtschaftliche Lage (kein Gewinn in den letzten Jahren wo die Konkurenz tw. beachtliche Gewinne eingefahren hat) sind ein Fakt. Ob die europäischen OW-PArtner gewillt sind, in Berlin Langstrecken aufzubauen, die sonst vielleicht an ihren Hubs entstehen würden, darf zumindest bezweifelt werden.

 

Das Spaeth sicher kein Berlin-Fan (was den Airport angeht) ist, das kann man wirklich in dem Kommentar sehen, aber nochmal, dass ist bei Kommentaren legitim.

 

Du sagst es ja selber deutlich: Es ist eine Gedankenlage zu BER, es gibt Zweifel an der Wirtschaftlichkeit der AB und dem Willen der Partner der OW nach Berlin zu fliegen. Das sind aber alles mehr oder weniger berechtigte Vermutungen zur Zukunft Berlins, aber definitiv keine Fakten. Ich kann auch nicht vorhersagen, wie sich Berlin 100% in Zukunft entwickeln wird, aber wenn Spaeth in seiner Überschrift formuliert, dass BER definitiv kein Drehkreuz wird, ist das schlicht und einfach falsch, denn BER ist zumindest von der AB als Drehkreuz geplant, und weder Spaeth noch du noch ich können wissen, was nun tatsächlich in den nächsten Jahren an Entwicklungen in Berlin, bei AB oder im Luftverkehr generell passieren wird. Also nochmal: Es ist legitim seine Meinung in einem Kommentar zu sagen/schreiben - da sind wir ja gar nicht verschiedener Meinung - aber es hätte auch völlig gereicht zu schreiben, dass Spaeth die Entwicklung von BER als Drehkreuz für unwahrscheinlich hält, eben aus den auch von dir genannten Gründen. Das wäre okay und nachvollziehbar. Aber so klingt es wie eine Art von "Dogma" und das birgt dann eben Streitpotential in sich, um auf die Intention meines eigentlichen Beitrages zurückzukommen.

 

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Guest
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