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Allberto

Buchungen für BER-Flüge im Juni

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Tja, zu früh gefreut... habe heute ne Mail von der Lufthansa bekommen das ich dringend wegen der Buchung anrufen soll.

 

O-Ton: "Da hat der Kollege es zu gut gemeint und Sie auf den 11. August umgebucht - es geht aber nur 7 Tage vorher oder 7 Tage nachher."

 

Mit anderen Worten... ich MUSS jetzt kurzfristig auf _irgendeinen_ Termin in den nächsten 9 Tagen umbuchen oder kann kostenlos stornieren. Welchen Sinn macht das denn? Das Ticket hat irgendwas um die 35 Euro gekostet und dafür machen die jetzt so einen Aufstand und erlauben mir auf die teuersten Flüge überhaupt (also z.B. Abflug morgen) umzubuchen. Wäre es da nicht einfacher gewesen die Sache auf sich beruhen zu lassen, schließlich war es der ihren Mitarbeiterin die den Fehler gemacht hat. Und in meinem Account ist die Umbuchung auch ganz normal als bestätigt drin, ich hätte also auch schon Bahntickets oder Hotels dafür gebucht haben können.

 

Update:

 

Nachdem ich den Flug bei der Lufthansa stornieren musste, hat mir fluege.de tatsächlich zugesichert das Geld zurück zu bezahlen, auf die 50 Euro Bearbeitungsgebühr würde netterweise verzichtet, die Service-Charge gäbe es allerdings nicht zurück.

 

Wie gut das die Service-Charge bei mir aufgrund des damals noch möglichen Weiterleitungstrick (z.B. von Swoodoo) auf "0" war... und nicht nur das, fluege.de hat mir nun sogar mehr zurückgezahlt als sie überhaupt abgebucht haben, da die nun auch den bei der Buchung eingelösten 15 Euro Gutschein mit ausgezahlt haben. :)

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Hallo zusammen!

 

Ich habe meinen Anwalt die Air Berlin anschreiben lassen.

Die Ausrede mir gegenüber war ja, es handele sich bei den Berliner Flughäfen um einen Verkehrsverbund, daher sei es ja praktisch gar keine Umbuchung von BER nach TXL, daher storniere man auch nicht mit Rückerstattung des Flugpreises...

Die Ausrede meinem Anwalt gegenüber war dann, es wäre außerhalb ihres Einflusses gewesen, dass die Eröffnung des BER verschoben worde wäre. Man würde nicht zahlen.

Werde jetzt Klage gegen die Air Berlin erheben. Halte Euch auf dem Laufenden...

 

Viele Grüße

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Lächerlich. Du wolltest nach Berlin fliegen und konntest nach Berlin fliegen. Im Klartext: auch wenn du das aus deiner Sicht anders beurteilst, natürlich gab es keinen Schaden. Dass du nach BER wolltest, um mal am neuen Flughafen zu kiecken, ist dein Problem und nicht das der AB. Ich hoffe jedenfalls inständig, dass das Gericht den Klägern (Hauptsache, die Advocard hat sich gelohnt), die die Gerichte mit so etwas belasten, ihre "Klage" links und rechts um die Ohren haut.

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Lächerlich. Du wolltest nach Berlin fliegen und konntest nach Berlin fliegen. Im Klartext: auch wenn du das aus deiner Sicht anders beurteilst, natürlich gab es keinen Schaden.

Das ist eben nicht so lächerlich, wie Du glaubst!

 

Und es geht auch nicht um irgend einen Schaden, es geht schlicht darum, dass Air Berlin einen Flug zum Flughafen BER verkauft hat, den sie nun nicht durchführen können.

Warum ist dabei völlig irrelevant.

Und da AB den Flug nicht durchführen kann, dürfen sie dem Kunden zwar ein Ersatzangebot machen, das muss dieser jedoch nicht annehmen, sondern kann die komplette Erstattung des Reisepreises verlangen.

So, und nicht anders, steht es in den entsprechenden Gesetzen und Verordnungen zum Europäischen Reiserecht.

 

Und um Deinen angegebenen Wohnort jetzt mal ins Spiel zu bringen, was würdest Du zu folgendem sagen:

Du buchst einen Flug mit Airline X nach Moskau-Scheremetjewo, mit einem Weiterflug nach 90 Minuten mit Airline Y auf einem anderen Ticket.

Und nun teilt Dir Airline X mit, sie würden jetzt nach Domodedowo fliegen, aber das sei ja egal, weil es ja immerhin auch irgendwie Moskau wäre.

 

Woher nimmt sich die Airline das Recht zu beurteilen, was für ihre Kunden zumutbar ist und was nicht?

Und woher willst Du wissen, ob durch so einen Flughafenwechsel nicht doch ein Schaden verursacht wird?

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Du buchst einen Flug mit Airline X nach Moskau-Scheremetjewo, mit einem Weiterflug nach 90 Minuten mit Airline Y auf einem anderen Ticket.

Und nun teilt Dir Airline X mit, sie würden jetzt nach Domodedowo fliegen, aber das sei ja egal, weil es ja immerhin auch irgendwie Moskau wäre.

 

Woher nimmt sich die Airline das Recht zu beurteilen, was für ihre Kunden zumutbar ist und was nicht?

Und woher willst Du wissen, ob durch so einen Flughafenwechsel nicht doch ein Schaden verursacht wird?

´

Das Beispiel ist insofern nicht ganz glücklich, als Du beim Umsteigen auf zwei unterschiedlichen Buchungen ohnehin immer das Risiko einer Flugzeitenänderung mit einkalkulieren musst. Wenn Dein Anschlussflug auf einmal abfliegt, bevor der andere ankommt guckst Du dumm aus der Wäsche und hast auch realistischerweise von niemendem eine vollwertige Entschädigung zu erwarten, sondern kannst bestenfalls auf Kulanz hoffen, sonst wird's zum Tagespreis wahrscheinlich teuer (wenn Du überhaupt noch weiterkommst).

Viel eindeutiger ist aber z.B. eine Mietwagenbuchung, die am einen aber eben nicht am anderen Abholort gilt. Wenn Du da durch Vorlage der entsprechenden Rechnung tatsächlich Mehraufwände nachweisen kannst hast Du, denke ich, gute Chancen, das Geld im Nachhinein wieder einklagen zu können.

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Wie ich es schon sagte, es hat die Airline schlicht nicht zu interessieren, warum ich um 12:00 Uhr zwar in BER, nicht aber in TXL ankommen möchte.

Und laut geltenden Rechtsnormen steht es mir als Kunden eben frei zu entscheiden eine Ersatzbeförderung zu akzeptieren, oder eben auch nicht!

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na, das ist ja süß, was ich hier so angetriggert habe... vielleicht arbeite dase ja für die Airberlin, die ja bekanntermaßen vor dem taumelt?

Ich wollte von BER nach GDN fliegen, mit meinem Mann und 3 unserer Kids. Mietwagen und Hotel in GDN waren bereits gebucht, konnten glücklicherweise nach der Info wieder kostenlos storniert werden.

Das Risiko, mit einer Familie in das TXL-Chaos zu kommen und dann u.U. die Anschlusspuzzlesteine zu versemmeln war mir einfach zu groß. Als alleinreisender Geschäftsmann mag das alles noch gehen, aber nicht mit einer Familie (wo ein Rattenschwanz an Weiterbuchungen, anderen Kindern die betreut werden müssen usw usw noch mit dranhängt!)

Die Vorschriften sind bekannt, man hätte mir die kostenlose Stornierung anbieten müssen.

Aber wahrscheinlich sind die 350 Euro Kosten, die ich zurückfordere, bei Airberlin eben nicht mehr in der Portokasse.

KOmischerweise hat die Lufthansa ja bereits kostenlos storniert....Immer locker bleiben!

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In dem Zusammenhang wäre natürlich auch interessant, wie sich eine Germanwings verhalten wird, die ja nun ab 28.10. den Betrieb von SXF nach TXL verlegt, da man die geplanten Synergien/Anschlussverbindungen mit Lufthansa ab BER ja nun nicht durchführen kann, wenn man weiterhin von SXF aus operiert. Also auch da könnte ja der ein oder andere sagen, dass er lieber von/nach SXF fliegen wollte. Auf der Homepage von 4U erscheint nur der Hinweis, dass man automatisch umgebucht wird. Vom Recht auf Umbuchung/Stornierung steht da nichts. Letztlich wird es aber sicher nur eine kleinere Zahl von Passagieren sein, denen es egal ist, ob sie von/nach TXL oder SXF fliegen, vermute ich jedenfalls. Trotzdem wäre es interessant, wie man sich da generell verhalten wird.

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Auf der Homepage von 4U erscheint nur der Hinweis, dass man automatisch umgebucht wird. Vom Recht auf Umbuchung/Stornierung steht da nichts.

 

Automatisch umgebucht wird man bei den meisten Flugstreichungen. Die LH hat auch im Sommer alle von BER auf TXL umgebucht, ohne auf irgendwelche Rechte hinzuweisen.

 

Das heisst aber nicht, dass Umbuchung/Stornierung unmoeglich waeren (LH hat bei mir ja auch alles anstandslos erstattet).

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